Mathe ist nicht die beliebteste Disziplin

PISA 2012: Shanghai vorn, deutsche Schüler legen zu

Fünfte OECD PISA-Studie

Die Schülerinnen und Schüler in Shanghai, Singapur, Hongkong, Chinesisch Taipeh, Korea, Macau und Japan gehören im Fach Mathematik zu den Top Ten der „PISA-Studie 2012“. Europa ist mit Liechtenstein, der Schweiz und den Niederlanden unter den 10 besten Volkswirtschaften vertreten. Die Ergebnisse der deutschen Schülerinnen und Schüler haben sich weiter verbessert. Deutschland, das schon bei den letzten PISA-Studien zu den Ländern mit mittlerem und hohem Leistungsniveau zählte, konnte seine Ergebnisse im Fach Mathematik verbessern. In nur 35 der 65 Teilnehmerländer und Volkswirtschaften schnitten die Jungen in Mathematik besser ab als die Mädchen, und in fünf Ländern lagen die Leistungen der Mädchen über denen der Jungen.

Zum fünften Mal untersucht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit der „Studie PISA 2012“ die Leistungen von 510.000 Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 Jahren in 65 Volkswirtschaften weltweit. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf den Leistungen im Fach Mathematik.
Deutsche Ausgabe PISA 2012 kostenlos auf wbv-open-access.de
Unter dem Titel „PISA 2012 Ergebnisse: Was Schülerinnen und Schüler wissen und können“ stehen die Ergebnisse erstmals in deutscher Sprache kostenlos und vollständig auf wbv-open-access.de zur Verfügung.

Leistungsstarke Länder verteilen Bildungsressourcen gerecht
Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen, dass die leistungsstärksten Schulsysteme ihre Bildungsressourcen gleichmäßig verteilen und auch benachteiligte Schulen umfangreich mit Leistungen unterstützen.

In den erfolgreichen Schulsystemen genießen die einzelnen Schulen mehr Freiräume bei der Lehrplangestaltung und bei der Beurteilung der Schülerleistungen. Weitere Kennzeichen erfolgreicher Schulsysteme sind zum einen die Überzeugung, dass alle Schülerinnen und Schüler ein hohes Leistungsniveau erreichen können, sowie zum anderen, die Beteiligung aller Bildungsteilnehmer an Meinungsbildung und Restrukturierungsprozessen.

Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden
Alle drei Jahre untersucht die PISA-Studie, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit erworben haben. In den Aufgaben zu Lesekompetenz, Mathematik, Naturwissenschaften und Problemlösung steht nicht nur die Wiedergabe des Gelernten im Mittelpunkt. Die PISA-Forscher wollen auch wissen, wie gut die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in der Schule und in der Gesellschaft anwenden können. Das Hauptaugenmerk gilt der Beherrschung von Prozessen, dem Verständnis von Konzepten sowie der Fähigkeit, mit verschiedenen Situationen umgehen zu können.

PISA 2012 liefert Daten für Bildungspolitiker und Wissenschaftler, die Material für Analysen, Forschung und Bildungskonzepte benötigen. Die Studie ist aber auch für Bildungsinteressierte geeignet, die einen Überblick über die Leistungsfähigkeit des eigenen Landes gewinnen möchten. Wie die Vorgängerstudien, entstand PISA 2012 aus der Kooperation zwischen den PISA-Teilnehmerländern, Experten des PISA-Konsortiums sowie der OECD.

Der Herausgeber
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  (OECD) ist ein Zusammenschluss von 34 Ländern. Seit 50 Jahren ist die OECD weltweit eine der größten und zuverlässigsten Quellen für vergleichbare wirtschaftliche und soziale Statistiken.

Weitere Themenbände zur PISA-Studie 2012
PISA 2012 ist in sechs Themenbänden zusammengefasst. Die Bände II und VI werden in deutscher Sprache erscheinen. Weitere Infos: oecd.org/Pisa
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Hg.)
PISA 2012 Ergebnisse:
Was Schülerinnen und Schüler wissen und können
Schülerleistungen in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften (Band 1)
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2013
467 Seiten
DOI 10.3278/6004399w
ISBN 978-3-7639-5321-9

Bestell-Nr. 6004399
Print: 69,00 Euro

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