Wer ist hier Opfer – wer Täter?

Screenshot von der dpa Website

Screenshot 10. September 2012

Die Süddeutsche http://bit.ly/RdPpdk  schreibt heute in ihrer Onlineausgabe über das Nicht-Vergessen im Internet.

Bettina Wulff als Opfer von Bloggern, Google & Co.?

Die Frage ist berechtigt, ob es sein darf, dass das Internet kein Vergessen zulässt. Auch die Frage nach dem Datenschutz ist berechtigt.

Doch die Affäre Wulff hat weniger mit den sonstigen Opfern des Netzes zu tun,  meiner Meinung nach, als es vordergründig erscheinen mag. Viele Probleme, die die Wulffs haben, sind hausgemacht. Natürlich haben auch sie ein Recht auf Vergessen, wenn es um unwahre Behauptungen geht.

SZ Online, Sonntag, 16.09.12

SZ Online, Sonntag, 16.09.12

Betinna Wulff mit eigener Rubrik

Der „Volkszorn“ nützt jede Gelegenheit, um eine Art Rache dafür zu üben, dass es als besonders ungerecht empfunden wird, dass Christian Wulff den Ehrensold erhält. Und damit nicht genug. Er erhält auch noch einen Aufschlag von weiteren 18.ooo €, wie die Öffentlichkeit erst in den vergangen Tagen erfahren hat.

Selbst in der eigenen Partei hat man es nicht versäumt Gerüchte zu streuen, wenn man den Medien glauben darf.

Und nun tritt Bettina Wulff auch noch mit ihrem Buch „Jenseits des Protokolls“ in die Öffentlichkeit.

Spiegel Online hat dazu eine interessante Umfrage gemacht.

http://bit.ly/Uawi8t 

Man müsste Verhaltenswissenschaftler befragen, warum einige Prominente sich einfach alles erlauben können, und die Fans es ihnen trotzdem nicht übel nehmen. Das wäre doch ein Thema für die vielen Talker und Talkerinnen der Fernsehsender.

Beispiel Harald Juhnke. Er konnte einfach alles machen. Komasaufen, Beleidigungen, Randale, Sexaffären etc. Die Leute haben ihm alles verziehen. Warum eigentlich?

Drafi Deutscher hingegen war sofort „weg vom Fenster“ nachdem er sich dort einmal unbekleidet gezeigt haben soll. Niemand wollte die wahren Hintergründe wissen. Es reichte schon, dass er nackt in seinem eigenen Haus war.

Einige Antworten liefert uns Jens Förster in seinem Buch „Schubladen denken“.

 

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