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„WDR Frau TV“ Land NRW übernimmt vorerst keine finanzielle Unterstützung für anonyme Spurensicherung bei Vergewaltigungsopfern

Exklusiv bei Frau TV heute Abend 22 – 22.30 Uhr im WDR Fernsehen

Lisa Ortgies© WDR/Sachs

Lisa Ortgies© WDR/Sachs

 

Die Anonyme Spurensicherung bietet vergewaltigten Frauen die Möglichkeit, Beweise des Verbrechens anonym zu sichern, ohne vorher zur Polizei zu gehen. Die Spuren werden gerichtsfest dokumentiert und bis zu zehn Jahre lang aufbewahrt. Betroffene Frauen können sich so zunächst psychisch stabilisieren, um dann in Ruhe zu überlegen, ob und wann sie Anzeige erstatten wollen. Ein Modell, das in NRW als erstes Pilotprojekt gestartet und in vielen Bundesländern inzwischen flächendeckend eingeführt wurde. Finanziert bisher vor allem durch Spenden und ehrenamtliches Engagement, sollten 2014 erstmals Gelder vom Land NRW fließen. Wegen der Haushaltssperre fällt eine Finanzierung nun aber weg. Auf Anfrage des WDR-Magazins „Frau TV“ zum Verbleib des Budgets über 400.000 Euro für die flächendeckende Einführung der Anonymen Spurensicherung erklärt das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrheinwestfalen:

„Die Mittel soll(t)en nach Kriterien vergeben werden, durch die ein bedarfsgerechtes Angebot zur anonymen Spurensicherung bei sexualisierter und häuslicher Gewalt möglichst in allen Regionen von Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. (…) Aufgrund der umfangreichen Vorbereitungen in einem partizipativen Prozess war das offizielle Antragsverfahren aber noch nicht eröffnet, als die Haushaltssperre verhängt wurde.“

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