Ob Apfel oder Ananas

Transport und Verpackung entscheiden oft über die Klimabilanz unserer Lebensmittel

Das Foto zeigt verschiedene Obstsorten.
© Foto: R. Hinken

Das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg hat in einer neuen Studie den ökologischen Fußabdruck von 200 alltäglichen Lebensmitteln und Gerichten ermittelt. Es zeigt sich: Ob ein Apfel besser für Umwelt und Klima ist als eine Ananas, hängt weniger von der Frucht ab als von den Produktionsbedingungen. Doch der Blick auf den Klimaeffekt von Lebensmitteln sagt oft nicht die ganze Wahrheit.

Apfel, Erdbeeren und Pfirsiche – frisch geerntet zählen diese drei Früchte zu den klimafreundlichsten Lebensmitteln, die man in deutschen Supermärkten kaufen kann. Als Neuseeland-Apfel, Winter-Erdbeere oder Dosen-Pfirsich schneiden sie dagegen schlecht ab.

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Stadt Freiburg und Sport Club begrüßen Korrektur des Beschlusses vom Oktober

Anhörungsrüge zur Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zum neuen SC-Stadion erfolgreich

20. Mai 2020 – Am heutigen Vormittag gab der Verwaltungsgerichtshof bekannt, dass der Anhörungsrüge des Landes Baden-Württemberg zur Zulassung von Spielen im neuen SC-Stadion in vollem Umfang stattgegeben wurde. Damit ist die Entscheidung vom vergangenen Oktober aufgehoben, nach der der VGH auf Antrag von Anwohnern Abendspiele ab 20 Uhr und Spiele am Sonntag zwischen 13 und 15 Uhr vorläufig untersagt hatte. Der VGH räumte in dem heutigen Beschluss ein, die falsche Lärmschutzverordnung zugrunde gelegt zu haben. Der VGH wird daher in der Sache neu entscheiden.
Somit hat das Gericht die Rechtsauffassung des Regierungspräsidiums bestätigt, das als Genehmigungsbehörde für die Baugenehmigung die Anhörungsrüge gegen den Beschluss vom Oktober angestrengt hatte.
Oberbürgermeister Martin Horn wertete den heutigen Beschluss als gute Zwischennachricht: „Wir können nun die nächsten Schritte in dem Verfahren gehen. Der VGH hat mit der heutigen Korrektur des Beschlusses vom Oktober ein Zeichen im Sinne eines funktionierenden Rechtssystems gesetzt. Das weitere Verfahren bleibt nun abzuwarten.“ Und Baubürgermeister Martin Haag: „Wir sind sehr erleichtert, dass der Beschlusses vom Oktober nun aufgehoben wurde. Von Anfang an war ich mir sicher, dass wir unseren Bauantrag sehr gewissenhaft und in höchstem Maß rechtssicher gestellt hatten. Ich blicke nun sehr zuversichtlich auf die weiteren Entscheidungen.“ Schließlich sagt Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg dazu: „Wir freuen uns, dass die Anhörungsrüge erfolgreich war und hoffen nun auf eine zügige Fortsetzung des Verfahrens, auf das ich sehr optimistisch blicke.“

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Gute Frage: Partner oder Polizei?

Livestream-Lesung über die Zukunft des Zusammenlebens mit Hubots mit Autorin Emma Braslavsky und KI-Experte Rainer Mühlhoff – Mit Diskussion im Second Screen via Facebook und Twitter

In ihrem Science-Fiction-Roman „Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ (2019) beschreibt Emma Braslavsky ein dystopisches Berlin der Zukunft: Menschen lassen sich Partner*innen-Hubots maßanfertigen, während sie von anderen anthropomorphen Recheneinheiten polizeilich überwacht werden. 
Neben der Lesung aus dem Buch diskutiert Emma Braslavsky am Donnerstag, 28. Mai 2020 ab 18.30 Uhr im Livestream mit KI-Experte Rainer Mühlhoff (TU Berlin) über Nachbarschaft und Zusammenleben mit intelligenten Maschinen. Die Veranstaltung läuft im Facebook- und Twitter-Livestream des Museums für Kommunikation BerlinBei Facebook (@mfk.berlin) können Zuschauer*innen Emma Braslavsky und Rainer Mühlhoff über die Kommentarfunktion ihre Fragen stellen; Twitter-Nutzer*innen (@mfk_berlin) verwenden bitten den Hashtag #partneroderpolizei, um sich an der Livestream-Diskussion zu beteiligen.

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Bayerischer Verwaltungsgerichtshof: Verbraucher dürfen Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen erhalten

Münchner Traditionsmetzgerei vor Oberverwaltungsgericht gescheitert

Berlin, 19. Mai 2020. Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Lebensmittelbetriebe bei amtlichen Hygiene-Kontrollen abgeschnitten haben. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) entschieden. Anfragen über die Online-Plattform „Topf Secret“ sind laut dem Gerichtsbeschluss rechtmäßig und müssen von den zuständigen Behörden beantwortet werden. Mit seiner Entscheidung folgte das Gericht der Linie anderer Oberverwaltungsgerichte, die den Informationsanspruch bereits bejaht hatten. 

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Machen uns Smartphone, Laptop und Tablet krank?

Wir sind immer und überall online, sowohl privat als auch beruflich

Aktuell in Zeiten von Social Distancing noch mehr als sonst. Wir arbeiten, lesen, chatten, spielen und halten den Kontakt zu Familie, Freunden und Kollegen mithilfe der Technik. Doch kann der Dauergebrauch von Smartphone, Laptop oder Tablet unsere physische und psychische Gesundheit gefährden? SpardaSurfSafe, eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, beantwortet die wichtigsten Fragen.

Gezeigt wird ein Smartphone
Foto: pxels

Die Fortschritte der vergangenen 20 Jahre in der Kommunikationstechnik haben unser Leben in vielen Bereichen einfacher gemacht. Noch nie war es so einfach, miteinander in Kontakt zu treten, sich Informationen zu fast jedem nur denkbaren Thema zu besorgen oder große Datenmengen zu verarbeiten. Insbesondere in den vergangenen zwei Monaten haben sich die Vorteile der modernen Technik gezeigt, ohne die Homeoffice und Home-Schooling fast unmöglich wären. Auch Social Distancing wird dank Videotelefonie zumindest etwas erträglicher, da man seine Lieben zumindest noch sehen kann. Doch es treten nicht nur die positiven Effekte zum Vorschein, sondern auch die negativen Seiten der ständigen Präsenz im Web. 

„Zuerst einmal muss man zwischen psychischen und physischen Auswirkungen der ständigen Nutzung von Smartphone, Tablet oder Laptop unterscheiden“, erklärt Götz Schartner vom Verein Sicherheit im Internet e. V., einem der Mitveranstalter von SpardaSurfSafe. „Auswirkungen auf den Körper, wie Verspannungen, lassen sich meist einfacher beheben oder gar verhindern als die auf die Psyche. Insbesondere die sozialen Medien und die ständige Erreichbarkeit machen vielen Menschen zu schaffen. Hinzu kommt, dass die Grenze zwischen Job und Privatleben aktuell durch die Pandemie noch weiter verschwimmt als bisher und es fällt vielen zunehmend schwer, auch einfach einmal abzuschalten.“ Umso wichtiger findet es der Experte, aktiv die häufigsten Probleme sowohl psychischer als auch physischer Art anzugehen. 

Bei den körperlichen Beschwerden sind insbesondere Haltungsschäden weit verbreitet. Wer auf dem Sofa, im Bett oder am Küchentisch arbeitet, belastet seinen Rücken und den Nacken wesentlich stärker als an einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz. Und selbst am Schreibtisch ist ein Laptop oft problematisch, da er durch seine kompakte Bauweise eine bestimmte Körperhaltung einfordert und nur selten über eine ergonomische Tastatur verfügt. Das belastet die Schultern und Handgelenke zusätzlich. Aber auch Smartphones sind eher schlecht für die Haltung, da sie dazu verleiten, ständig mit gesenktem Kopf herumzulaufen. Das belastet die Nackenmuskulatur und begünstigt Fehlstellungen des Rückens. Auch der sogenannte Handy- oder SMS-Daumen ist ein Problem, das in orthopädischen Praxen seit ein paar Jahren zunehmend zu beobachten ist. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung in den Daumengelenken, die durch die ständige, einseitige Belastung beim Tippen oder Wischen auf dem Display entsteht. Wer Schmerzen in den Händen an sich bemerkt und wenn diese nach einigen Tagen nicht wieder aufhören, sollte die Belastung so gering wie möglich halten und einen Arzt aufsuchen. Die ständige Nutzung von Displays kann darüber hinaus die Augen belasten und ihnen auf Dauer sogar schaden. Wer Schwierigkeiten hat, auf dem Display zu lesen, sollte sich nicht immer stärker anstrengen, sondern einen Augenarzt aufsuchen. Der kann eine Bildschirmbrille verschreiben, die in bestimmten Fällen im Zuge des Arbeitsschutzes sogar vom Arbeitgeber übernommen wird.

Auch die psychischen Auswirkungen der ständigen Online-Präsenz sollte man nicht außer Acht lassen. „Diese können sogar noch gravierender sein als die körperlichen, auch weil sie oft lange Zeit unbemerkt bleiben und schleichend entstehen“, so der Experte. Er weiß: Es kann eine regelrechte Sucht entstehen. 

Wer panisch reagiert, wenn er sein Smartphone daheim vergessen hat oder sich der Akku dem Ende zuneigt, sollte sein Nutzungsverhalten hinterfragen und ganz gezielt Offline-Zeiten einplanen. Das kann auch den Stress reduzieren, der durch die übermäßige Nutzung der sozialen Medien entstehen kann. „Warum ist mein Leben nicht so perfekt wie das von Influencer X? Bin ich ein Versager, weil ich noch nicht dies oder jenes erreicht habe? Diese Fragen kommen vielen in den Sinn, wenn sie durch die neuesten Meldungen der Freunde und Influencer auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen scrollen. Das kann einen gewaltigen Druck aufbauen und Depressionen und Stress fördern. Daher sollte man sich immer ins Gedächtnis rufen: Kaum ein Foto oder Post spiegelt die ungefilterte Realität wider und wir wissen alle nicht wie es hinter der schönen und bearbeiteten Fassade aussieht. 

Über SpardaSurfSafe – eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg                                                                                 

Veranstalter und Träger von SpardaSurfSafe ist die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, die gemeinsam mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg, dem Verein Sicherheit im Internet e. V. und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg das Großprojekt im achten Jahr durchführt. In Kooperation mit den IT-Sicherheitsexperten der 8com GmbH & Co. KG wurde ein Konzept entwickelt, das die Schüler im Rahmen des Unterrichts im Umgang mit den Neuen Medien aufklärt. „Wir haben das Konzept in den vergangenen Jahren erfolgreich in 27 verschiedenen Städten in Baden-Württemberg mit rund 370.000 Teilnehmern durchgeführt. Dafür bekommen wir durchweg positives Feedback von den Teilnehmern, ob Schüler, Eltern oder Lehrer“, erklärt Patrick Löffler vom Verein Sicherheit im Internet e. V.

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Mit Self-Nudging gegen den inneren Schweinehund

Eine verhaltenswissenschaftliche Methode kann zu mehr Selbstkontrolle verhelfen

Kaffeetafel mit verschiedenen Kuchen.
Vorsicht Versuchung: Wenn wir den
Kuchen vor den Augen haben,
greifen wir sehr wahrscheinlich zu.
Wir können uns aber selbst zu
gesünderer Ernährung verhelfen, wenn wir
Süßes wegpacken und lieber gesundes Obst
offen aufstellen. Wissenschaftler
empfehlen dieses Prinzip des „Self-Nudging“.
© KonzeptePR

Obwohl wir es doch besser wissen, entscheiden wir uns oft für Dinge, die uns nicht guttun, und ärgern uns später darüber. Dabei können wir unsere Selbstkontrolle stärken, indem wir unsere Umgebung nur etwas verändern. Wie das funktionieren kann, stellen zwei Wissenschaftler der Universität Helsinki und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung im Journal Behavioural Public Policy  vor.

Der Alltag in Selbstisolation aufgrund der aktuellen Coranavirus-Pandemie stellt den Einzelnen vor die Herausforderung, das eigene Leben neu zu strukturieren. Wir verbringen mehr Zeit zu Hause, kochen selbst statt in der Kantine zu essen, können nicht in unser Fitnessstudio gehen und sehen unsere Freunde und Verwandten nur noch online. Da fällt es schwer, gewissen Verlockungen zu widerstehen – auch wenn wir wissen, dass sie eigentlich nicht gut für uns sind. Wir greifen zum überzuckerten Snack statt zu Gemüse, bleiben stundenlang an Social-Media-Feeds hängen und machen einen Serienmarathon auf dem Sofa statt joggen zu gehen. Wir entscheiden uns oft für die kurzfristig bequemere, genussvollere oder attraktivere Option statt für die, die langfristig besser für uns ist. Menschen haben biologische, psychologische und soziale Schwachstellen, die zum Beispiel auch Unternehmen in der Werbung oder bei der Gestaltung von Apps oder Produkten ausnutzen.

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Gefälschte E-Mails zum Corona-Soforthilfe-Programm in Umlauf

Die IHK warnt!

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie dringend vor gefälschten E-Mails warnen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Soforthilfeprogramm im Umlauf sind. Wir bitten Sie als Antragsstellende, im Zweifel nicht ohne Rücksprache mit der IHK auf E-Mails mit der Abfrage zu persönlichen Daten zu antworten. Zuverlässige und tagesaktuelle Informationen dazu sowie rund um den Umgang mit der Corona-Krise erhalten Sie auf unserer Homepage unter www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/corona

Wir informieren Sie gerne direkt per E-Mail, beispielsweise über weitere Soforthilfeprogramme, wenn Sie sich für unseren Newsletter unterwww.suedlicher-oberrhein.ihk.de/newsletter für den Themenbereich „Regionale Wirtschaftsinformationen“ anmelden. Gerne können Sie dort auch weitere, für Sie interessante Themenbereiche abonnieren.

Zudem unterstützen wir Sie mit unseren Online-Formaten. Erfahren Sie von unseren Experten, wie Sie ihr Unternehmen in der Krise sichern können, wie Sie zukunftsfähige Konzepte realisieren und welche Möglichkeiten die Digitalisierung für Ihr Unternehmen bringt. Über unser ausgebautes Online-Angebot bleiben Sie individuell auf dem Laufenden. Abonnieren Sie dazu einfach unseren Einladungsservice per Mail unter www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/mailservice.

Lassen Sie uns den Weg aus der Krise gemeinsam gehen – mit verlässlichen Informationen, kompetenter Unterstützung und zielgerichteter Beratung steht Ihnen die IHK dabei zur Seite.

In NRW waren die Betrüger bereits kurz nach dem Start des Soforthilfe-Programms am Werk. Die Warnung gilt also für alle IHKn in Deutschland.

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Die lästige Kontrolle der Maskenpflicht

Ein Unternehmen aus Waldshut-Tiengen bietet eine interessante Lösung

Mit dem Ausbruch des COVID-19 Coronavirus gilt in vielen Ländern die Maskenpflicht. Mancherorts droht sogar ein Bußgeld, wenn sich die Menschen nicht daran halten.

Die Grafik zeigt ein Gesicht mit roter Maske und der Frage: Maske auf?
So könnte die Eingangskontrolle an Läden
und Einrichtungen aussehen

Geschäfte, Unternehmen, Arztpraxen, Pflegeheime und viele andere Einrichtungensind verpflichtet, niemanden ohne Maske eintreten zu lassen. Das stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen. Gerade kleinere Geschäfte und Firmen haben oft nicht genügend Personal, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Zeigt den MASK INSPECTOR am Eingang. Grün bedeutet Maske vorahnden




So werden die Kunden begrüßt, wenn sie ihre
Maske ordnungsgemäß tragen

Der neuartige MASK INSPECTOR der Firma CST GmbH aus Waldshut-Tiengen schafft hier auf sympathische Weise Abhilfe. Am Eingang installiert, erkennt er, ob ein Besucher eine Maske über Mund und Nase trägt. Ist dies nicht der Fall, kommt ein visueller Warnhinweis.

Gleichzeitig wird das Personal informiert. Es muss also nur bei Bedarf reagiert werden. Das spart Zeit und Kosten und bietet erhöhte Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter. Darüber hinaus bietet der MASK INSPECTOR für Anwender die Möglichkeit, die Anzahl der Kunden im Geschäft zu erfassen. Somit kann das Anwesenheitsmanagement gezielt gesteuert werden. Das erhöht die Sicherheit für Kunden und Personal. Die Einhaltung der Vorschrift zur maximalen Personenanzahl wird sichergestellt. Dadurch können die Kosten für Security Dienste reduziert werden.

Da keine personenbezogenen Daten gespeichert werden, ist der Datenschutz sichergestellt.

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Subventionsbetrug bei Corona-Soforthilfen

Bundesweit häufen sich die Betrugsfälle bei Corona-Soforthilfen Mehr als 500 Ermittlungsverfahren

Staatsanwaltschaften im ganzen Bundesgebiet haben nach Recherchen von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung mindestens 536 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Subventionsbetruges eingeleitet.

Allein in Nordrhein-Westfalen ermitteln die Strafverfolger derzeit in mindestens 351 Verfahren. Das ergab eine Umfrage, auf die 17 der 19 Ermittlungsbehörden geantwortet haben. Gelder im Rahmen der Corona-Soforthilfen sollen demnach zu Unrecht geflossen sein. Im Fokus der Ermittler stehen vor allem Hartz-IV-Empfänger, Festangestellte und Beamte. Mehrfach wurden auch Firmen für Hilfsanträge genutzt, die nicht mehr aktiv sind oder die es gar nicht gibt. Der mögliche Schaden aus diesen Taten liegt bei geschätzten 3,5 Millionen Euro. Täglich kommen neue Fälle hinzu.

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Museum für Kommunikation Berlin ab 12. Mai wieder geöffnet

„Like you! Freundschaft digital & analog“ 

Neue Sonderausstellung „Briefe ohne Unterschrift. DDR-Geschichte(n) auf BBC Radio“ – „Like you! Freundschaft digital & analog“ verlängert bis 9. August 2020

Briefe ohne Unterschrift
© Studio IT’S ABOUT 00_3 BoU_Key Visual_1080x1080
_Studio IT´S ABOUT

Das Museum für Kommunikation Berlin öffnet ab Dienstag, 12. Mai 2020 wieder seine Pforten. Unter Beachtung der Hygiene- und Verhaltensregeln sowie der maximal zulässigen Personenzahl werden der Lichthof inklusive der Museumsroboter, die Dauerausstellung, die Sonderausstellungen sowie die Schatzkammer des Hauses zugänglich sein – und zwar zu leicht modifizierten Öffnungszeiten. „Wir freuen uns auf unsere Gäste“, so Direktorin Anja Schaluschke. „Für einen möglichst sicheren Museumsbesuch haben wir einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, der Besucher*innen wie Mitarbeiter*innen gleichermaßen schützen soll“. Dieser orientiert sich an der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung und beinhaltet u.a. das für Besucher*innen wie Mitarbeiter*innen obligatorische Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Begrenzung der Gästezahl im Haus und den einzelnen Ausstellungsräumen. Zur Minimierung der Ansteckungsgefahr sind zudem einige der für Kinder konzipierten interaktiven Stationen gesperrt. Dies sollten vor allem Familien bei ihrer Besuchsplanung beachten. Veranstaltungen, Workshops, Führungen etc. vor Ort finden nach wie vor nicht statt und das Museumsrestaurant DALLMAYR. DAS KAFFEEHAUS sowie die Museumsbibliothek bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Alle Infos zum Besuch unter www.mfk-berlin.de/besuch

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