Warum wir tun, was wir tun

Wie die Psychologie unseren Alltag bestimmt

Jens Förster, nimmt uns in seinem Buch mit auf eine spannende Reise durch die Welt der Psychologie, die mit vielen Erkenntnissen und Aha-Erlebnissen verbunden ist.

Verhaltensmuster und wissenschaftliche Tests werden so beschrieben, dass sie für Nicht-Psychologen gut verständlich und nachvollziehbar sind.
Es ist Psychologie aus dem Alltag heraus. Oft mit Witz erklärt. Dabei nimmt sich Förster auch selbstkritisch unter die Lupe.

Anhand der aktuellen Debatte zum Klimawandel wird deutlich, dass der Wunsch auf Veränderung viel zu selten mit einer erforderlichen Verhaltensänderung einhergeht. Wir wollen zwar eine Klimakatastrophe verhindern, sind im Alltag allerdings viel zu selten bereit, Verzicht zu üben. Da wird das T-Shirt für 4,99 € gekauft, obwohl man weiß, dass es sowohl schlecht für das Klima als auch für die Menschen ist, die es herstellen. Dabei sind wir dann um Ausreden nicht verlegen.

Jens Förster gibt uns Erklärungen, weshalb das so ist.  Und er gibt Antworten auf die folgenden Fragen, die uns mal mehr mal weniger beschäftigen.

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Vegetarische und vegane Ernährung senkt Diabetes II-Risiko um 23 Prozent

Unstatistik vom 31.07.2019

Die Unstatistik des Monats Juli ist die von vielen Medien aufgegriffene Meldung, dass vegane Ernährung das Risiko einer Diabetes-II-Erkrankung um fast ein Viertel reduziert. Darüber berichteten unter anderem die Internetportale infranken.de, finanz-experte.info und heilpraxis.net. Hintergrund dieser Meldungen ist eine in der Zeitschrift „JAMA Internal Medicine“ veröffentlichte sogenannte Meta-Studie. In dieser Meta-Studie werden insgesamt neun Schätzergebnisse analysiert, die aus sieben Studien zum Zusammenhang zwischen vegetarischer und veganer Ernährung und dem Risiko einer Diabetes-II-Erkrankung entnommen wurden. An diesen sieben Studien nahmen etwas mehr als 300.000 Personen teil.

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Steuerersparnis durch Mildtätigkeit oder Religion – oder Steuerhinterziehung-Deluxe*

Welche Alternativen es zu den Steueroasen Andorra, Liechtenstein, Vatikan, Schweiz, San Marino, und Monaco gibt –

PM Dr.Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm
München im Juli 2019

Bis zu mehr als € 360 Mrd. haben Deutsche in Steueroasen bis heute angelegt, wie Professor Gabriel Zucman jüngst ermittelte. Der allseits gepriesene Weg des Ankaufs von Steuer-CDs mit angeblich massenhaften Selbstanzeigen stellt indes auch nur eine Spitze des Eisbergs dar. Der von Finanzministern gepriesene Weg „automatischer Meldungen aus dem Ausland“ betrifft bisher mindestens Zinserträge und bestenfalls alle Kapitalerträge – nur der natürlichen Personen. Neben den sogenannten Tarnkonstrukten, hinter denen sich natürliche Personen verbergen können, gibt es weitere seit Jahrzehnten erprobte und bewährte Ausweichstrategien.

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Bambusbecher, Waschnüsse und -kastanien – Vermeintlich ökologische Produkte taugen nichts

„Lassen Sie die Finger von Bambusbechern“, heißt es in der August-Ausgabe der Zeitschrift test.

Aus mehr als der Hälfte der getesteten Becher gehen sehr hohe Mengen Schadstoffe ins Getränk über. Die übrigen Becher erwecken fast alle mit falschen Werbeversprechen den Eindruck, ein reines Bambusprodukt zu erwerben oder der Umwelt einen Dienst zu erweisen. Keinen ökologischen Fortschritt bieten auch Waschnüsse und -kastanien. Sie waschen miserabel, lassen die Wäsche vergrauen und die Waschmaschine verkalken.

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No Hate Speech Movement Deutschland fordert mehr Unterstützung für Betroffene von Hassrede

Anlässlich des Tags für Betroffene von Hasskriminalität am 22. Juli ruft die No Hate Speech Bewegung zu mehr Unterstützung für Betroffene von Hassrede auf.

„Nicht wegschauen, sondern aktiv und solidarisch sein“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die das Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politikam Montag (22. Juli) veröffentlicht. Die Bewegung, dieunter anderem durch den DeutschenJournalisten-Verband (DJV), die Amadeu Antonio Stiftungund die Autorin Anne Wizorek unterstützt wird, kritisiert den bisherigen Fokus der Bemühungen gegen Hassrede: „Wenn es um Hass im Netz geht, stehen allzuoft die Täter*innen im Vordergrund.“ Das Bündnis fordert, Betroffenen mit „digitaler Zivilcourage“ Solidarität zu zeigen – zum Beispiel, indem User*innenin Kommentarspalten sozialer Medien widersprechen. Die Initiative, die der Verein Neue deutsche Medienmacher*innen koordiniert, fordert zudem „Beratungs-und Informationsangebote, Gesetze und deren Durchsetzung“. Die Bewegungverweist in diesem Zusammenhang auf ein Online-Angebotder Neuen deutschen Medienmacher*innen: Der Helpdesk auf der Vereinsseite soll schnelle Hilfe bei Hassrede im Netz bieten. Am Abend des 22. Juli lädt das No Hate Speech Movement in Berlin zudem zu einer Podiumsdiskussion mit von Hass betroffenen Medienschaffenden ein: Unter dem Titel „#hetzefrei“diskutieren die Neuen deutschen Medienmacher*innenunter anderem mit Nicole Diekmann, ZDF-Korrespondentin, darüber, wie sie mit Hassrede umgehen. Ort: Refugio; Lenaustraße2-4, 12047 Berlin; Uhrzeit: 18:30 Uhr.

Weiterführende Links:Online Helpdeskder Neuen deutschen Medienmacher*innen e.V.: https://helpdesk.neuemedienmacher.de/

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Am 22. Juli startet taz Ost

taz Ost und begleitet die Phase vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen mit einem umfassenden Themenschwerpunkt

Es gibt mehreren Veranstaltungen und eine große Sonderausgabe am Wochenende vor den Wahlen. 

Die Redaktion richtet hierzu eine Regionalredaktion in Dresden ein, die aus Sachsen und Südbrandenburg berichten wird. Die Berichterstattung startet am kommenden Montag mit täglichen Porträts, Reportagen, Berichten und Analysen. Über 30 Redakteur*innen aus verschiedenen Ressorts der taz sind abwechselnd vor Ort und wohnen in dieser Zeit zusammen in Dresden.

Jede Woche geht der neue Podcast „Ost-Cast“ auf Sendung, in Kooperation mit dem Freien Radiosender Coloradio.

Zum „Sachsen-Dinner“ lädt die taz Ost-Redaktion jede Woche Politiker*innen oder Künstler*innen zum gemeinsamen Kochen und Diskutieren in die Redaktions-WG. 

In einer Sommertournee reist die taz Ost durch Brandenburg und Sachsen. Auf Veranstaltungen in Grimma, Wurzen, Frankfurt/Oder und Bernau diskutieren Redakteur*innen mit lokalen Gästen.

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Städte fordern Kanzlerin Merkel zu verstärktem Klimaschutz auf

Freiburgs OB Martin Horn: Kommunen benötigen mehr Unterstützung vom Bund

Gemeinsam mit drei Städtenetzwerken für Nachhaltigkeit und Klimaschutz hat der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn die Bundesregierung aufgefordert, die Anstrengungen gegen den Klimawandel zu verstärken. Eine engere Zusammenarbeit auf nationaler und europäischer Ebene sei notwendig, „um die Auswirkungen unserer Maßnahmen zu vervielfachen“, heißt es in dem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Neben einer stärkeren finanziellen Unterstützung sei der Abbau rechtlicher und administrativer Hürden wichtig, um noch effektivere Maßnahmen auf kommunaler Ebene für mehr Klimaschutz treffen zu können. In dem Schreiben geht es auch um die Positionierung der Bundesrepublik in Europäischen Entscheidungsprozessen, insbesondere hinsichtlich der nächsten Förderperiode.

Aufgenommen in Bad Reichenhall


Horn ist Europa-Vorsitzender des weltweit tätigen lokalen Netzwerkes für Nachhaltigkeit ICLEI – Local Governments for Sustainability. Zu den Unterzeichnern gehören auch Ashok Sridharan, Präsident von ICLEI und Oberbürgermeister von Bonn, Andreas Wolter als Vorsitzender des Klimabündnisses und Bürgermeister von Köln, sowie der Vorsitzende von Energy Cities, der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner. Im Rahmen der drei Netzwerke engagieren sich 4.000 Städte, davon mehr als 500 in Deutschland für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Der Appell enthält konkrete Forderungen an die Bundesregierung, darunter beispielsweise eine CO2-Abgabe und eine erneute Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Klimaschutz solle als Querschnittsaufgabe fester Bestandteil aller Entscheidungen werden. „Als Städte haben wir eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den Klimawandel, um unsere Bürger vor den bereits heute spürbaren Auswirkungen
zu schützen. Dabei dürfen sozial Benachteiligte nicht die Leidtragenden sein“, sagte Martin Horn in Freiburg. „Die dringend notwendigen Anstrengungen gegen den Klimawandel können wir als Städte jedoch nicht alleine meistern. Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, die Zusammenarbeit im Klimaschutz mit uns zu intensivieren und unsere Bemühungen stärker zu unterstuüzen“, erklärte Horn weiter.

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In Ruhephasen rekapituliert das Gehirn Entscheidungen

Neu entwickelte Methode ermöglicht ein tieferes Verständnis von Entscheidungsprozessen

Wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen, wird davon beeinflusst, welche Entscheidungen wir gerade treffen. Das spiegelt sich wiederum in messbaren Aktivitätsmustern im Gehirn wider. Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und von der Princeton University haben nun herausgefunden, dass während des Ausruhens der menschliche Hippocampus dieselben Aktivitätsmuster wieder abspielt, und dies möglicherweise sogar in einem stark erhöhten Tempo. Eine neu entwickelten Methode, die Magnetresonanztomografie mit maschinellem Lernen kombiniert, ermöglicht es, diesen Prozess im Gehirn bei Menschen jetzt genau nachzuverfolgen.

Ein Proband mit angelegten Messelektroden auf dem Weg in den Magnetresonanztomographen. Um bei Testpersonen auch schnelle Gehirnaktivitäten messen zu können, hat ein Forschungsteam aus Berlin und Princeton einen Algorithmus für das Erkennen von Mustern programmiert. Damit fanden sie heraus, dass das Gehirn eines Menschen, der gerade eine Entscheidung getroffen hat, in einer darauffolgenden Ruhepause die gleichen Aktivitätemuster wie bei der Entscheidungsfindung wiederholt.
[weniger]
© MPI für Psychiatrie

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Girls‘ Digital Camps fördern weibliche IT-Talente

Modellprojekt des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg will Schülerinnen in der Region Karlsruhe für IT-Berufe begeistern

Vergangenen Herbst gab das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Startschuss für die Girls‘ Digital Camps, die als sechs Modellprojekte in Baden-Württemberg – unter anderem in der Region Mittlerer Oberrhein/Karlsruhe – pilothaft gefördert werden. Wie diese schulischen Lernorte in Karlsruhe nun konzipiert wurden und welche Aktivitäten für Schülerinnen geplant sind, wurde gestern im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im ZKM vorgestellt. Organisiert wurde das Event vom CyberForum als Projektträger der Girls‘ Digital Camps in Karlsruhe. 

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10 Jahre klong – Freiburger Kindermusikfestival feiert Jubiläum!

Eine Woche voller Musik vom 29. Juni bis 7. Juli
25 Schulklassen mit dabei – Auftakt in der Musikschule – Finale beim Kindermusikfest im Theater Freiburg

<img src=“17-06_1 Marc Doradzillo 2018.jpg“ alt=„Marc Doradzillo, Bild vom 9. Kindermusikfestival 2018“>
 Marc Doradzillo, Bild vom 9. Kindermusikfestival 2018
<img src=“17-06_2 M.KORBEL2017.jpg“ alt=„Maurice Korbel, Bild vom 8. Kindermusikfestival 2017“>
Maurice Korbel, Bild vom 8. Kindermusikfestival 2017

In diesem Jahr feiert das Kindermusikfestival klong Jubiläum, denn bereits zum 10. Mal tauschen Freiburger Schülerinnen und Schüler vom 29. Juni bis 7. Juli eine Woche lang Schulbücher gegen Instrumente.
Wie bereits in den Jahren zuvor, kommen auch zumFreiburger Kindermusikfestival professionelle Musikerinnen und Musiker in die Klassen, um mit den Schülerinnen und Schülern auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen und deren musikalischen Erlebnis- und Erfahrungshorizont zu erweitern: Von Beatboxing über Flarf-Performance und Baumarktmusik bis hin zur Entwicklung neuer Wortwelten reicht das Spektrum der Musikerinnen und Musiker, die die Schüler im Rahmen der klonglabore begleiten. Ein Klangflashmob, den Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern des Freiburger Barockorchesters und ensemble recherche entwickeln, überrascht zwei Freiburger Grundschulen sowie das Publikum beim Kindermusikfest im Theater.
Zum Jubiläum hat sich der Verein mehrklang – Gesellschaft für Neue Musik Freiburg e.V. etwas ganz Besonderes ausgedacht: „Playground Music“ erklingt auf Spielplätzen, Skateparks und Bolzplätzen in der Stadt, wenn sich Klettergerüste, Skaterampen und Fußballtore kurzzeitig in klirrende Mega-Instrumente verwandeln. Die Jazz & Rock Schulen komponieren zusammen mit einer Schulklasse den klongsong 2019.

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