Die geplante Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes schränkt das Auskunftsrecht drastisch ein und gefährdet die demokratische Transparenz in Deutschland
Ein Artikel von Erik Tuchtfeld, Carolyn Moser und Ralph Hertwig
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat Anfang Juli beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) grundlegend zu reformieren. Die angekündigten Veränderungen beschränken die Auskunftsrechte von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber Bundesinstitutionen weitgehend, was einer Abschaffung der Informationsfreiheit nahekommt, und verschlechtern dadurch die im europäischen und internationalen Vergleich bereits jetzt defizitäre Rechtslage in Deutschland weiter.










