Für ein respektvolles Miteinander in der Stadt

Freiburg: Nachtmediator*innen bekommen für den Sommer Verstärkung

Sie sind schon fast eine Freiburger Institution – und eine echte
Erfolgsgeschichte: Die Nachtmediator*innen sind nun bereits im vierten Jahr
im Einsatz. Für die Sommersaison hat das Team Verstärkung bekommen.
Insgesamt elf Nachteulen sind ab sofort donnerstags, freitags, samstags und
vor Feiertagen jeweils von 17 bis 23 Uhr unterwegs – im Seepark, in der
Innenstadt, im Colombipark, im Eschholzpark, an der Dreisam und auf dem
Stühlinger Kirchplatz.

Mit ihren roten T-Shirts und den leuchtenden Rucksäcken erkennt man sie
schon von Weitem. Ihre Mission: für gegenseitiges Verständnis und ein
respektvolles Miteinander werben. Sie sprechen die Feiernden vor Ort an
und weisen darauf hin, wo diese ihren Müll entsorgen können, ab wann
Nachtruhe gilt und wo die nächsten öffentlichen Toiletten sind. Dass der
präventive Ansatz wirkt, hat sich in den letzten Jahren gezeigt. So gab es
zum Beispiel von Anwohnenden am Seepark deutlich weniger Beschwerden.
Auch die Feiernden sind dankbar, denn die Nightowls leisten praktische
Unterstützung: Bei Bedarf begleiten sie Menschen zur nächsten Bahn- oder
Bushaltestelle oder bieten Erste Hilfe an. Falls nötig, geben sie Müllbeutel
aus, damit die Lebensmittelreste, Flaschen oder Verpackungen nicht
liegenbleiben, sondern ordentlich entsorgt werden.
Die Idee der Nachtmediation im öffentlichen Raum hat das Amt für
öffentliche Ordnung 2023 entwickelt. Los ging es im Mai 2023 mit vier
Nachtmediatorinnen. Für den Doppelhaushalt 2025/2026 hatte der Gemeinderat die Stellenanteile erhöht. Mit insgesamt elf in Teilzeit beschäftigten Mitarbeiterinnen sind die Nachteulen in diesem Sommer nun
deutlich präsenter. Ein kleines Team war auch über den Herbst und Winter
2025/2026 im Einsatz.


Ordnungsbürgermeisterin Carolin Jenkner betont: „Die Nachtmediator*innen
sind eine echte Erfolgsgeschichte. Ich bin überzeugt vom präventiven Ansatz
– die positiven Rückmeldungen der Anwohnenden und auch der Feiernden
bestärken uns auf diesem Weg. Mein herzlicher Dank gilt den engagierten
Teams, die unser schönes Freiburg mit jedem Gespräch, das sie führen, noch
lebenswerter machen.“

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 Im Umland der Metropolen wird es teurer

IW-Wohnindex

Im ersten Quartal 2026 ziehen die Mieten weiter kräftig an, die Kaufpreise für Immobilien stagnieren, zeigt der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Folgen des Iran-Kriegs treffen auf den Wohnungsmarkt: Energieeffizienz bleibt ein Preistreiber.
Die Grafik zeigt die Miet- und Kaufpreisentwicklung in Deutschland.

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Helen Frankenthaler im Kunstmuseum Basel

Eine beeindruckende Ausstellung, die tief berührt

Frankenthaler ist die wegweisende Künstlerin des abstrakten Expressionismus


18.4. – 23.8.2026, Kunstmuseum Basel | Neubau
Kuratorin: Anita Haldemann

Frankenthaler, Helen, 1964-1989, undated. Das Gemälde zeigt die Künstlerin in ihrem Atelier.
Frankenthaler, Helen, 1964-1989, undated

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Soja im Faktencheck:

Mythen, Risiken und Chancen

Verbraucherzentralen ordnen Sorgen und Hoffnungen rund um den Verzehr von Soja ein
­Um Soja ranken sich zahlreiche Befürchtungen und Hoffnungen wie zum Beispiel: Der Konsum von Soja schade der Schilddrüse, sei bei Brustkrebs nicht zu empfehlen, führe bei Männern zu einer „Verweiblichung“ oder lindere Wechseljahresbeschwerden. Die Verbraucherzentralen stellen alles Wissenswerte zum Verzehr von Soja in einem Web-Text zusammen.

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Die innere Uhr lässt sich an einer Haarprobe ablesen

Charité-Forschende entwickeln neue Methode, um Medizin besser an den Biorhythmus anzupassen

Eine Haarprobe reicht aus, um den individuellen Takt der inneren Uhr zu bestimmen. © Charité | Bert Maier
Eine Haarprobe reicht aus, um den individuellen Takt der inneren Uhr zu bestimmen. © Charité | Bert Maier

Berlin, 30.03.2026 Ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat einen Test entwickelt, der den Chronotyp eines Menschen anhand seiner Haarwurzeln bestimmen kann. Er soll die Basis für die zirkadiane Medizin legen – also eine Medizin, die sich stärker an der inneren Uhr des Menschen orientiert. Angewendet bei rund 4.000 Personen, offenbart die neue Methode außerdem, dass Frauen und Männer sich in ihren Biorhythmen ein klein wenig unterscheiden, und dass der Einfluss des Lebensstils größer ist als bisher angenommen. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin PNAS* erschienen.

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Die Karikatur des Jahres


Eine WC-Schüssel

Ohne Zweifel, der amerikanische Präsident hat auch das Jahr 2025 geprägt. Nicht ganz überraschend gewinnt Vincent L’Épée mit einer Trump-Zeichnung den Titel Karikatur des Jahres.

Gekürt hat ihn das Publikum der Ausstellung Gezeichnet 2025 im Museum für Kommunikation. Er verweist damit Silvan Wegmann mit Melania Trump und Ruedi Widmer mit der Bauernlobby auf die Plätze zwei und drei.


Die Fotos dürfen nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Museum für Kommunikation verwendet werden.
Das Bild zeigt Donald Trump, der anstelle eines Kopfes eine Klosschüssel hat.
Les photographies ne peuvent être utilisées qu’en association avec un compte rendu sur le Musée de la communication.

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Jedes dritte Kind in Klassenchats ist mit problematischen Inhalten konfrontiert

Überall fehlt es an Medienkompetenz.

Das Bild zeigt einen Jugendlichen mit Kapuzenhoodie, der auf sein Smartphone schaut.
© WDR

Diese Zusammenfasssung wurde von einer KI erstellt.

- 82 % der Kinder und Jugendlichen (10‑16 Jahre) sind in Klassen‑Chats aktiv, meist auf WhatsApp.
- 35 % haben dort bereits belastende Inhalte gesehen, darunter Beleidigungen (69 %), Ausgrenzung/Mobbing (54 %) und Gewalt‑ oder Hass‑Material (17 %).
- 12 % haben Nacktbilder gesehen, 26 % Gewalt‑ oder Verletzungs‑Videos.
- Durch solche Inhalte haben 25 % Sorgen, 19 % das Handy fast nicht weglegen können, 17 % keine Lust auf Schule und 8 % geweint.
- Ein Viertel der Chats hat bereits geholfen, ein Klassenproblem zu lösen, aber die Risiken erfordern verstärkte Medienkompetenz‑Unterstützung durch Eltern und Schulen.

Hier geht es weiter mit dem Originaltext:

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Hohe Haftstrafen für kurdische Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Istanbul

Anwaltsorganisationen verurteilen massive Eingriffe in die Berufsausübungsfreiheit

Am 28.01.2026 hat die 14. Strafkammer des Obersten Strafgerichts Istanbul zehn kurdische Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte und achtzehn weitere Personen zu Haftstrafen von bis zu 11 Jahren und 3 Monaten verurteilt, weil sie sich für die Rechte und die Gesundheit von meist kurdischen Strafgefangenen einsetzten. Teilweise wurden bereits Haftbefehle erlassen.

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Die Betreuung von Angehörigen bei Frauen wichtiges Motiv für Teilzeitarbeit, bei Männern die Aus- und Weiterbildung

Wer wegen Betreuungspflichten seine Arbeitszeit reduziert, tut dies mehrheitlich auf eigenen Wunsch

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US-Öffentlichkeit lehnt Grönland-Übernahme überwiegend ab

Selbst unter Republikanern stößt die Idee auf breite Ablehnung

Infografik: US-Öffentlichkeit lehnt Grönland-Übernahme überwiegend ab | Statista

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