Kinder- und Juniorzahncremes im Test

ÖKO-TEST Kinder- und Juniorzahncremes

Süßer Zahn

Die richtige Dosierung: ein dünner Film für Kinder unter zwei Jahren und ein erbsengroßes Stück für Kinder bis sechs Jahre.

Die richtige Dosierung: ein dünner Film für Kinder unter zwei Jahren und ein erbsengroßes Stück für Kinder bis sechs Jahre.

In der aktuellen September-Ausgabe hat ÖKO-TEST neun Kinder- und zehn Juniorzahncremes unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fällt sehr unterschiedlich aus, von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ sind alle Noten vertreten. Kritikpunkte sind unter anderem, dass manche Marken umstrittene Farb- und Süßstoffe enthalten oder einen aggressiven Schäumer einsetzen, der die Haut reizen kann.

Schon ab dem ersten Zahn ist Zähneputzen wichtig. Studien haben gezeigt, dass Fluorid unerlässlich ist, um Karies zu verhindern und einzudämmen. Aber wie Fluorid bei kleinen Kindern unter sechs Jahren an die Zähne kommen soll, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen: Zahnärzte empfehlen eine fluoridhaltige Zahncreme, Kinderärzte dagegen raten, die Zähnchen nur mit einer Bürste und  ohne Zahncreme zu reinigen, dafür aber Fluoridtabletten zu verabreichen. Ab einem Alter von sechs Jahren brauchen dann auch Kinder eine Zahnpflege mit Fluorid.

ÖKO-TEST hat nun 19 Kinder- und Juniorzahncremes ohne Fruchtgeschmack im Labor analysieren lassen. Sechs Produkte, die meisten davon sehr preisgünstig, erhalten das Testurteil „sehr gut“. Bei den anderen Marken gibt es noch Verbesserungspotenzial: In drei wird beispielsweise Zinkchlorid eingesetzt. Zink ist in geringem Umfang zwar wichtig, der Bedarf wird aber über die Ernährung abgedeckt. Größere Mengen können den Stoffwechsel und das Nerven- und Immunsystem beeinträchtigen. In drei Produkten wies das Labor umstrittene halogenorganische Verbindungen nach. Dabei handelte es sich zweimal um einen Farbstoff und einmal um den extrem süßen Süßstoff Sucralose. Eine Zahncreme enthält den Farbstoff Chinolingelb, welcher in Lebensmitteln mit dem Warnhinweis „Kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken“ gekennzeichnet werden muss. Ebenfalls nicht einverstanden ist ÖKO-TEST damit, dass in einer Zahncreme das hautreizende Tensid Natriumlaurylsulfat als Schäumer eingesetzt wird. Bei zwei Marken werden auch PEG/PEG-Derivate als Emulgator oder Schaumbildner verwendet. Sie können die Mundschleimhaut durchlässiger für Fremdstoffe machen.

Den kompletten Test können Sie im ÖKO-TEST-Magazin September 2016 lesen, das es  seit dem 25. August 2016 im Zeitschriftenhandel gibt.

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