Close-up im EMP-Museum

Close-up im EMP-Museum: Was haben Barack Obama, George Clooney und Andre Agassi gemeinsam?

EMP von oben (Spaceneedle)
Foto: © Hans-J. Hinken

Das Experience Music Project (EMP) Museum in Seattle ist von November bis Februar um eine Attraktion reicher: Die Ausstellung „Martin Schoeller: Close Up“ zeigt hautnahe Porträtaufnahmen von etwa 50 Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Musik und Showbiz. Um die Gleichheit aller Menschen hervorzuheben, sieht man ebenfalls Fotografien von „nicht-berühmten“ Menschen aus dem Alltag.

Foto: © Hans-J. Hinken

Unter den spektakulären großflächigen Headshots befinden sich unter anderem Barack Obama, Angelina Jolie, Brad Pitt, George Clooney, Andre Agassi, Kanye West, Cate Blanchett, Jack Nicholson und Meryl Streep. Der Fotograf Martin Schoeller nennt diese Bilder selbst „Close-Ups“. Durch die einzigartigen Aufnahmen kommt der Betrachter dem Abgebildeten näher, als selbst eine persönliche Begegnung es ermöglichen würde. In einer stets gleichen Technik misst Schoeller die Augenhöhe seines Gegenübers und bringt dann die Kameralinse genau auf gleiche Höhe. Statt eines Kamerablitzes verwendet er weiches Neonlicht – so entstehen auch die charakteristischen „Katzenaugen“.

Der 1968 in München geborene Martin Schoeller ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Porträtfotografen. Nach dem Studium der Fotografie in Berlin und in Hamburg arbeitete er für vier Jahre als Assistent von Annie Leibovitz in New York, bevor er 1996 seine eigene Karriere begann. Schoeller arbeitet regelmäßig für renommierte Magazine wie „Rolling Stone“, „GQ“ und „Vogue“.

Die menschlichen Gesichter sind ab dem 16. November 2013 bis zum 16. Februar 2014 im Experience Music Project (EMP) Museum in Seattle zu bewundern.

Das Museum befindet sich am Seattle Center, direkt neben der berühmten Space Needle, und zeigt innovative und kreative Ausstellungen rund um die Themen Musik, Science Fiction und Popkultur. Es bietet somit einen unterhaltsamen Einblick in die kulturellen Aspekte der heutigen Zeit. Derzeit sind im EMP Museum außerdem noch folgende Ausstellungen zu sehen:

–       Women Who Rock: Vision, Passion, Power

–       Fantasy: Worlds of Myth and Magic

–       Hear My Train a Comin’: Hendrix Hits London

–       Icons of Science Fiction

–       Can’t Look Away: The Lure of Horror Film

–       Nirvana: Taking Punk to the Masses

Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 17 Uhr. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.EMPmuseum.org und www.facebook.com/EMPmuseum.

Das EMP ist immer einen Besuch wert – das sogar unabhängig von den Ausstellungen. Alleine das Gebäude ist eine Sehenswürdigkeit.

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