ANDY WARHOL – ZEICHNUNGEN DER 1950er JAHRE

Ab 14. September 2013: Wiedereröffnung der Pinakothek der Moderne ANDY WARHOL – ZEICHNUNGEN DER 1950er JAHRE

 Eröffnung: Ausstellungsdauer:

 11.09.2013 | 18.30 14.09. – 17.11.2013

Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

Andy Warhol – Zeichnungen der 1950er Jahre
Andy Warhol (1928-1987), Ohne Titel (Two Men), um 1956
Tusche auf Papier, 58,3 x 73,3 cm, Courtesy: Daniel Blau Munich/London © The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

Mit dieser Präsentation weitgehend unbekannter Arbeiten eines der am meisten diskutierten Künstler der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts feiert die Staatliche Graphische Sammlung die Wiedereröffnung der Pinakothek der Moderne nach ihrer Renovierung. Es werden ca. 180 Zeichnungen in den unterschiedlichsten Techniken gezeigt, die zum größten Teil Leihgaben von Daniel Blau aber auch anderer privater Sammler sind. Die Ausstellung wurde bereits zuvor mit großer Resonanz im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek und im Teylers Museum in Harlem gezeigt.

Im Nachlass von Andy Warhol wurde 2011 ein umfangreiches Konvolut von Zeichnungen des Künstlers aus den 1950er Jahren, Warhols früher Zeit in New York, gefunden. Bereits in diesen Blättern legt Warhol das Fundament seines gesamten späteren Schaffens. Wir begegnen Porträts, Blumen, Demonstranten, Pistolen, Autounfällen sowie berühmten Persönlichkeiten.

Die Zeichnungen offenbaren einen Künstler, der die ihn umgebende Welt nicht nur visuell aufnahm, sondern sie bereits als Bild reflektierte. Oft fand Warhol seine Bildwelt in der Straßenfotografie, doch verwandelte er deren Realismus in eine spezifische Emblematik. Früh begegnen wir seiner erstaunlichen Fähigkeit, die draußen vorgefundene Wirklichkeit ins Ikonenhafte zu transferieren. Die Blätter sind durchgängig von einem experimentellen, innovativen Geist geprägt. Warhol bediente sich schon hier permanent repetitiver, konzeptueller Mechanismen, bei denen dem Fragmentarischen und Additiven, der Nachzeichnung und dem Abklatschverfahren ein künstlerischer Stellenwert zukommt, und die seine 1960 einsetzende Beschäftigung mit jenen druckgraphischen Methoden des Siebdrucks – mit denen der Künstler zu Weltruhm gelangen sollte – bereits im Keim enthalten.

Ein bedeutendes Blatt aus dem hier vorgestellten Konvolut gelangte kürzlich durch Ankauf von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne in die Staatliche Graphische Sammlung München.

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