Infraschall – Unerhörter Lärm

Infraschall ist Schall mit Frequenzen unter 20 Hertz. Er entsteht in der Natur, aber auch durch technische Einrichtungen. Infraschall überwindet viele Kilometer, durchdringt Mauern.

Sendetermine planet e.

  • Sonntag, 4. November 2018, 16.30 Uhr / sonntags 16.30 Uhr
  • Ab Sonntag, 4. November 2018
Infraschall – Luftschwingungen in einem Frequenzbereich, der unterhalb der Hörschwelle des menschlichen Ohres liegt – kann unabsehbare Folgen für unsere Gesundheit haben. ©ZDF

Infraschall Luftschwingungen in einem Frequenzbereich, der unterhalb der Hörschwelle des menschlichen Ohres liegt, kann unabsehbare Folgen für unsere Gesundheit haben. ©ZDF

In den vergangenen Jahren haben sich Ärzte und Wissenschaftler vermehrt mit Infraschall technischen Ursprungs – zum Beispiel aus Windenergieanlagen – befasst. Denn mit der Energiewende und dem Ausbau der Windkraft nimmt die Belastung aus diesen Quellen zu.

Menschen, die in der Nähe von Windenergieanlagen leben, klagen häufig über Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Nicht selten als verrückt abgetan, bleibt ihnen meist nichts anderes, als die Gegend zu verlassen. Aus der Medizin und Wissenschaft mehren sich jedoch die Hinweise, dass nicht nur Tiere, sondern auch Menschen in der Lage sind, Infraschall unterhalb der Hörgrenze wahrzunehmen. Es konnte gezeigt werden, dass bestimmte Regionen des Gehirns unter dem Einfluss von Infraschall aktiviert werden, darunter Regionen, die an der Verarbeitung von Stress und Emotionen beteiligt sind. Aktuell untersuchen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Eppendorf, wie Infraschall den Schlaf beeinflusst. Weiterlesen