Ethik für Innovationen

Jubiläumskonferenz der Deutschen UNESCO-Kommission im ZKM | Karlsruhe widmet sich verantwortungsvollem Umgang mit Technologien

Das Bild zeigt die Logos der beteiligten Veranstalter.

Künstliche Intelligenz, Neurotechnologien und biotechnologische Innovationen verändern Gesellschaften weltweit. Die damit verbundenen Chancen und Risiken werfen grundlegende ethische Fragen auf, die sich nicht allein technisch beantworten lassen. Gefragt sind Orientierung, gesellschaftlicher Dialog und internationale Verständigung. Die UNESCO setzt hierfür wichtige Impulse, unter anderem mit ihren Empfehlungen zur Ethik der Künstlichen Intelligenz und der Neurotechnologie.

Vor diesem Hintergrund lädt die Deutsche UNESCO-Kommission zur Jubiläumskonferenz „Ethik für Innovationen“ nach Karlsruhe ein. Als zweite von drei bundesweiten Regionalkonferenzen anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens bringt sie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Zivilgesellschaft mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Gemeinsam mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) sowie mit fachlicher Unterstützung des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) diskutiert die Veranstaltung, wie technologische Entwicklungen ethisch begleitet und am Gemeinwohl ausgerichtet werden können.

Zeit und Ort
Donnerstag, 24. September 2026
10:00-12:30 Uhr öffentliche Veranstaltung
13:15-17:15 Uhr geschlossene Fachveranstaltung 
Medientheater des ZKM Karlsruhe, Lorenzstraße 19, Karlsruhe

Hintergrund
Die Deutsche UNESCO-Kommission ist Deutschlands multilaterale Mittlerorganisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Als Schnittstelle zwischen Regierung, Zivilgesellschaft und UNESCO stärkt sie die Umsetzung von UNESCO-Übereinkommen und -Programmen in Deutschland und bringt deutsche Perspektiven in die UNESCO ein. 2026 ist in besonderer Weise ein Jubiläumsjahr: Seit 75 Jahren gehört Deutschland der UNESCO an, und seit 75 Jahren arbeitet die Deutsche UNESCO-Kommission daran, den UNESCO-Auftrag hierzulande wirksam zu machen. In einer Zeit, die von Kriegen, Polarisierung und rasantem technologischem Wandel geprägt ist, gewinnt der Einsatz für Frieden in den Zuständigkeitsbereichen der UNESCO zusätzlich an Bedeutung.
 
Das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie ist die international führende Einrichtung für Technikfolgenabschätzung. Das ITAS trägt dazu bei, die Potenziale des wissenschaftlich-technischen Fortschritts gut zu nutzen und seine Risiken zu minimieren. Akteur:innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bietet das ITAS Wissen zum Handeln und Lösungsansätze für globale Herausforderungen an.
 
Weitere Informationen: Veranstaltungsseiteausführliches Programm

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