Economist Democracy Index
In Deutschland machen sich derzeit viele Menschen Sorgen um die Demokratie. Und auch global gesehen waren die letzten Jahre für diese Staatsform eher schwierig. Nun deutet sich möglicherweise eine Trendwende an. Der aktuelle Democracy Index der Economist Intelligence Unit verzeichnet nach acht Jahren mit sinkenden Werten für 2025 eine Stabilisierung. Die Autor:innen der Studie deuten sogar ein Ende dessen an, was sie als „Demokratie-Rezession“ beschreiben.

In der aktuellen Ausgabe werden 26 Länder als „vollständige Demokratien“ eingestuft, darunter auch Deutschland. Allerdings schafft es die Bundesrepublik mit einem Score von 8,73 nicht in die Spitzengrupe, wie die Statista-Grafik zeigt. Allerdings steht die Bundesrepublik demokratietechnisch deutlich besser da als Frankreich, dass im Vorjahr sogar nur als „unvollständige Demokratie“ gelistet war. Dazu passt, dass zwei Drittel der Französ:innen mit dem Zustand der Demokratie in ihrem Land unzufrieden sind.
Während Frankreich im aktuellen Ranking weder als „vollständige Demokratien“ eingestuft wurde, gelten zahlreiche westlich Länder weiterhin als „unvollständige Demokratie“, darunter Belgien, Polen und Italien. Und auch die älteste bestehende Demokratie der Welt wird in dieser Kategorie gelistet – und das bereits seit 2016, also schon vor dem Beginn der ersten Trump-Präsidentschaft. Der Bericht moniert unter anderem, dass die Lage der bürgerlichen Freiheiten während der zweiten Amtszeit Trumps erheblich unter Druck geraten sind.







