DAVID SHRIGLEY in der Pinakothek der Moderne

DAVID SHRIGLEY. DRAWING
Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne

Eröffnung:                   10.04.2014, 19.00
Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend.

Ausstellungsdauer:     11.04.–10.08.2014 

David Shrigley, ohne Titel, 2013
© David Shrigley | Courtesy BQ, Berlin und
Stephen Friedman Gallery, London
Foto: Roman März, Berlin

Mit cartoonartigen, ungelenk wirkenden Zeichnungen erlangte der britische Künstler David Shrigley (*1968 in Macclesfield / GB) internationale Berühmtheit. Seit den 1990er Jahren finden seine charakteristischen Bildmotive in Zeitschriften, Büchern oder im Internet Verbreitung und Resonanz. Neben den Zeichnungen umfasst Shrigleys Schaffen u. a. auch Skulpturen, Installationen und Animationsfilme sowie Kooperationen im Musik- und Theaterbereich. 2013 wurde David Shrigley für den Turner Prize nominiert. In diesem Jahr gestaltet er die Fourth Plinth auf dem Trafalgar Square in London. Der Künstler lebt und arbeitet in Glasgow. Weiterlesen

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Top 20 im deutschen Internet Markt

Die Top 20 im deutschen Internet-Markt
http://de.statista.com/infografik/2066/die-top-20-im-deutschen-internet-markt/

Methodik

Das Ranking basiert auf einer detaillierten Untersuchung von über 1.000 Websites, die im Rahmen der Analyse zunächst online nach Umsätzen befragt wurden. Darüber hinaus wurden für jedes Segment detaillierte Recherchen und Analysen durchgeführt. Quellen hierfür waren u. a. Geschäftsberichte der Unternehmen (Bundesanzeiger), Pressedatenbanken und Experteninterviews.

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Schalt‘ dein Radio ein

Stufen rauf – Pfunde runter! Die schwierige Überwindung der Trägheitsgesetze
»Papa, du bist dick!« Sagt die achtjährige Tochter. Kann man so oder so sehen, aber eines stimmt: Papa macht keinen Sport. Weil er ein Manko mit sich herumschleppt: Seit Kindertagen ist er bewegungsunlustig, eine Sportunterricht-Niete, ein verspotteter Ersatzbankdrücker. Zwar hat ihn ein gütiges Schicksal die ersten drei Lebensjahrzehnte vor der Verfettung bewahrt, aber die folgenden zwei Dekaden schlich sich der Waagenzeiger kontinuierlich nach oben. Alle halbherzigen Bewegungsversuche endeten in Frust und Stillstand. Nun aber, jenseits der 50, muss etwas getan werden. Doch woher jetzt die Motivation nehmen? Können hochaktive Freizeitsportler, Motivationskünstler, Fitness-Manager helfen? Weiterlesen

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Abgeordnete üben weiter fleißig das Wegducken

Enttäuschende Resonanz auf die Aktionen der Initiative „Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung“.

Edward Snowden sitzt noch immer in Russland fest. Und es besteht derzeit keinerlei Hoffnung, dass sich das kurzfristig ändern könnte. Es scheint, als wäre das Thema vom Tisch. Die Steuerhinterziehung von Uli Hoeneß erregte mehr Aufmerksamkeit als unser Recht auf die Unverletzlichkeit der Privatsphäre durch Geheimdienste. Und so ist es wenig verwunderlich, dass sich unsere Abgeordneten in der Hoffnung, dass es bald vergessen ist, einfach wegducken. 

Ria Hinken

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Denkanstöße für eine gute Unterhaltung

Über das Wetter können Sie auch noch reden, wenn Sie tot sind.

 60 Ideen für richtig gute Gespräche von Olivia Fane, erschienen bei Knaur

Es gibt Bücher, die liest man in einem Rutsch durch, weil sie so fesseln.
Und es gibt Bücher, die sind anfänglich zäh, wenn man aber durchhält, dann werden sie noch richtig interessant. Von den ganz langweiligen wollen wir hier nicht reden.

Das Buch von Oliva Fane lässt sich in keine der genannten Kategorien einordnen.

 

Es ist eines jener Bücher, die ich so liebe, weil man mit ihm mehr machen
kann, als nur lesen. Man arbeitet quasi mit ihnen. Nicht im eigentlichen
Sinne von Arbeit. Man muss keine Fragebögen ausfüllen oder gar
komplizierte Tests durchlaufen. Man erhält nach jedem Kapitel, die
übrigens allesamt recht kurz gehalten sind,  Denkanstöße.

Denkanstoß-Karte „Creative Whack Pack“
Copyright ©Roger von Oech

Das hat mich sofort an Roger von Oechs „Creative Whack Pack“ erinnert, wenngleich es vom Ansatz her anders aufgebaut ist.

Hier einige Beispiele der Denkanstöße zum besseren Verständnis:

  • Wenn Sie anderthalb Stunden in der Toilette eingesperrt wären, ohne etwas zu tun zu haben (Anmerk.: also ohne Handy) – worüber würden Sie nachdenken?
  • Hatten Sie den Wunsch, berühmt zu werden?
  • Flirten Sie?
  • Wenn Sie jemand anders sein müssten, wer wären Sie gern?

Die Themenbreite, die Olivia Fane bearbeitet reicht von Platon über Sex bis Therapien. Mit wem Sie über was reden wollen, müssen Sie natürlich selbst entscheiden.

Für Unentschlossene vielleicht ein kleiner Tipp: Über Sex sollten Sie
vielleicht nicht unbedingt mit Ihrem Chef oder Ihrer Chefin reden.
Könnte es doch leicht zu Missverständnissen kommen.

Aber ganz egal mit wem Sie über was reden wollen, das Buch gibt Ihnen viele
Anregungen, die sicherlich auch Ihre Phantasie beflügeln wird. Und so
werden Sie im Handumdrehen eigene interessante Themen finden.

Lassen Sie sich überraschen!

Ria Hinken 

Über das Wetter können Sie auch noch reden, wenn Sie tot sind

von Oliva Fane

E-Book, Knaur eBook
28.01.2014, 256 S.
ISBN: 978-3-426-42399-8,  € 12,99
Hardcover (€14,99)

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Start für App-Security-Test

Fraunhofer SIT und House of IT präsentieren intelligentes Test-Framework für Apps

Testdienst für Unternehmen besonders einfach nutzbar

Apps vor dem Unternehmenseinsatz prüfen.
Copyright ©Fraunhofer SIT

Welche Apps dürfen Angestellte gefahrlos auf Firmen-Tablets und Smartphones laden, ohne die Sicherheit des Unternehmens zu gefährden? Auf der CeBIT 2014 präsentierten das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT mit Appicaptor ein Werkzeug zur automatisierten Sicherheitsprüfung von Apps, das Unternehmen einfach und unkompliziert nutzen können. Appicaptor ist ab sofort als Testdienst für Android- und iOS-Apps verfügbar. Weitere Informationen zum Angebot finden sich im Internet unter: www.sit.fraunhofer.de/appicaptor. Unterstützt wurde die Produktisierung von Appicaptor durch CIRECS — Center for Industrial Research in Cloud Security.

Appicaptor prüft, was Apps so tun,
Copyright ©Fraunhofer SIT

Viele Apps enthalten Schwachstellen, die Angreifer ausnutzen können, um Zugriff auf Passwörter oder sensible Unternehmensdaten zu erhalten. Wenn Mitarbeiter auf firmeneigene Tablets und Smartphones wahllos Apps installieren, gehen Unternehmen deshalb hohe Risiken ein. Ob eine App die notwendigen Sicherheitsanforderungen erfüllt, können Unternehmen jetzt mit dem Appicaptor-Testdienst prüfen: Der Auftraggeber bestimmt Apps und Testkriterien. Appicaptor liefert Testberichte, mit deren Hilfe IT-Leiter entscheiden können, welche App sie für ihr Unternehmen zulassen. Da Apps oft aktualisiert werden, wiederholt Appicaptor den Test regelmäßig und sorgt so für einen aktuellen Wissenstand. „Appicaptor richtet sich vor allem an Unternehmen, die viele Apps prüfen möchten. Unser Testdienst funktioniert wie ein Abo“, sagt Jens Heider vom Testlab Mobile Security am Fraunhofer SIT. „Unternehmen können die Ergebnisse sofort nutzen, ohne vorher etwas installieren zu müssen.“

Appicaptor erstellt zu jeder Android- oder iOS-App einen individuellen Testbericht. Diese sind so angelegt, dass auch Menschen ohne tiefe IT-Sicherheitskenntnisse auf ihrer Basis qualifizierte Entscheidungen treffen können. Im nächsten Schritt können Unternehmen mit Appicaptor eine Whitelist unbedenklicher Apps erstellen, die Mitarbeiter auf ihren mobilen Endgeräten nutzen dürfen. Alternativ ist auch die Erstellung einer Blacklist mit verbotenen Anwendungen möglich, die nicht die IT-Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens erfüllen. Weiterhin können Unternehmen selbst entwickelte Apps oder Apps aus firmeneigenen App-Stores regelmäßig automatisiert auf Schwachstellen testen.

Gefördert wurde die Entwicklung von Appicaptor im Rahmen des Projekts CIRECS — Center for Industrial Research in Cloud Security. CIRECS ist ein gemeinschaftliches Vorhaben des Fraunhofer SIT und des House of IT, beide mit Sitz in Darmstadt. CIRECS hat es sich zum Ziel gesetzt, wichtige und praktisch relevante IT-Sicherheitsfragen im Zusammenhanb mit der Nutzung von Cloud Computing zu behandeln. Dazu gehören auch Technologien, mit denen Anwender auf Cloud-Dienste und Infrastrukturen zugreifen. Im Rahmen des Projekts werden Cloud-Innovationen entwickelt, die Unternehmen IT-Sicherheit und Datenschutz bieten. CIRECS wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) mit Mitteln aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Weitere Informationen zu CIRECS — Center for Industrial Research in Cloud Security: www.cirecs.de .

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Nutzung von Tippfehler-Domains ist wettbewerbswidrig

Es bleibt dabei: Nutzung von Tippfehler-Domains ist wettbewerbswidrig

Nach einem Grundsatzurteil kann aber ein klarer Hinweis auf der erreichten Internetseite Abhilfe schaffen

So der Bundesgerichtshof in einer aktuell veröffentlichten Entscheidung (Urteil vom 22.Januar 2014, Az.: I ZR 164/12 – wetteronline.de).
Tippfehler-Domains, also ähnlich geschriebene Domains zu bereits bekannten Domains, werden oft genutzt, um Besucher auf eigene Waren-und Dienstleistungsangebote aufmerk- sam zu machen.

Dieser Vorgehensweise hat das Gericht eine erneute Absage erteilt und grundsätzlich geur- teilt, dass eine solche Vorgehensweise als gezielte Behinderung wettbewerbswidrig ist. Begründet wird dies damit, dass Kunden auf eine Internetseite geleitet werden, die sich nicht erwarten und dadurch zugleich der Mitbewerber durch die Fehlleitung beeinträchtigt wird. Das Gericht lässt aber eine Ausnahme zu: Wenn auf der über die Tippfehler-Domain erreich- ten Internseite sogleich ein Hinweis erscheint, mit der Internetnutzer über die Fehlleitung aufgeklärt wird, soll dies nicht wettbewerbswidrig sein. Dieser Hinweis muss aber klar und deutlich erkennbar sein.

„Dieses Urteil schafft Klarheit für den Umgang und Nutzung von Tippfehler-Domains aus Sicht des Wettbewerbsrechts. Der Einsatz kann, vorbehaltlich einer Kennzeichenrechtsver- letzung durch die Registrierung zulässig sein, wenn klar und deutlich auf das abweichende Angebot durch den Mitbewerber hingewiesen und damit dem Internetnutzer die Möglichkeit eröffnet wird, nach seiner fehlerhaften Eingabe der Domain die Internseite wieder zu verlas- sen. Das Urteil lässt aber noch ausreichenden Spielraum, z.B.wie klar und deutlich der ge- wünschte Hinweis dargestellt sein muss. Das Ende der Abmahnungen wegen der Nutzung von Tippfehler-Domains ist daher nicht ersichtlich..“ erklärt Rolf Albrecht, Rechtsanwalt,

Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Informationstechnologierecht von der Kanzlei volke2.0.

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DVR startet Internetseite „Drogen und Straßenverkehr“

Internetseite „Drogen und Straßenverkehr“

 Bonn, 12. März 2014 (DVR) – Die Anzahl der entdeckten Fahrten unter dem Einfluss von Drogen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) verzeichnete für das Jahr 2012 insgesamt 1.425 Unfälle, die sich „unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel“ ereigneten. Bei diesen Unfällen wurden 34 Menschen getötet und 518 Personen schwer verletzt. Seit 1991 hat sich die Zahl der Personenunfälle, die auf Drogen- oder Medikamenteneinfluss zurückzuführen sind, mehr als verdreifacht.
 
Um über die Gefahren von Rauschgift- oder Drogeneinfluss im Straßenverkehr zu informieren, hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ein neues Online-Portal eingerichtet. Unter www.dvr.de/drogen wird dargelegt, weshalb der Konsum von (legalen oder illegalen) Drogen und die Teilnahme am Straßenverkehr nicht zusammenpassen. Unterschiedliche Rauschmittel werden in ihrer die Fahrtüchtigkeit und Fahreignung beeinträchtigenden Wirkung beleuchtet und die Gefahren sowie die rechtlichen Folgen erläutert.

In einer Datenbank lässt sich über die Postleitzahl die nächstgelegene Begutachtungsstelle für Medizinisch-Psychologische Untersuchungen (MPU) finden. Eine Liste der Suchtberatungsstellen ist ebenfalls per Postleitzahlensuche erreichbar.

Jedem vierten jungen Autofahrer ist laut einer Umfrage im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) nicht klar, dass Drogen im Straßenverkehr verboten sind. Vielen Verkehrsteilnehmern ist zudem nicht bewusst, wie lange die Wirkung bestimmter Substanzen anhält und sie setzen sich zu früh wieder ans Steuer.

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Die JULIA STOSCHEK COLLECTION zu Gast im ZKM

16.03.–22.06.2014

High Performance. Die JULIA STOSCHEK COLLECTION zu Gast im ZKM. Zeitbasierte Medienkunst seit 1996

High Performance. Die JULIA STOSCHEK COLLECTION
zu Gast im ZKM. Zeitbasierte Medienkunst seit 1996
Francis Alÿs, in Zusammenarbeit mit Rafael Ortega,
REHEARSAL I (ENSAYO I),
1999 – 2001 4- Kanal-Videoinstallation, bestehend aus:
REHEARSAL I, Video, 29:30 Min., Farbe, Ton und drei Annexvideos:
PERRO PELOTA, Video, 60 Min., Farbe, Ton, Loop
MAQUETA, Video, 15:18 Min, s/w, Ton
CARACOLES, Video, 4:22 Min., Farbe, Ton
© the artist,
Courtesy of David Zwirner Gallery, New York

Unter dem Ausstellungstitel High Performance. Zeitbasierte Medienkunst seit 1996 präsentiert die in Düsseldorf behei- matete JULIA STOSCHEK COLLECTION im ZKM | Karlsruhe vom 16.03. bis 22.06.2014 Hauptwerke zeitbasierter Medi- enkunst. Mit großformatigen Videoarbeiten und Filmen so- wie mehrkanaligen Rauminstallationen belegt diese Aus- stellung, dass die vor fünfzig Jahren aufgekommene Video- kunst als künstlerisches Medium nichts von ihrer Kraft eingebüßt hat.

Inspiriert von den riskanten Manövern eines Chris Burden, dokumentiert der Künstler Aaron Young in seiner Videoarbeit High Perfor- mance (2000) einen Motorradfahrer, der mit durchdrehendem Hinter- rad und angezogener Vorderbremse schwarze Spuren auf den Beton- boden seines Ateliers brennt. Rauchschwaden, die durch den Reibungsprozess entstanden sind, vernebeln nach und nach die Sze- nerie. In diesem kreativen, performativen Hochleistungsakt ver- schmelzen destruktive Aktion und schöpferische Gewalt zu einem bedrohlichen Widerspruch, in dem sich Mensch und Maschine bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit, bis zum vollkommenen Ver- schwinden treiben. Zwischen Höchstgeschwindigkeit und ächzendem Stillstand manifestiert sich Malerei, Skulptur und Sound im radikals- ten Sinne.

Mit über 50 Hauptwerken zu den Themenbereichen ‘Body and Soul’, ‘Public Space’, ‘Environment’ sowie ‘Virtual Reality’ ermöglicht die Ausstellung auf 3.500 Quadratmetern im gesamten Erdgeschoß des ZKM | Medienmuseum einen tiefen Einblick in die jüngere Entwick- lungsgeschichte der JULIA STOSCHEK COLLECTION seit 1996. Darüber hinaus dokumentiert eine umfassende Zusammenstellung die wichtigsten Performances, die im Düsseldorfer Sammlungsge- bäude stattgefunden haben.

Das ZKM setzt mit dieser außergewöhnlichen Ausstellung seine Tra- dition der großen Überblicksschauen zur Videokunst fort.

Die von Bernhard Serexhe und Julia Stoschek kuratierte Ausstellung beinhaltet Werke von Doug Aitken, Francis Alÿs, Ed Atkins, Allora & Calzadilla, Trisha Baga, John Bock, Monika Bonvicini, Robert Boyd, Matthew Buckingham, Paul Chan, Keren Cytter, Simon Denny,

Cyprien Gaillard, Christian Jankowski, Jesper Just, Mike Kelley, Klara Liden, Helen Marten, Tony Oursler, Mika Rottenberg, Mathilde ter Heijne, Ryan Trecartin, Clemens Wedemeyer, Andro Wekua, Aaron Young und Tobias Zielony.

Schwerpunkt der JULIA STOSCHEK COLLECTION ist der Aspekt der Zeitgenossenschaft. Mit dem Aktualitätsanspruch verfolgt die Samm- lung konsequent das Ziel, ein Abbild von gesellschaftlichen, kulturel- len und sozialen Strömungen zu schaffen. Der konzeptuelle Samm- lungsaufbau konzentriert sich auf die Medienkunst vom Beginn in den 1960er-Jahren bis heute.

Die erst 2007 eröffnete JULIA STOSCHEK COLLECTION hat sich mit kontinuierlichen Ankäufen und Ausstellungen, einem außergewöhnli- chen Programm an Performances, Vorträgen, Screenings und interna- tionalen Kooperationen in wenigen Jahren zu einer der weltweit wich- tigsten, privaten Kunstsammlungen entwickelt. Die aktuelle Künstler- liste der Sammlung umfasst mehr als 200 Künstlerpositionen, die Werkliste mehr als 600 Werke.

Ein umfangreiches, museumspädagogisches Programm begleitet die Ausstellung.

Ein umfassender Katalog erscheint während der Ausstellungslaufzeit.

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Bilanz der Atomindustrie: Unfälle, Katastrophen und Fehlinvestitionen

WDR Exklusiv: Atomkraft verursacht volkswirtschaftliche Schäden in Billionen-Höhe

Unfälle, Katastrophen und Fehlinvestitionen im Bereich der friedlichen Nutzung der Atomenergie haben in den vergangenen Jahrzehnten volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von mehr als 1000 Mrd. US-Dollar (im Wert von 2012) verursacht.

© WDR

Unfälle, Katastrophen und Fehlinvestitionen im Bereich der friedlichen Nutzung der Atomenergie haben in den vergangenen Jahrzehnten volkswirtschaftliche Schäden in Höhe von mehr als 1000 Mrd. US-Dollar (im Wert von 2012) verursacht. Dies geht aus exklusiven Recherchen des WDR-Hörfunks (Wirtschaftsredaktion) hervor, die heute anlässlich des dritten Jahrestages der Reaktor-Katastrophe in Fukushima in WDR 5 veröffentlicht werden.

Die größten Einzelschäden richteten die Reaktorunfälle in Tschernobyl und Fukushima an (450 Mrd. US-Dollar). Aber auch durch den Bau von weltweit mehr als einhundert Atomkraftwerken und anderer Nuklear-Anlagen, die nie oder nur sehr kurz in Betrieb waren – Beispiel „Schnelle Brüter“ in Kalkar, Hochtemperatur-Reaktor in Hamm-Uentrop, Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in Wackersdorf – wurden mehr als 500 Mrd. US-Dollar buchstäblich in den Sand gesetzt. Der Schaden dieser Fehlinvestitionen beträgt allein in Deutschland rund 150 Mrd. Dollar.

Keine andere Branche hat in der Geschichte der modernen Industriegesellschaft einen höheren volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet als die Atomenergie.

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