Erst der Reifencheck – und dann ab in den Urlaub

Reifenprüfung zum Tag der Verkehrssicherheit

Bonn, 20. Juni 2014 (DVR) – Am morgigen Samstag, 21. Juni, findet bundesweit der Tag der Verkehrssicherheit statt. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR)  ruft immer am dritten Samstag im Juni dazu auf, sich an dieser Verkehrssicherheitsaktion zu beteiligen.

Welf Stankowitz, Referatsleiter Fahrzeugtechnik im DVR, empfiehlt, den Tag der Verkehrssicherheit zum Anlass zu nehmen, wieder die Reifen zu überprüfen. Das fängt bei der richtigen Bereifung an: „Für die Sicherheit alle Verkehrsteilnehmer ist es wichtig, jetzt mit Sommerreifen unterwegs zu sein, denn Ganzjahres- oder gar Winterreifen sind den hohen Temperaturen nicht gewachsen. Die Konsequenz: Schlechte Fahrstabilität, wenig Bodenhaftung, erhöhte Gefahr von Aquaplaning, ein längerer Bremsweg und ein höherer Spritverbrauch.“ Diese Gründe sollten ausreichen, um spätestens vor der Urlaubsfahrt noch umzurüsten, idealerweise beim Fachmann.

Auf www.tag-der-verkehrssicherheit.de erfahren Autofahrer, welche Aktion rund um das Thema Verkehrssicherheit in ihrer Nähe stattfindet.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, einen kurzen 5-Punkte-Reifencheck durchzuführen:

Punkt 1: Luftdruck
Zu wenig Luftdruck bedeutet weniger Fahrstabilität, höheren Verschleiß, einen längeren Bremsweg und im schlimmsten Fall einen geplatzten Reifen. Der optimale Luftdruck sollte immer dem vom Hersteller empfohlenen Luftdruck bei voller Belastung entsprechen und am höchstens handwarmen Reifen gemessen werden.
Durch eine schnelle Autobahnfahrt kann sich der Reifen erhitzen. Dadurch steigt der Innendruck. An heißen Reifen soll die Luft nicht abgelassen werden, weil nach dem Abkühlen der Druck dann gefährlich niedrig werden kann. Die Empfehlung des Herstellers ist meist im Tankdeckel, am Türholm oder in der Betriebsanleitung zu finden. Ein optimaler Luftdruck senkt den Kraftstoffverbrauch zudem um bis zu drei Prozent.

Punkt 2: Profiltiefe
Sommerreifen sollten mindestens eine Profiltiefe von 3 Millimetern haben, denn je weniger Profil ein Reifen hat, desto höher wird die Aquaplaninggefahr. Während ein Sommerreifen mit 3 Millimetern Profiltiefe bei 100 Kilometern pro Stunde auf Nässe noch ein wenig Kontakt zur Fahrbahn hat, können Reifen mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern aufschwimmen, das Auto wäre dann vom Fahrer nicht mehr zu kontrollieren.

Punkt 3: Schäden, Risse, Beulen
Die Reifen sollten regelmäßig auf Risse, Einfahrschäden und Beulen kontrolliert werden. Viele Schäden sind jedoch auf den ersten Blick nicht erkennbar. Wer deshalb unsicher ist oder kürzlich eine Bordsteinkante oder ein Schlagloch unsanft mitgenommen hat, sollte spätestens nach der langen Reise den Experten prüfen lassen, ob mit den Reifen alles im grünen Bereich ist. Sonst können  Unwuchten entstehen, die zu einem Reifenplatzer führen können.

Punkt 4: Reifenalter
Reifen, die älter als sechs Jahre sind, sollten häufiger auf Schäden überprüft werden, denn hier wird das Gummi spröde und das Ausfallrisiko steigt. Nach zehn Jahren sollte ein Reifen in jedem Fall erneuert werden.

Punkt 5: Das Ersatzrad
Das fünfte Rad am Wagen sollte beim Check nicht vergessen werden, denn ein Nagel hat sich schnell eingefahren oder ein Reifen platzt, weil ein Schaden unentdeckt geblieben ist. Wer dann ein gut gewartetes Ersatzrad dabei hat, kommt damit sicher bis zum nächsten Reifenfachhandel. Wer auf das Ersatzrad verzichten will, sollte ein funktionsfähiges Reifenpannenset mitführen, mit dem er aber nur bis zur nächsten Werkstatt fahren sollte. Die schmalen Notreifen sind für eine Geschwindigkeit von maximal 80 km/h und für eine Strecke von höchstens 80 km ausgelegt.

Über Reifenqualität – „Ich fahr auf Nummer sicher!“
Im Mittelpunkt der Initiative Reifenqualität des DVR und seiner Partner stehen die Qualität der Reifen und die fachliche Beratung im Handel. Die Produktqualität hat Auswirkungen auf Bremsweg und Nasshaftung. Aber auch der Zustand der Reifen, dazu gehören Sicherheitsprofiltiefe und Luftdruck, ist sicherheitsrelevant. Weitere Informationen rund um das Thema gibt es unter: www.reifenqualitaet.de

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Ältere Autofahrer und -fahrerinnen stellen keine erhöhte Gefährdung dar

Alter allein bedeutet keine höhere Gefährdung

Die Preisträger
Verleihung des DVR-Förderpreises „Sicherheit im Straßenverkehr“

DVR-Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ für junge Wissenschaftler

Bonn, 18. Juni 2014 (DVR) – Der Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) wurde gestern im Rahmen des 18. Workshops „Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit“ im Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) in Dresden vergeben. Die Auszeichnung umfasst drei Preisträger und ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert. Weiterlesen

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Eröffnung der Ausstellung „Im Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen“

Dienstag, 24. Juni 2014, 11 Uhr

Marktplatz im Seepark, Freiburg

Die Freilichtausstellung zeigt die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen in der medizinischen Nothilfe weltweit anhand zahlreicher Original-Exponate, Fotos und Videos. Bestandteile der Ausstellung von Ärzte ohne Grenzen sind etwa ein aufblasbares Behandlungszelt, eine Ernährungsstation für mangelernährte Kinder, ein Wasserreservoir sowie eine Cholerastation. Die Besucher können in die Rolle eines Arztes oder Logistikers im Krisengebiet schlüpfen, der schnell auf eine medizinische Notsituation reagieren muss. Projektmitarbeiter führen durch die Ausstellung und erzählen von ihren Einsätzen.

Die Ausstellung ist vom 24. Juni bis zum 7. Juli jeweils von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Sonntags von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Elefanten

Dokumentation

Hannes Jaenicke und Kameramann Markus Strobel in der Tsavo-Auswilderungsstation
Copyright: ZDF und Markus Strobel

Die erfolgreiche Doku-Reihe mit Hannes Jaenicke wird fortgesetzt. Nach Orang-Utans, Eisbären, Gorillas und anderen gefährdeten Tierarten widmet sich der prominente Naturschützer den Elefanten und dem blutigen Krieg um ihre Stoßzähne, der jährlich 40.000 Dickhäutern das Leben kostet. Im Anschluss an die bewegende Dokumentation ist der engagierte Schauspieler einer der Talkgäste in der „log in“-Sendung live aus Berlin zu dem Thema „Kein Herz für Tiere: Mehr Rechte für Elefanten, Küken & Co.?“

Sendetermin: 31. Juli 2014 um 22:15 Uhr Weiterlesen

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Der große Geschlechterkampf rund um den Urlaub

Wer bestimmt wirklich?

Eine brandneue Studie zeigt: Frauen und Männer haben unterschiedliche Vorstellungen über ihre Rolle in der Urlaubsvorbereitung und -durchführung. Das verraten die Ergebnisse einer Befragung, die Ulmon

Ausschnitt aus der Studie

unter mehr als 500 Deutschen, Österreichern und Schweizern durchgeführt hat. Lesen Sie die überraschenden Erkenntnisse im nachfolgenden Text.

Wien: Auch wenn die brütende Hitze vergangener Wochen überstanden ist, im Büro des Reiseführer-App Herstellers Ulmon geht es heiß her. Grund sind die Ergebnisse einer brandneuen Studie. Mitbegründer Florian Kandler wollte wissen, wie sich Frauen und Männer in der Urlaubsvorbereitung und -durchführung voneinander unterscheiden. Dazu hat er mehr als fünfhundert Deutsche, Österreicher und Schweizer befragt. Kandler erklärt: „Ziel war es, unsere Reise-App CityMaps2Go noch besser an die Bedürfnisse und Wünsche unserer 13 Millionen Kunden anzupassen. Das Ergebnis hat uns alle überrascht.“ Weiterlesen

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Nur mit Helm auf den Sattel

Bonn, 17. Juni 2014 (DVR) – Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute entschieden, dass Radfahrer nicht mitschuldig an Unfallfolgen sind, wenn sie keinen Helm tragen. Hintergrund dieser höchstrichterlichen Entscheidung war ein aufsehenerregendes Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig-Holstein, das einer Fahrradfahrerin, die ohne Helm bei einem Verkehrsunfall schwer am Kopf verletzt wurde, eine Mitschuld zugewiesen hatte. Die Frau war an einem am Straßenrand parkenden Auto vorbeigefahren. Unmittelbar vor ihr öffnete die Pkw-Fahrerin die Tür, die Radlerin stürzte und zog sich eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung zu. Weiterlesen

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Ein Leuchtturm in Basel ist wie eine Berghütte in Hamburg

So soll der Leuchtturm in Basel einmal auissehen

Ein Leuchtturm in Basel ist wie eine Berghütte in Hamburg, mag sich so mancher jetzt denken. In ca. 4 Jahren soll er jedoch Wirklichkeit sein.

Am Dienstag, 10. Juni 2014 gab es einen ersten Vorgeschmack auf das außergewöhnliche Projekt. Weiterlesen

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Scope Basel feiert den 8. Geburtstag

Ethan-Cohen-MICHAEL ZELEHOSKI The Real Thing #1, 2013. Assemblage with found object and painted plywood, 28 x 20cm.

Die Scope Art Show kehrt zu ihrem 8. Geburtstag an den Ort ihres Starts dem New Art and Culture Center of Basel am Klybeckquai zurück.

Die Scope ist von Mittwoch, 18. Juni bis Sonntag, 22. Juni 2014 jeweils von 11.oo bis 20.oo Uhr geöffnet.
Wem die Art Basel zu kommerziell ist, findet hier eine echte Alternative.  70 Aussteller werden in diesem Jahr auf der Scope ihre Künstler präsentieren.
Den Scope Pavilion finden Sie direkt am Rhein gelegen in der
Uferstr. 40 in 4057 Basel, Schweiz

 

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Aktion „Thank you, Mr. Snowden!“

Zeigen auch Sie Zivilcourage und danken Sie Edward Snowden für die seine.

Jetzt kurz vor der Fußballl-WM kann man nicht oft genug an die Leistungen von Edward Snwoden für unser aller Freiheit erinnern. Währen der Fußball-WM wird das leider ziemlich in Vergessenheit geraten. Das betrifft übrigens auch andere wichtige Dinge. Achten Sie einmal darauf, was der Deutsche Bundestag so alles verabschieden wird.

Niemand will den Fans den Spaß an der WM verleiten. Wir sollten jedoch die wirklich wichtigen Dinge dabei nicht außer Acht lassen.

Mitteilung der Initiative „Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung“:

Am 6.6.2014 ist der erste Jahrestag der Enthüllungen von Edward Snowden. Wir meinen, es ist unsere moralische Pflicht, ein kleines Zeichen des Danks und der Solidarität an Mr. Snowden für seine Zivilcourage im Dienste der Freiheit zu richten. An dieser Danksagung können sich alle Bürger beteiligen:

Wir haben für den 6.6. ein Flugzeugbanner „Thank you, Mr. Snowden! www.stop-prism.de“ gechartert, das über Berlin fliegen wird.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf 500 € für die erste Stunde (Banneraufbau inkl.) und 360 € für jede weitere Flugstunde.

An dieser Dankes- und Solidaritätsbekundung können sich alle Bürgerinnen und Bürger durch eine Spende beteiligen und ein persönliches Grußwort an Mr. Snowden richten.

Bereits für 6 € lässt sich eine Flugminute des Banners finanzieren!

Wir bitten Sie daher höflich um eine Spende auf unser Konto:

CADMUS PartG/RA-Anderkonto für „RAe gegen Totalüberwachung“
IBAN:    DE 76 200 505 50 1237 135 015
BIC:    HASPDEHHXXX
Sie können sodann diesem Link folgen: https://rechtsanwaelte-gegen-totalueberwachung.de/support/, sich als Spender auf unserer Webseite eintragen und ein Grußwort an Mr. Snowden richten.

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Fußballfans bitte mal reinschauen

79,95 € kostet das WM-Trikot der Deutschen Nationalmannschaft. Der teuerste Werbeträger erhält 300.000 € im Monat. Für die Näherin zahlt Adidas unverschämte 0,80 €  (achtzig Cent) pro Stück.

Wer das für gerecht hält, sollte es sich kaufen. Wer das menschenverachtend findet, der wird darauf bewusst verzichten.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2165996/Aktionaer-vs.-Naeherin?ipad=true

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