Team um Freiburger Forscherin hat untersucht, wie Mangelernährung und Ausfall von Bestäubung zusammenhängen
Menschen aus Gebieten, in denen die landwirtschaftliche Produktion stark von Bestäubung abhängig ist, leiden mit einer dreimal höheren Wahrscheinlichkeit als andere an einem Mikronährstoffmangel. Das hat ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam unter der Leitung von Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg, gezeigt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten, welchen Beitrag Bestäubung für die menschliche Ernährung leistet. Die Forschungsergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society B“ erschienen. Sie zeigen, dass Bestäubung in landwirtschaftlichen Gebieten wie in Teilen von Südostasien, Lateinamerika und Zentralafrika für die Produktion von Mikronährstoffen entscheidend ist. „Unsere Studie zeigt, welche Folgen Bestäubungsdefizite für eine weltweit gesunde Ernährung haben und dass Regionen, die besonders gefährdet sind, identifiziert werden können“, schlussfolgert Klein. Weiterlesen


















