Neues Buch zu Spotify

Forscher präsentieren Schattenseiten des Musikdienstes

Der Musikstreaming-Dienst Spotify galt lange als die Lösung für Probleme der Musikindustrie. Dabei arbeitet der Anbieter selbst intransparent, sammelt viele Daten von seinen Nutzern und nutzte in seiner Anfangszeit sogar illegal bezogene Musik. Dies und mehr beschreiben Forscherinnen und Forscher mehrere schwedischer Universitäten und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in ihrem neuen Buch „Spotify Teardown“. Darin berichten sie auch, wie der Konzern versuchte, ihre Forschung zu unterbinden.

Cover des Buchs „Spotify Teardown“
© MIT Press, idw Informationsdienst Wissenschaft

Spotify wurde 2006 in Schweden gegründet. Mittlerweile ist das Unternehmen stark gewachsen und weltweit tätig: 2018 arbeiteten mehr als 4.000 Menschen für den Anbieter, der 207 Millionen aktive Nutzer hat. Das Geschäftsmodell: Nutzerinnen und Nutzer können sich bei dem Dienst registrieren und anschließend beliebig viele Titel aus einer Musikbibliothek abspielen. Gegen eine monatliche Gebühr funktioniert der Dienst werbefrei. Musikerinnen und Musiker erhalten pro abgespielten Titel eine Vergütung.

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Blockchain – der virtuelle Goldrausch im Netz

Blockchain – Hype-Technologie

–         CEBIT widmet Hype-Technologie ganzen Thementag

–         Fraunhofer-Professor Wolfgang Prinz eröffnet CEBIT Blockchain Summit

Prof. Wolfgang Prinz

Prof. Wolfgang Prinz

Hannover. Blockchain hat das Potenzial, ganze Wirtschaftsbereiche nachhaltig zu verändern: Das World Economic Forum erwartet, dass bis 2027 rund zehn Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts über die Blockchain laufen werden. Auch Gartner Research sagt in seinem viel beachteten „Hype Cycle for Emerging Technologies“ den Durchbruch innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre voraus. Grund genug für die CEBIT 2018, dieser Technologie einen Thementag zu widmen: den CEBIT Blockchain Summit am Donnerstag, 14. Juni, auf der Grand Central Stage in Halle 27.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Prof. Wolfgang Prinz vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik, der den CEBIT-Besuchern erklärt, was hinter dem Hype um Blockchain steckt und warum das Potenzial so groß ist. Prinz beschäftigt sich bereits seit mehr als zwei Jahren mit den technischen Grundlagen von Blockchain und der Entwicklung und Analyse von Blockchain basierten Anwendungen. Weiterlesen