Das war…Code! „Programmieren mit der Maus“

Digitale Bildungsangebote des WDR bei re:publica und Media Convention

Wer programmieren kann, versteht die Welt. Im Digitalen Wandel ist Coden der Schlüssel, selbst aktiv zu werden, mitzugestalten und fundiert Kritik üben zu können. „Die Sendung mit der Maus“ hat eine Web-Anwendung entwickelt, die spielerisch an die Grundfähigkeiten des Programmierens heranführt. Selbermachen statt konsumieren gilt auch für den gemeinsamen Stand von WDR und rbb vom 6. bis 8. Mai auf der re:publica in Berlin, wo die Anwendung „Programmieren mit der Maus“ präsentiert wird. An verschiedenen Workstations können die Besucher*innen hier erste Gehversuche im Gestalten und Coden machen: einfach mal #mausprobieren auf der re:publica 2019 oder im Web unter

© WDR/re:publica
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Medienvertrauen steigt 2016 sprunghaft

Das Vertrauen in die Medien steigt

Spätestens seit sich die Medien vermehrt dem Vorwurf ausgesetzt sehen, unglaubwürdig zu sein oder gar gezielt Falschmeldungen zu verbreiten, wird viel über das Vertrauen der Deutschen in die hiesige Presselandschaft geschrieben und gesprochen. Nun zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie, dass es darum alles andere als schlecht bestellt ist. „Noch nie seit über 15 Jahren war das Vertrauen in die Presse so hoch wie heute. Den deutschen Medien ist es gelungen, das in sie gesetzte Vertrauen zu stärken und weiter auszubauen“, so Kim Otto, Professor für Wirtschaftsjournalismus an der Universität Würzburg. Konkret vertrauen 55,7 Prozent der Deutschen der Presse. Der Anteil derjenigen, der Radio, TV und Printmedien misstraut beläuft sich auf 38,8 Prozent. Besonders bemerkenswert: auch etwas mehr als die Hälfte derjenigen, die sich selbst auf der rechten Seite des politischen Spektrums verordnen, vertrauen der Presse.

Infografik: Medienvertrauen steigt 2016 sprunghaft | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die Wirkung von Fake News

Wahlkampf: Die Wirkung von Fake News

In Deutschland beginnt langsam der Wahlkampf für die anstehende Bundestagswahl im September. Einen Vorgeschmack, wie Wahlkampf im so genannten postfaktischen Zeitalter aussehen kann, gab die US-Wahl. Spätestens seit Donald Trump US-Präsident ist, hat der Begriff „Fake News“ Hochkonjunktur. Eine aktuelle Umfrage von Statista in Zusammenarbeit mit YouGov zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) der Meinung ist, dass Wahlen von Fake News beeinflusst werden können. Dabei sieht die Bevölkerung hierzulande vor allem die sozialen Medien als Verbreitungskanal (87 Prozent), weniger die klassischen Medien. 85 Prozent sagen allerdings auch, dass es seit der zunehmenden Verbreitung von Falschmeldungen immer schwieriger wird, Nachrichten überhaupt zu vertrauen.

Infografik: Die Wirkung von Fake News | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Medienmacher 2014 – Nutzung des Internets nicht voll ausgeschöpft

Nutzen des Internets für Medienmacher liegt noch weitgehend brach

61% der Journalisten beklagen mangelnde Recherchezeit / Weit über die Hälfte der Recherche findet online statt / Über ein Drittel würde als Leser kein Geld für die Online-Ausgabe ihres eigenen Mediums bezahlen

München, 27. Mai 2014 – Während das Internet mit Suchmaschinen und E-Mail-Programmen aus dem Journalistenalltag nicht mehr wegzudenken ist, bleibt das Potenzial, das das Netz für journalistische Arbeit bietet, noch zum großen Teil ungenutzt. Das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie von ResponseSource und Bitkom Research. Mit „Medienmacher 2014 – Recherche, Qualitätsanspruch und Finanzierung im digitalen Alltag“ bieten die Macher hinter der Online-Rechercheplattform ResponseSource.de Einsichten in den Arbeitsalltag deutscher Journalisten.

Befragt wurden über 1.300 hauptberufliche Journalisten aller Mediengattungen im Frühjahr dieses Jahres. Die Studie liefert Einsichten in Rechercheverhalten, Geschäftsmodelle im Journalismus sowie Entwicklungen im journalistischen Rollenselbstverständnis und der Notwendigkeit der persönlichen Markenbildung

Recherche – Zeitaufwand und Zeitmangel

Journalisten recherchieren täglich im Schnitt 163 Minuten. Mit umgerechnet 2 Stunden und 43 Minuten entspricht dies in etwa einem Drittel eines achtstündigen Arbeitstages. Nach ihrer Einschätzung gefragt, ob sie genügend Zeit für Recherche hätten, gab mit 61% eine deutliche Mehrheit an, dass sie häufig zu wenig Zeit für weitergehende Recherchen hätten. Nur 19% widersprachen der Aussage und gaben an, dass sie genügend Zeit für tiefgehende Recherchen hätten. Weiterlesen