Die Mehrheit der Deutschen hält die AfD für rechtsextrem

Rechtspopulismus in Europa auf dem Vormarsch

Mehrheit der Deuschen hält AfD für rechtsextrem

Da aus dieser Meldung allerdings nicht hervorgeht, wer befragt wurde, ist die Feststellung mit Vorsicht zu genießen. Und Rückschlüsse auf die Bundestagswahl sollten daraus nicht gezogen werden. Betrachtet man das Umfrageergebnis von der anderen Seite, dann sind 36 Prozent der Meinung, dass die AfD nicht rechtsextrem sei. Selbst wenn die AfD bei 13 % landet, ist der Anteil der Rechtspopulisten auch in Deutschland hoch.

64 Prozent der Deutschen halten die AfD für rechtsextrem. Das zeigt eine Umfrage von Statista in Zusammenarbeit mit YouGov. Außerdem denken 25 Prozent, dass die gesamte Partei verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, 43 Prozent meinen dieses träfe zumindest auf Teile der AfD zu, wie die Grafik von Statista zeigt. Erst kürzlich hatte eine Rede von Björn Höcke, dem Fraktionsvorsitzenden im Thüringer Landtag, bundesweit für Empörung gesorgt und dazu geführt, dass er von einer Gedenkveranstaltung für die NS-Opfer in Buchenwald ausgeladen wurde. Die AfD sorgte schon öfter mit rechten Provokationen für Aufsehen, veröffentlichte im Anschluss aber Dementi und gab an, falsch verstanden worden zu sein. Nach der jüngsten Entgleisung Höckes wurden Rufe laut, die AfD oder zumindest Teile der Partei vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen.

Infografik: Die Mehrheit der Deutschen hält die AfD für rechtsextrem | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

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Edward Snowden spricht auf der CeBIT 2017

America first? Snowden spricht auf der CeBIT 2017

In den Wochen vor seiner Amtseinführung hatte Donald Trump wiederholt Zweifel an der

Edward Snowden

Arbeit der Geheimdienste geäußert. Er stellte insbesondere deren Erkenntnisse über russische Hackerangriffe während des US-Wahlkampfs in Frage. Nach seiner Inauguration versprach Trump den Agenten allerdings seine volle Unterstützung. Einer, der sich mit der Arbeit der amerikanischen Geheimdienste bestens auskennt, ist der ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden. Im März spricht er auf der CeBIT.

Hannover. Wie werden sich die amerikanischen Geheimdienste nach dem Machtwechsel in den USA zukünftig verhalten? Mögliche Antworten darauf liefert der bekannteste Whistleblower der Welt auf der kommenden CeBIT. Am Dienstag, 21. März um 17.30 Uhr meldet sich Edward Snowden per Videoschalte aus seinem russischen Exil und spricht zu den Besuchern der CeBIT Global Conferences. Und nicht nur das: Unter dem Hashtag #ESatCGC17 können Interessierte ab sofort über Twitter und auf der Facebook-Page der CeBIT ihre Fragen an Edward Snowden einreichen. Möglichst viele davon wird Moderator Brent Goff auf der Bühne der internationalen Digital-Konferenz an den Ex-Geheimdienstmitarbeiter weitergeben.

Kurz nach der Wahl des neuen US-Präsidenten im November 2016 warnte Snowden in einer Video-Botschaft davor, Donald Trump als alleinige Bedrohung für die Privatsphäre zu sehen. Snowden sagte „Die Wahl Trumps ist ein dunkler Moment in der Geschichte unserer Nation, aber es ist nicht das Ende der Geschichte.“ Die staatliche Internet-Überwachung sei eine globale Gefahr.

Snowden hatte als technischer Experte und Systemadministrator unter anderem für die amerikanischen Geheimdienste CIA und NSA gearbeitet und sich im Frühjahr 2013 mit umfangreichem Material an den Investigativ-Journalisten Glenn Greenwald gewandt. Im Juni 2013 wurden die ersten Berichte veröffentlicht und deckten eine bis dahin ungeahnte, umfassende Überwachung der weltweiten digitalen Kommunikation durch westliche Geheimdienste auf. Seit Mitte 2013 lebt Snowden im russischen Exil.

Über die CeBIT Global Conferences

Bei den CeBIT Global Conferences in Halle 8 erläutern und diskutieren internationale Sprecher aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an fünf Messetagen die Trends und Innovationen der digitalen Welt. Am Messe-Freitag steht die Blogosphäre unter dem Motto „Rock the Blog“ im Fokus. Der Kongress ist kostenpflichtig. Der Ausstellungsbereich im Loft steht allen CeBIT-Besuchern offen. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. Weitere Informationen stehen im Netz unter www.cebit.de/de/cgc.

Über die CeBIT Global Conferences

Bei den CeBIT Global Conferences in Halle 8 erläutern und diskutieren internationale Sprecher aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an fünf Messetagen die Trends und Innovationen der digitalen Welt. Am Messe-Freitag steht die Blogosphäre unter dem Motto „Rock the Blog“ im Fokus. Der Kongress ist kostenpflichtig. Der Ausstellungsbereich im Loft steht allen CeBIT-Besuchern offen. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. Weitere Informationen stehen im Netz unter www.cebit.de/de/cgc .

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Gesichtserkennung und Maschinelles Lernen

Der geschulte Blick der Software

Vortrag und Diskussion am 08.02.2017 zum Thema Gesichtserkennung und Maschinelles Lernen

Dr. Joschka Bödecker. Foto: Levin Sottru/BrainLinks-BrainTools

Nicht nur der Mensch, sondern auch Computersoftware kann heute mit immer größerer Genauigkeit Gesichter und Porträts erkennen und interpretieren. Wie die Technologie des „Machine Learning“ den Blick des Computers in der Big-Data-Welt und den des Menschen auf sich selbst verändert, erklärt Dr. Joschka Bödecker, Informatiker bei BrainLinks-BrainTools, dem Exzellenzcluster für Neurotechnologie der Universität Freiburg. Im Anschluss diskutieren Publikum und Vortragende mit dem Künstler Herbert Maier diese Erkenntnisse in Bezug auf die aktuelle Ausstellung „HERBERT MAIER. wer wir sind“. Die Veranstaltung beginnt mit einem Ausstellungsrundgang.

  • Was: Vortrag
  • Wann: 08.02.2017, 19:30 Uhr
  • Wo:
    Museum für Neue Kunst
    Foyer 2. Stock
    Marienstraße 10A
    79098 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: BrainLinks-BrainTools, Museum für Neue Kunst Freiburg
  • Eine Anmeldung nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.
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DJV besorgt über US-Journalistenverhaftungen

US-Journalistenverhaftungen

Trump muss sich äußern, sagt der DJV

Der Deutsche Journalisten-Verband sorgt sich nach der Verhaftung von sechs Journalisten während der Amtseinführung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump um die Berichterstattung über Politik und Gesellschaft in den USA.

„Wenn Journalisten, die eindeutig einfach als Journalisten vor Ort waren, um Bericht zu erstatten, Beteiligung an Vandalismus und Randale vorgeworfen wird, dann ist das ein eindeutiger Einschüchterungsversuch. Nicht nur die betroffenen Journalisten, sondern auch Journalisten, die künftig über Proteste berichten, sollen damit eingeschüchtert werden. Das gilt auch für unsere US-Korrespondenten“, betonte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. „Trump muss sich dazu äußern, dass diese Verhaftungen nicht hinnehmbar sind, sonst müssen wir davon ausgehen, dass das seinem Diktum vom Krieg gegen die Medien nur entgegen kommt.“

Der DJV schließt sich der Forderung der International Federation of Journalists (IJF) an, die Vorwürfe gegen die Journalisten, die am Morgen des 20. Januar verhaftet wurden, sofort fallen zu lassen. Sie sind ein klarer Verstoß gegen den 1. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten (das US First Amendment). Den Journalisten drohen derzeit Gefängnisstrafen von bis zu zehn Jahren und bis zu 25.000 Dollar Strafe

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Charlie Hebdo und die Folgen

Die Tagung „Charlie Hebdo und die Folgen“ am 26./27.01.2017 beleuchtet die Auswirkungen des Attentats auf die französische Satirezeitschrift

Das Attentat auf die französische Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 hat die Bedrohung durch islamistische Terroranschläge im Inneren Europas schlagartig ins Blickfeld gerückt. Eine differenzierte, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Charlie Hebdo und vergleichbaren Karikaturen hat jedoch bislang kaum stattgefunden. An dieser Stelle setzt die öffentliche Tagung an der Universität Freiburg an: Sie geht unter anderem den Fragen nach, wie sich die Diskussion um Terrorismus, Einwanderung und Islam nach dem Attentat auf Charlie Hebdo verändert hat und wie sich das Verhältnis von Terror, Zensur, politischer Korrektheit, Freiheit, Demokratie und Religion beschreiben lässt. Das Kolloquium steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ursula Hennigfeld, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf sowie Prof. Dr. Rolf Kailuweit und Juniorprofessor Dr. Stephan Packard, beide Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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Women’s March übertrifft Trump-Veranstaltung

Donald Trump und die Statistik

 Wie wir mit Statistiken manipuliert werden

Der Volksmund sagt: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“. Es scheint, dass Trump sich diese Volksweisheit zu eigen gemacht hat. Anders lässt es sich nicht erklären, dass er über seinen Pressesprecher dreist behaupten lässt, er habe die meisten Besucher aller Amtseinführungen vorzuweisen.

Die Statistiker sagen uns allerdings, dass nicht nur Obama den Besucherrekord vorzuweisen hat, sondern auch, dass der Women’s March die Trump Veranstaltung bei Weitem übertroffen hat.

Als Grundlage für die Trumpschen Statistikinterpretationen empfehle ich das Buch

„Lügen mit Zahlen“ von Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff

Zahlenblog:

So arbeitet die Lügenmaschine Breitbart

http://www.luegen-mit-zahlen.de/blog/so-arbeitet-die-luegenmaschine-breitbart

Women’s March übertrifft Trump-Veranstaltung

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„meinland“ und fragt „euerland“, „unserland“?

Die taz sagt „meinland“ und fragt „euerland“, „unserland“?

Mit dem Projekt „meinland“ plant die tageszeitung taz, das besondere Wahljahr 2017 auf ihre spezielle Weise zu begleiten. Bis zur Bundestagswahl im September wird die Zeitung unter dem Label „taz.meinland“ quer durch die Republik reisen und mindestens 50 Orte besuchen. Dieses für die Zukunft Europas so entscheidende Jahr ist der taz Anlass, vor Ort nach den Ursachen für populistische Stimmungen und nervöse Unsicherheiten zu suchen, genauso wie nach der offenen Republik. Weiterlesen

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Michal Kosinski auf der CeBIT

Michal Kosinski bei den CeBIT Global Conferences 2017: Haben seine Methoden Donald Trump zum Sieg verholfen?

Foto: Michael Kosinski

Seit Donald Trumps Wahl zum neuen US-Präsidenten fragen sich viele Menschen, ob sich mit personalisierten Werbebotschaften, die im großen Stil über soziale Netzwerke verbreitet werden, Wahlen gewinnen lassen. Einer der Wenigen, der diese Frage beantworten kann, ist Michal Kosinski: Der Stanford-Professor hat eine aufsehenerregende Methode entwickelt, mit deren Hilfe sich die Persönlichkeit von Menschen anhand ihrer Aktivitäten bei Facebook & Co. analysieren lässt.

Können intelligente Big-Data-Technologien Wahlen entscheiden? Wird der Verbraucher zum „gläsernen Kunden“? Wie bewege ich mich im Netz und schütze trotzdem meine Privatsphäre? Antworten auf diese Fragen gibt der renommierte Sozialforscher Dr. Michal Kosinski von der Graduate School of Business der Stanford University am 23. März im Rahmen der CeBIT Global Conferences in Halle 8. Weiterlesen

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Deutsch-türkisches Internetportal des WDR

Kürşat Akyol im deutsch-türkischen Internetportal des WDR

Mit einer Kolumne des Istanbuler Journalisten Kürşat Akyol führt der WDR am Donnerstag (19. Januar) sein deutsch-türkisches Projekt Türkei unzensiert / Sansürsüz Türkiye fort. Akyol schreibt unter anderem über die Schwierigkeiten bei der Aufklärung des Mordes an dem armenisch-stämmigen Journalisten Hrand Dink. Ziel des WDR-Projektes ist es, türkischen Autoren, die teilweise in ihrer Heimat nicht mehr publizieren können, eine unabhängige Plattform zu bieten. Türkei unzensiert / Sansürsüz Türkiye ist ein Gemeinschaftsprojekt der türkischen Redaktion von COSMO (Köln Radyosu), der Hörspielredaktion von WDR 3 und des Story- und Recherchepools des WDR-Hörfunks. Bereits seit Anfang 2017 betreibt das junge europäische Kulturradio COSMO, das frühere Funkhaus Europa, dazu ein crossmediales Online-Portal.

Das Portal stellt deutsche, türkische und englische Texte von türkischen, zum Teil im Exil lebenden Journalisten, Wissenschaftlern und Intellektuellen zusammen, die in verschiedenen Medien in aller Welt veröffentlicht werden. Darüber hinaus berichten die Kolumnisten regelmäßig selbst über Erfahrungen und Wahrnehmungen in ihrem Heimatland.

Seit November 2016 wurden im Hörfunk und im Netz Beiträge und Kommentare von Can Dündar (früherer Chefredakteur von Cumhuriyet), Bülent Mumay (früher Online-Chef der Hürriyet-Gruppe), Gönül Kivilcim (Schriftstellerin und Journalistin), Hatice Kamer (Journalistin mit Schwerpunkt kurdische Gebiete) und Kürşat Akyol veröffentlicht.

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Wirkung des Bindungshormons Oxytocin

 Flüssiges Vertrauen?

10. Science Jam am 31.01.2017 zur besonderen Wirkung des Hormons Oxytocin

Als „Popstar der körpereigenen Substanzen“ betitelte die Wochenzeitung „Die Zeit“ jüngst das Oxytocin. Das Bindungshormon rückte in den vergangenen Jahren immer stärker in den Mittelpunkt psychologischer Forschung. Denn der Substanz werden beinahe magische Kräfte nachgesagt: Was wäre, wenn man Menschen mithilfe eines Nasensprays dazu bekommen könnte, anderen zu vertrauen? Prof. Dr. Markus Heinrichs vom Institut für Psychologie, der Schauspieler Christoff Raphaël Mortagne und die Schauspielerin Jana Skolovski wollen ergründen, was über das Hormon bekannt ist und wie es Menschen beeinflusst.

  • Was: Vortrag
  • Wann: 31.01.2017, 20:00 Uhr
  • Wo:
    Bernstein Center Freiburg
    Bernstein Werkstatt (Zugang über den Parkplatz)
    Hansastraße 9a
    79104 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Bernstein Center Freiburg
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch
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