„meinland“ und fragt „euerland“, „unserland“?

Die taz sagt „meinland“ und fragt „euerland“, „unserland“?

Mit dem Projekt „meinland“ plant die tageszeitung taz, das besondere Wahljahr 2017 auf ihre spezielle Weise zu begleiten. Bis zur Bundestagswahl im September wird die Zeitung unter dem Label „taz.meinland“ quer durch die Republik reisen und mindestens 50 Orte besuchen. Dieses für die Zukunft Europas so entscheidende Jahr ist der taz Anlass, vor Ort nach den Ursachen für populistische Stimmungen und nervöse Unsicherheiten zu suchen, genauso wie nach der offenen Republik. Weiterlesen

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Michal Kosinski auf der CeBIT

Michal Kosinski bei den CeBIT Global Conferences 2017: Haben seine Methoden Donald Trump zum Sieg verholfen?

Foto: Michael Kosinski

Seit Donald Trumps Wahl zum neuen US-Präsidenten fragen sich viele Menschen, ob sich mit personalisierten Werbebotschaften, die im großen Stil über soziale Netzwerke verbreitet werden, Wahlen gewinnen lassen. Einer der Wenigen, der diese Frage beantworten kann, ist Michal Kosinski: Der Stanford-Professor hat eine aufsehenerregende Methode entwickelt, mit deren Hilfe sich die Persönlichkeit von Menschen anhand ihrer Aktivitäten bei Facebook & Co. analysieren lässt.

Können intelligente Big-Data-Technologien Wahlen entscheiden? Wird der Verbraucher zum „gläsernen Kunden“? Wie bewege ich mich im Netz und schütze trotzdem meine Privatsphäre? Antworten auf diese Fragen gibt der renommierte Sozialforscher Dr. Michal Kosinski von der Graduate School of Business der Stanford University am 23. März im Rahmen der CeBIT Global Conferences in Halle 8. Weiterlesen

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Deutsch-türkisches Internetportal des WDR

Kürşat Akyol im deutsch-türkischen Internetportal des WDR

Mit einer Kolumne des Istanbuler Journalisten Kürşat Akyol führt der WDR am Donnerstag (19. Januar) sein deutsch-türkisches Projekt Türkei unzensiert / Sansürsüz Türkiye fort. Akyol schreibt unter anderem über die Schwierigkeiten bei der Aufklärung des Mordes an dem armenisch-stämmigen Journalisten Hrand Dink. Ziel des WDR-Projektes ist es, türkischen Autoren, die teilweise in ihrer Heimat nicht mehr publizieren können, eine unabhängige Plattform zu bieten. Türkei unzensiert / Sansürsüz Türkiye ist ein Gemeinschaftsprojekt der türkischen Redaktion von COSMO (Köln Radyosu), der Hörspielredaktion von WDR 3 und des Story- und Recherchepools des WDR-Hörfunks. Bereits seit Anfang 2017 betreibt das junge europäische Kulturradio COSMO, das frühere Funkhaus Europa, dazu ein crossmediales Online-Portal.

Das Portal stellt deutsche, türkische und englische Texte von türkischen, zum Teil im Exil lebenden Journalisten, Wissenschaftlern und Intellektuellen zusammen, die in verschiedenen Medien in aller Welt veröffentlicht werden. Darüber hinaus berichten die Kolumnisten regelmäßig selbst über Erfahrungen und Wahrnehmungen in ihrem Heimatland.

Seit November 2016 wurden im Hörfunk und im Netz Beiträge und Kommentare von Can Dündar (früherer Chefredakteur von Cumhuriyet), Bülent Mumay (früher Online-Chef der Hürriyet-Gruppe), Gönül Kivilcim (Schriftstellerin und Journalistin), Hatice Kamer (Journalistin mit Schwerpunkt kurdische Gebiete) und Kürşat Akyol veröffentlicht.

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Wirkung des Bindungshormons Oxytocin

 Flüssiges Vertrauen?

10. Science Jam am 31.01.2017 zur besonderen Wirkung des Hormons Oxytocin

Als „Popstar der körpereigenen Substanzen“ betitelte die Wochenzeitung „Die Zeit“ jüngst das Oxytocin. Das Bindungshormon rückte in den vergangenen Jahren immer stärker in den Mittelpunkt psychologischer Forschung. Denn der Substanz werden beinahe magische Kräfte nachgesagt: Was wäre, wenn man Menschen mithilfe eines Nasensprays dazu bekommen könnte, anderen zu vertrauen? Prof. Dr. Markus Heinrichs vom Institut für Psychologie, der Schauspieler Christoff Raphaël Mortagne und die Schauspielerin Jana Skolovski wollen ergründen, was über das Hormon bekannt ist und wie es Menschen beeinflusst.

  • Was: Vortrag
  • Wann: 31.01.2017, 20:00 Uhr
  • Wo:
    Bernstein Center Freiburg
    Bernstein Werkstatt (Zugang über den Parkplatz)
    Hansastraße 9a
    79104 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Bernstein Center Freiburg
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch
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Meetup: Storytelling gegen Hassposts und Fake News

Storytelling mit Fakten gegen Hassposts und Fake News – Social Media im Wahljahr

Einmischung für Demokratie und Freiheit

Wir mischen uns ein, damit wir keine böse Überraschung am Bundestags-Wahlabend erleben werden. 

Das Meetup richtet sich an politisch Interessierte, die durch Faktenchecks, Posts & Tweets etc. Fake news und Hasskommentaren bzw. -posts entgegenwirken wollen. Geben wir dem Rechtspopulismus keine Chance. 

Vorgestellt werden Onlineportale, die Transparenz schaffen. Infoseiten und Plattformen, die auch von seriösen Journalist*innen genutzt werden.
Hier ein paaar Links:

http://konzepte-online.de/wdr-merck-gesellschafter-in-rechtsradikale-kreise-verstrickt/
http://konzepte-online.de/skandalgesellschaft-das-ende-der-kontrolle-im-digitalen-zeitalter/
http://www1.wdr.de/fernsehen/die-story/sendungen/das-braune-netzwerk-100.html
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/01/10/die-rechte-hassbewegung-und-ihre-facebook-armee_22952
https://www.statnews.com/2016/12/30/fake-news-science/
http://www.deutschlandfunk.de/social-bots-und-fake-news-das-internet-als-suendenbock.1148.de.html?dram%3Aarticle_id=375649

Mittwoch, 25. Januar 2017
19:00 bis 21:00
Schützen
Schützenallee 12, 79102 Freiburg
Anmeldung hier: https://www.meetup.com/de-DE/Freiburg-Wissenstransfer-zwischen-den-Generationen-Meetup/events/236700670/

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«Ein Arschloch kommt selten allein»

«Ein Arschloch kommt selten allein»  ist ein bitterböses wie lustiges Buch über den Umgang mit schwierigen Zeitgenossen.

Erstverkaufstag: 17. Februar 2017

Die Autorin Claudia Hochbrunn stellt darin die 10 gängigsten Arschlöcher vor – vom Querulant über den Gefühlschaoten und die Diva bis hin zum Riesenarschloch –, erklärt deren frühkindliche Entwicklung aus tiefenpsychologischer Sicht sowie ihre Stärken und Schwächen im Umgang mit anderen. Und sie fordert den Leser mit einem Augenzwinkern auf, sich auch mit den eigenen Schrullen auseinanderzusetzen. So kann man im Selbsttest herausfinden, welche Art Arschloch in einem selbst steckt und mit wem man am besten harmoniert bzw. wen man meiden sollte.

Claudia Hochbrunn ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie arbeitete viele Jahre lang in verschiedenen psychiatrischen Kliniken, beim Sozialpsychiatrischen Dienst, sowie im forensischen Maßregelvollzug mit Schwerverbrechern. Zum Schutz ihrer Patienten verfasst sie ihre Bücher unter Pseudonym.

Vom richtigen Umgang mit Egoisten, Besserwissern und Cholerikern kann man ab dem 17. Februar in dem humorvollen Ratgeber lesen.

Claudia Hochbrunn
Ein Arschloch kommt selten allein
So werden Sie mit schwierigen Zeitgenossen fertig

Originalausgabe
240 Seiten
ISBN: 978-3-499-63212-9
€ (D) 9,99/ € (AT) 10,30

Auch als E-Book erhältlich
ISBN: 978-3-644-40034-4

Erstverkaufstag: 17. Februar 2017

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WDR: Merck-Gesellschafter in rechtsradikale Kreise verstrickt

WDR

Ist Merck-Gesellschafter in rechtsradikale Kreise verstrickt?

 © WDR


© WDR

Markus Stangenberg-Haverkamp, Sohn des Merck-Vorstandsvorsitzenden Frank Stangenberg-Haverkamp, ist tief in rechtsradikale Kreise verstrickt. Dies berichtet der Film „Das braune Netzwerk“ von Caterina Woj und Andrea Röpke aus der WDR-Sendereihe „die story“ am 11. Januar 2017 um 22.10 Uhr im WDR Fernsehen (Redaktion Jo Angerer).

Markus Stangenberg-Haverkamp, der zur Gesellschafterversammlung des Konzerns zählt, gehört seit Jahren dem rechtsradikalen „Deutschen Kolleg“ an. Das „Deutsche Kolleg“ um Reinhold Oberlercher und Horst Mahler beobachtet sehr genau die aktuelle Entwicklung der rechten Massenproteste und den Erfolg der AfD. Seit Jahren arbeiten neu-rechte Verleger und intellektuelle Vordenker der rechten Szene darauf hin, die Demokratie in ihren Grundfesten zu erschüttern.

Der Pharmakonzern Merck gehört mehrheitlich der Familie in der 13. Generation. Auf WDR-Anfrage erklärt das Unternehmen: „Private Angelegenheiten von Anteilhabern sind ohne Relevanz für das Unternehmen.“

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Skandalgesellschaft – das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter

Bernhard Pörksen hält am 12.01.2017 einen Vortrag über das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter

Medien durchdringen das politische, wirtschaftliche und private Leben. In seinem Vortrag in der Reihe „Freiburger Horizonte“ wird Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen, über die Skandalgesellschaft der Gegenwart, den Kontrollverlust im digitalen Zeitalter und die aktuellen Bildungsherausforderungen sprechen. Seine These: In der digitalen Moderne ist jeder Mensch zur Senderin oder zum Sender geworden. Blitzschnell sind Transparenz und Aufklärung möglich – und in rasender Geschwindigkeit verbreiten sich Gerüchte und Falschmeldungen, bilden sich Protest- und Wutgemeinschaften, die mit Schicksalen auf einer weltweit sichtbaren Bühne spielen.

Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Foto: privat

  • Was: Vortrag
  • Wann: 12.01.2017, 19:00 Uhr
  • Wo:
    Kollegiengebäude I
    Aula
    Platz der Universität 3
    79104 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.
  • Weitere Informationen
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Künstliche Chat-Intelligenz und Big-Data Visualisierung

Chatbots aus Karlsruhe

In Karlsruhe wird eifrig an Chatbots gearbeitet und in wenigen Monaten werden sich insbesondere für Online-Shop-Betreiber gänzlich neue Analytics-Welten eröffnen.

Hallobot löst das Problem, wie Sie Ihr enormes FB Fan Potential zu Geld machen können (siehe Screenshot)

Screenshot Hallobot Website

Shop-Betreiber werden in die Lage versetzt, sämtliche Bewegungen von Besuchern eines Internetshops in Form eines individualisierten 3D-Videos in Echtzeit oder in der Retrospektive nachzuvollziehen, sagen die Anbieter. Leider ist nicht bekannt, was die Shopbetreiber mit diesen Daten machen werden.

Der Mützenspezialist „Botcap“ hat bereits einen ersten Prototypen als Shopping Bot online. Dieser ist  über den Facebook Messenger zu finden.

In Kürze werden auf der Hallobot-Webseite Referenzkunden gezeigt, die den Hallobot für ihre Kundenkommunikation einsetzen. So können Sie erfahren, ob Ihr Lieblings-Onlineshop dabei ist.

Man kann dann auch selbst den Chatbot ausprobieren. Für einen individuellen Probelauf füttert man ihn mit Produktdaten.

Hallobot eignet sich laut Anbieter auch für Verlage, Vereine, Clubs oder Dienstleister, wie beispielsweise Friseure oder Restaurants. Sie sollen bei der Vergabe von Terminen beziehungsweise Reservierungen vom Chatbot-Service profitieren. Weiterlesen

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Facebook-Auftritt des Arbeitgebers

Pressemitteilung Nr. 64/16

Mitbestimmung des Betriebsrats beim Facebook-Auftritt des Arbeitgebers

Ermöglicht der Arbeitgeber auf seiner Facebook-Seite für andere Facebook-Nutzer die Veröffentlichung von sogenannten Besucher-Beiträgen (Postings), die sich nach ihrem Inhalt auf das Verhalten oder die Leistung einzelner Beschäftigter beziehen, unterliegt die Ausgestaltung dieser Funktion der Mitbestimmung des Betriebsrats.

Die Arbeitgeberin ist das herrschende Unternehmen eines Konzerns, der Blutspendedienste betreibt. Bei den Blutspendeterminen sind ein oder mehrere Ärzte sowie bis zu sieben weitere Beschäftigte tätig. Sie tragen Namensschilder. Im April 2013 richtete die Arbeitgeberin bei Facebook eine Seite für konzernweites Marketing ein. Bei Facebook registrierte Nutzer können dort Postings einstellen. Nachdem sich Nutzer darin zum Verhalten von Arbeitnehmern geäußert hatten, machte der Konzernbetriebsrat geltend, die Einrichtung und der Betrieb der Facebook-Seite sei mitbestimmungspflichtig. Die Arbeitgeberin könne mit von Facebook bereitgestellten Auswertungsmöglichkeiten die Beschäftigten überwachen. Unabhängig davon könnten sich Nutzer durch Postings zum Verhalten oder der Leistung von Arbeitnehmern öffentlich äußern. Das erzeuge einen erheblichen Überwachungsdruck.

Die Rechtsbeschwerde des Betriebsrats gegen die Abweisung seiner Anträge durch das Landesarbeitsgericht hatte vor dem Ersten Senat des Bundesarbeitsgerichts teilweise Erfolg. Der Mitbestimmung unterliegt die Entscheidung der Arbeitgeberin, Postings unmittelbar zu veröffentlichen. Soweit sich diese auf das Verhalten oder die Leistung von Arbeitnehmern beziehen, führt das zu einer Überwachung von Arbeitnehmern durch eine technische Einrichtung im Sinne des § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG.

Bundesarbeitsgericht
Beschluss vom 13. Dezember 2016 – 1 ABR 7/15 –

Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Düsseldorf
Beschluss vom 12. Januar 2015 – 9 TaBV 51/14 –

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