Kartenzahlung kann teuer werden

Bei vielen der getesteten Konten wird eine Gebühr fällig

Es gibt sie noch: Kostenlose Giro­konten, bei denen alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind.

Titelbild der Zeitschrift Finanztest September 2020

Bei 55 der 294 getesteten Girokonten wird für jede Bezahlung per Girocard eine Gebühr fällig. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift Finanztest von Gehaltskonten bei 125 Banken in Deutschland. Die gute Nachricht: 20 Kontomodelle im Test bleiben komplett gratis.

Spätestens mit der Corona-Pandemie ist kontaktloses Bezahlen zum Trend geworden. Nicht alle Banken machen es ihren Kunden dabei leicht. Für rund ein Sechstel der getesteten Girokonten verlangen Banken eine Gebühr – bis zu 0,50 Cent werden pro Kartenzahlung fällig.

Der Girokonto-Test umfasst die Konditionen von 294 Gehalts- und Rentenkontomodellen. 20 von ihnen sind Gratiskonten – vorausgesetzt, die Bankgeschäfte werden online erledigt. Bei vielen Konten entfällt der monatliche Grundpreis, wenn regelmäßig ein Mindestbetrag an Gehalt, Rente, Arbeitslosengeld oder BAföG eingeht. Elf online geführte Kontomodelle sind sogar ohne einen Eingang kostenlos, neun davon gibt es bundesweit.

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Der 11. August ist „Kinder-Überzuckerungstag“:

Kinder haben Zucker-Limit für das gesamte Jahr erreicht – foodwatch fordert umfassende Werbebeschränkung für Kinderlebensmittel 

Das Foto zeigt viele verschiedene Süßigkeiten, die Kinder gerne mögen.

Berlin, 11. August 2020. An diesem Tag haben Kinder und Jugendliche bereits so viel Zucker konsumiert, wie für ein ganzes Jahr empfohlen wird. Das ergibt eine Berechnung der Verbraucher-organisation foodwatch. Angesichts hoher Zahlen von übergewichtigen und fettleibigen Kindern fordert foodwatch Bundesernährungsministerin Julia Klöckner auf, sich für Werbebeschränkungen auf allen Marketingkanälen einzusetzen. Ob mit Influencern über Soziale Medien, mit Comic-Figuren direkt auf den Verpackungen oder mit Werbung im Fernsehen: Nur noch ausgewogene Produkte sollten an Kinder vermarktet werden dürfen. 

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Sie wollen berühmt werden?

Rainer Zitelmann hat da einige Vorschläge

Die Kunst, berühmt zu werden

Genies der Selbstvermarktung von Albert Einstein bis Kim Kardashian

Millionen Menschen träumen davon, ein Star zu werden. Ganz wenigen gelingt es. Dazu braucht es Glück, außergewöhnliches Talent, geschickte PR – und noch etwas ganz anderes, schrieb Christoph Schäfer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 5. Juli 2020

Buchcover "Die Kunst berühmt zu werden"

12 Berühmtheiten – 8 Männer und 4 Frauen – stehen exemplarisch für eine gelungene Selbstvermarktung. Je nachdem welcher Altersgruppe man selbst angehört, kennt man die eine oder die andere Berühmtheit. Einen, den wohl fast alle Menschen kennen, ist Albert Einstein. Nun ist seine Selbstvermarktung zu einer völlig anderen Zeit von statten gegangen. Und dennoch ist das Bild mit der herausgestreckten Zunge auch heute noch weltbekannt.

Auch Steve Jobs, der schon einige Jahre nicht mehr lebt, war ein kreatives Genie und ein brillanter PR-Stratege. Seine legendären Apple-Produktpräsentationen haben Kultstatus. Obwohl ich seine Biografie gelesen habe, wusste ich nicht, dass er sich 100 Stück seines schwarzen Rollkragenpullis von einem Designer hat anfertigen lassen, den nur er getragen hat. Cool sein, will eben exakt geplant sein.

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Konferenz-Radar für Cybersecurity

Wissenschaftliche Publikationen einfacher planen

ATHENE startet neuen Dienst für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich Cybersicherheit und Datenschutz

Die Grafik zeigt ein Megaphone

Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE bietet unter https://www.athene-center.de/cfp ab sofort eine umfassende Übersicht über die wichtigsten wissenschaftlichen Konferenzen zu Cybersicherheit und Datenschutz. Aktuell umfasst die Liste über 100 Veranstaltungen und lässt sich nach Veranstaltungsdatum und Einreichungsschluss sortieren. Zusätzliche Filterfunktionen erlauben es, schnell geeignete Publikationsmöglichkeiten für die eigenen Forschungsthemen zu finden und dabei insbesondere die wissenschaftliche Reputation der Veranstaltung zu berücksichtigen.

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Die Ausstellungen am ZKM sind wieder zugänglich

Ab dem 24. Juli 2020 stehen den BesucherInnen die Türen zu allen aktuellen Ausstellungen des ZKM unter erhöhten Hygieneauflagen wieder offen. 

© ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Achim Mende
© ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe,
Foto: Achim Mende

Neben der Sammlungspräsentation Writing the History of the Future, der Spieleplattform zkm_gameplay und der Ausstellung bauhaus.film.expanded ist nun auch Critical Zones, die Ausstellung zum kritischen Zustand unserer Erde, erstmals im realen Raum zugänglich.
Gleichzeitig können die Online-Formate der verschiedenen Programme und Ausstellungen des ZKM weiterhin 24 Stunden abgerufen werden. Das Veranstaltungs- und Begleitprogramm sowie Führungen zu den Ausstellungen findet sowohl analog als auch digital statt.

Zu Hochzeiten der Pandemie verwandelte sich das ZKM in ein Fernsehstudio, Kino, Konzerthaus und einen Hörsaal, die für Mai geplante Ausstellung Critical Zones wurde mit einem dreitägigen Livestream-Festival eröffnet und zog kurzerhand auf eine interaktive, digitale Plattform, die über die ZKM-Website zugägnlich ist. Ab 24. Juli 2020 ist neben der Teilnahme am digitalen Programm nun auch der physische Besuch des Hauses wieder möglich.

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Lieferkettengesetz: Mittelstand fordert Regeln für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten

Positionspapier für wirksames Lieferkettengesetz vorgestellt

Berlin, 15.7.2020: Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte spricht sich UnternehmensGrün, der Bundesverband der Grünen Wirtschaft, klar für eine gesetzliche Regelung der unternehmerischen Verantwortung für die gesamte Lieferkette aus. Unternehmen sind für ihre Lieferketten verantwortlich und müssen auch dafür haftbar gemacht werden. Jüngste Beispiele von deutschen Unternehmen (Tönnies, VW-Dieselskandal, Wirecard) zeigen, wie die gesellschaftlichen Kosten durch unethisches Wirtschaften in die Höhe getrieben werden – mit gravierenden negativen Auswirkungen auf das Gütemerkmal „Made in Germany“.

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Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen.

Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

Die großen Volkswirtschaften Europas sind besonders betroffen – Briten und Franzosen müssen ähnlich hohe Verluste wie Deutschland hinnehmen. Des einen Leid, ist des anderen Freud’: 80 bis 90 Prozent des Körperschaftsteueraufkommens der Mittelmeer-Inselstaaten Malta und Zypern entsteht durch die Gewinnverschiebungen der Unternehmen.

Der Großteil der in Summe etwa 20 Milliarden US-Dollar aus Deutschland bleibt innerhalb der EU. Rund sechs Milliarden Dollar fließen Richtung Luxemburg, weitere fünf in die Niederlande und auch in Irland erhält knapp drei Milliarden US-Dollar an möglichen Körperschaftsteuereinnahmen.

Verantwortlich für diesen Aderlass sind multinationale Konzerne wie Google und Apple, die sich beispielsweise Jahre lang das sogenannte „Double Irish with a Dutch Sandwich“ zunutze gemacht haben. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem über mehrere Tochterfirmen in Irland und den Niederlanden Profite am Fiskus vorbeigeschleust werden. Die Regierung Irlands unterbindet diese Methode allerdings seit 2020.

Infografik: Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
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Abnehmende Sorgen um Jobverlust

Corona-Krise: 26 Prozent der Erwerbstätigen haben bereits Einkommenseinbußen erlitten, soziale Ungleichheit verschärft sich

Die Corona-Krise in Deutschland verschärft auch nach der weitgehenden Lockerung der Kontaktbeschränkungen bestehende Ungleichheiten bei Einkommen und beruflichen Möglichkeiten. Erwerbstätige mit ohnehin schon niedrigeren Einkommen  haben deutlich mehr unter negativen wirtschaftlichen Folgen zu leiden als Menschen mit höheren Einkommen. Sie haben beispielsweise während der Pandemie spürbar häufiger schon an Einkommen eingebüßt, bei Kurzarbeit erhalten sie deutlich seltener eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, und sie fürchten etwa doppelt so häufig, als Folge der Pandemie ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das zeigen erste Ergebnisse einer neuen Online-Befragung, für die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung zwischen Mitte und Ende Juni 6.309 Erwerbstätige interviewt worden sind.* Mütter übernehmen weiterhin deutlich häufiger als Väter den Hauptteil der anfallenden Betreuungsarbeit. Der Anteil der Männer scheint im Vergleich zu einer Vorgängerbefragung vom April sogar leicht rückläufig zu sein. Der Abstand zwischen den durchschnittlichen Arbeitszeiten von Vätern und Müttern ist weiterhin deutlich größer als vor Beginn der Krise. 

Generell bessere Perspektiven in der Krise haben Beschäftigte in Unternehmen mit Tarifvertrag und/oder Mitbestimmung: So erhalten beispielsweise im Fall von Kurzarbeit 54 Prozent der Befragten mit Tarifvertrag eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, während es ohne Tarifvertrag nur 31 Prozent sind. In Betrieben mit Betriebsrat existieren deutlich häufiger feste Regeln für das Homeoffice als in Betrieben ohne Mitbestimmung. Gibt es eine solche Vereinbarung, empfinden Befragte die Arbeitssituation im Homeoffice als weniger belastend. Zudem finden in Betrieben mit Betriebsrat in allen Qualifikationsgruppen häufiger Weiterbildungen der Beschäftigten statt.

Die Grafik zeigt die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung

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Bundesratsbeschluss zum Kastenstand: „Von Tierschutz weit entfernt“

Millionen Sauen in der Ferkelzucht verbringen in Deutschland ihr halbes Leben in engen Metallkäfigen. Daran wird sich leider so schnell nichts ändern.

#LasstDieSauRaus

Trotz zahlreicher Proteste, dürfen Schweine weiterhin im Kastenstand gehalten werden. Das Foto zeigt eine Protestaktion.
Knapp 90 Prozent der Deutschen lehnen den Kastenstand ab

Berlin, 3. Juli 2020. Der Bundesrat hat heute beschlossen, die umstrittene Kastenstand-Haltung in der Schweinezucht für mindestens weitere acht Jahre zu erlauben. Dazu erklärte Matthias Wolfschmidt, Veterinärmediziner und internationaler Strategiedirektor von foodwatch: 

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Landgericht Osnabrück verurteilt Mann wegen rassistischer und gewalttätiger Facebook-Posts zu Haftstrafe

23.06.2020 – OSNABRÜCK. Dass Facebook-Posts strafrechtliche Konsequenzen haben können, musste heute ein 43 Jahre alter Angeklagter vor dem Landgericht Osnabrück erfahren (Az. 5 Ns 7/20).

Der Angeklagte war im November 2019 vom Amtsgericht Meppen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 8 Monaten und 2 Wochen verurteilt worden. Nach den Feststellungen des Amtsgerichts hatte der Angeklagte 2016 und 2017 zwei Beiträge in dem sozialen Netzwerk „Facebook“ veröffentlicht. Darin hatte er sich in einem Fall in rassistisch-abwertender Weise über Menschen nordafrikanischer Herkunft geäußert. Im zweiten Fall hatte der Angeklagte ein Bild der Bundeskanzlerin mit dem Text „Erschießen“ und der Aufforderung, mit Waffengewalt gegen die Kanzlerin vorzugehen, gepostet. Dies wertete das Amtsgericht als Volksverhetzung und öffentliche Aufforderung zu einer Straftat. Für die Verwirklichung der Straftatbestände war es dabei aus Sicht des Amtsgerichts unerheblich, ob der Beitrag für jedermann sichtbar war oder der Zugriff auf die mehreren hundert „Facebook-Freunde“ des Angeklagten beschränkt war. Ebenso unerheblich war es in den Augen des Amtsgerichts, ob der Angeklagte einen der Beiträge selbst verfasst oder lediglich geteilt hatte.

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