#16 Heldenreise in der Bankenwelt – wie der Kulturwandel gerade mit Tabubrüchen gelingt

Ein Interview mit Bernd Singer, Vorstand der Raiffeisenbank Denzlingen-Sexau. Das Interview führten Ria Hinken und Tobias Bobka am 28. Januar 2019

Er und seine Vorstandskollegin Susanne Fremmer haben wahrlich Pioniergeist bewiesen. Sie haben nicht nur mit Tabus in der Bankenwelt gebrochen, sondern gerade im ländlichen Umfeld ihrer Genossenschaftsbank viel Mut bewiesen. Er gewährt uns exklusive Einblicke in einen äußerst spannenden Kulturwandel.
Über genau diesen Entwicklungspfad, die vielschichtigen Erfahrungen und persönlichen Lernkurven wollen wir heute mit ihm sprechen, so Tobias Bobka.

Von links: Tobias Bobka, Ria Hinken, Bernd Singer

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WDR-Recherchen erhärten Vorwürfe illegaler Entsorgung von Ölpellets

Staatsanwälte unter Verdacht – Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt – WDR-Recherchen erhärten Vorwürfe – SPD spricht von „Rechtsbeugung“

Vier Staatsanwälte der Bochumer Schwerpunktstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruption stehen unter dem Verdacht der Strafvereitelung im Amt. Nach Informationen des WDR prüft die Generalstaatsanwaltschaft Hamm derzeit eine entsprechende Strafanzeige. Hintergrund ist der Skandal um die illegale Entsorgung giftiger Abfälle aus der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen. Rund 30.000 Tonnen dieser sogenannten Ölpellets waren illegal in einer Tongrube in Schermbeck abgelagert worden, noch größere Mengen werden bis heute in einem Kohlekraftwerk verbrannt.

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Die Zukunft gehört dem ländlichen Raum

Die Neulandgewinner 2019

Kaum eine Region in unserem Land befindet sich so sehr im Wandel wie der ländliche Raum Ostdeutschlands.

Nach der Wiedervereinigung begann eine Welle der Landflucht. Vor allem junge Menschen zog es in die Städte. Zurückgeblieben sind meist die Älteren und Gebrechlichen. Das hatte viele negative Folgen für die Entwicklung des ländlichen Raums. Kitas, Schulen, Theater, Kneipen und andere Einrichtungen mussten schließen.. Der öffentliche Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen. Das alles hat Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.

Die Robert-Bosch-Stiftung hat dies zum Anlass genommen, engagierte Menschen aus diesen Regionen in das Programm „Neulandgewinner“ aufzunehmen und zu fördern, um damit eine Zukunftsperspektive im ländlichen Raum Ostdeutschlands zu schaffen.

Die Neulandgewinner 2019 mit Uta-Micaela Dürig von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Staatssekretär des BMEL

Seit 2012 wurden insgesamt 80 Raumpioniere gefördert, die in ihren Orten Oasen des Wachstums und Aufbruchs geschaffen haben, sagt die stellvertretende Vorsitzende der Robert-Bosch-Stiftung Uta-Micaela Dürig.

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„Freiburg putzt sich raus“

Helferinnen und Helfer gesucht

Am Samstag, 23. Februar, findet vormittags die sechste stadtweite Müllsammelaktion unter dem Motto „Freiburg putzt sich raus“ statt.
Die Aktion findet in verschiedenen Stadt- und Ortsteilen statt und wird von den Bürgervereinen und Gruppierungen vor Ort organisiert. Einzelne Ausweichtermine unter der Woche sind möglich.
Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) sowie die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) unterstützen die Teilnehmenden logistisch mit Material und Beratung.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt in ihrem Stadtteil (Bürgervereine, Ortsverwaltungen oder Quartierbüros) oder bei „Freiburg packt an“, Garten- und Tiefbauamt unter der Telefonnummer: 201-4712 oder per E-Mail unter fpa@stadt.freiburg.de anmelden.

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WDR prüft drei Dokumentationen

Via Twitter sind wir auf Ungereimtheiten bei drei Dokumentationen der Sendereihe „Menschen hautnah“ aufmerksam gemacht worden. Diese Einwände haben wir sehr ernst genommen und daraufhin die Filme intensiv geprüft. Diese Prüfung dauert derzeit noch an. Darüber hinaus haben wir mit der Autorin und der Protagonistin gesprochen. Die Protagonistin hat der Redaktion bestätigt, dass der Charakter der Beziehung korrekt wiedergegeben worden ist.

In der laufenden Prüfung hat sich jedoch herausgestellt, dass zwei andere Protagonisten für diese drei Dokumentationen über eine Komparsen-Website gewonnen wurden. Wir haben keine Anhaltspunkte, dass ihre Geschichten nicht stimmen.

Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin Fernsehen: „Diese Vorgehensweise ist für ein dokumentarisches Format wie ‚Menschen hautnah‘ nicht akzeptabel. Die Redaktion war darüber nicht informiert. Wir werden unsere Qualitätssicherung an dieser Stelle verstärken. Weitere Ungenauigkeiten, die wir in den Filmen festgestellt haben, entsprechen nicht den journalistischen und redaktionellen Standards im WDR. Dies bedauern wir sehr. Wir werden die Filme an den entsprechenden Stellen korrigieren und dies transparent machen. Unsere Prüfung dauert an, eine abschließende Bewertung können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vornehmen.“

In einem ersten Prüfungsschritt hatten wir bereits Ungenauigkeiten und Unstimmigkeiten festgestellt. Konkret geht es um Fehler bei Jahreszahlen und Altersangaben. Diese wurden nicht sorgfältig genug geprüft. Zudem wurde im aktuellen Film nicht eingeordnet, dass die Protagonisten bereits in zwei Dokumentationen der Sendereihe zu einem weiteren Beziehungsthema portraitiert wurden. Auch wurde versäumt, kenntlich zu machen, dass die beiden Protagonisten, bis auf eine Ausnahme, nicht unter ihren richtigen Namen in der Sendung erscheinen wollten.

WDR: Stand: 17.01.2019, 14.00 Uhr

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Der Hacker im Kinderzimmer

Wenn ein Hackerangriff bereits auf hunderte Politiker gelingt, wie einfach ist dann ein Angriff im Kinderzimmer, fragen sich jetzt besorgte Eltern. Kann das mir selbst oder auch meinen Kindern passieren?

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Der Hayek-Preis wird alle zwei Jahre in Freiburg verliehen

Die Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung vergibt ihren Internationalen Preis und ihren Publizistik-Preis 2019. Die Preisträger wurden vom Kuratorium der Stiftung ausgewählt. 

Bundespräsident a.D. Joachim Gauck und Bundespräsident a.D. Horst Köhler bei der Preisverleihung 2017 in Freiburg. ©Foto: Hans Hinken

Der Internationale Preis der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung wird Margrethe Vestager, seit 2014 EU-Kommissarin für Wettbewerb, verliehen. Sie erhält den Preis für ihr Engagement für einen fairen Wettbewerb in Europa. Unbeirrt von großen Namen und mächtigen Interessenverbänden hat sich die EU-Kommissarin innerhalb kürzester Zeit Respekt und Anerkennung in der EU und in nicht-europäischen Partnerländern verschafft. 

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Frühe Sprachbildung weiter stärken und fördern

Gesamtkonzept Durchgängige Sprachbildung in Freiburg 2030

Sprache und sprachliche Bildung ist für die erfolgreiche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von zentraler Bedeutung. Bereits 2012 hat die Stadtverwaltung daher zu diesem Thema eine Steuerungsgruppe gebildet, die sich aus verschiedenen beteiligten Ämtern und Institutionen zusammensetzt. Diese unterstützt mit einem ganzen Maßnahmenpaket die Sprachbildung an Freiburger Kindertagesstätten und Grundschulen. Um die erfolgreiche Arbeit aller Beteiligten auch in Zukunft zu gewährleisten, hat die Steuerungsgruppe jetzt das „Gesamtkonzept Durchgängige Sprachbildung in Freiburg 2030“ vorgelegt und im Doppelhaushalt 2019/20 eingebracht. Schulbürgermeisterin Gerda Stuchlik betont die Notwendigkeit dieses Maßnahmenpaketes: „Damit Kinder und Jugendliche Aussicht auf ein erfolgreiches und erfülltes Leben haben, müssen wir alles tun, um ihre Fähigkeit zur mündlichen Verständigung und ihre Lese- und Schreibkompetenz zu stärken. Sonst werden sie es schwer haben, einen qualifizierten Schulabschluss zu erreichen und auch ihre gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten werden erheblich eingeschränkt.“

Drei Kinder in den Stadtteilen Landwasser und Zähringen werden in ihrem Alltag in der Krippe, in der Kita und in der Grundschule begleitet.

Ein Programm der Stadt Freiburg, der freien Träger, der staatlichen Schulverwaltung und der Pädagogischen Hochschule.

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In der Sache J. Robert Oppenheimer

©Foto: Arno Declair Auf dem Bild: Katharina Matz
©Foto: Arno Declair Auf dem Bild: Katharina Matz

„Er gilt als der „Vater der Atombombe“, war Direktor der Laboratorien in Los Alamos, in denen dieses „Patentspielzeug“ entwickelt wurde und hat den Abwurf der Bombe auf Hiroshima bis hin zur Zündhöhe wissenschaftlich begleitet: Dr. J. Robert Oppenheimer. Keine zehn Jahre später, im April 1954, wird er von der Atomenergiekommission in Washington verhört und muss sich verantworten – politisch, moralisch und wissenschaftlich – für die Waffe, die er geschaffen hat, für die Geschwindigkeit dieser Entwicklung und für seine Amerika-Treue. Die tatsächlichen Verhöre, die Heinar Kipphardt als einer der prägenden Autoren des dokumentarischen Theaters für dieses Stück verdichtet hat, sind ein Musterbeispiel für das Verantwortungsproblem des technischen Fortschritts, an dessen Spitze längst nicht mehr nur die Atomtechnologie, sondern auch die Digitalisierung, die Genforschung und die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz stehen. Die Schaffung neuer Möglichkeiten der Zerstörung, Überwachung und menschlichen Selbstüberschreitung bis hin zur Überwindung der Sterblichkeit im Sinne einer „transhumanity“ beschreibt die Doppelgesichtigkeit der Prozesse, die von Menschen gemacht, aber in ihren Konsequenzen weder zu ermessen noch zu kontrollieren sind. Und dennoch scheinen sie – einmal begonnen – unumkehrbar.“

Ich bin sehr auf diese Aufführung gespannt, da ich schon lange diesen Vergleich ziehe: Folgen der Atomtechnologie und der Digitalisierung. Rezension folgt.


Regie Christopher Rüping BühneJonathan Mertz Kostüme Lene Schwind Musik Christoph Hart Dramaturgie John von Düffel 

Premiere: 20. Januar 2019, Deutsches Theater Berlin. Die Vorstellung ist bereits ausverkauft.

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Klimawandel und die Folgen verstehen

VHS-Kurs „klimafit“ – Klimawandel und Folgen verstehen – Zukunft gemeinsam gestalten ab 13. Februar im Programm der Volkshochschule Freiburg

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