Wie viel Frauen in Europa weniger verdienen

Auch 2018 verdienen Frauen weniger als Männer

Frauen verdienen weniger als Männer. Europaweit liegt der so genannte Gender Pay Gap, also der Anteil des durchschnittlichen Bruttolohns der Männer, den Frauen für ihre Arbeit weniger erhalten, bei 16,2 Prozent. Deutschland liegt weit darüber, wie die Grafik von Statista zeigt.

Spitzenreiter in dem aktuellen Vergleich von Eurostat, dem die Daten von 2016 zugrunde liegen, ist mit 25,3 Prozent allerdings Estland, gefolgt von Tschechien mit 21,8 Prozent. In Italien und Rumänien liegt der Verdienstunterschied bei lediglich 5,3 und 5,2 Prozent Prozent.

Der unbereinigte Gender Pay Gap berücksichtigt allerdings keine strukturellen Unterschiede wie Teilzeitarbeit, die Position im Unternehmen oder unterschiedliche Branchen. Er zeigt aber, dass Männer und Frauen nicht im selben Maße an der Wirtschaft partizipieren und ihnen generell weniger Geld zur Verfügung steht. Das liegt zum einen daran, dass Frauen häufiger unbezahlte Sorge- und Hausarbeit leisten und Jobs mit hohem Frauenanteil häufig generell schlechter bezahlt werden.

Doch auch wenn all diese Aspekte heraus gerechnet werden, verdienten Frauen 2014 laut bereinigtem Gender Pay Gap des Statistischen Bundesamtes sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen in gleicher Position.

Insgesamt leben in Deutschland rund 41 Millionen Frauen, also rund zwei Millionen mehr als Männer.

Infografik: Wie viel Frauen in Europa weniger verdienen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Jetzt hat die Werbung auch den Weltfrauentag entdeckt

Am 8. März ist Weltfrauentag!

Der #LasstdieFraurein ist sozusagen der neueste Schlager der Werbebranche. Das steht so ähnlich auch in der neuesten Ausgabe von W&V .

ROSSFRAU_ButtonDie Drogeriemarktkette Rossmann ändert den Firmennamen in seiner größten Filiale in Hannover für 2 Wochen von Rossmann in Rossfrau. Das erinnert mich doch sehr stark an die #Regenfrautel. Die hatte in den 80er Jahren einmal Konjunktur. Doch bald hieß es auch damals bald wieder Regenmantel. Die „Frautel“ konnte sich langfristig doch nicht durchsetzen.

Neben der Rossfrau kommt auch noch Jane Walker (bisher gab es nur Johnnie Walker) auf den Markt. Für der Begründung hierfür haben sich die Werbemanager etwas ganz besonders blödes ausgedacht. Sie sind der Meinung, dass Frauen von Scotch häufig eingeschüchtert sind. Unter dem #WalkWithJane wird die Aktion akteull vermarktet. (https://www.johnniewalker.com/en-us/our-whisky/limited-editions/jane-walker/)

Wenn jetzt noch Deichmann auf die Idee kommt und die „Deichfrau“ erfindet, dann gehe ich ab morgen nur noch barfuß.

Ich bekomme geradezu Bauchschmerzen, wenn ich sehe, dass der so wichtige Weltfrauentag für einen derartigen Unsinn missbraucht wird. Ich will keinen Hashtag LasstdieFraurein! Ich fordere, nicht nur zum Weltfrauentag, gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Die Gleichberechtigung von Frau und Mann in allen Gesellschaften und Religionen! Weiterlesen

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Schädliche Mineralöle in Wachsmalstiften

Schädliche Mineralöle in Wachsmalstiften

ÖKO-TEST hat für die aktuelle App Eltern 14 Wachsmalstifte untersucht. Das Resümee: eine Katastrophe!

App Wachsmalstife ÖKO-TESTNur ein einziges Produkt ist empfehlenswert. Von den restlichen Marken sollten die Kinder besser die Finger lassen. Sie enthalten unter anderem schädliche Erdölverbindungen. Ärgerlich: Stifte auf Bienenwachsbasis schneiden nicht besser ab, zudem trickst ein Hersteller mit den Angaben zu dem Naturstoff.

Ab einem Alter von etwa zwei Jahren können Kinder mit Wachsmalstiften die Welt der Farben und Formen erkunden. Allerdings stecken in den meisten Produkten zu viele Problemstoffe. Sechs der 14 getesteten Produkte in unserem Test sind „ungenügend“, vier sind „mangelhaft“ und drei „ausreichend“. Nur ein Produkt ist frei von Schadstoffen. Weiterlesen

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Ganz Hannover wird zur CEBIT-City

CEBIT-City: Vielfältige Aktionen für und in der Stadt

Blockchain und KI

Blockchain und KI

Wenn am 11. Juni 2018 auf dem Messegelände in Hannover die neue CeBIT startet, wird die ganze Stadt zur CeBIT-City. „Zusammen mit vielen Partnern wollen die Veranstalter die Stimmung, die Atmosphäre und die Themen der CeBIT mitten in die Stadt tragen. Denn CeBIT und Hannover gehören untrennbar zusammen. Hannover soll zur CeBIT richtig brummt“, sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG am Montag in Hannover. „Wir freuen sehr über den neuen CeBIT-Termin und über die frischen Impulse einer intensiven Partnerschaft von Stadt und CeBIT. Im Sommer kann sich Hannover als Gastgeberin, Messestandort und attraktives Ziel für Gäste aus der ganzen Welt von seiner schönsten Seite präsentieren“, unterstrich Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Weiterlesen

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Kostenfalle: Vorsicht bei Spiele Apps

Ob auf Handy, Konsole oder Laptop – kaum ein Spiel kommt heutzutage ohne Internet aus.

Eltern RatgeberUnd sei es nur, um im angegliederten Shop zusätzliche Leben, spielinterne Währung oder hilfreiche Gegenstände zu kaufen. Bei manchen Spielen kommt man nicht mehr darum herum, echtes Geld nachzuschießen, wenn man nicht ewig auf einer Stufe bleiben will. Für die Spieler ist das nicht nur frustrierend, sondern eine Kostenfalle. SpardaSurfSafe zeigt, warum der Umgang mit den Kosten beim Online-Gaming geregelt werden sollte.

Tausende Spiele sind im Netz oder als App kostenlos verfügbar. Doch irgendwann stoßen die Spieler an eine Grenze, an der sie nicht mehr richtig vorankommen. Dann brauchen Gamer entweder viel Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz oder müssen reales Geld investieren. Über In-App-Käufe oder die spieleeigenen Shops lassen sich zusätzliche Gegenstände, sogenannte Items, kaufen, die das Spiel deutlich vereinfachen. Und was sind schon einmalige 4,99 Euro, wenn man sich dadurch viel Zeit und Nerven spart?

Die Anbieter von – auf den ersten Blick – kostenlosen Apps und Browserspielen verdienen mit zwei Dingen Geld: durch eingeblendete Werbung und über In-Game-Shops. Wer Items kauft und einsetzt, kommt schneller voran. „Dadurch werden die Belohnungsmechanismen im Gehirn angeregt und man will mehr“, warnt Götz Schartner vom Verein Sicherheit im Internet e. V., einem Mitveranstalter von SpardaSurfSafe-BW. Während dieses Geschäftsmodell bei kostenlosen Spielen seit Jahren bekannt ist, wird das Konzept inzwischen auch immer häufiger in Vollversionen verwendet. Das gilt sowohl für PC-Spiele wie World of Warcraft als auch für Konsolenspiele wie FIFA 18 Ultimate Team. So können die Spieleentwickler nicht nur einmalig am oft hohen Kaufpreis, sondern auch regelmäßig an den aktiven Spielern verdienen. Weiterlesen

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KKO Tanaka: Gesichter.Plakate

Pinakothek der Moderne in München zeigt: KKO Tanaka: Gesichter.Plakate

Logo Design MuseumDIE NEUE SAMMLUNG – THE DESIGN MUSEUM

AUSSTELLUNG | 03. MÄRZ-17. JUNI 2018

Inspiriert von Bauhaus, amerikanischem Jazz und der ästhetischen Tradition Japans, ist Ikko Tanaka (1930-2002) bis heute einer der einflussreichsten japanischen Grafikdesigner. Die Präsentation im Vorraum des Audi

Ikko Tanaka, The 200th Anniversary of Sharaku, 1995 Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo) © Ikko Tanaka 1995 / licensed by DNPartcom

Ikko Tanaka, The 200th Anniversary of Sharaku, 1995
Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo)
© Ikko Tanaka 1995 / licensed by DNPartcom

toriums widmet sich dem Motiv des Gesichts im Plakatschaffen dieses Vermittlers zwischen japanischer Kultur und dem Westen.

Wie in einer Schönheitengalerie passieren die Gesichter auf rund 40 Plakaten Revue: in radikaler geometrischer Abstraktion, kalligrafischer Expressivität oder gebannt durch Fotografie, zeichenhaft, verfremdet, als undurchdringliche Maske, surreal, verspielt … Mit sublimer Verführung oder theatralischer Anmache wollen diese Gesichter die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnen, sei es für ein No- und Kabuki-Theater, sei es für Ausstellungen, Kommunikationsunternehmen oder eine Kollektion des Modedesigners Issey Miyake. In kühner Abstraktion und Balance des Gegensätzlichen, ausdrucksstark, elegant und kraftvoll – so könnte man den Stil von Ikko Tanaka skizzieren. Ivan Chermayeff, sein amerikanischer Kollege, nannte ihn „distiller of visual truth“. Weiterlesen

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Art Lab sucht junge Kunstbegeisterte!

Mach mit bei den Kunstvermittlungsprogrammen der Fondation Beyeler – Art Lab sucht junge Kunstbegeisterte!

Art-Lab-Teilnehmer in der Ausstellung Paul Klee, Foto: Ana Brankovic

Art-Lab-Teilnehmer in der Ausstellung Paul Klee, Foto: Ana Brankovic

Riehen/Basel. Wie tickt eigentlich ein Museum? Eine Antwort darauf bietet das Art Lab, zu dem sich noch bis zum 11. Februar 2018 junge Kunstbegeisterte anmelden können. Gemäss dem Motto „meet, connect, discover, learn and create“ können Jugendliche einen Blick hinter die Kulissen der Fondation Beyeler werfen und aktiv einen Beitrag zum Museumsangebot gestalten. Die Anmeldung zum Art Lab ist kostenlos. Wir freuen uns auf neue Teilnehmer! Weiterlesen

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Steuertrickser und Jobvernichter

Scott Galloway nennt Apple, Facebook, Amazon, Google Steuertrickser und Jobvernichter

Er verweist auf Jeff Bezoss, der bald als Trillionär gilt. Die Tech-Konzerne haben zu viel Macht. Sie entziehen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Sie zahlen kaum Steuern, obwohl sie Milliardengewinne erwirtschaften. Galloway plädiert dafür, dass diese Konzerne zerschlagen werden.

Aber Galloways Kritik richtet sich nicht nur an die mächtigen Konerze, sondern vor allem an uns Verbraucher. Wenn wir den Tech-Konzernen nicht wie die Ratten des Rattenfängers von Hameln folgen würden, wären diese nicht so mächtig. Es hat also sehr viel mit uns zu tun, wenn wir uns von einigen wenigen Konzernen beobachten, beherrschen, benutzen und auch oft noch ausbeuten lassen.

At Business Insider’s IGNITION conference, Scott Galloway gave a blistering presentation on why „The Big Four“ — Amazon, Apple, Facebook, and Google — should be broken up. Galloway is a professor of marketing at the NYU Stern School of Business and the author of „The Four: The Hidden DNA of Amazon, Apple, Facebook, and Google.“

BI  Twitter: http://bit.ly/1oS68Zs BI on Facebook: http://bit.ly/1W9Lk0n Read more: http://www.businessinsider.com/

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Happy Birthday! – Die taz wird 40

40 Jahre taz, das ist kein Pappentstiel – Wir gratulieren!

Vom 27. bis zum 29. Januar 1978 trafen sich einige Tausend linksbewegte Menschen, Freaks und AktivistInnen aus ganz Deutschland in der Mensa und dem Audimax der Berliner Technischen Universität. Sie stritten, feierten, demonstrierten, quatschten durcheinander und präsentierten sich gegenseitig ihre Projekte. Die taz nimmt den 40. Jahrestag zum Anlass, mit Sonderseiten in der kommenden Wochenend-Ausgabe an den Kongress zu erinnern.

Am 27. September 1978 erschien die erste Nullnummer der taz

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Design-Museum an der schottischen Ostküste

Das weltweit mit Spannung erwartete Design-Museum an der schottischen Ostküste wird am 15. September 2018 die ersten Besucher begrüßen

V&A Dundee © Ross Fraser McLean

V&A Dundee © Ross Fraser McLean

In weniger als acht Monaten – genauer gesagt am Samstag, den 15. September 2018 – ist es soweit:  Die ersten Besucher werden die Türen des brandneuen V&A Dundee durchschreiten. Es wird nicht nur das erste Design-Museum in Schottland sein, sondern auch das einzige V&A-Museum außerhalb Londons.

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