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Die „Istanbul-Konvention“ ist ein völkerrechtlicher Vertrag, den der Europarat 2011 ausgearbeitet hat und der im August 2014 in Kraft trat. Sie schafft verbindliche Rechtsnormen, mit deren Hilfe Gewalt gegen Frauen und vulnerable Personengruppen verhütet und bekämpft werden sollen. Alle Unterzeichnerstaaten müssen die Gleichstellung der Geschlechter in ihren Rechtssystemen verankern, diskriminierende Vorschriften abschaffen, Hilfsangebote verbessern und die Menschen über Bildungsangebote für Gewaltschutz sensibilisieren.
Die Stadt Freiburg unterstützt die Istanbul-Konvention und will bei ihrer Umsetzung die Zivilgesellschaft vor Ort mit einbeziehen. Dafür haben die Kommunale Kriminalprävention und die städtische Statistikstelle Mitte Juni eine Umfrage zum Gewaltschutz gestartet. Sie ist an Personen jeglichen Geschlechts ab 16 Jahren gerichtet. Bisher haben bereits 1.300 Personen daran teilgenommen.















