„no pain no game“ Eine Ausstellung des Goethe Instituts im MFK

Eine Ausstellung des Goethe Instituts im Museum für Kommunikation Berlin

Soundslam

Künstlerduo //////////fur//// präsentiert die „schmerzhafteste Ausstellung der Welt“ im Museum für Kommunikation Berlin

01 PainStation
Die „PainStation“ verlangt den Spielenden nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Nehmerqualitäten ab: Wer scheitert, wird mit Schmerzen bestraft. Aus diesem Grund ist die Installation nur für Erwachsene zugelassen.
© Goethe-Institut, Foto:Andrzej Banas

Ein Computerspiel, das Fehler mit echten Schmerzen bestraft. Eine Box, die zum kleinsten sozialen Netzwerk wird. Kugeln, die sich wie von Geisterhand durch Gesang bewegen: Die multisensorischen Installationen von Volker Morawe und Tilman Reiff bürsten die Mechanismen medialer Interaktion spielerisch und humorvoll gegen den Strich. Mit „no pain no game“, ihrer weltweit ersten Soloausstellung, präsentiert das als //////////fur//// bekannte Künstlerduo zehn ausgewählte Arbeiten. Diese laden vom 16. März bis 26. Juni 2016 im Museum für Kommunikation Berlin auf unterschiedliche Weise zum Mitmachen ein. Entwickelt wurde die Ausstellung auf Initiative des Goethe-Instituts. Nach einer erfolgreichen Europatour ist Berlin nun die erste deutsche Station.
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8. März ist Internationaler Frauentag

Der 8. März ist Internationaler Frauentag und in der taz jedes Jahr Anlass, eine Sonderausgabe herauszubringen.

Simone Schmollack, Heide Oestreich und Dinah Riese, taz-Redakteurinnen mit Schwerpunkt Gender, Frauen- und Familienpolitik, fragen in der diesjährigen Ausgabe nach den häufig selbst gewählten Begrenzungen und inneren Zwängen, denen Frauen unterliegen. „Wir wollten uns anschauen, wie Frauen dazu beitragen, dass die Verhältnisse so häufig bleiben, wie sie sind“, sagt Simone Schmollack und verweist auf das Buch „Das innere Korsett“ der Autorinnen Gabriela Häfner und Bärbel Kerber. „Immer noch trauen wir uns zu wenig, geben zu schnell auf, geben uns zu schnell zufrieden. Warum eigentlich?“

So geht es um den Druck, dem Frauen in Topjobs unterliegen, eine Personalberaterin und Coachin von Führungsfrauen berichtet von ihren Erfahrungen. Zwänge existieren auch in der Erziehung: Immer mehr Mädchen und junge Frauen sollen in sogenannte Männerberufe eintauchen, erzogen werden sie jedoch noch immer „mädchenhaft“.
Erforscht wird der Druck, den Frauen sich selber machen, je älter sie werden. Wenn sich die Falten summieren, werden andere Dinge wichtiger, als ins Beuteschema potenzieller SexualpartnerInnen zu passen. Laurie Penny, britische Autorin und Bloggerin, erklärt, warum Frauen das dumme Gefühl nicht loswerden, für ihren Selbstwert immer gefallen zu müssen. Weiterlesen

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Warum Google einen Quantencomputer baut

 Vortrag am 08.03.2016 von Hartmut Neven, Director of Engineering beim Google Quantum Artificial Intelligence Laboratorium

 In seinem Vortrag wird Hartmut Neven erklären, warum Quantencomputer die Entwicklung künstlicher Intelligenz beschleunigen können. Der Wissenschaftler ist Experte auf den Gebieten Quantum-Computing, Computer Vision und Robotertechnik. Derzeit leitet er das Google Quantum Artificial Intelligence Lab an der University of California, Santa Barbara/USA. Sein Team befasst sich unter anderem mit der Entwicklung und Verbesserung künstlicher Intelligenz und der Steigerung der Rechenleistung von Computersystemen.

  • Was: Vortrag
  • Wann: 08.03.2016, 16:15 Uhr
  • Wo:
    Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
    Anatomie-Hörsaal
    Albertstraße 19
    79104 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: FRIAS
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Deutsch.
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Große Mehrheit schämt sich für Übergriffe gegen Flüchtlinge

ARD-DeutschlandTrend März 2016 Große Mehrheit schämt sich für Übergriffe gegen Flüchtlinge

 Quellenangabe: „ARD /Infratest dimap“

Das abgebrannte ehemalige Hotel „Husarenhof“ in Bautzen, das für eine Flüchtlingsunterkunft vorgesehen war.© dpa/Oliver Killig

83 Prozent der Deutschen schämen sich für die gewalttätigen Proteste gegen Flüchtlinge. Im Vergleich zu September ist dieser Wert um 4 Punkte gesunken. 76 Prozent sind der Auffassung, dass Politiker die Übergriffe stärker verurteilen sollten. 34 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass Behörden genug tun, um Ausländer und Flüchtlinge vor fremdenfeindlichen Übergriffen zu schützen. 58 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. Das hat eine bundesweite Umfrage des ARD-DeutschlandTrends im Auftrag der ARD-Tagesthemen am Freitag und Samstag ergeben.

Befragungsdaten

  • Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
  • Fallzahl: 1.005 Befragte, Sonntagsfrage: 1505 Befragte
  • Erhebungszeitraum: 26.2.2016 bis 27.2.2016
  • Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
  • Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe/Dual Frame
  • Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 5%;
** bei einem Anteilswert von 50%

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taz-Chefredakteur Georg Löwisch: „Kleine Bundestagswahl“

Einladung zu den taz-Podiumsdiskussionen in Mainz, Tübingen, Freiburg und Stuttgart

Mainz:

Das Land, der Wein und die Wahl

Donnerstag, den 3.3.16,19.30 Uhr, Erbacher Hof, Crebenstr. 24-26, Mainz

Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz und Lotte Pfeffer-Müller, Weingut Brüder Dr. Becker im Gespräch mit Martin Reeh, Leiter taz Inlandsressort

Tübingen:

Flüchtlinge, Rechtsruck und ein schwindsüchtiger Koalitionspartner: Anfang oder Ende,

Herr Ministerpräsident?

Freitag, den 4.3.16, 20 Uhr, Museum, Obere Säle, Wilhelmstr. 3, Tübingen

Winfried Kretschmann im Gespräch mit Johanna Waidhofer-Henkel, KOntEXt: Wochenzeitung, und Peter Unfried, taz

Freiburg:

Krisen, Wahlen, Bürgergeist

Dienstag, den 8.3.16,19.30 Uhr, Theater Freiburg, Bertoldstr. 46, Freiburg

Jagoda Marinic, Schriftstellerin und Leiterin Interkulturelles Zentrum Heidelberg, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehem. Justizministerin, FDP, und Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister Freiburg, Die Grünen, im Gespräch mit Susanne Stiefel, KOntEXt:Wochenzeitung, und Georg Löwisch, Chefredakteur taz

Stuttgart:

Wie schaffen wir das? Und wer schafft das?

Mittwoch, den 9.3.16, 20 Uhr, Theaterhaus Stuttgart, Siemensstr.. 11, Stuttgart

Donate Kluxen-Pyta, CDU, Boris Palmer, Die Grünen, Hannes Rockenbauch, Die Linke, und Judith Skudelny, FDP, im Gespräch mit Nina Apin, taz, und Josef-Otto Freudenreich, KOntEXt:Wochenzeitung

Wir laden Sie ein, mitzudiskutieren und freuen uns über Ihre Teilnahme.

Weitere Informationen finden Sie unter www.taz.de/wahlen. Der Eintritt ist an allen Orten frei. Das Theaterhaus Stuttgart bittet um Kartenreservierung unter Tel. (0711) 40 20 720.

taz-Chefredakteur Georg Löwisch: „Kleine Bundestagswahl“

Die taz macht die drei Landtagswahlen am 13. März in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt zum Schwerpunktthema – online, in der Zeitung und auf Veranstaltungen. Die taz berichtet täglich vom Wahlkampf und führt Wahlkampftagebuch, widmet den Wahlen eine Sonderausgabe am 5. März und diskutiert vor Ort auf Podien von Mainz bis Freiburg.

„Am 13. März findet eine kleine Bundestagswahl statt“, sagt Chefredakteur Georg Löwisch. „Dann entscheidet sich, ob nach dem gesellschaftlichen Diskurs auch die Parlamente eine rechte Schlagseite bekommen. Und wenn die CDU einbricht, schränkt das den Handlungsspielraum der Kanzlerin extrem ein.“

Die taz kümmert sich um die Landtagswahlen mit einer Fülle von Kommentaren, Analysen, Interviews und Reportagen in der Zeitung und auf taz.de. Seit dem 23. Februar erscheint ein Wahlkampftagebuch mit Beobachtungen vom Rande und Zwischenrufen.

Am 5. März bringen die taz.am wochenende und die Kontext: Wochenzeitung aus Stuttgart eine gemeinsame Sonderausgabe zur Wahl in Baden-Württemberg.

Die taz berichtet nicht nur, sondern diskutiert auch vor Ort. Die Podien sind nicht als Elefantenrunden gedacht, auf ihnen sitzen einerseits Politikerinnen und Politiker und andererseits Expertinnen und Experten. In Freiburg reden Oberbürgermeister Dieter Salomon und die ehemalige FDP-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über Krisen, Wahlen und Bürgergeist, moderiert von Georg Löwisch. In Tübingen fragen wir Winfried Kretschmann: „Anfang oder Ende, Herr Ministerpräsident?“. In Mainz diskutiert die taz mit ihrer Wirtschaftskorrespondentin, Ulrike Herrmann, und der Biowinzerin Lotte Pfeffer-Müller, wie der ökologische Umbau der Gesellschaft gelingen kann.

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Roboter-Rennen: Auf die Plätze fertig, los!

Schnell, kreativ, zielsicher

Studierende schicken am 17.02.2016 selbstgebaute Roboter gegeneinander ins Rennen

Foto: Technische Fakultät Universität Freiburg

Auf die Plätze fertig, los: Mit dem „System Design Projekt“ veranstaltet die der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Technische Fakultät zum 13. Mal einen Roboter-Wettbewerb. Es ringen 260 Erstsemesterinnen und Erstsemester der Bachelorstudiengänge Informatik, Mikrosystemtechnik und Embedded System Engineering um den Titel des schnellsten, innovativsten und kreativsten Roboters.

Beim Wettbewerb der Technischen Fakultät lassen Studierende selbstgebaute Roboter gegeneinander antreten

Am Mittwoch, den 17. Februar 2016,
von 14.00 bis etwa 17.00 Uhr,
im Foyer der Technischen Fakultät,
Georges-Köhler-Allee 101, 79110 Freiburg,

Ausgestattet mit einem knapp 250 Euro teuren Lego-Roboter-Baukasten treten die Studierende in fachübergreifenden Vierer-Gruppen gegeneinander an. Die Aufgabe besteht darin, ein Fahrzeug zu bauen, das selbstständig einen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unbekannten Parcours abfährt. Im Vorfeld ist den Teams nur der Schwierigkeitsgrad der Route, also Streckenlänge und Steigungen, bekannt.

Dieses Jahr müssen die Teilnehmer folgende Herausforderung bewältigen: Ihre Roboter müssen ein Objekt von einer festen Postion auf einem Podest aufnehmen, so schnell wie möglich den Parcours absolvieren, dabei kleine Schwellen überwinden und am Ende der Bahn das Objekt wieder in einem Behältnis ablegen. Jede Gruppe wird ihr Projekt zusätzlich in Form eines Posters vorstellen.

Die Veranstaltung können Sie unter http://ais.informatik.uni-freiburg.de/teaching/ws15/system_design_project/ live mitverfolgen.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Freiburg sowie an die breite Öffentlichkeit. Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Wann: 17.02.2016, 14:00 Uhr
  • Wo:
    Technische Fakultät
    Georges-Köhler-Allee 101
    Foyer Gebäude 101
    79110 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten
  • Veranstalter: Technische Fakultät
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Veranstaltungssprache ist Deutsch.
  • Homepage zur Veranstaltung
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Petrys Medienschelte: Billiger Populismus

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Medienschelte der AfD-Parteichefin Frauke Petry zurückgewiesen.

Petry hatte im Zusammenhang mit ihren Äußerungen zu einem möglichen Schießbefehl gegen Flüchtlinge an der deutschen Grenze behauptet, ihre Aussage sei verkürzt und aus dem Zusammenhang gerissen worden. Die Schuld daran wies sie den Medien und der politischen Konkurrenz zu. Auf Nachfrage bestätigte der Chefredakteur des Mannheimer Morgens Dirk Lübke dem DJV, dass Petrys Interview von ihr und ihrem Pressesprecher autorisiert worden sei.

„Es ist billiger Populismus der AfD-Chefin, sich auf Kosten der Medien aus der Schusslinie ziehen zu wollen“, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. „Als Parteivorsitzende muss sie schon zu dem stehen, was sie nachweislich gesagt hat.“

Der DJV-Vorsitzende erinnerte in dem Zusammenhang daran, dass die AfD-Vorsitzende bislang jede Stellungnahme zu den Übergriffen auf Journalisten bei einer AfD-Demonstration in Magdeburg am 27. Januar schuldig geblieben sei. Bei dem Angriff waren Journalisten des MDR und des ZDF mit Pfefferspray attackiert worden und mussten ärztlich behandelt werden.

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Behörden verschludern regelmäßig Flüchtlingsausweise

MONITOR Behörden verschludern regelmäßig Flüchtlingsausweise – Kommunen beklagen unklare Zuständigkeiten

© WDR

Bei deutschen Behörden gehen regelmäßig Ausweisdokumente von Flüchtlingen und Asylbewerbern verloren. Selbst bei Menschen ohne Bleibeperspektive wird die Ausreise dadurch oft über Monate verzögert oder verhindert. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR (heute, 21.45 im Ersten).

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Tamburi-Mundi-Festival 2016 in Freiburg

Das Tamburi Mundi Festival in Freiburg bietet vom 30. Juli – 7. August wieder ein vielversprechendes Programm an Kursen, Konzerten und Mitmachaktionen im Freiburger E-Werk.

2015 Italien Night2

Dieses Jahr werden gleich mehrere neue Dozenten, wie Zohar Fresco, Pete Lockett, Firas Hassan und Matthias Haffner dabei sein. Freuen dürfen sich Fans und Kursteilnehmer auch auf die langjährigen Tamburi Mundi Dozent/innen Nora Thiele, David Kuckhermann, Paolo Rossetti Murittu, Mohsen Taherzadeh, Bettina Castano.

Kursangebot der Tamburi Mundi Frame Drum Academy:

Große Rahmentrommel, Riqq, Kanjira, Tamburello, Pandeiro, Daf, Darbuka und Flamenco-Cajon.
Die Teilnehmenden können, neben vereinzelten Workshops, folgende mehrtägigen Kursmodule wählen:
– „Tamburi Mundi 2 days“ – zwei intensive Tage mit Rahmentrommeln pur
– „Tamburi Mundi 4 days“ – vier Tage Intensivkurse mit einem abwechslungsreichen Workshop-Programm am Nachmittag
– „Tamburi Mundi 6 days“ – für die, die „alles“ wollen und dadurch „Tamburi Mundi 2 days“ und „Tamburi Mundi 4 days“ kombinieren

2015 Celebration9

Wer in und um Freiburg wohnt und jetzt schon Lust auf Rahmentrommel-Musik hat, findet Gelegenheit zu folgenden Frame Drum meets…-Konzerten:
28.2.2016 | 19 Uhr | Frame Drum meets… Flamenco Dance | mit Bettina Castano und Murat Coskun | E-Werk, Freiburg
10.4.2016 | 19 Uhr | Frame Drum meets… Piano | mit Marina Baranova und Murat Coskun | E-Werk, Freiburg
Weitere Informationen gibt es hier: www.tamburimundi.com

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Was kostet die Kinder- und Jugendhilfe?

Drastische regionale Unterschiede

Bei der Kinder- und Jugendhilfe gibt es zwischen den Bundesländern große Kostenunterschiede. Foto: Michael Luhrenberg/iStock

Die Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe sind von 2003 bis 2013 um über 70 Prozent gestiegen. Unklar ist, ob dadurch junge Menschen besser betreut und geschützt werden. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt zudem, dass es große, teils schwer erklärbare Kostenunterschiede gibt.

Rund 35,5 Milliarden Euro gab Deutschland 2013 für Kitas und den Schutz gefährdeter Kinder und Jugendlicher aus. Auffällig sind die großen Ausgabenunterschiede zwischen den Bundesländern: Pro unter-18-Jährigem sind die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe insgesamt in Berlin mit 3.900 Euro fast doppelt so hoch wie in Schleswig-Holstein mit 2.200 Euro. Diese Streuung lässt sich teilweise mit der Bevölkerungsstruktur erklären: Dort, wo beispielsweise viele Geschiedene und Arbeitslose leben, gibt es deutlich mehr „Gefährdungsfälle“ – eine Ursache für höhere Ausgaben in den Stadtstaaten. Der Migrationshintergrund sorgte 2013 hingegen nicht für höhere Ausgaben; unabhängig davon wird der Zuzug von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aber für deutlich steigende Ausgaben sorgen. Weiterlesen

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