Arbeit – Pflicht oder Kür?

Sendung: Freitag, 11.07.2014, 22.00 Uhr, SWR Fernsehen

Wiederholung: Freitag, 11.07.2014, 01.30 Uhr, SWR Fernsehen

Samstag, 12.07.2014, 11.15 Uhr, SWR Fernsehen

Arbeiten, Geld verdienen, einen angesehenen Beruf haben – eine erstrebenswerte Sache: Von klein auf lernen wir, Arbeit als wichtigen Teil unseres Lebens zu begreifen; und von dem, was wir täglich tun, hängt ganz entscheidend ab, welchen Status wir in der Gesellschaft haben.

Früher galt Arbeit noch mehr als Notwendigkeit, einen Beruf, den man einmal erlernt hatte, führte man ein Leben lang aus. Heutzutage gibt mancher für eine attraktivere Stelle seinen Wohnort auf, arbeitet mit Freude rund um die Uhr oder startet beruflich neu, wenn der alte Job nicht mehr befriedigend ist. Weiterlesen

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EU-weit günstig telefonieren

Handy im Ausland: EU-weit günstig telefonieren

Damit die Handyrechnung nicht die Urlaubskasse sprengt, sollten Reisende vor dem Abflug den passenden Tarif wählen. Vor allem außerhalb der EU kann es sonst richtig teuer werden. So die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test.

Bis zu 1,83 Euro kostet die Gesprächsminute etwa aus der Türkei nach Deutschland – ein Bildgruß per E-Mail bis zu 50 Euro. Zum Vergleich: Dank neuer Preisobergrenzen darf ein Gespräch aus einem EU-Land im sogenannten EU-Tarif ab 1. Juli maximal 23 Cent die Minute kosten beziehungsweise 24 Cent pro Megabyte Daten. Jeder Provider ist verpflichtet, einen solchen Tarif anzubieten. Der EU-Tarif ist jedoch nicht immer automatisch aktiviert. Weiterlesen

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Nahrungsmittelspekulation

Pressemitteilung

Internationale Umfrage: 75 Prozent der Börsenpraktiker gehen von Einfluss der Spekulation auf Nahrungsmittelpreise aus – foodwatch fordert Deutsche Bank auf, die Reißleine zu ziehen

Berlin, 3. Juli 2014. Drei von vier Börsen-Akteuren gehen davon aus, dass Finanzspekulation die Preise für Nahrungsmittel direkt beeinflusst. Das geht aus einer internationalen Befragung hervor, die das Marktforschungsinstitut SIS International Research im Auftrag der Verbraucherorganisation foodwatch durchgeführt hat. Weiterlesen

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Das „Greenstorming Filmfestival“ ist ein Projekt im Rahmen des Masterstudiengangs „Renewable Energy Management“

Grüne Filme

Freiburger Studierende suchen in einem Wettbewerb Kurzfilme zu erneuerbaren Energien und Nachhaltigkeit


24 Studierende des Freiburger Masterstudiengangs „Renewable Energy Management“ veranstalten das internationale „Greenstorming Filmfestival“. In einem Wettbewerb suchen sie zudem nach Kurzfilmen über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeitsthemen. Das Festival soll inspirierende Dokumentationen, ausgewählte Spielfilme sowie die Kurzfilme, die im Wettbewerb prämiert wurden, zeigen. Es wird im November 2014 in Freiburg stattfinden. Die Studierenden wollen Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Energiewende aufmerksam machen und eine Debatte anregen. Weiterlesen

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Am 7. Juli startet der erste große Familiensommer im Deutschen Meeresmuseum

 

Einsteigen erlaubt! Im OZEANEUM können Besucher erstmals das Tauchboot GEO von innen erkunden. (© OZEANEUM / Uli Kunz)

Während der gesamten Urlaubs- und Ferienzeit bieten OZEANEUM und MEERESMUSEUM Stralsund vor allem Gästen mit Kindern zahlreiche kostenlose Erlebnisangebote. Das tägliche Programm dieses ersten Familiensommers reicht von Figurentheater, Basteln von Fantasiefahrzeugen aus Plastikmüll, Blick durch das Mikroskop über Familienrallye bis zu interaktiven Familienführungen. Viele dieser Angebote ergänzen die neuen und temporären Ausstellungselemente und aktuelle Sonderausstellungen, die 2014 unter dem Motto „Kein Plastik Meer“ für den Schutz der Meere vor Plastikmüll werben. Weiterlesen

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Bewertungsportale müssen grundsätzlich keine Daten von Nutzern offenlegen

Dieses Urteil ist für Leute, die auf Bewertungsportalen ihre Meinung kundtun sicherlich eine gute Nachricht. Für Betroffene von negativen Beurteilungen allerdings nicht. Viele werden sich an den Fall des Fenstergitters und dessen Beurteilung auf Amazon erinnern. Der Verkäufer hat den Käufer verklag. Ich habe selbst schon ein Angebot eines Verkäufers erhalten. Man wollte mir gegen Löschung des Eintrages ein Geschenk schicken. Amazon sollte davon aber nichts erfahren. Ich bin auf das Angebot nicht eingegangen. Dafür habe ich die schriftliche Mitteilung des Verkäufers zu meinen Unterlagen geheftet. Man weiß ja nie.

Pressemitteilung

Nur gegenüber Behörden besteht im Einzelfall ein Auskunftsanspruch

Dies geht aus einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes hervor (Urteil vom 1. Juli 2014, Az.: VI ZR 345/13).
In dem Verfahren hatte ein Arzt einen Auskunftsanspruch gegen ein Internetbewertungsportal wegen einer Bewertung geltend gemacht, um die Daten des „Urhebers“ zu erlangen. Einen solchen Anspruch gegenüber dem Betreiber des Internetportals verneinte das Gericht in seiner Entscheidung. Weiterlesen

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Berlin hat begonnen 2D-Strichcodes im Pflaster auf öffentlichen Plätzen anzubieten

Früher oder später kriegen wir dich!

Eigentlich eine tolle Idee! – Sie ahnen es schon – „eigentlich“. Wäre da nicht diese Sache

Klaus Wowereit erhält QR-Pflasterstein als Zeichen des technologischen Wandels in Berlin
Foto © DGMK

mit der Überwachung. Immer mehr Möglichkeiten werden angeboten, uns und unseren Aufenthalt zu erfassen und zu speichern. Wenn wir QR Codes an öffentlichen Plätzen scannen, dann werden diese Daten automatisch über unser Smartphone weitergeleitet. An wen, das wissen wir nicht. Da sind nicht nur Firmen und Geheimdienste, die ein Interesse daran haben, zu erfahren, wo wir uns aufhalten. Einbrecher finden das natürlich auch interessant. Wenn wir in Frankfurt wohnen und uns in Berlin aufhalten, dann ist unsere Wohnung oder unser Haus wahrscheinlich unbewohnt. Mit einer plötzlichen Rückkehr ist nicht zu rechnen. Sie finden, das ist „Schwarzmalerei“. Mag sein. Es könnte allerdings auch andere Folgen haben. Z. B. findet Ihr Arbeitgeber heraus, dass Sie gar nicht zu Hause im Bett liegen, obwohl Sie ­krankgeschrieben sind. Oder Ihre Krankenkasse, dass Sie trotz einer ernst zu nehmenden Erkrankung sich keine Ruhe gönnen und Ihnen deshalb die Beiträge erhöht werden. Möglichkeiten gäbe es viele, die so gewonnen Daten zu nutzen.

Iris Berben und Daniel Jan Girl bei der
Verlegung eines QR Cobble am Holocaust
Denkmal in Berlin
Copyright: DGMK Deutsche Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme mbH

Ich glaube, dass es sich lohnt,  in aller Ruhe darüber nachzudenken, ehe man diese verlockend neue Informationsmöglichkeit nutzt.

Es folgt die Pressemitteilung

Stadtpläne, Informationen rund um Ausstellungen und Events, Öffnungszeiten für Museen und Hintergrundgeschichten zu Sehenswürdigkeiten sind in Zukunft schnell und unkompliziert über das Smartphone abrufbar. Das Berliner Unternehmen für Kundenbindungssysteme DGMK hat bereits in der Hauptstadt damit begonnen, quadratische 2D-Strichcodes im Pflaster auf öffentlichen Plätzen zu installieren.

Foto © DGMK

Die Initialzündung zu diesem Projekt gab das Berliner Holocaust-Mahnmal. 2008 wurde direkt im Denkmal ein eigens vom vielfach ausgezeichneten Komponisten Harald Weiss komponiertes Konzert vor 3.000 Zuschauern uraufgeführt. Jeder Hörer hatte dabei an jeder Position ein anderes Klangerlebnis. Seit Mai dieses Jahres können Besucher des Denkmals, dank der eingravierten QR-Codes und einer dafür entwickelten Smartphone Applikation, das Konzert von damals nochmals erleben. Je nach Standort und Bewegung im Stelenfeld verändern sich auch das Hörerlebnis  – die Instrumente werden lauter oder leiser, intensiver oder schwächer. Mit dem Projekt „Virtuelles Konzert im Denkmal“ (www.virtuelleskonzert.com) wurden in Berlin erstmals virtuelle Inhalte mit einem realen Ort dauerhaft verknüpft.

„Bei der Entwicklung des QR Cobble haben wir über den Tellerrand hinausgeschaut und uns von den bisherigen typischen Positionierungen des QR-Codes gelöst. Für uns war entscheidend, ein Material zu finden, auf dem der QR-Code dauerhaft befestigt werden kann. Pflastersteine aus Granit stellten sich als das beständigste Material heraus – gerade wenn viele tausende Menschen täglich davon Gebrauch machen,“ erklärt Daniel-Jan Girl, Geschäftsführer der DGMK.

Bei den Einsatzmöglichkeiten kennt der QR-Pflasterstein kaum Grenzen. Wo Schilder und Hinweistafeln unangebracht sind oder die Sicht versperren, liefert er Informationen direkt auf das Smartphone. Gerade Städte, Kommunen und die Tourismusbranche würden dauerhaft davon profitieren. Die Pflastersteine könnten Auskunft über historische Gebäude, Denkmäler, öffentliche Plätze oder Sehenswürdigkeiten geben. Ganze virtuelle Stadtführungen von QR Cobble zu QR Cobble wären denkbar. Dafür nötig ist ein Smartphone mit einem QR-Code Scanner.

Der QR Cobble ist anpassungsfähig: Auch wenn der QR-Code der Steine optisch gleich bleibt, die Daten dahinter können jederzeit aktualisiert und verändert werden. Die Inhalte hinter dem zweidimensionalen Code lassen sich flexibel und tageszeitabhängig anpassen – egal ob Smartphone-App oder Webseite. Somit erhalten Nutzer stets die aktuellsten Informationen direkt auf ihr mobiles Endgerät.

Die modernen Internet-Pflastersteine werden im ältesten noch aktiven Steinmetzbetrieb Berlins, der Firma Albrecht, mit modernsten Maschinen und Technologien hergestellt. Die vorgegebenen Inhalte werden dauerhaft per Sandstrahl eingraviert und mit Naturharz verfüllt. Die Steine sind wetterbeständig, rutschfest und unzerstörbar.

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Smartphone-Navi für komplexe Gebäude

Freiburger Forscherteam erhält EXIST-Förderung zur Ausgründung des Vorhabens „Telocate“

Sich schnell und einfach zurechtfinden statt lange herumzuirren: Das ermöglicht Telocate, ein Smartphone-Navigationssystem für Gebäude, das ein Freiburger Team von Ingenieuren zur Marktreife führt. Grafik: Telocate

Wer in einem fremden Flughafen oder auf einem Messegelände unterwegs ist, der weiß, wie schwierig es ist, sich in weitläufigen Gebäudekomplexen zurechtzufinden. Halfen bisher Hinweisschilder oder persönliche Wegweiser den Besucherinnen und Besuchern weiter, soll sie in Zukunft die Smartphone-Navigationslösung „Telocate“ zum Ziel lotsen. Die Freiburger Ingenieure Dr. Fabian Höflinger, Dr. Johannes Wendeberg und Rui Zhang erhalten ein Jahr lang das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, um die neue Technik bis zur Marktreife zu entwickeln. Weiterlesen

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Luis Moreno Ocampo in Freiburg

Luis Moreno Ocampo über internationale Sicherheit und Gerechtigkeit

Der ehemalige Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs hält am 25.06.2014 einen Vortrag.

Auf Einladung des University College Freiburg hält Prof. Dr. Luis Moreno Ocampo, Senior Fellow am Jackson Institute for Global Affairs der Yale University in New Haven/USA, im Rahmen des Collquium politicum der Albert-Ludwigs-Universität einen Vortrag über internationale Sicherheit und Gerechtigkeit. Moreno Ocampo war von 2003 bis 2012 Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs und war an Untersuchungen und Prozessen um Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt.

  • Was: Vortrag – Die Vortragssprache ist Englisch.
  • Wann:  Mittwoch, 25.06.2014, 12:00 Uhr
  • Wo:
    Kollegiengebäude I
    Hörsaal 1098
    Platz der Universität 3
    79098 Freiburg
  • Die  Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Colloquium politicum
  • Der Eintritt ist frei.
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Im Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen

Die Ausstellung zur weltweiten Nothilfe vom

24. Juni bis 7. Juli in Freiburg

Offizieller Auftakt am Dienstag um 11 Uhr auf dem Marktplatz im Seepark

Am  Dienstag, 24. Juni 14 eröffnet die medizinische Hilfsorganisation  ÄRZTE  OHNE  GRENZEN  auf  dem  Marktplatz im Seepark in Freiburg  die Ausstellung „Im Einsatz mit Ärzte ohne Grenzen“. Die Besucher können in die Rolle eines Arztes oder Logistikers im Krisengebiet
schlüpfen,  der  schnell auf eine medizinische Notsituation reagieren muss.
Bestandteile  der Freilichtausstellung sind  u.a. ein  aufblasbares
Behandlungszelt,  eine  Ernährungsstation  für  mangelernährte  Kinder, ein
Wasserreservoir  sowie Zeltunterkünfte für Flüchtlinge. Die Ausstellung ist
vom  24.  Juni  bis  7.  Juli täglich von 10 bis 20 Uhr, sonntags ab 11 Uhr
geöffnet.  Der Eintritt ist frei. Weiterlesen

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