Das ändert sich für Verbraucher zum 25. Mai 2018

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Das ändert sich für Verbraucher

Personenbezogene Daten: Protagonisten der DSGVO sind solche Daten, die sich
eindeutig einer bestimmten Person zuweisen lassen und dadurch eine Identifikation
dieser ermöglichen.

Chart - Einführung in die EU-DSGVO 19.04.18 in Freiburg

Chart – Einführung in die EU-DSGVO 19.04.18 in Freiburg

Mehr Rechte für das Individuum: Die neuen Pflichten für Unternehmen schaffen  für den Verbraucher mehr Transparenz und verleihen diesem ein Mehr an Rechten und Kontrolle.

Mit der DSGVO wird ein innerhalb der gesamten Europäischen Union vereinheitlichter Datenschutz-Standard etabliert, der zum 25. Mai 2018 verbindlich wirkt.
Unternehmen wurde eine zweijährige Schonfrist eingeräumt, die der Umstrukturierung und damit dem Gerechtwerden der neuen Datenschutz-Vorgaben diente. Während Betriebe nun, wo sich diese Zeitspanne ihrem Ende zuneigt, immer mehr ins Schwitzen kommen, können Verbraucher beruhigt aufatmen: Für sie bringt die neue DSGVO neue Rechte mit sich, die eine Stärkung ihrer Position zur Folge haben. Weiterlesen

Gesund durch den Alltag

© WDR/Dirk Borm

© WDR/Dirk Borm

Spannende Sommertour mit „markt“-Moderatorin Anna Planken. In der dritten von vier Folgen Sommermarkt geht es in der Sendung vom 27. Juli 2015 rund um Gesundheit und Wellness. Anna Planken ist dafür ins ostwestfälische Bad Driburg gefahren. Von dort präsentiert sie im Heil- und Wellnesshotel „Gräflicher Park Hotel Spa“ spannende Filmbeiträge zu Gesundheitsthemen.

Bad Driburg ist das einzige private Kurbad Deutschlands. Hier kann auf Krankenschein gekurt werden, aber auch Wellnessurlauber, die sich nur mal richtig verwöhnen lassen wollen, finden hier eine schöne Umgebung und viel Natur. Der Kurbetrieb liegt bereits in der siebten Generation in der Hand der Grafenfamilie von Oeynhausen-Sierstorpf. Seit über 230 Jahren ist Bad Driburg bereits Moor- und Mineralheilbad. Also keine Chance für die markt-Moderatorin Anna Planken: Auch sie muss ab ins Moorbad und in die Yogastunde.

An insgesamt vier Ferienterminen sendet „markt“ verbrauchernahe Themenschwerpunkte aus dem Bergischen Land, aus Ostwestfalen und aus Köln. Dafür dreht Anna Planken ihre Moderationen nicht wie gewohnt aus dem WDR-Studio, sondern an besonderen Orten in NRW. Die Themen der vier Sonderausgaben „markt“: Ernährung, Mobilität, Gesundheit und Digitaler Alltag.

Sendetermin: Montag, 27. Juli 2015 um 21:00 Uhr, WDR Fernsehen

Studie Jugend 3.0: Jeder zweite Jugendliche ist zuviel im Netz

Studie Jugend 3.0: Jeder Zweite ist zuviel in Digitalien – TK fordert gesunde Medienerziehung

129138Berlin, 3. September 2014. Die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland ist nach Ansicht der Eltern zu viel online. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) 1.000 Eltern zum Mediennutzungsverhalten ihrer 12- bis 17-jährigen Kinder befragt hat. Die Studie ist Teil einer neuen Kampagne der TK zur Medienkompetenz, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Im Mittelpunkt steht der Film „Jugend 3.0 – mit Sicherheit im Netz“. Die DVD ist eine Entscheidungshilfe für Eltern, Erzieher und Lehrer. Weiterlesen

Überraschend, lehrreich, alltagstauglich: „Rach tischt auf!“

Christian Rach geht im ZDF in „Rach tischt auf!“ wieder auf Spurensuche

Copyright: ZDF und Thomas Pritschet

In zwei Sommerausgaben geht Christian Rach im ZDF wieder Ernährungslügen und -sünden auf den Grund. Am Donnerstag, 10. und 17. Juli 2014, jeweils 20.15 Uhr, schaut er sich sowohl in Italien als auch in Deutschland um. Der Ernährungsprofi und Sternekoch widmet sich zum einen der „cucina italiana“, der italienischen Kochkunst. Mit ihr verbinden die Deutschen die gelungene Einheit von Geschmack, Gesundheit und mediterraner Leichtigkeit. Im Kontrast dazu geht Christian Rach auf Spurensuche nach dem typisch Deutschen in unseren Konsum- und Ernährungsgewohnheiten. Gibt es das überhaupt noch? Und wenn ja, was ist es? Soviel sei verraten: Der Hering ist dabei.

In der ersten Sommer-Ausgabe fragt Christian Rach, wo Parma-Schinken und Olivenöl wirklich herkommen, und wann wir sicher sein können, ein echtes italienisches Produkt zu genießen. Kann es der italienische Meister-Gelatieri mit deutscher Industrieware aufnehmen? Und lohnt es sich, für eine Packung Nudeln 1,50 Euro auszugeben, wenn es sie auch für 50 Cent gibt?

In der zweiten Sendung beschäftigt sich Rach mit dem deutschen Fisch schlechthin: dem Hering. Wann darf man den Fisch ohne schlechtes Gewissen genießen, und was sind die Gütesiegel wert, die sich kleine Hochseefischer gar nicht leisten können? Warum reist Christian Rach in dieser Angelegenheit ausgerechnet ins Saarland, hunderte Kilometer vom Meer entfernt? Er tut es nicht, um einen Verbandssprecher zu interviewen.

Darf es ein bisschen mehr sein?

Urlaub macht gesund und glücklich

Wissenschaftliche Studie belegt positiven Effekt von regelmäßigen Auszeiten – Lieber mehrmals im Jahr verreisen als nur einen großen Urlaub unternehmen – Psychologin stellte aktuelle Erkenntnisse auf dem ITB Berlin Kongress vor

Venice Beach

Venice Beach copyright: KonzeptePR

Berlin, 4. Juni 2013 – Urlaub trägt zur Gesundheit bei und sorgt für Erholung vom stressigen Alltag. Was viele Reisende jedes Jahr am eigenen Leib erfahren, hat eine aktuelle Studie nun bestätigt. Dr. Jessica de Bloom, Arbeits- und Organisationspsychologin an der Universität Tampere in Finnland, hat den Nutzen von Urlaub für Gesundheit und Wohlbefinden untersucht und ist dabei zu interessanten Schlussfolgerungen für die Tourismusindustrie gekommen. Die Ergebnisse stellte sie auf dem diesjährigen ITB Berlin Kongress im Rahmen eines Workshops der Deutschen Gesellschaft für Tourismusforschung vor. Urlaub hält demnach nicht nur gesund, sondern macht auch glücklich. Neueste Erkenntnisse aus der Glücks-Forschung zeigen, dass Menschen, die ihr Geld für Erfahrungen, wie einen Konzertbesuch, einen Familienausflug oder einen Kurzurlaub, ausgeben, kurz- und langfristig glücklicher sind als Menschen, die sich materielle Dinge, wie Schmuck, Kleidung oder elektronische Geräte zulegen. Der Grund läge in der fehlenden Vergleichbarkeit, so Dr. Jessica de Bloom: „Anders als den Designeranzug oder die teure Armbanduhr kann man seinen Tauchurlaub am Roten Meer schwerlich dem Städtetrip des Kollegen nach Barcelona gegenüberstellen. Außerdem verschleißen Erlebnisse nicht.“

Abschalten gegen den Stress

Auch auf die Gesundheit wirkt sich eine Auszeit vom Alltag positiv aus. So ermittelten Wissenschaftler und Ärzte im Rahmen der Framingham Heart Study, dass Menschen, die für lange Zeit nicht in den Urlaub fuhren, ein höheres Risiko hatten krank zu werden oder sogar frühzeitiger starben als Menschen, die sich regelmäßig frei nahmen. Um positive Auswirkungen auf Leib und Seele zu haben, ist dabei weniger die Dauer des Urlaubs, als vielmehr die Häufigkeit ausschlaggebend. Ob Kurzurlaub oder dreiwöchiger Wanderurlaub: In jedem der untersuchten Urlaube konnte man vergleichbare Steigerungen von Gesundheit und Wohlbefinden feststellen. Dr. Jessica de Bloom sieht eine Parallele zum Schlaf: „Genauso wie Schlaf kann man Erholung nicht aufsparen. Ein langer Sommerurlaub reicht nicht aus, um ein ganzes Jahr an harter Arbeit und Überstunden zu kompensieren.“ Vielmehr sei regelmäßige Erholung wichtig, um auf Dauer gesund zu bleiben.

Gestaltungsfreiheit im Urlaub fördert die Erholung

Ob ein Urlaub als erholsam wahrgenommen wird und als solcher in Erinnerung bleibt, beruht auf verschiedenen Faktoren. Laut de Blooms Studien fühlen sich 17 Prozent der Menschen im Urlaub schlechter als vorher. Ein Grund dafür sind negative Zwischenfälle wie Reisestress oder eine plötzlich auftretende Krankheit. Außerdem konnte sie in ihren Studien nachweisen, dass weniger die Art der Urlaubsaktivitäten, als die eigenen Entscheidungen darüber ausschlaggebend sind. Die Unternehmungen sollten den eigenen Bedürfnissen entsprechen und der Kontrolle des Urlaubers unterliegen. Die Gestaltungsfreiheit beim Urlaub ist demnach der Schlüssel zur perfekten Auszeit. Aktivitäten können aber noch mehr, sie beeinflussen auch das subjektive Empfinden der Urlaubsdauer. Für diejenige, die im Urlaub viel unternehmen, vergeht die Zeit wie im Flug. Rückblickend wird der Urlaub für den aktiven Reisenden allerdings wieder länger als für denjenigen, der seinen Urlaub im Hotel und am Strand verbringt. Der letzte Urlaubstag könne darüber entscheiden, wie die Reise in Erinnerung bleibt: „Das Kofferpacken und andere unliebsame Aktivitäten kann man also besser am vorletzten Tag erledigen, so dass man den letzten Urlaubstag nochmal richtig genießen kann“, rät de Bloom.

Stressfaktoren abbauen und Glücksgefühle wecken

Für die Tourismusindustrie können die Erkenntnisse aus der Urlaubs- und Erholungsforschung von praktischem Nutzen sein. So kann der stationäre Vertrieb laut der Psychologin den Urlaubs-Mehrwert für Kunden verstärken, wenn die Reiseverkäufer um die positiven Effekte wissen und wie man Stressfaktoren abbauen kann. Außerdem müssten touristische Produkte weiter optimiert werden, um für Touristen den größtmöglichen Urlaubsgenuss zu gewährleisten.

Dr. Martin Buck, Direktor Travel & Logistics Messe Berlin: „Dank der aktuellen Forschungsergebnisse erhalten wir einen tieferen Blick in die Bedürfnisse heutiger Reisender. Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Inspirationen für innovative touristische Angebote und geben Unternehmen so einen Vorsprung im umkämpften Reisemarkt.“

Das neue Buch von Hans-Ulrich Grimm: „Wie uns die Zucker-Mafia krank macht“

„Garantiert gesundheitsgefährdend“

Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

  Hans-Ulrich Grimm hat in seinem neuen Buch gründlich recherchiert. Was dabei über die Zuckerindustrie, die Politik und die Wissenschaft zu Tage gefördert wurde, ist keine leichte Kost. Oder hätten Sie geglaubt, dass die WHO  (Weltgesundheitsorganisation) und die FAO (Welternährungsorganisation) sich vor den Karren der Zuckerlobbyisten spannen lassen? So jedoch geschehen bei der Veranstaltung mit dem Titel „Carbohydrates in Human Nutrition“. Die teilnehmenden Wissenschaftler kamen überein, dass 55% bis 75 % das Limit bei der Gesamtaufnahme von Kohlehydraten  der täglichen Kalorienmenge sein soll. Doch in der veröffentlichten Fassung fehlte diese Angabe. Mehr noch. Sie wurde ins Gegenteil verkehrt. So lautete die Überschrift der offiziellen Pressemitteilung der Welternährungsorganisation: „Eine Expertenberatung über Kohlehydrate in der menschlichen Ernährung hat zusammengefasst, dass es keinen Zusammenhang gebe zwischen dem Konsum von raffiniertem und anderem Zucker und Lifstyle-Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten und Übergewicht. Die Experten fanden auch, dass es keinen Beweis dafür gebe, dass Zucker bei Kindern Hyperaktivität verursacht.“

Teilnehmer der Konferenz wie die Professoren Mann und Cummings waren fassungslos und erbost über die Verfälschung, schreibt Grimm.

Dem Zucker wird ein gehöriges Suchtpotential bescheinigt. Wo man geht und steht: Die süße Verführung lauert überall. Hirnforscher haben inzwischen herausgefunden, wo der Zucker wirkt. Er stimuliert Regionen tief im Innern des Gehirns. Dort befinden sich die Rezeptoren für Dopamin. Dies Hormon ist für unsere Glücksgefühle zuständig.

Besonders viel Zucker nehmen wir – teils auch unbemerkt – durch Getränke und industriell gefertigte Lebensmittel auf. Gerade Kinder und Jugendliche sind durch süße Getränke besonders gefährdet. Im Durchschnitt nehmen US-Teenager täglich 15 bis 20 Teelöffel Zucker aus Softdrinks auf. Das bekannteste unter den Softdrinks ist Coca Cola, das 106 Gramm Zucker pro Liter enthält.

Der unbemerkte Zuckerkonsum beginnt allerdings schon viel früher. Bereits im Mutterleib werden Babys auf Zucker-Abhängigkeit programmiert. Fortsetzung folgt: Zucker in Baby-Tees und Babynahrung.

Die Folge des enormen Zuckerkonsums sind Krankheiten, deren Kosten die Gesundheitssysteme weltweit sprengen werden. Den Nutzen hat neben der Zucker- auch die Pharmaindustrie, denn für letztere ist es auch ein Milliardengeschäft. Und dabei geht es nicht nur um Adipositas und Diabetes, die inzwischen auch vermehrt bei Kindern und Jugendlichen auftreten, sondern um alle anderen Lifestyle-Krankeiten auch.

Doch der Zucker hat noch andere Schattenseiten: Sklaverei und Kinderarbeit. Der britische Historiker Noel Deerr schreibt: „Wenn wir sagen, dass 20 Millionen Afrikaner dem Sklavenhandel zum Opfer gefallen sind, liegt darin keinerlei Übertreibung. Allein zwei Drittel dieser Opfer sind dem Zucker zuzuschreiben.“ Blutiger Zucker für süße Versuchungen!

Die Zuckerbarone hingegen leben auf der Sonnenseite. Sie treffen sich jedes Jahr bei strahlend blauem Himmel im exklusiven Hotel „The Breakers“  in Palm Beach. Ihre Organisationen residieren an den vornehmsten Plätzen der Welt. Das können sie sich auch leisten, denn nicht nur die Verkäufe, sondern auch die Subventionen durch die Politik sind gigantisch. Alleine in den USA kassieren die Zuckerbarone Subventionen in Höhe von 560 Millionen Dollar jährlich. Auch in Europa fließt reichlich Geld für die Zuckerindustrie. Damit aber nicht genug. Sogar wer Zucker unters Volk bringt, verdient reichlich Geld. Red Bull bekam z. B. in einem Jahr knapp 10 Mio Euro. Auch Coca Cola kassiert fleißig mit. Selbst Ritter Sport, Marmeladenhersteller Schwartau und die Bonbonfabrik Storck sind Nutznießer. Natürlich auch Haribo und Ferrero. Damit aber nicht genug. Selbst Philip Morris erhielt in einem Jahr in Deutschland 540.000 Euro für den Export von zuckerhaltigen Zigaretten.

Zum Dank treten die Zuckerbarone gerne als Wohltäter und Sponsoren auf. Sowohl in den USA als auch hierzulande fließt reichlich „süßes“ Geld in die Parteikassen.Wie heißt es im Volksmund so schön: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“

Ohne die Wissenschaft geht es natürlich nicht. Während ein Teil der Wissenschaftler, wie Prof. Robert H. Lustig (http://youtu.be/dBnniua6-oM), sich dem Kampf gegen den Zucker verschrieben hat, lassen sich andere gerne von der Zuckerindustrie über Sponsoring und Forschungsgelder unterstützen. Die Professoren Reinhold Kluthe aus Freiburg und Heinrich Kasper aus Würzburg haben scheinbar keine Berührungsängste mit der Zuckerindustrie. Der Bonner Professor Peter Stehle gründete zusammen mit dem Direktor des Lebensmittelchemischen Institutes des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie das „Bonner Forum Ernährungswissenschaft“.

Doch auch wenn wir uns selbst strenge Disziplin in Sachen Zuckerkonsum auferlegen, werden wir uns nur mühsam vom Zucker fernhalten können. Wer auf Kantinenessen oder Fertiggerichte angewiesen ist, hat schlechte Karten, den eigenen Zuckerkonsum dauerhaft zu reduzieren.

Hans-Ulrich Grimm

In seinem Buch klärt Grimm fundiert über die gesundheitlichen Risiken des Zuckers auf, zeigt Verflechtungen der Zuckerindustrie mit der Politik, erzählt Historisches über den Zucker und seinen Einzug in unser aller Leben. Am Ende beschäftigt sich der Autor auch mit der süßen Alternative Stevia, die bereits das Interesse der Lebensmittelindustrie geweckt hat.

Wer auch nur das geringste Interesse an gesunder Ernährung hat, wer wissen will, wie unserer Gesundheit auf Staatskosten geschadet wird, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Hans-Ulrich Grimm schreibt sehr gut verständlich und spannend zugleich.  Ria Hinken

„Garantiert gesundheitsgefährdend“  Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

Hans-Ulrich Grimm, erschienen bei Droemer, 304 Seiten, 18,00 €

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In welcher Zeit leben wir eigentlich? Ursache von Zeit-Rhythmus-Störungen

Urheimische® Uhr zeigt wichtige Ursache von Zeit-Rhythmus-Störungen

Die ständig wechselnden Abweichungen der gesetzlichen Zeit von der natürlichen Sonnenzeit vor Ort (einschließlich Sommerzeit) führen zu chronischer Chronodisruption (CCD, auch chronische circadiane Disruption genannt). Chronodisruption ist eine nachhaltige Störung der Synchronisierung der inneren Uhren und externer Einflüsse, vor allem der durch die Sonne gegebenen circadianen 24-Stunden-Rhythmik (1). Bekannte Folgen sind Schlafstörungen, metabolisches Syndrom, Diabetes, Depressionen, Magengeschwüre oder Bluthochdruck (2,3). Zudem ist CCD an der Krebsentstehung oder vorzeitigem Altern beteiligt (4,5). Jetzt steht mit der „Urheimischen Uhr“ erstmals eine einfache Online-Uhr zur Verfügung, die sekundengenau die Sonnenzeit am Ort der eingegebenen Postleitzahl anzeigt (www.urheimische-medizin.de/uhr). Eine Re-Synchronisierung der inneren Uhren (phase resetting) mit dem Sonnenzeit-Rhythmus könnte CCD-bedingte Störungen vorbeugen oder reduzieren helfen (6).

Sonnenzeit ist gleich Urheimische Zeit

Die Urheimische Uhr verdeutlicht, dass alleine in Deutschland Abweichungen zwischen Sonnenzeit und gesetzlicher Zeit von bis zu anderthalb Stunden auftreten. Diese Unterschiede sind relevant für typische CCD-Gesundheitsstörungen, wie sie auch von Schichtarbeit, Jetlag oder Lichtbelastung während der „biologischen Nacht“ (Tag-Nacht-Aktivität) bekannt sind. Die Urheimische Uhr bietet allen Interessierten die Möglichkeit, die ständig wechselnden Differenzen zwischen gesetzlicher und Sonnenzeit kennenzulernen und gegebenenfalls in ihrer Lebensführung zu berücksichtigen. Auch dann, wenn es wetterbedingt an Sonnenschein fehlt oder – zum Beispiel in Großstädten – der direkte Bezug zum natürlichen Tag-/Nacht-Rhythmus verloren gegangen ist. Chronobiologisch tätigen Wissenschaftlern steht mit der Urheimischen Uhr zudem ein valides Instrument zur Verfügung, das es erlaubt, bei wissenschaftlichen Studien erstmals auch die wahre Ortszeit (Sonnenzeit) zu berücksichtigen. Bei chronobiologischen Forschungen wurden biologische Rhythmen bislang mit der gesetzlichen Zeit gemessen und korreliert, was ein erheblicher systematischer Fehler (bias) ist. Die Urheimische Uhr ist ein Angebot der Dr. Pandalis Unternehmensgruppe. Sie findet sich auf www.urheimische-medizin.de. Interessierte Website-Betreiber können die Urheimische Uhr einfach auf ihrem eigenen Internetauftritt einbauen. Die Urheimische Zeit ist ein Grundpfeiler der Urheimischen Philosophie, über die sie sich auf obengenannter Website näher informieren können.

(1) Erren TC, Reiter RJ: Defining chronodisruption. J Pineal Res. 2009 Apr;46(3):245-7.
(2) Buxton OM, Cain SW, O’Connor SP, Porter JH, Duffy JF, Wang W, Czeisler CA, Shea SA: Adverse metabolic consequences in humans of prolonged sleep restriction combined with circadian disruption. Sci Transl Med. 2012 Apr 11;4(129):129ra43.
(3) Doi M: Circadian clock-deficient mice as a tool for exploring disease etiology. Biol Pharm Bull. 2012;35(9):1385-91.
(4) Behrens, T; Mester, B; Hense, S; Soz, M; Ahrens, W: Weitere potenziell karzinogene Effekte der Chronodisruption. Dtsch Arztebl Int. 2011;108(1-2):8-9 (DOI: 10.3238/arztebl.2011.0008a).
(5) Ortiz-Tudela E, Bonmatí-Carrión MD, De la Fuente M, Mendiola P: Chronodisruption and ageing. Rev Esp Geriatr Gerontol. 2011 Dec 15.
(6) Bass J, Takahashi JS: Circadian integration of metabolism and energetics. Science. 2010 Dec 3;330(6009):1349-54.Zusatzinformationen Sonnenzeit in Islam und Judentum
Nach der jüdischen Religion gilt es, den Sabbat zu ehren, in dem jeden Freitagabend 18 Minuten vor Sonnenuntergang Kerzen entzündet werden. Dieses Gebot zu erfüllen, obliegt traditionell den jüdischen Frauen. Dabei ist es von größter Wichtigkeit, die genaue Zeit zum Kerzen-Anzünden zu kennen (es ist unter keinen Umständen erlaubt, die Sabbatkerzen erst nach dem Sonnenuntergang zu entzünden). Hierbei ist die urheimische Sonnenzeit vor Ort zu berücksichtigen. Beispiel: Am 12. Oktober 2012 sollte das Kerzenanzünden in Berlin schon um 18:00 erfolgen, in Trier hingegen erst um 18:31 oder in Paris um 18:49 Uhr (www.chabad.org). Eine ähnliche Abhängigkeit von der Sonnenzeit gibt es im Islam: Beginn und Ende der täglichen Fastenzeit im Fastenmonat Ramadan wird durch den Sonnenaufgang und -untergang vor Ort bestimmt.Dr. Pandalis Urheimische Medizin GmbH & Co. KG
Füchtenweg 3, D-49219 Glandorf
Internet: www.urheimische-medizin.de Dr. Pandalis Urheimische Medizin GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von biologisch-ökologisch produzierten Arzneimitteln und Medizinprodukten aus dem Bereich der Pflanzenheilkunde.

StudyMyHealth / Motivations Apps mit zusätzlichem Nutzen für Ärzte und Apotheken

Das iPhone bietet technisch neue Möglichkeiten der Datenerfassung

Die Ärzte Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe zu Wochenbeginn über die Weltpremiere der StudyMyHealth Plattform. Mit StudyMyTremor, StudyMyPerformance und StudyMyMemory gehen zunächst 3 Apps aus den Bereichen Zittern, Aufmerksamkeit und Kurzzeitgedächtnis an den Start. Mit den einfach zu bedienenden Apps können Patienten mit dem iPhone® Daten aufzeichnen, auswerten und anonym mit anderen Nutzern vergleichen. Das Konzept bezieht über ein Abosystem auch die Ärzteschaft und andere Leistungserbringer mit ein.

Ähnlich wie mit den „Tracking“ Applikationen in der Sportwelt ist es auch in der Medizin: Patienten, die selbst an der eigenen Verbesserung

Die Erfassung des menschlichen Zitterns damals und heute:

Die Erfassung des menschlichen Zitterns damals und heute:

und Entwicklung interessiert sind, zeigen eine höhere Therapietreue und sind motiviert, ihr Problem aktiv anzugehen. Auch die Motivation zur Teilnahme an Präventionsmaßnahmen lässt sich so erheblich steigern.

 

Badische Zeitung 15.11.1995, Rubrik: Forschung und Wissenschaft

Badische Zeitung 15.11.1995, Rubrik: Forschung und Wissenschaft

StudyMyTremor erfasst mit einer bisher ausschließlich im professionellen Umfeld eingesetzten Methode sehr genau das menschliche Zittern der Hand. Erstaunlich, dass heute ein iPhone® 4 mit Hardware ausgestattet ist, die vergleichbare Möglichkeiten bietet, wie eine mehrere Tausend Euro teure Labor-Messapparatur noch vor noch einigen Jahren (s. Photo unten). Patienten haben damit die Möglichkeit, für gerade einmal 2,39 Euro ihr iPhone® oder iPod® zu einer Messeinrichtung für Zittern aufzurüsten.

StudyMyPerformance ist ein zufallsgesteuerter Reaktionszeittest, dessen Ergebnisse mit der Aufmerksamkeit des Nutzers korrelieren. Die App ist besonders interessant für Menschen mit Aufmerksamkeitsdefiziten und Tagesmüdigkeit, aber auch für Menschen, in deren Alltag die Aufmerksamkeit eine besondere Rolle spielt.

StudyMyMemory bietet Tests, die das Kurzzeitgedächtnis erfassen. Bei regelmäßiger Anwendung wird auch das Erinnerungsvermögen trainiert.

Ich habe das ausprobiert. Es macht richtig Spaß.

Mit den Apps gemessene Daten können die Nutzer anonym auf die StudyMyHealth.com Website hoch laden, und dort eigene Entwicklungen und Trends als „Wissenschaft für Jedermann“ mit anderen vergleichen. So sieht man die eigenen Verbesserungen und nimmt sich manche Unsicherheit durch die Gegenüberstellung mit anderen.

Ärzte, Kliniken und Apotheken können auf der Website pro.studymyhealth.com ein Konto anlegen. Ihnen wird dann eine Gruppennummer zugeteilt, die es erlaubt, per Push-Nachricht „ihrer“ Gruppe Mitteilungen zuzusenden. Zusätzlich wird das App mit dem eigenen Logo und Kontaktdaten ausgestattet und sieht damit für Patienten und Kunden so aus, als stamme es vom eigenen Arzt oder der eigenen Apotheke. Ein einfaches, wirksames Werkzeug zur Patienten- und Kundenbindung.

„Wir öffnen Ärzten so die Appwelt und sie brauchen dafür nicht selbst hohe Summen in die Entwicklung einer App investieren“ sagte Dr. Michael Lauk gegenüber der Ärztezeitung. Derzeit ist die Pro-Website in einer Betaversion und es gibt diese Möglichkeit noch kostenlos.

Wenn die Daten hier wirklich sicher sind, dann sind das sehr nützliche Anwendungen.