Das Erzbistum Köln will eine Untersuchung zum Umgang mit sexuellem Missbrauch nicht veröffentlichen
Der Beschluss des Erzbistums Köln, eine Untersuchung zum Umgang mit sexuellem Missbrauch nicht zu veröffentlichen, hat weitere Auswirkungen. Ein Sprecher des Beirats für Betroffene am Erzbistum Köln, Karl Haucke, ist von seinem Amt zurückgetreten und wird den Beirat verlassen. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner Sendung am Donnerstag (21:45 im Ersten). Wie andere Beiratsmitglieder fühlt sich Haucke vom Erzbistum bei der Entscheidung, die fertige Untersuchung einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei nicht zu veröffentlichen, instrumentalisiert: „Ich schlafe kaum noch, ich hab‘ wieder Alpträume, ich musste meine Medikation ändern. Ich kann diesen Rücktritt nicht vermeiden in dem Augenblick, wo ich fühle, dass ich beschädigt werde”, so Haucke gegenüber MONITOR. Vergangene Woche war bereits der andere Beiratssprecher von dieser Funktion zurückgetreten. Er wird jedoch dem Beirat weiter angehören.














