ÖKO-TEST Erfrischungsgetränke

Erfrischungsgetränke enthalten immer noch viel zu viel Zucker

WHO empfiehlt maximal 25 Gramm Zucker täglich

Als Durstlöscher sind trendige Erfrischungsgetränke wie Gurkenlimos, Fassbrausen mit Mangogeschmack und Estragon-Ingwer-Mischungen nicht geeignet, denn sie enthalten oft viel zu viel Zucker. Eine aktuelle Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt, dass bis zu elf Würfelzucker in einer 330-ml-Flasche stecken. Dazu kommen teilweise Aromen, Farbstoffe, Süßstoffe und unnötige Vitamin- und Mineralstoffzusätze. Weiterlesen

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Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen Unionsrecht

Die im Telekommunikationsgesetz vorgesehene

Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen Unionsrecht

22. Juni 2017

Die im Dezember 2015 gesetzlich eingeführte und ab dem 1. Juli 2017 zu beachtende Pflicht für die Erbringer öffentlich zugänglicher Telekommunikationsdienste, die bei der Nutzung von Telefon- und Internetdiensten anfallenden Verkehrs- und Standortdaten ihrer Nutzer für eine begrenzte Zeit von 10 bzw. – im Fall von Standortdaten – 4 Wochen auf Vorrat zu speichern, damit sie im Bedarfsfall den zuständigen Behörden etwa zur Strafverfolgung zur Verfügung gestellt werden können, ist mit dem Recht der Europäischen Union nicht vereinbar.

Dies hat das Oberverwaltungsgericht durch Beschluss vom 22. Juni 2017 entschieden. Weiterlesen

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Weltflüchtlingstag: Wann endet eine Flucht?

Ethnologin Inga Schwarz forscht über Migrationsverläufe und erläutert, warum Fluchtmigration ein Langzeitprozess ist

Geflüchtete in Deutschland - Sie sind lernbereit und auf Jobsuche

Geflüchtete in Deutschland – Sie sind lernbereit und auf Jobsuche

Über 65 Millionen Menschen befanden sich laut Statistik des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) Ende 2015 weltweit auf der Flucht. Das sind mehr Menschen als jemals zuvor dokumentiert. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2017 wird UNHCR  nun die Statistik für das Jahr 2016 veröffentlichen. „Eine Kehrtwende der drastisch steigenden Zahl derer, die vor Krieg, Konflikten, Verfolgung und Hunger fliehen, ist bisher nicht absehbar“, sagt Dr. Inga Schwarz von der Forschungsgruppe Cultures of Mobility in Europe am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Albert-Ludwigs-Universität. Nachdem die ersten größeren Gruppen von Flüchtlingen im Sommer 2015 Zentraleuropa erreichten, seien die Themen Flucht und Migration auch in Deutschland verstärkt in den Fokus des gesellschaftspolitischen Interesses gerückt. Einhergehend mit der Blockade der Balkan-Route und der sinkenden Zahl neu ankommender Geflüchteter in Deutschland, ließe sich laut Schwarz ein Rückgang der öffentlichen Aufmerksamkeit beobachten, wie auch eine Abnahme der positiven Grundeinstellung und Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen mit Fluchterfahrung. Weiterlesen

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Kritik an erweiterten forensischen DNA-Analysen

Fächerübergreifende Initiative veranstaltet Symposium zu Risiken und Chancen eines potenziellen Ermittlungsinstruments

Anna Lipphardt (links) und Veronika Lipphardt. Fotos: privat

Anna Lipphardt (links) und Veronika Lipphardt. Fotos: privat

Eine fächerübergreifende Initiative von Forscherinnen und Forscher, die von der Professur für Wissenschaftsforschung der Universität Freiburg koordiniert wird, hat im Fachmagazin „Nature“ auf mögliche Risiken beim Einsatz der erweiterten forensischen DNA-Analysen in polizeilichen Ermittlungen hingewiesen. Zu diesem Thema veranstaltet die Initiative am 9./10. Juni 2017 ein Symposium am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) der Albert-Ludwigs-Universität, organisiert von Prof. Dr. Anna Lipphardt, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, und Prof. Dr. Veronika Lipphardt, University College Freiburg. Das Symposium richtet sich an die Fachöffentlichkeit sowie an Vertreterinnen und Vertreter relevanter Praxisfelder, insbesondere aus Polizei und Justizwesen. Weiterlesen

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Knotentheorie – anschaulich und unterhaltsam

Der Mathematiker Louis H. Kauffman hält am 06.06.2017 einen Vortrag an der Universität Freiburg

Foto: Gallusgallus/Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0

Foto: Gallusgallus/Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0

Anschaulich, leicht verständlich und enthusiastisch präsentiert: „Why (k)not knots?“ lautet der Vortragstitel von Prof. Louis H. Kauffman, Universität Chicago/USA, der als einer der weltweit führenden Mathematiker auf dem Gebiet der Knotentheorie gilt und nicht zuletzt für seine öffentlichkeitswirksamen Vorträge bekannt ist. Kauffman bietet eine Einführung und einen Querschnitt durch die Problemstellungen der modernen Knotentheorie an der Schnittstelle von Physik, Mathematik und Biologie. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zum informellen Austausch.

  • Was: Vortrag im Rahmen der von der VolkswagenStiftung finanzierten internationalen Sommerschule „Contemporary aspects, Overview, and Outlook on Knots“
  • Wann: 06.06.2017, 19:30 Uhr
  • Wo:
    Kollegiengebäude II
    Hörsaal 2006
    Platz der Alten Synagoge 1
    79098 Freiburg
  • Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.
  • Veranstalter: Mathematisches Institut
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Der Eintritt ist kostenlos.
  • Die Vortragssprache ist Englisch.
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„WannaCry“-Attacke – Fakten zum globalen Cyberangriff

Hacker und Sicherheitsexperte Ralf Schmitz hatte 2016 bereits vor weiteren Cyberangriffen gewarnt

Was ist konkret passiert?

Screen eines gehackten ComputersZehntausende Computer wurden weltweit mit einer Erpressungssoftware infiziert. Solche Schadprogramme sind permanent im Netz unterwegs und haben sowohl einzelne Computernutzer als auch Unternehmen und Institutionen im Visier, warnt Schmitz bereits seit Jahren.

Diesmal wurden die Nutzer mit der erpresserischen Schadsoftware mit dem Namen „WannaCry“, die sich stündlich millionenfach weiterverbreitete, bedroht. Sie verschlüsselt den Inhalt des Windows-Computers und verlangt Lösegeld für dessen Freischaltung. Weiterlesen

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Gegen den Strom – 50 Jahre Gegenöffentlichkeit

Gegen den Strom – 50 Jahre Gegenöffentlichkeit –  32 Sonderseiten in der taz vom 24. Mai – noch schnell kaufen!

Der 2. Juni 1967 und die Erschießung von Benno Ohnesorg während des Schah-Besuchs in West-Berlin gilt heute als Initialzündung für die 68er-Bewegung und ihren Ruf nach mehr Bürgerrechten und Gegenöffentlichkeit – mit nachhaltigen Folgen für die westlichen Gesellschaften. Auch die Gründung der taz war schließlich eine Konsequenz der Ereignisse vom Juni 1967.

Scheint die Welt von 1967 aus heutiger Sicht überschaubar, so ist die Lage 50 Jahre später weitaus komplizierter. Öffentlichkeit und auch Gegenöffentlichkeit haben sich seither radikal verändert. Durch die sozialen Medien sind kleinste Nischen sichtbarer geworden, jede noch so kleine Splittergruppe kann sich lautstark präsentieren. Interessengruppen werden nicht gehört, wenn sie besonders groß sind, sondern wenn sie besonders viel medialen Lärm veranstalten. Und wenn die Nachricht dazu möglichst viele Klicks verspricht. Boulevard klickt, Fake News auch. Und linke ebenso wie rechte Bewegungen reklamieren aus Gründen der Glaubwürdigkeit für sich, Gegenöffentlichkeit zu sein.

Die taz nimmt das Datum zum Anlass für einen Rückblick und eine Bestandsaufnahme: Was kann Gegenöffentlichkeit, 50 Jahre nachdem Benno Ohnesorg erschossen wurde?
Mit Texten und Beiträgen von

Bahman Nirumand über den Schah-Besuch im Juni 1967
Michael Sontheimer über die Presse zum Fall Ohnesorg
Jan Feddersen über Coolness und das Konzept Gegenöffentlichkeit
Johannes Drosdowski im Interview mit Karolin Schwarz (hoaxmap.org)
Thierry Chervel über neue Resonanzräume im Internet
Marie Kilg über Social Bots
Belinda Grasnick und Jürn Kruse über Fake News
Boris Schumatsky über Verschwörungstheorien und Wahrheit
Canset Icpinar und Ebru Tasdemir (taz.gazete) über Desinformationspolitik in der Türkei
Grigorij Pirlik und Bernhard Clasen über Medien in der Ukraine
Rattelschneck besucht Fritz W. Bernstein in einem Comic
u.v.m.

„Gegen den Strom“, die Sonderseiten zu 50 Jahren Gegenöffentlichkeit erscheinen in der taz vom Mittwoch, den 24. Mai 2017. Die Ausgabe ist bundesweit am Kiosk erhältlich.

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Kritik an erweiterten forensischen DNA-Analysen

Fächerübergreifende Initiative veranstaltet Symposium zu Risiken und Chancen eines potenziellen Ermittlungsinstruments

Eine fächerübergreifende Initiative von Forscherinnen und Forscher, die von der Professur für Wissenschaftsforschung der Universität Freiburg koordiniert wird, hat im Fachmagazin „Nature“ auf mögliche Risiken beim Einsatz der erweiterten forensischen DNA-Analysen in polizeilichen Ermittlungen hingewiesen. Zu diesem Thema veranstaltet die Initiative am 9./10. Juni 2017 ein Symposium am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) der Albert-Ludwigs-Universität, organisiert von Prof. Dr. Anna Lipphardt, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, und Prof. Dr. Veronika Lipphardt, University College Freiburg. Das Symposium richtet sich an die Fachöffentlichkeit sowie an Vertreterinnen und Vertreter relevanter Praxisfelder, insbesondere aus Polizei und Justizwesen. Weiterlesen

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Anstieg des Treibhausgases Schwefel­hexafluorid

Abgabe des Treibhausgases Schwefel­hexafluorid im Jahr 2016 um 2 % gestiegen

WIESBADEN – Im Jahr 2016 haben Gasehändler in Deutschland rund 1 142 Tonnen des extrem stark wirkenden Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) zur Verwendung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen abgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das rund 2 % oder 23 Tonnen mehr als 2015. Die Zunahme ist wesentlich auf gestiegene Auftragseingänge in der Elektroindustrie zurückzuführen. Weiterlesen

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Umweltkampagne „Goodbye Plastic Bottles“

Plastikfreies Deutschland: Sprudlerhersteller SodaStream und Hannes Jaenicke starten Umweltkampagne „Goodbye Plastic Bottles“

  • PET-Müll eines der größten Probleme unserer Zivilisation
  • Vorstellung Kampagne im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin
  • Petition zum Verbot von Einwegflaschen gestartet
  • Gründung der „PFD Partei Plastikfreies Deutschland“ geplant

(Berlin/Bad Soden, 15. Mai 2017) Kampf der Plastiklobby, Verbot von PET-Einwegflaschen, Bewusstseinswandel innerhalb der Bevölkerung: Im Rahmen einer großen Konferenz für Presse und Blogger hat der weltweit führende Wassersprudlerhersteller SodaStream gemeinsam mit Umweltbotschafter Hannes Jaenicke die neue Umweltkampagne „Goodbye Plastic Bottles“ vorgestellt. Ferdinand Barckhahn, Geschäftsführer von SodaStream Deutschland: „Vor unseren Augen spielt sich gerade die größte Umweltkatastrophe der Menschheitsgeschichte ab und es wird Zeit, dass wir das endlich verstehen. In Deutschland werden jährlich 17 Milliarden Plastikflaschen verbraucht, sieben Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in den Meeren und wer im Supermarkt einen Fisch kauft, kann sicher sein, gesundheitsschädliches Mikroplastik mitzuessen. Die Bevölkerung, die Politik und vor allem die Industrie, die diesen Müll seit Jahrzehnten ungestraft verursacht, müssen endlich handeln.“ Mit einer Petition an das Bundesumweltministerium, an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesregierung soll unter anderem ein Komplettverbot von PET-Einwegflaschen bis 2025 angestoßen werden – und einzelne Mitarbeiter von SodaStream planen sogar, das Vakuum echter Umweltpolitik mit der Gründung der PFD Partei Plastikfreies Deutschland zu füllen.

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