Berlin University Alliance tritt Deutschem Klima-Konsortium bei

Das Konsortium repräsentiert die wesentlichen Akteure der deutschen Klimaforschung und Klimafolgenforschung

Berlin, 24.04.2020 Unter dem Leitmotiv „Forschung für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt“ führt das DKK renommierte Forschungseinrichtungen zusammen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, klimatische Veränderungen zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten der Vermeidung und Anpassung aufzuzeigen.

Die Berlin University Alliance ist der gemeinsame Verbund von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin sowie Charité – Universitätsmedizin Berlin. Getragen von herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Partnereinrichtungen, ist die Forschung zu Klimawandel und dessen Auswirkungen seit Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der Verbundpartnerinnen, ausgewiesen durch eine besondere interdisziplinäre Breite.

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99 Prozent der gekauften Kinderprodukte entsprechen nicht der WHO-Norm

Mit Comicfiguren, Sammelalbum-Stickern und einer kindgerechten Verpackung locken die Hersteller ihre jungen Kunden

Cornflakes oder Müsli statt Nutellabrot – die Hersteller von Frühstückscerealien haben es mit geschicktem Marketing geschafft, ihre Produkte als gesunde Alternative für einen guten Start in den Tag zu verkaufen. Sie versprechen den Eltern auch noch, dass ihre Produkte gesund sind und „wertvolle Vitamine“ enthalten. Mehr Lüge geht kaum. Es ist allerhöchste Zeit, die Hersteller in die Verantwortung zu nehmen. Diese Aufforderung geht vor allem an Julia Klöckner, die bislang jeden Vorstoß von Ernährungsexperten und Initiativen abgeblockt hat.

Screenshot der Statistik zeigt den hohen Anteil an Zucker bei den Kinderceralien

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Freiburger Recyclinghöfe öffnen ab kommender Woche wieder

Unter besonderen Auflagen öffnet die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ab Dienstag, 21. April, die Recyclinghöfe der Stadt Freiburg wieder.

Wenn jetzt noch ein Ticketsystem den Ansturm verhindern würde, dann wäre das super! Es wäre so einfach. Freiburg will Vorreiter in Sachen Digitalisierung sein, aber leider funktionieren viele Bereiche nicht digital, obwohl es wirklich ganz einfach und kostengünstig wäre.

Unter besonderen Auflagen öffnet die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung ab Dienstag, 21. April, die Recyclinghöfe der Stadt Freiburg wieder. Neben den Höfen St. Gabriel, Schnaitweg und Carl-Mez-Straße sind auch auf dem Umschlag- und Verwertungszentrum Eichelbuck wieder Anlieferungen durch Privatpersonen gestattet.
Die Wiedereröffnung der Recyclinghöfe erfolgt zu den gewohnten Öffnungszeiten (siehe www.abfallwirtschaft-freiburg.de). Nur die Warenbörse auf St. Gabriel bleibt bis auf weiteres geschlossen.
Für die Benutzung der Recyclinghöfe gelten zum Schutz der anliefernden Personen und der Beschäftigten folgende Regelungen:
Auf einem Recyclinghof dürfen sich maximal 5 Fahrzeuge gleichzeitig aufhalten; dies wird durch Einlasskontrollen erreicht. Die Anlieferung darf maximal zu zweit erfolgen. Auf und vor den Recyclinghöfen ist ein Sicherheitsabstand von mind. 1,50 Meter einzuhalten. Die Bürgerinnen und Bürger werden dringend gebeten, einen Mundschutz zu tragen. Restabfälle sind in reißfesten, verschlossenen Säcken zu entsorgen.
Nach der langen Schließzeit ist an den Recyclinghöfen mit einem starken Ansturm und entsprechenden Wartezeiten zu rechnen. Die Bürgerinnen und Bürger werden daher um Geduld und Rücksichtnahme gebeten. Um die Recyclinghöfe zu entlasten, sollte Grünschnitt möglichst weiterhin über die dezentralen, jederzeit zugänglichen Grünschnittsammelstellen entsorgt werden.
ASF-Information: Tel. 0761/76707-0, www.abfallwirtschaft-freiburg.de

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Rechtsextremismus im Netz

Rechtsextreme nehmen immer stärker Jugendliche ins Visier

Rechtsextreme Gruppen verlagern ihre Aktivitäten zunehmend auf Social-Media-Kanäle und nehmen damit gezielt Jugendliche ins Visier. Über alle verfügbaren Dienste locken sie mit Angeboten, die an die Lebenswelt junger Menschen anknüpfen und deren Emotionen wecken – zum Beispiel durch Musik: von Rock bis Hip-Hop. Das zeigt der Lagebericht „Rechtsextremismus im Netz 2018/19“, den Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey heute vorgestellt hat. Erarbeitet und herausgegeben wurde der Bericht von jugendschutz.net, dem Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Jugendschutz im Internet.

Screenshot Broschüre zu Rechtsextremismus im Netz

„Ob in sozialen Netzwerken, auf Youtube oder in der digitalen Spiele-Welt: Kinder und Jugendliche sind heutzutage ganz selbstverständlich im Netz unterwegs – umso erschreckender ist es, wie leicht sie von Rechtsextremisten kontaktiert und geködert werden können“, sagt Bundesjugendministerin Giffey“. Für mich ist der Lagebericht ein Alarmzeichen, gerade auch in Zeiten von Corona. Denn mit kruden Verschwörungstheorien und Fake News versucht die rechtsextreme Szene derzeit auch junge Menschen für sich zu gewinnen. Über das Internet können sie sich nahezu ungehindert direkten Zugang in die Kinderzimmer verschaffen.“

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Stadtjubiläum 900 Jahre Freiburg pausiert bis September 2020

Im Juni wird Gemeinderat über weiteres Vorgehen beraten und beschließen

Logo der 900-Jahr-Feier von Freiburg

Verlängerung bis in den Frühsommer 2021 vorgeschlagen
OB Horn: „Die Corona-Krise ist auch ein herber Rückschlag für unser Stadtjubiläum. Wir wollen das Feiern jetzt durch Zusammenhalt, Solidarität und Kreativität ersetzen“

Nach einem überaus erfolgreichen Start ins Jubiläumsjahr konnten seit der Corona-Verfügung der Stadt Freiburg am 13. März zahlreiche Jubiläumsprojekte nicht mehr stattfinden. Das normale Veranstaltungsleben ist seither nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, mit allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen. Damit die Stadt, aber auch und vor allem alle diejenigen, die mit einem eigenen Projekt bei den Jubiläumsfeierlichkeiten dabei sind, planen können, ist es wichtig, nun über den weiteren Fortgang des Stadtjubiläums zu entscheiden.
Oberbürgermeister Martin Horn: „Wir wollen gerade jetzt, wo die Stadtgesellschaft vor einer nie dagewesenen Herausforderung steht, den Geburtstag der Stadt nicht einfach ausfallen lassen, sondern ihn unter veränderten Vorzeichen begehen. Wir wollen das Feiern jetzt durch Zusammenhalt, Solidarität und Kreativität ersetzen. Im kommenden Frühjahr könnten wir dann den Geburtstag unserer Stadt mit einem gemeinsamen Abschluss des Jubiläumsjahres feiern.“

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Buchveröffentlichung: From Xenakis’s UPIC to Graphic Notation Today

Die Veranstaltung kann im Livestream verfolgt werden.

Buchcover: © ZKM | Karlsruhe und Hatje Cantz, Grafik: Uta Kopp
© ZKM | Karlsruhe und Hatje Cantz, Grafik: Uta Kopp

Vorstellung des vom Hertz-Labor und dem Centre Iannis Xenakis herausgegebenen Buches mit moderiertem Gespräch mit den HerausgeberInnen Peter Weibel, Ludger Brümmer und Sharon Kanach und anschließendem Konzert mit einem Werk von Julia Jasmin Rommel, das im Rahmen der Künstlerresidenz »Graphical Notation« entstanden ist, sowie einer Softwarepräsentation. 

Aus dem Bestreben, Zeichnungen in synthetisierten Klang zu verwandeln, entwickelte ein interdisziplinäres Team unter der Leitung des Komponisten Iannis Xenakis Ende der 70er-Jahre das graphische Kompositionswerkzeug UPIC (Unité Polyagogique Informatique de CEMAMu, Centre d’Études de Mathématique et Automatique Musicales) – ein eigens entwickelter Computer, der grafische Notationen in Klang übersetzt. Hierbei können die Komponierenden Wellenformen und Hüllkurven direkt auf einem elektronischen Tablet-Interface zeichnen und durch den Rechner in Klang übersetzen. Die von Iannis Xenakis ausgelöste und von weiteren etablierten Computermusikern wie Jean-Claude Risset oder Curtis Roads mitgetragene Revolution des graphischen Komponierens setzt sich vierzig Jahre später in modernen Computerprogrammen fort.

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Lockerung der Kontaktbeschränkungen

Neue Analyse des IMK zur Exit-Strategie

Lieber nachhaltig als (zu) schnell – Eckpunkte in den allernächsten Tagen kommunizieren

Screenshot der Studie zum "schnellen Ausstieg aus dem Lockdown"

Nicht nur aus gesundheitspolitischer Perspektive, sondern auch aus ökonomischer Sicht sollte die Lockerung der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie auf keinen Fall übereilt erfolgen, sondern in gut vorbereiteten Schritten. Eine vorschnelle Aufhebung der bisherigen Beschränkungen birgt die Gefahr, dass es zu einem neuen Emporschießen der Corona-Infektionen kommt, die Kontaktbeschränkungen erneut verschärft werden müssen und es am Ende zu längeren – und damit ökonomisch kostspieligeren – Einschränkungen kommt. Die Schritte zu einer Lockerung müssen zudem unbedingt mit genug Vorlauf kommuniziert werden. Das ist das Ergebnis einer neuen Kurzstudie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.

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Ich und mein Radio

Museum für Kommunikation Berlin sucht Schnappschüsse von Radiohörer*innen

Es war nie weg, aber aktuell erlebt es eine regelrechte Renaissance: das Radio. Es liefert verlässlich Information, gibt uns Struktur und begleitet uns durch den Tag. 

Key Visual_Ich und mein Radio_Kacheln.

Für die im Herbst eröffnende Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio ist das Museum für Kommunikation Berlin nun auf der Suche nach Fotos von Hörer*innen und ihren Radios! In der Küche, im Wohnzimmer, wo immer Sie zuhören – machen Sie einen Schnappschuss von sich und Ihrem Lieblingsradio! Auf https://radio.museumsstiftung.de können Sie bis zum 23.8.2020 Ihr Foto hochladen und sich und Ihrem Radiogerät ein Denkmal setzen. Die Bilder werden dort online zu sehen sein und die schönsten Aufnahmen in der Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio im Bereich „100 Jahre, 100 Fotos“ gezeigt. 

Außerdem verlost das Museum für Kommunikation Berlin unter allen Teilnehmer*innen zehn TechniRadio 3 von TechniSat und zehn Exemplare des Buches „Das Radio in der Nussschale und andere Objektgeschichten. Aus den Sammlungen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation“.

Infos
zur Fotoaktion Ich und mein Radio sowie zur Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio unter https://radio.museumsstiftung.de

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foodwatch zu Düngeverordnung: „Bauernlobby missbraucht Corona-Krise für ihre Partikularinteressen“

 Der Bundesrat wird laut Tagesordnung heute über die Düngeverordnung abstimmen, die von Landwirtinnen und Landwirten in Deutschland verlangt, ihren dringend benötigten Beitrag zum Grundwasserschutz zu leisten. 

Das Foto zeigt Obst und Gemüse auf einem Wochenmarkt

Berlin, 27. März 2020.  Die Agrarlobby, die sich seit langem dagegen wehrt, nimmt nun die Corona-Krise als Vorwand und droht sogar damit, die Lebensmittelproduktion in Deutschland zu reduzieren. Dabei ist Deutschland der einzige Mitgliedstaat der Europäischen Union, der die seit 1991 bestehende EU-Nitratrichtlinie nicht einhält. Daher drohen der Bundesrepublik Strafzahlungen von bis zu 850.000 Euro – pro Tag. 

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Julian Genner erforscht den zunehmenden Trend, für Krisen vorzusorgen – Preppen

Ursprünglich in den 1970er Jahren in den USA entstanden, hat sich Preppen seit 2009 auch in Europa als Trend und Lebensstil etabliert.

Das Foto zeigt 2 Umhängetaschen mit dem Logo der Universität Freiburg
Umhängetaschen, die wie T-Shirts aussehen

Ob Naturkatastrophe, lange Stromausfälle, Pandemien, Terroranschläge oder Bürgerkriege: Personen, die sich intensiv auf künftige Krisen und Katastrophen vorbereiten, bezeichnen sich selbst als „Prepper“. So sehr sich die Szenarien voneinander unterscheiden, so sehr ähneln sich jedoch die Vorbereitungsmaßnahmen, erklärt Dr. Julian Genner vom Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg: „Die Vorräte sollen ein autarkes Überleben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.“ Eingelagert werden, so der Forscher, außer Lebensmitteln und Hygieneartikel jedoch auch zahlreiche Ausrüstungsgegenstände wie Gaskocher, Kerzen, Outdoor-Ausrüstungen und Rucksäcke, um gegebenenfalls schnell aus dem Krisengebiet fliehen zu können.

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