Freitag, der 13. – kein Tag, um im Bett zu bleiben

ARAG Trend 2018: Freitag, der 13. – kein Tag, um im Bett zu bleiben

Eine ARAG Umfrage zeigt, dass die Deutschen erstaunlich wenig abergläubisch sind

  • 90,7 Prozent haben keine Angst vor Freitag, dem 13.
  • 30- bis 39-Jährige sind am abergläubischsten
  • Am größten ist die Angst vor dem Unglückstag in Baden-Württemberg und Bayern

Grafik Freitag, der 13. Sie hat sogar einen Namen: Paraskavedekatriaphobie heißt die abergläubische Angst vor dem Unglückstag. Abgeleitet wird der Begriff aus den griechischen Wörtern ‚Paraskave‘ (Freitag) und ‚Dekatria‘ (13). Und obwohl statistisch längst bewiesen ist, dass dieses spezielle Datum keinen Einfluss auf die Unfallhäufigkeit hat, verzichten Hotels auf Zimmernummer 13, Airlines wie die Lufthansa auf Sitzreihen der Nummer 13, und es gibt Menschen, die sich besonders vorsichtig durch einen Freitag, den 13. bewegen. In ihrer aktuellen repräsentativen Umfrage hat die ARAG gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar TNS einmal genauer geschaut, wer das ist. Weiterlesen

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Rechtsstaatlichkeit in Polen  

Reform der Justiz in Polen

Seit heute, 4.7.2018, gilt in Polen ein neues Gesetz über das Oberste Gericht des Landes. Dieses Gesetz ist Teil der Reform der Justiz in Polen, die von der EU-Kommission und Experten des Europarats scharf kritisiert wird. Wegen des neuen Gesetzes hat die EU-Kommission am Montag ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Polen eingeleitet.

Zur Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in Polen, insbesondere zur Reform der Justiz, erklärt Urs Pötzsch, Jurist am cep:

„Darf ein Mitgliedstaat der EU die Auslieferung einer Person an Polen im Rahmen des Europäischen Haftbefehls verweigern angesichts der Zweifel an der Unabhängigkeit der Justiz in Polen? Um diese Frage geht es derzeit in einem Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg (Rechtssache C-216/18 PPU).

Dieses Gerichtsverfahren verdeutlicht: Die Unabhängigkeit der Justiz in den Mitgliedstaaten ist kein rein innerstaatliches Thema, sondern hat eine europäische Dimension. Wenn Behörden und Gerichte der Mitgliedstaaten einander nicht mehr vertrauen, kommt die Zusammenarbeit in der EU zum Erliegen. Eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten ist aber eine wesentliche Voraussetzung für offene Grenzen in der EU. Dieser Zusammenhang sollte allen politischen Akteuren bewusst sein, wenn über die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit in der EU diskutiert wird.“

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Management des Hasses – Rechtsextremismus in Deutschland

Vortrag des Anthropologen Nitzan Shoshan über Rechtsextremismus in Deutschland

The Management of Hate: Nation, Affect, and the Governance of Right-Wing Extremism in GermanyEineinhalb Jahre lang hat der israelische Anthropologe Prof. Dr. Nitzan Shoshan bei seiner Feldforschung die rechtsextreme Szene in Berlin untersucht. Seine Analyse hat er 2016 in der Monografie „The Management of Hate. Nation, Affect and the Governance of Right-Wing Extremism in Germany“  veröffentlicht. Er kritisiert darin unter anderem die Versuche staatlicher Politik, der Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, als unzureichend: Anstatt Jugendliche in die rechtsextreme Ecke zu stellen, wäre es sinnvoller, sie auf eine Art und Weise zu integrieren, dass sie ihre nationalistischen und rassistischen Einstellungen überdenken. Im Kolloquium des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, das sich im Sommersemester 2018 mit den Themen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus auseinandersetzt, stellt Shoshan seine Thesen vor und berichtet über die Herausforderungen qualitativer Sozialforschung in rechtsextremen Milieus. Seine Studie wurde 2017 mit dem „William A. Douglass Prize in Europeanist Anthropology“ der American Anthropological Association (AAA) ausgezeichnet, der weltweit wichtigsten anthropologischen Fachgesellschaft. Weiterlesen

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Software studiert jetzt Jura

Eine Tagung am 06.07.2018 beleuchtet Smart Contracts – Verträge, die sich von selbst vollziehen

Sticker mit Uni-LogoPacta sunt servanda – Verträge muss man einhalten: Das lernen Jurastudierende schon im ersten Semester. Manchmal jedoch verletzen Menschen ihre vertraglichen Pflichten. Das führt zu Streit, der oft nur mit großem Aufwand und juristischer Hilfe zu lösen ist. Geht es bald einfacher? Bei Smart Contracts kontrolliert eine Software die Einhaltung vertraglicher Pflichten und belegt Verletzungen automatisch mit Sanktionen. Damit lassen sich einerseits Dienstleistungen kundenfreundlicher gestalten, etwa wenn ein Fluggast automatisch die gesetzliche vorgesehene Entschädigung erhält, sobald der Flighttracker eine Verspätung seines Fliegers registriert. Andererseits kann man die Kundschaft auch engmaschig kontrollieren, etwa wenn man der Fahrerin eines Mietwagens den digitalen Zündschlüssel zieht, wenn sie zu schnell fährt oder vertragswidrig im Ausland unterwegs ist. Eine Tagung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg geht diesen Phänomenen auf den Grund. Unter der Leitung von Prof. Dr. Boris P. Paal und Privatdozent Dr. Martin Fries diskutieren Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Praxis aus ganz Deutschland, wie schlau Smart Contracts wirklich sind. Weiterlesen

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ÖKO-TEST Vanilleeis

Kalt erwischt: ÖKO-TEST Vanilleeis

Ökotest Heft-Cover VanilleeisVanilleeis besteht klassischerweise aus Sahne, Milch, Zucker, Ei und Vanille. Doch Industrieeis hat oft wenig mit dieser Rezeptur gemein. Das zeigt die neue Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins. Viele Hersteller nutzen Tricks, um das Eis möglichst billig zu machen.

ÖKO-TEST hat 19 Vorratspackungen Vanilleeis in den großen Supermärkten, Discountern und Bio-Märkten eingekauft und ins Labor geschickt. Das Verbrauchermagazin wollte wissen, ob genug Vanille im Eis steckt oder ob die Hersteller den Geschmack mit Aromen aufpeppen. Im Fokus stand auch, wie viel Luft die Hersteller in die Packungen pumpen und wie zuckrig das Eis ist. Außerdem prüften die Tester, ob es Schadstoffe enthält. Weiterlesen

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Allianz für Cyber-Sicherheit

Handelsverband Deutschland und BSI vereinbaren langfristige Zusammenarbeit

HDE wird Multiplikator der Allianz für Cyber-Sicherheit

Bonn, 25. Juni 2018. Durch die Erhöhung des Schutzniveaus vor Cyber-Angriffen
im deutschen Einzelhandel die Verfügbarkeit von Handelswaren aller Art für
die Verbraucherinnen und Verbraucher sicherzustellen – das ist das Ziel einer
Vereinbarung, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) und der Handelsverband Deutschland (HDE) getroffen haben. Ein
entsprechendes Memorandum of Understanding haben BSI-Präsident Arne Schönbohm
und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser heute in Berlin unterzeichnet und damit
die Grundlage für eine langfristig angelegte Kooperation gelegt. Zudem wird
der HDE der Allianz für Cyber-Sicherheit (ACS), einer Initiative des BSI,
beitreten und sich als Multiplikator der ACS in den branchenübergreifenden
Dialogprozess zur Cyber-Sicherheit einbringen. Weiterlesen

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Emma Portner in der Fondation Beyeler

Emma Portner im körperlichen Dialog mit den Werken von «Bacon – Giacometti» in der Fondation Beyeler

Emma Portner, Foto: © Alexander Black

Emma Portner, Foto: © Alexander Black

«Ihr Körper ist ihr Megafon, und sie benutzt ihn, um die Tanzwelt aufzumischen», hieß es kürzlich in einem Artikel über Emma Portner. Die kanadische Choreografin und Tänzerin ist jung, schön und verblüfft mit ihren aussergewöhnlichen Performances. Portner, die in London und New York bereits als «rising star» des zeitgenössischen Tanzes gehandelt wird, kommt am 7. und 8. Juli in die Fondation Beyeler. Es ist ihr erster Auftritt in der Schweiz. In enger Auseinandersetzung mit dem Werk von Francis Bacon und Alberto Giacometti zeigt die herausragende Künstlerin eine Filmpremiere und performt eine Reihe von Duetten in den Ausstellungsräumen. Portners komplexe und sensible Choreographie schöpft aus dem Grotesken, dem Unnatürlichen und der extremen Emotionalität – Elemente, die auch im Zentrum der Werke Bacons und Giacomettis stehen. Weiterlesen

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Du bist, was du aufisst!

1. Bayerisches Symposium gegen Lebensmittelverschwendung – du bist, was du aufisst!

Halbierung der Lebensmittelabfälle in Bayern bis 2030

Obst und Gemüse auf dem BauernmarktUm dieses Ziel zu erreichen, hat das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten das Bündnis „Wir retten Lebensmittel!“ gegründet und vereint unter diesem Bündnis mehrere Maßnahmen.

Am 16. Juli 2018 werden auf dem „1. Bayerischen Symposium gegen Lebensmittelverschwendung – Du bist, was Du aufisst!“ verschiedene dieser Maßnahmen, private Initiativen und technische Möglichkeiten vorgestellt, um Lebensmittel nicht zu verschwenden, sondern zu retten.

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Mehr nationale Mitsprache bei EU-Cybersicherheit nötig

Die EU-Kommission will durch europäische Zertifizierungssysteme für Cybersicherheit (ESCZ) das Vertrauen in Produkte und Dienste der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) stärken

 cepAnalyse Cybersicherheit


cepAnalyse Cybersicherheit

Vor dem Hintergrund zunehmender Cybersicherheitsrisiken und -angriffe ist ein koordiniertes Vorgehen der EU durchaus sinnvoll. Das cep erkennt in seiner jüngsten Analyse zum Vorschlag der EU-Kommission an, dass EU-weite Regeln für die Cybersicherheitszertifizierung den Markt für cybersichere IKT-Produkte und -Dienste durchaus beleben können. Allerdings ist fraglich, ob die EU-Kommission und die Cybersicherheitsagentur ENISA über das Wissen verfügen, für welche IKT-Produkte und Dienste ESCZ sinnvoll erscheinen und wie diese im Detail ausgestaltet sein sollten. Aus Sicht des cep sollten die Mitgliedstaaten bei der Erarbeitung von ESCZ zwingend eingebunden werden. Der EU-Gesetzgeber darf nicht so weit gehen, Cybersicherheitsregeln zu erlassen, die die nationale Sicherheit der Mitgliedstaaten berühren. Weiterlesen

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Fondation Beyeler während der Art Basel 2018

Das Programm der Fondation Beyeler während der Art Basel 2018

Installationsansicht „Bacon – Giacometti“, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2018; © The Estate of Francis Bacon. All rights reserved / Succession Alberto Giacometti / 2018, ProLitteris, Zürich Foto: Mark Niedermann

Installationsansicht „Bacon – Giacometti“, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, 2018; © The Estate of Francis Bacon. All rights reserved / Succession Alberto Giacometti / 2018, ProLitteris, Zürich
Foto: Mark Niedermann

Die Fondation Beyeler präsentiert während der Art Basel die grosse Sommerausstellung „Bacon – Giacometti“, die mit einer beeindruckenden Dichte an Meisterwerken dieser beiden aussergewöhnlichen Künstlerpersönlichkeiten aufwartet. Die neue Sammlungspräsentation „Nature + Abstraction“ wird mit einer gewichtigen Gruppe von Werken des amerikanischen Künstlers Brice Marden aus der Daros Collection ergänzt. Neuzugänge von jüngeren Künstlerinnen und Künstlern, wie beispielsweise eine grosse Wandtafelzeichnung von Tacita Dean oder eine Serie von Werken des brasilianischen Künstlers Lucas Arruda, werden im Museum zum ersten Mal gezeigt. Im Park der Fondation Beyeler wird ausserdem das Sammlungswerk This You von Tino Sehgal zu sehen sein. Weiterlesen

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