Rena Tangens ist „Persönlichkeit des Verbraucherschutzes 2015“

Die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz verlieh zum zweiten Mal den Bundespreis Verbraucherschutz.

Man könnte es Ironie des Schicksals nennen, dass ausgerechnet Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas als Schirmherr den Preis an die Gründerin und Vorsitzende von Digitalcourage e.V übergeben sollte. Maas und Merkel waren dann allerdings doch nicht bei der Preisverleihung anwesend.

Mit dem „Bundespreis Verbraucherschutz“ in der Kategorie „Persönlichkeit“ würdigte die Jury Rena Tangens als Gründerin und Vorsitzende des Vereins Digitalcourage e.V. für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Wahrung der digitalen Privatsphäre der Bevölkerung.

15.000 Euro für Digitalcourage

Mit der erhaltenen Prämie von 15.000 Euro kann die Preisträgerin eine
gemeinnützige Organisation ihrer Wahl unterstützen. Diese fiel ihr sicherlich nicht schwer. Weiterlesen

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Feintuning im Gehirn

Forscher erklären mit einem Computermodell, wie Nervenzellverbindungen im Sehzentrum geformt werden

Feintuning im GehirnWenn Menschen nach der Geburt zum ersten Mal die Augen öffnen, existieren schon Nervenzellen im Sehzentrum des Gehirns, die auf gewisse Reize spezialisiert sind – aber sie sind unsystematisch miteinander verbunden. Wie entstehen im Laufe der Zeit neuronale Netzwerke, die ausgeprägt auf bestimmte Eigenschaften des Reizes reagieren? Um diese Entwicklungsschritte besser verstehen und die komplizierten Prozesse der Reorganisation erklären zu können, hat nun ein internationales Forschungsteam ein Computermodell entwickelt, das die biologischen Abläufe genau nachvollzieht. Die Ergebnisse der Studie von Prof. Dr. Stefan Rotter, Bernstein Center Freiburg (BCF) und Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools der Albert-Ludwigs-Universität, in Zusammenarbeit mit Dr. Claudia Clopath vom Imperial College London/England sind nun in den Fachjournalen „PLOS Computational Biology“ und „PLOS ONE“ erschienen. Weiterlesen

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Die einen haben „NICHTS“ zu verbergen – Andere halten es für Panikmache

Pressemitteilung:

German Angst ade? Jeder Vierte hält Diskussionen über Datenschutz für Panikmache

Köln, 24.06.2015. Hackerangriffe auf den Bundestag und Kfz-Zulassungsstellen, gefälschte Merkel-Mails oder Spähangriffe auf US-Regierungsdaten beherrschen derzeit die Medien. Wie eine aktuelle Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov zeigt, ist die deutsche Bevölkerung beim Thema Datenschutz gespalten: Zwar hält rund jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) die häufig stattfindenden Diskussionen über Datenschutz für gerechtfertigt, aber jeder Vierte (24 Prozent) für übertrieben und Panikmache. Laut der quantitativen Befragung finden Passwortwechsel und Überprüfungen der Datenschutzeinstellungen am häufigsten bei Bank- und Kontodaten (23 Prozent mehr als einmal im Monat) statt. Jeder fünfte Deutsche macht dies seltener als einmal im Jahr oder sogar nie.

An zweiter Stelle stehen soziale Netzwerke (16 Prozent mehr als einmal im Monat), gefolgt von Online-Einkaufsportalen wie Amazon oder Ebay (13 Prozent) und Online-Bezahldiensten wie PayPal, ClickandBuy oder giropay (13 Prozent). Besonders unvorsichtig sind Verbraucher bei Streaming-Diensten wie Spotify, Netflix oder Maxdome. Hier werden Passwörter nur selten gewechselt und Datenschutzeinstellungen fast nie geprüft (4 Prozent).

Um zu verstehen, wieso die Deutschen so handeln und was hinter den Einstellungen steckt, wurden die Ursachen in einer qualitativen Befragung von YouGov tiefer gehend analysiert. Es zeigt sich, dass das Thema Datenschutz Verbraucher schlichtweg überfordert und Gefühle der Machtlosigkeit auslöst. Das Selbstbild als mündiger Konsument wird mit verschiedenen Argumenten aufrechterhalten. Datenschutzdiskussionen würden übertrieben, das Sammeln von Daten sei eine positive Entwicklung, die zum Fortschritt beitrage und das Leben bequemer machten. Weitere positive Effekte werden in der erleichterten Verbrechensbekämpfung, der benutzerdefinierten Werbung und der lückenlosen Krankenhistorie (elektronischen Gesundheitskarte) gesehen. „Aus Sicht der Befragten bietet das Thema Big Data also auch Vorteile“, sagt Dr. Anna Schneider, Studienleiterin und verantwortlich für qualitative Forschung bei YouGov.

Nur selten haben sich die befragten Verbraucher aufgrund fragwürdiger Datenschutzrichtlinien bewusst gegen eine Registrierung auf einer Website oder Installation einer App entschieden. „Kleingedrucktes wird schlichtweg nicht gelesen. Aus Sicht vieler Verbraucher ist es unvermeidbar, dass Daten in die Hände von Kriminellen, der Regierung oder Firmen geraten. Auch sind viele Befragte der Ansicht, dass man nichts zu verbergen habe und daher in der ‚grauen Masse‘ geschützt sei“, sagt Schneider. Vorsichtig werden Verbraucher erst dann, wenn ihnen die Gefahren ins echte Leben folgen könnten: Bankdaten und Telefonnummern werden nur ungern herausgegeben. „Das zeigt deutlich, dass Verbraucher die Gefahren im virtuellen Raum aktiv und sehr erfolgreich verdrängen“, so Schneider weiter.

Über den YouGov OnmibusQualitative

Auf Basis des YouGov OmnibusQualitative wurden neun Personen (ausgehend von Mikrozenzus-Daten ausgewogene Zusammensetzung nach Alter und Geschlecht für Deutschland) in einer online-gestützten Fokusgruppe am 19.05.2015 20 Minuten lang befragt. Das mithilfe eines Leitfadens strukturierte Gespräch gewährleistet die Beantwortung der Forschungsfragen und lässt den Teilnehmern gleichzeitig Raum für spontane und individuelle Reaktionen.

Für die quantitative Befragung wurden auf Basis des YouGov Omnibus insgesamt 1.011 Personen vom 08.06. bis 10.06.2015 repräsentativ befragt.

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Begleitprogramm zur Ausstellung „GegenKunst“

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Anlässlich der Ausstellung GegenKunst diskutieren führende Experten den Umgang mit dem schwierigen Erbe nationalsozialistischer Kunst und die Herausforderung für unseren Kanon der Moderne. Wie haben die Ausstellungen „Entartete Kunst“ und die „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ unsere Vorstellung von moderner Kunst geprägt? Bedarf sie der Korrektur? Sollte man Kunst des Nationalsozialismus in einem Kunstmuseum überhaupt präsentieren? Sind Tabuisierungen von NS-Kunst eigentlich noch zeitgemäß? Diesen und weiteren Fragen widmen sich Kunsthistoriker, Historiker und Journalisten in einer Podiumsdiskussion, die zugleich die Auftaktveranstaltung für eine Vortragsreihe zur Ausstellung GegenKunst bildet und zum Dialog über den Umgang mit NS-Kunst in München anregt. Weiterlesen

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Am Samstag, 28. Juni: „Goodbye Gauguin-Abend“

Riehen/Basel. Mit über 330ʼ000 Besuchern ist die Ausstellung „Paul Gauguin“ die erfolgreichste in der Geschichte der Fondation Beyeler. Noch bis Sonntag, 28. Juni, 18 Uhr, können Kunstfans in die magische Farbenwelt des französischen Malers tauchen.

Bildlegende: Paul Gauguin, Arearea, 1892, Öl auf Leinwand, 75 x 94 cm, Musée d'Orsay, Paris, Legat von Monsieur und Madame Lung, 1961, Foto: © RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Bildlegende: Paul Gauguin, Arearea, 1892, Öl auf Leinwand, 75 x 94 cm, Musée d’Orsay, Paris, Legat von Monsieur und Madame Lung, 1961, Foto: © RMN-Grand Palais (Musée d’Orsay) / Hervé Lewandowski

Die Fondation Beyeler dankt den Besucherinnen und Besuchern mit einer besonderen Aktion für den regen Zuspruch: Das Museum ist am vorletzten Abend der Ausstellung, am Samstag 27. Juni 2015 extra drei Stunden länger offen, von 18-21 Uhr. Während dieser Zeit erhalten alle unter 25jährigen einen Gratis-Eintritt und können zusätzlich eine Begleitperson kostenfrei mitbringen.

Am letzten Tag der Ausstellung, Sonntag, 28. Juni, sorgt ab 11 Uhr ein Auftritt des renommierten Jugendorchesters «Boston Philharmonic Youth Orchestra» im Museum für einen Ausklang der Extraklasse.

Als einen der grossen europäischen Kulturhöhepunkte des Jahres 2015 präsentiert die Fondation Beyeler mit Paul Gauguin (1848–1903) seit dem 8. Februar einen der bedeutendsten und faszinierendsten Künstler überhaupt. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler versammelt rund fünfzig Meisterwerke Paul Gauguins aus den international renommiertesten Museen und Privatsammlungen. Bereits über 330ʼ000 Besucherinnen und Besucher liessen sich nach Riehen locken, um die herausragenden Werke Gauguins zu bewundern.

Am „Goodbye Gauguin-Abend“ am Samstag, 27. Juni dankt die Fondation Beyeler den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern mit einem zweifachen Angebot. Das Museum bleibt drei Stunden länger offen, ausserdem haben von 18 bis 21 Uhr alle unter 25 Jahren freien Eintritt ins Museum und können sogar eine Begleitperson mitbringen. Ob Eltern oder Grosseltern, die beste Freundin oder den besten Freund – Gauguin generationsübergreifend.

Sagen Sie Gauguins Meisterwerken auf Wiedersehen und besuchen Sie uns während der letzten Tage bis zum 28. Juni. Das Programm für die letzten Tage der Ausstellung „Paul Gauguin“ lautet wie folgt:

„Goodbye Gauguin-Abend“
Samstag, 27. Juni 2015, Museum geöffnet bis 21.00 Uhr
Alle unter 25 Jahren erhalten gegen Vorlage des Personalausweises freien Eintritt und können eine Begleitperson mitbringen.

Boston Philharmonic Youth Orchestra
Sonntag, 28. Juni 2015, 11.00 Uhr in der Fondation Beyeler
Talentierte junge Musikerinnen und Musiker des mehrfach ausgezeichneten Jugendorchesters
«Boston Philharmonic Youth Orchestra» spielen auf ihrer ersten Schweizer Tournee unter der Leitung von Benjamin Zander anlässlich des letzten Ausstellungstages von Paul Gauguin in der Fondation Beyeler.
Die Veranstaltung ist im Museumseintritt inbegriffen.

Gleichentags lädt das Orchester zum grossen Abendkonzert im Basler Stadtcasino ein:

Boston Philharmonic Youth Orchestra
Stadtcasino Basel
Sonntag, 28. Juni 2015, 19.30 Uhr
Tickets sind an der Abendkasse oder unter www.kulturticket.ch erhältlich.

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Gedruckte Zeitungen sind nur noch sehr selten eine wichtige Nachrichtenquelle

Das sind die wichtigsten Nachrichten-Quellen

Nur sieben Prozent der Menschen in Deutschland, die Nachrichten konsumieren, geben an, dass gedruckte Zeitungen ihre wichtigste Nachrichten-Quelle sind. Das geht aus dem Digital News Report 2015 hervor, den das Reuter Institute for the Study of Journalism heute veröffentlich hat. Das Fernsehen ist demnach hierzulande weiterhin das wichtigste Informationsmedium. Auf Platz zwei folgt das Internet, dass für 23 Prozent der Nachrichten-Leser wichtigste Quelle für Informationen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist. In anderen Ländern ist die Erosion der klassischen Medien schon deutlich weiter vorangeschritten. Bei den Briten liegen Online und TV fast gleichauf, in den USA ist das Internet bereits für die Mehrheit wichtigste Nachrichtenquelle.

Infografik: Das sind die wichtigsten Nachrichten-Quellen | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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EZB darf in unbegrenzter Höhe Staatsanleihen kaufen

Zur heutigen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), dass die Europäische Zentralbank zur Euro-Rettung grundsätzlich Staatsanleihen kaufen darf, meint das Centrum für Europäische Politik (cep):

„Der Europäische Gerichtshof setzt der EZB beim Kauf von Staatsanleihen auf den Sekundärmärkten keine nennenswerten Grenzen. Die Einwände des Bundesverfassungsgerichts werden in allen Punkten zurückgewiesen. Der EuGH sieht das OMT-Staatsanleihekaufprogramm vom geldpolitischen Mandat der EZB gedeckt. Der EuGH sieht auch keinen Verstoß gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung. Eine gewisse zeitliche Distanz zwischen Schuldenemission und Ankauf durch die EZB reicht nach Ansicht des Gerichts aus. Wichtig ist, dass Investoren nicht fest damit rechnen können, dass die EZB ihnen alle Staatsanleihen abkauft.

Im Ergebnis höhlt der EuGH damit aber das Verbot der monetären Staatsfinanzierung weiter aus. Notwendig wären absolute und relative Obergrenzen für Staatsanleihekäufe der EZB auf dem Sekundärmarkt. Als Beleg dafür kann dienen, dass die EZB solche Obergrenzen in ihrem derzeit laufenden Anleihekaufprogramm im Rahmen des sogenannten Quantitative Easing (QE) eingeführt hat. Es ist bedenklich, dass der EuGH der EZB nun signalisiert, dass eine solche Einschränkung nicht notwendig gewesen wäre.

Das Bundesverfassungsgericht verliert hingegen auf ganzer Linie. Es könnte zwar immer noch das OMT-Programm für unzulässig erklären. Allerdings entstünde dann ein Konflikt mit dem EuGH. Binden würde dies nur die Bundesbank, und das auch nur für das wenig relevante OMT-Programm.  Angesichts der von der EZB getroffenen Regeln für das laufende QE-Programm (Obergrenzen, Verlustverteilung) erscheint es unwahrscheinlich, dass das Bundesverfassungsgericht der Bundesbank hier Einschränkungen auferlegen wird.“

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Die Top 10 der Ablenkungen beim Autofahren

Telefonieren und SMS weit vorne

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2015-06-10-Grafik-DA-Direkt-Die-Top-10-Ablenkungen-beim-Autofahren

Man sollte meinen, dass den bundesdeutschen Autofahrerinnen und Autofahrer die eigene Sicherheit und (hoffentlich) auch die anderer Verkahrsteilnehmer wichtig ist. Leider weit gefehlt. Das sogenannte Multitasking wird besonders gerne während des Autofahrens praktiziert. Ist dann ein Unfall passiert kommt es immer wieder gerne zu folgenden Aussagen: „Das habe ich nicht gewollt! Es tut mir leid. Hätte ich doch besser aufgepasst. Ich hatte einfach zu wenig Zeit, um …“ Weiterlesen

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Wearing High-Heeled Shoes May Cause Ankle Muscle Imbalance and Injury

Collegiate women who wore shoes with 10 cm high heels more than 3 times per week to their classes developed an imbalance of 4 functional ankle muscles. While wearing high-heeled shoes appeared to strengthen ankle muscles at first, prolonged use eventually caused an imbalance, which is a crucial predictor of ankle injury.
“Therefore, it is clinically important for wearers of high heels to regularly perform ankle strengthening exercises, such as heel walking, toe tappers, and heel raises, and to limit the frequency of wearing high-heeled shoes as preventative measures,” said Dr. Yong-Seok Jee, co-author of the International Journal of Clinical Practice article.

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Eklatante Missstände in der Legehennenhaltung

foodwatch informiert:

Verbraucher finden kein garantiert tiergerecht produziertes Ei im Handel – foodwatch fordert Tierhaltungswende

©foodwatch

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Ob Käfig-, Bodenhaltungs-, Freiland- oder sogar Bio-Ei: Keine Haltungsform garantiert die tiergerechte Haltung von Legehennen. Hohe Krankheits- und Sterberaten, Verhaltensstörungen wie Federpicken oder Kannibalismus und das millionenfache Töten männlicher Küken sind in allen Haltungsformen an der Tagesordnung. Verbraucher haben keine Möglichkeit, sich beim Einkauf für ein garantiert tiergerecht erzeugtes Ei zu entscheiden. Das ist das Fazit des Reports „Ich wollt‘, ich wär‘ kein Huhn“ über die Zustände in der Legehennenhaltung, den die Verbraucherorganisation foodwatch heute in Berlin vorgestellt hat. Weiterlesen

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