Vegetarier und Veganer sollen toleranter sein

Leben Vegetarier vorurteilsfreier?

Pressemitteilung

Universitätsmedizin Mainz veröffentlicht Studie zu Zusammenhängen zwischen Ernährungsform und Einstellungen gegenüber anderen Menschen

Menschen, die Fleisch und andere tierische Produkte essen, neigen eher zu Vorurteilen als „Gemüseliebhaber“. Außerdem befürworten sie innerhalb von Gruppen eher autoritäre Strukturen und Hierarchien. Wie ausgeprägt dieser Effekt ist, hängt vom Geschlecht und vom Alter der Personen ab. Das ist das Ergebnis der Studie „Diet, authoritarianism, social dominance orientation, and predisposition to prejudice“. Die Studienergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „British Food Journal“ veröffentlicht. Weiterlesen

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Time for Change – gegen eine Ökonomie der Unterdrückung

The Guardian schreibt über ihn: „Ein brillanter Erklärer, der seine Disziplin in größere Zusammenhänge stellt“.

978-3-446-44524-6-TIF-4C-mit-BuchblockIn seinem Buch „Time for Change“ entfaltet Varoufakis die Grundlagen seines Denkens, indem er das Wort an seine Tochter richtet und ihr in allgemeinverständlicher Sprache die Welt der Wirtschaft erklärt. Besonders gut gefällt mir, dass er dies mit eindrücklichen Beispielen aus Literatur und Film tut. So werden ökonomische Zusammenhänge leichter nachvollziehbar.

Varoufakis fragt: „Wieso überfallen die Briten die Aborigines und nicht umgekehrt? Warum sind die Briten in Australien eingefallen und nicht die Aborigines in England?“ Und er liefert schlüssige Antworten, die zum weiteren Nachdenken anregen. Weiterlesen

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Gesund durch den Alltag

© WDR/Dirk Borm

© WDR/Dirk Borm

Spannende Sommertour mit „markt“-Moderatorin Anna Planken. In der dritten von vier Folgen Sommermarkt geht es in der Sendung vom 27. Juli 2015 rund um Gesundheit und Wellness. Anna Planken ist dafür ins ostwestfälische Bad Driburg gefahren. Von dort präsentiert sie im Heil- und Wellnesshotel „Gräflicher Park Hotel Spa“ spannende Filmbeiträge zu Gesundheitsthemen.

Bad Driburg ist das einzige private Kurbad Deutschlands. Hier kann auf Krankenschein gekurt werden, aber auch Wellnessurlauber, die sich nur mal richtig verwöhnen lassen wollen, finden hier eine schöne Umgebung und viel Natur. Der Kurbetrieb liegt bereits in der siebten Generation in der Hand der Grafenfamilie von Oeynhausen-Sierstorpf. Seit über 230 Jahren ist Bad Driburg bereits Moor- und Mineralheilbad. Also keine Chance für die markt-Moderatorin Anna Planken: Auch sie muss ab ins Moorbad und in die Yogastunde.

An insgesamt vier Ferienterminen sendet „markt“ verbrauchernahe Themenschwerpunkte aus dem Bergischen Land, aus Ostwestfalen und aus Köln. Dafür dreht Anna Planken ihre Moderationen nicht wie gewohnt aus dem WDR-Studio, sondern an besonderen Orten in NRW. Die Themen der vier Sonderausgaben „markt“: Ernährung, Mobilität, Gesundheit und Digitaler Alltag.

Sendetermin: Montag, 27. Juli 2015 um 21:00 Uhr, WDR Fernsehen

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Die Denkfehler unseres Gehirns

Unser Gehirn steckt voller Geheimnisse und Fehlleistungen

image_1964_1_268_1_7687_1_2077_1_5484 Das Buch „Brain Bugs“ von Dean Buonomano beschreibt die Denkfehler unseres Gehirns in beeindruckender Weise. Es geht der Frage nach, weshalb uns unser Gehirn derart oft betrügt. Warum wir Menschen misstrauen, die uns nicht gleichen. Und warum wir oft Entscheidungen treffen, die völlig irrational sind.

Das Gehirn ist das komplexeste und faszinierendste Organ unseres Körpers, das über eine gigantische Speicherkapazität verfügt. Oft können wir jedoch auf diesen Speicher nicht mehr zugreifen. Dann stellen wir bedauernd fest, dass wir vergesslich sind. Weiterlesen

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Bittere Erdbeeren und „Schöne harte Welt“ im ZDF

Bittere Erdbeeren: „ZDFzoom“ schildert, wie Erntehelfer leiden müssen

Die Erdbeersaison ist in vollem Gange: 150 000 Tonnen werden alleine in Deutschland gepflückt – unter welchen Voraussetzungen ist vielen unbekannt. „ZDFzoom“ hat auf Erdbeerhöfen recherchiert und zum Teil menschenunwürdige Arbeitsbedingungen vorgefunden: in der Hitze zusammengebrochene Erntehelfer, Arbeitszeiten von 16 Stunden am Tag, von denen nur zehn bezahlt werden. „Bittere Erdbeeren – Wie Erntehelfer leiden müssen“ heißt der „ZDFzoom“-Film von Detlef Schwarzer, den das ZDF am Mittwoch, 22. Juli 2015, 22.45 Uhr, sendet.

„ZDFzoom“ berichtet über noch schwerwiegendere Vorwürfe: Ein Aufseher eines Hofes soll von Erntehelfern mehrere hundert Euro Provision kassiert haben, nur damit sie arbeiten dürfen. Und um ihre Pässe zurückzubekommen, sollten sie ebenfalls einen dreistelligen Betrag zahlen. Weiterlesen

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Dokumentarfilm „AGROKALYPSE“ – Der Tag, an dem das Soja kam

Premiere auf dem Freiburger Filmfest
am 21. Juli 2015, 19:00 Uhr

und Mittwoch, 22. Juli, 16:45 Uhr,
im Kino Friedrichsbau, Kaiser-Joseph-Str. 268-270.

..“Soja ist ein Schlüsselprodukt, an dem man sieht, was in der globalen Ernährung schiefläuft und wie unserer Nachfrage nach billigen tierischen Produkten mit der Vertreibung der Indigenen, mit Urwaldrodung und Naturvergiftung zusammenhängt“, erklärt der Freiburger Filmemacher Marco Keller. (Dazu passen die Ergebnisse einer DAK-Umfrage: Ernährung: 80 Prozent kaufen Sonderangebote)

Sein in Brasilien mit dem Tofu-Unternehmen Wolfgang Heck von Taifun gedrehter Dokumentarfilm „AGROKALYPSE“ hat am Dienstag, 21. Juli 2015 i Freiburg Premiere.

Marco Keller, www.coreoperation.org zeigt nach dem Kinofilm „Kahlschlag“ im Jahr 2012 und der ZDF-Reportage „Gutes Soja – Schlechtes Soja“ im Jahr 2013 nun seinen 3. Film.

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Schnüffel-Charta contra Freiheit

Der Deutsche Journalisten-Verband hat das vom britischen Premierminister David Cameron geplante Gesetz zur Überwachung der elektronischen Kommunikation als Aushöhlung der Presse- und Meinungsfreiheit kritisiert.

Der DJV forderte die europäischen Institutionen und die Bundesregierung auf, ihren Einfluss gegenüber der britischen Regierung mit dem Ziel geltend zu machen, das Gesetz zu verhindern. Der als Schnüffel-Charta geschmähte Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Internetdienste die über sie laufenden Daten speichern und Polizei sowie Geheimdiensten bei Bedarf geben müssen. Verschlüsselte Kommunikation könnte demnach schon bald in Großbritannien verboten werden. Begründet werden die Maßnahmen in der „Investigatory Powers Bill“, so der Originaltitel des Regelwerks, mit der Terrorismusbekämpfung.
„Wenn Polizei und Geheimdienste die elektronische Kommunikation mitlesen und -hören können, stehen sie mitten in den Redaktionen“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Das würde das Ende des Informantenschutzes und eine massive Einschränkung der Pressefreiheit in Großbritannien bedeuten.“ Es sei zudem zu befürchten, dass andere Staaten dem schlechten Vorbild folgen und schärfere Sicherheitsgesetze zulasten der Presse- und Meinungsfreiheit auf den Weg bringen könnten. „Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor terroristischen Anschlägen ist notwendig und unumstritten“, sagte Konken. „Er darf aber nicht zulasten der Grundrechte gehen, die eigentlich geschützt werden sollen.“

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DJV begrüßt Klagen gegen Bespitzelung

Klagen gegen Bespitzelung begrüßt

Der Deutsche Journalisten-Verband hat es begrüßt, dass nach dem Magazin „Der Spiegel“ jetzt auch das Handelsblatt rechtliche Schritte gegen die mögliche Bespitzelung durch US-amerikanische Geheimdienste eingelegt hat.

Wie das Handelsblatt dem DJV auf Nachfrage bestätigte, richtet sich eine entsprechende Anzeige an die Bundesanwaltschaft. Ziel sei, „Aufklärung zu veranlassen und der Verlagsgruppe Handelsblatt Einblicke in die fraglichen Unterlagen zu sichern“. Der Spiegel hatte bereits vor einigen Tagen Anzeige erstattet, nachdem bekannt geworden war, dass Journalisten des Nachrichtenmagazins ins Visier der CIA geraten waren. „Die Überwachung von Journalistinnen und Journalisten durch Geheimdienste ist ein Frontalangriff auf die Pressefreiheit“, kritisierte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Mit wem Journalisten Kontakt haben, was sie besprechen, wie sie recherchieren – all das geht die Schlapphüte nichts an, weder die deutschen noch die amerikanischen“, sagte Konken.

Dass Medien gezwungen seien, den Rechtsweg einzuschlagen, bezeichnete der DJV-Vorsitzende als Armutszeugnis für die Bundesregierung: „Sowohl die Kanzlerin als auch ihre zuständigen Minister und Staatssekretäre haben seit den Enthüllungen von Edward Snowden nichts unternommen, um Redaktionsgeheimnis, Informantenschutz und Pressefreiheit zu verteidigen.“ Er hoffe, dass die Klagen von Spiegel und Handelsblatt erfolgreich seien.

 

Referat Presse- und

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Lilian Loke liest aus ihrem Debütroman „Gold in den Straßen“

Lilian Loke zu Gast beim Zwischen/wege Festival für junge Literatur

Mail-AnhangThomas Meyer, 31 Jahre, Makler für Luxusimmobilien in Frankfurt, ist ein brillanter Verkäufer: Süchtig nach Gefühlsmomenten der Kontrolle und Manipulation, spürt er jede Regung seiner Kunden, spielt virtuos mit ihren Wünschen und verwandelt diese für seine Firma in Gold. Aus einfachen Verhältnissen hat Meyer den Aufstieg in die Welt des schnellen Geldes geschafft, sein Leben ist getrieben vom Thrill des perfekten Verkaufs, der nächste Karrieresprung zum Greifen nah. Auch privat will er nach oben: Seine Freundin Nadja gehört zu den besseren Kreisen der Stadt, führt ihn ein in eine Welt, die ihn ebenso fasziniert wie befremdet.

Als sein Vater überraschend stirbt, wittert Meyer trotz der persönlichen Tragödie das große Geschäft: Die geerbte Schuhmacherei, die dem Vater einst alles bedeutet hat, steht auf lukrativem Baugrund, ein heruntergekommener Altbau inmitten der funkelnden Hochhäuser von Mainhattan. Der Coup könnte Meyers größter Erfolg werden. Oder sein größter Fehler …

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Datum: Samstag, 18. Juli 2015
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: Café Pausenraum, Burgdorfer Weg 19, 79108 Freiburg
Eintritt: 12 / 16 / 20 € für das gesamte Festival oder 7 / 10 / 12 € für einen Festivaltag
Kartenbestellung: telefonisch unter 0761289989 oder per Mail an info@literaturbuero-freiburg.de

Weitere Informationen zur Veranstaltung >
 
Zur Autorin
Lilian Loke,1985 geboren in München, studierte Englische Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur. 2011 war sie Schreibwerkstatt-Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung, erhielt den Publikumstagespreis des Literaturfestivals Wortspiele München und das Literaturstipendium der Landeshauptstadt München. 2012 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil. Seit 2012 arbeitet sie als PR-Beraterin in einer Münchner Agentur im Ressort Bauen & Wohnen, Energie & Technik. Gold in den Straßen ist der Debütroman der Autorin.

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Bio-Hacking oder das endgültige Aus der Privatsphäre

Studie über Bio-Hacking: Öffnen wir unsere Haustüren bald mit  Chip-Implantaten?

Es ist eine Frage der Zeit, bis wir uns diese Chips einpflanzen lassen oder eingepflanzt bekommen. Vielleicht gleich nach der Geburt? Der optimierte und stets überwachte Mensch. Davon träumen nicht nur Diktatoren.

Helicopter-Eltern könnten ihre Kinder stets überwachen. Arbeitgeber ihre Mitarbeiter, eifersüchtige Partner Freund oder Freundin, Krankenkassen ihre Mitglieder usw. Allerdings jene Personengruppen, von denen sich so mancher wünscht, dass sie ständig überwacht werden, die werden das nicht zulassen. Und das dürften vor allem Terroristen sein.

Scan Zeit Magazin App Ingress

Scan Zeit Magazin App Ingress

 Jaron Lanier spricht in einem F.A.Z. Interview von den Konzernen des Silicon Valley von den Guten und Netten, weil sie uns angeblich vor dem Zugriff der Geheimdienste schützen. Was Apple, Facebook, Google und Co. mit unseren Daten machen, kommt in diesem Interview leider nicht zur Sprache. Im aktuellen Zeit Magazin gibt es einen Artikel über die App Ingress, die KZs als Portale zur Eroberung anbietet. Aufgrund dieser Veröffentlichung gab es eine Protestwelle. Das Zeit Magazin schreibt auf seiner Facebook-Seite, dass sich Google entschuldigt hat. Man will zukünftig keine KZs mehr in der Spiele-App anbieten. Es ist schon beschämend, dass eine derartige Intervention überhaupt nötig war. Etwas Gutes hat die Sache dann doch. Es wurde mal wieder kurzzeitig der Holocaust ins Bewusstsein gerufen. Und die Verbindung Internet plus Überwachung und KZ regt hoffentlich zum weiteren Nachdenken an.

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