Das Verbot, für den Silvesterabend 2020 Feuerwerk zu kaufen und abzufeuern, hat Krankenhäuser vor zusätzlicher Überlastung durch Verletzungen in Zusammenhang mit Raketen & Co. geschützt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Umwelt wurde erheblich geschont – wie genau, das wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts der Hochschule Pforzheim untersucht. Lukas Deuschle, Student im Bachelorstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ analysierte gemeinsam mit Jörg Woidasky, Professor für Nachhaltige Produktentwicklung an der Fakultät für Technik, die Frage „Wieviel Kunststoff gelangt durch Silvesterfeuerwerk in die Umwelt?“.
Winzige Tröpfchen in der Atemluft verbreiten Coronaviren
Abhilfe könnten Luftreiniger schaffen. Die Geräte versprechen häufig Keime oder Viren zu fangen. Die Stiftung Warentest hat geprüft, wie gut die drei besten Luftreiniger aus test 3/2020 Aerosole filtern. Das Fazit: Der Philips AC2889/10 kann es am besten, auf Platz 2 liegt der Rowenta Intense Pure Air Connect PU6080. Das dritte Gerät, Soehnle Airfresh Clean Connect 500, schwächelt jedoch bei Alterung.
Philips Luftreiniger 2000er Serie AC2889/10
Mit neuen wie gealterten Filtern prüften die Tester die drei Luftreiniger. Im Neuzustand sind umgerechnet auf einen Raum mit 16 Quadratmetern Fläche und 40 Kubikmetern Raumvolumen nach 20 Minuten die meisten virengroßen Tröpfchen weg: Bei Philips und Rowenta zu je 95 Prozent, beim Soehnle zu 90 Prozent. Doch das funktioniert nur am Anfang. Bei simulierter Alterung änderte sich das Bild deutlich. Der Philips steckte die Alterung gut weg. Bei ihm sinkt die Zahl der kleinsten Partikel um rund 90 Prozent. Beim Rowenta sind es noch rund 80 Prozent und beim Soehnle nur gar noch 46 Prozent. Danach würden also noch viele Tröpfchen in der Raumluft schweben.
Es bleibt mit jedem Luftreiniger ein Restrisiko. Wer einen kleinen Raum nach Gebrauch filtern will, ist mit dem Philips gut bedient. In einem größeren Raum – einem Wohnzimmer etwa mit mehreren Personen wäre dieses Risiko höher. Zusätzliche Maßnahmen wie Abstand halten und das Tragen von Masken sind weiterhin nötig. Ebenso regelmäßiges fünfminütiges Stoßlüften. Noch schwieriger als im Wohnzimmer ist es zum Beispiel in einem 50-Quadratmeter-Klassenzimmer. Dafür wären die getesteten Luftreiniger zu klein.
Talkrunden mit Oberbürgermeister Horn, Gästen aus der Freiburger Bürgerschaft und aus Frankreich, verschiedene Kulturbeiträge und ein Auftritt der Freiburger Band „Between Owls“
Dieses Jahr findet der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Freiburg erstmals komplett digital statt. Alle sind herzlich eingeladen, bei dem Livestream mit dabei zu sein. Gesendet wird von der großen Bühne aus dem Theater Freiburg. Und das vor leeren Rängen, denn aufgrund der Pandemie wird es keine Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort geben. Dafür aber können alle Interessierten das Ereignis digital mitverfolgen. Der Livestream ist über die Seite www.infreiburgzuhause.de oder über www.freiburg.de/neujahrsmatinee für alle zugänglich.
Verbraucherzentrale Hamburg berät bei Ärger mit Inkassodiensten
Der Deutsche Inkasso Dienst DID kündigt Schuldnern auch in der Corona-Pandemie Hausbesuche an. Ein Verbraucher aus Hamburg erhielt ein Schreiben, in dem das Unternehmen mitteilte, ein Außendienstmitarbeiter wolle mit dem Verbraucher über den Ausgleich einer noch ausstehenden Forderung von rund 900 Euro sprechen. Sollte der Verbraucher die Schuld jedoch zeitnah begleichen, würde der DID von einem Hausbesuch absehen.
Wie Bildungsmedien Migration und Migrierende abbilden
„Migration und Bildungsmedien“ heißt ein neuer Tagungsband, den die Augsburger Pädagogin Prof. Dr. Eva Matthes herausgegeben hat. Interdisziplinär, international, historisch und aktuell beleuchtet er Entwicklung und Herstellung von Bildungsmedien, insbesondere Schulbüchern, für Lernende mit Migrationshintergrund.
Dass Bildungserfolg mit dem sozialen, familiären und gesellschaftlichen Umfeld direkt zusammenhängt, ist bekannt. Insbesondere Migrationserfahrungen – eigene und familiäre – sind prägend für den Lebenslauf und den Bildungsweg. Eva Matthes, Professorin für Pädagogik an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät hat nun mit Sylvia Schütze (Universität Bielefeld) einen Sammelband herausgegeben, der sich mit Bildungsmedien für und über Migranten und Migrantinnen befasst. Es geht um Integrationsbemühungen durch Bildungsmedien und förder-, aber auch hinderliche Unterrichts- und Lernbedingungen in diesem Zusammenhang.
Ein Kriminalfall, zwei Perspektiven. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen beim TV-Event „Ferdinand von Schirach: Feinde“ selbst wählen: Verfolgen sie die Geschichte zunächst aus der Sicht des Ermittlers („Gegen die Zeit“) im Ersten oder entscheiden sie sich für die des Strafverteidigers („Das Geständnis“) im WDR Fernsehen? Denn die beiden 90-minütigen Filme kommen am Sonntag, 3. Januar 2021, zeitgleich um 20:15 Uhr auf die Bildschirme. In der ARD-Mediathek ist zudem eine 45-minütige dritte Version („Der Prozess“) abrufbar, die den Fokus auf die Hauptverhandlung und Rechtsfragen legt. Man verpasst nichts, denn der jeweils andere Film wird am späteren Abend in allen beteiligten Programmen ausgestrahlt. Das Erste sendet zusätzlich um 21:45 Uhr die Dokumentation „Ferdinand von Schirach: Feinde – Recht oder Gerechtigkeit?“.
Die Bayerische Staatsregierung hat jetzt ein Soloselbstständigenprogramm aufgesetzt, von dem freie Journalistinnen und Journalisten in der Corona-Krise profitieren können. Sie können bis zu 1.180 Euro für die Monate Oktober bis Dezember 2020 erhalten. Gleichzeitig ist nicht klar, ob es die gleiche Förderung auch ab Januar geben soll.
„ifeu update“ – der neue Podcast aus der Umweltforschun
Heidelberg, 22.12.20. Rechtzeitig mit dem neuen CO2-Preis startet das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung einen eigenen Podcast. In „ifeu update“ wollen die Wissenschaftler*innen des Instituts interessierten Verbraucher*innen einmal monatlich über ihre Forschung berichten, Einblicke in ihre Studien geben und aktuelle Ereignisse aus der Klimapolitik einordnen. In der ersten Folge geht es um den kommenden CO2-Preis.
Wirtschaftsminister Altmaier will den Lobbyverband DIHK e.V. in den Rang einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft erheben
Berlin, 22.12.2020: Wirtschaftsminister Altmaier will den Lobbyistenverband des strukturkonservativsten Teils der deutschen Wirtschaft; DIHK e.V. in den Rang einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft erheben. Zusätzlich will Altmaier dem DIHK eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung zuweisen und ihn ermächtigen, in einem unterstellten Gesamtinteresse zu wirtschaftspolitischen Angelegenheiten in der Öffentlichkeit Stellung zu nehmen. Zukünftig soll der DIHK sogar zu Fragen der Sozialpolitik und des Arbeitsrechts Stellungnahmen abgeben. Dagegen wehren sich die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände in ihrer Funktion als Tarifvertragsparteien und all jene fortschrittlichen Unternehmensverbände und Betriebe, die sich vom DIHK e.V. und seinen Stellungnahmen in der Vergangenheit wiederholt vor den Kopf gestoßen fühlten.
Mehrere Verbesserungen rufen zu respektvollem und angemessenem Verhalten an dem Ort auf
Seit wenigen Tagen ergänzt ein bronzenes Modell den Brunnen am Platz der Alten Synagoge. Es stellt die Synagoge vor der Zerstörung in der Reichspogromnacht Jahr 1938 dar. Auf dem Sockel des Modells ist die Inschrift „Denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt werden, Jesaja 56,7″ auf Deutsch, Hebräisch, Englisch und Französisch zu lesen. Das Zitat stand in ähnlicher Form an dem Eingang der alten Synagoge. Der Künstler und Steinmetz Tobias Eder hat das Modell gefertigt. Eine Jury hat den Vorschlag des Künstlers ausgewählt. Stimmberechtigt waren der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Roland Jerusalem, Leiter des Stadtplanungsamts sowie je ein Mitglied der Israelitischen Gemeinde und der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde.