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Probewohnen im total vernetzten Haus, Medienkompetenz für Lehrer, das digitale Sozialgericht und Frühwarnung bei Hochwasser: Dies sind nur einige Beispiele von mehr als zwanzig IT-Lösungen der „Digitalen Orte“, die sich am 4. Dezember auf der neuen Digitalkonferenz TECHTIDE auf dem Messegelände in Hannover präsentieren.
Hannover. Probewohnen im total vernetzten Haus, Medienkompetenz für Lehrer, das digitale Sozialgericht und Frühwarnung bei Hochwasser: Dies sind nur einige Beispiele von mehr als zwanzig IT-Lösungen der „Digitalen Orte“, die sich am 4. Dezember auf der neuen Digitalkonferenz TECHTIDE auf dem Messegelände in Hannover präsentieren. Mit der Auszeichnung „Digitaler Ort“ prämiert das Niedersächsische Wirtschafts- und Digitalisierungsministerium Unternehmen und Einrichtungen, die sich durch ihr Engagement besonders für das Gelingen der Digitalisierung in Niedersachsen verdient machen.

Schlechte Ausstattung mit Hard- und Software, keine ordentliche Wartung vorhandener Technik und zu wenige Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrerinnen und Lehrer – diese drei Kritikpunkte werden von Schulleiter*innen im Rahmen einer deutschlandweiten Umfrage zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ immer wieder genannt. 5.259 Schulleiter*innen haben sich an der Umfrage beteiligt und bewerten die Digitalausstattung an ihrer Schule sowie die Qualifizierung der Lehrkräfte mit der Schulnote „Drei minus“. Besonders unzufrieden sind Grundschulen mit der Ausstattung an Tablets und interaktiven Tafeln („Smartboards“). Um einen besseren IT-Support zu gewährleisten, sehnen sich viele Schulleiter*innen nach einem „digitalen Hausmeister“. Und auch die befragten Schüler*innen sehen Handlungsbedarf.


Auf der diesjährigen Freiburger Bildungskonferenz wurde mehrfach betont, dass die Ausstattung von Hardware kein Problem mehr sei. Diese Umfrage widerlegt das eindeutig. Auch im Bereich der Lehrkräfte-Fortbildungen ist noch viel Luft nach oben. So fanden mehrere Workshops beim Fachtag „Urbanes Lernen in Freiburg“ in den Klassenzimmern einer Grundschule statt. Menschen – auch über 70-jährige – saßen auf Erstklässler-Stühlen. Respektlosigkeit oder nur Gedankenlosigkeit?

Die Wirkung eines sogenannten Brain-Computer-Interfaces (BCI, Gehirn-Computer-Schnittstelle) beruht darauf, dass die bloße Vorstellung einer Handlung schon messbare Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität auslöst. Diese Signale können ausgelesen und über maschinelle Lernsysteme in Steuersignale umgesetzt werden, die zum Beispiel einen Computer bedienen oder auch eine Prothese bewegen können. In einer jetzt veröffentlichten Studie zeigen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig, der Staatlichen Universität von Navarra und der TU Berlin, dass nach nur einer Stunde Training mit einer Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI) signifikante Veränderungen im Gehirn der Probanden auftraten – das Training mit dem BCI hat also auch unmittelbare Rückwirkungen auf die neuronale Struktur und Funktion des Gehirns.

Eine Studie des Robert Koch-Instituts hat bewiesen: Bildung und Gesundheit hängen zusammen. Der Sozialstatus von Menschen beeinflusst ihre Gesundheit wie kaum ein anderer Faktor und führt dazu, dass Bildungsbenachteiligte bis zu zehn Jahre früher sterben als die Bildungselite. Dr. Eckart von Hirschhausen fragt sich: Warum ist dieser Zusammenhang kaum bekannt? Wie genau bestimmen Schulabschlüsse das ganze Leben? Und sind gute Lehrer wirksamer als Ärzte? „Kein Medikament ist so wirksam wie ein gesunder Lebensstil. Das ist leicht gesagt. Aber gesundes Essen, genug Schlaf, eine ruhige Wohnung, Urlaube, oder eine Sportausrüstung – all das muss man sich erst einmal leisten können.“ Die Dokumentation „Hirschhausen macht Schule – warum Bildung gesund ist“ läuft am Montag, 11. November 2019 um 20.15 Uhr im Ersten und ist ein Beitrag zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“.

Als neues Mitglied des Städtenetzwerks tritt Karlsruhe künftig in einen Austausch mit Großstädten aus der ganzen Welt. Die von der UNESCO ausgewählten Mitglieder des Netzwerks haben Kultur und Kreativität als entscheidenden Teil ihrer eigenen Identität und eine der zentralen Stützen einer nachhaltigen Zukunftsstrategie erkannt. Für den mehr als einjährigen Bewerbungsprozess hatten insgesamt rund 40 Institutionen aus Kultur, Kreativwirtschaft, Forschung, Wissenschaft und der digitalen Open-Source-Szene sowie städtische Gesellschaften und Dienststellen ihre Kräfte gebündelt.
Berlin, 30. Oktober 2019. Obwohl drei unabhängige Labore in Nestlé-Säuglingsmilch krebsverdächtige Mineralölrückstände nachgewiesen haben, verkauft das Unternehmen die Produkte weiter. Gegenüber Eltern behauptet Nestlé, das Milchpulver sei „absolut sicher“, Babys könnten weiter damit gefüttert werden. Eigene Untersuchungen oder Belege für diese Aussage legt der Hersteller jedoch nicht vor. Die Verbraucherorganisation foodwatch, die die Tests vergangene Woche öffentlich gemacht hatte, kritisierte das Verhalten von Nestlé als verantwortungslos. Der größte Lebensmittelhersteller sei in der Pflicht, die Unbedenklichkeit seiner Säuglingsmilch anhand geeigneter Analysen nachzuweisen und alle mit Mineralöl verunreinigten Produkte sofort zurückzurufen. Das lehnt Nestlé jedoch bisher ab. Stattdessen hat das Unternehmen foodwatch zu einem persönlichen „Expertentreffen“ am Frankfurter Flughafen eingeladen. Die Verbraucherorganisation kritisierte die Einladung in einem Schreiben an Nestlé-Deutschland-Chef Marc Boersch als reine Verzögerungstaktik, um von der eigenen Verantwortung abzulenken.

Viele kennen das wohlig-warme Glücksgefühl, das sich beim Verzehr von Süßigkeiten einstellt. Und doch bleibt nach dem Naschen oft ein schweres Gefühl im Magen zurück und Süßes fühlt sich schnell nach Sündigem an. Stefanie Reeb hat dafür eine Lösung parat. Für ihr neues Rezeptbuch Süß & Happy hat die bekannte Ernährungs-Expertin Dessert-Rezepte entwickelt, die Gesundheit und Genuss miteinander verbinden und so das Leben auf allen Ebenen versüßen.
Die sinnesfreudige Köchin und Bäckerin lädt dazu ein, mit ihren Desserts das Leben zu feiern. Alle Rezepte verzichten ganz auf Zucker, Weizen und Milchprodukte und fügen eine besondere Prise Achtsamkeit bei der Zubereitung hinzu. Die 60 raffinierten Kreationen begleiten durch verschiedene Situationen des Alltags: von kleinen Desserts für zwischendurch bis zu üppigeren Festessen mit Freunden und Familie. Auch nostalgische Rezepte in gesunder Wellcuisine-Variante sowie blitzschnelle Last-minute-Ideen sind mit dabei. Einfach Rezepte für alle Anlässe und jede Jahreszeit! Die Rezeptfotos von Thomas Leininger lassen schon beim Durchblättern das Wasser im Mund zusammen laufen. Noch nie haben Schoko-Nuss-Cheesecakes, Erdbeercrumble und Crêpes mit Birnenfüllung schöner ausgesehen.
Stefanie Reeb ist leidenschaftliche Köchin, Foodbloggerin und ganzheitliche Ernährungsberaterin. Wegen zahlreicher Lebensmittelunverträglichkeiten in ihrer Jugend beschäftigte sie sich schon früh mit gesunder Ernährung und entwickelt seitdem leckere Rezepte, die Körper und Seele guttun. In ihrem Ernährungs- und Lifestylekonzept Wellcuisine (www.wellcuisine.de) verbindet sie ihr fundiertes Wissen und ihre Leidenschaft für gutes Essen zu einer neuen, umfassenden Sicht auf Ernährung und Gesundheit. Zuletzt erschienen bei Knaur Balance Schön & gesund (2017) sowie Süß & gesund – Weihnachten (2018).
Working Out Loud (WOL) ist eine Methode für Betriebe, um sich auf
eine neue Art zu vernetzten, zusammenzuarbeiten und zu führen – persönlich oder über Social Media. Bei einem Tagesseminar am Freitag, 29. November, haben Unternehmen die Gelegenheit, das Konzept kennenzulernen. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg Südlicher Oberrhein lädt dazu von 10 Uhr bis 15.30 Uhr in die Aula im Innenstadtrathaus, Rathausplatz 2-4, ein.
Und hier geht es direkt zu WOL https://workingoutloud.com/de/circle-guides
oodwatch zu Klöckner / Mineralöl in Säuglingsmilch
Berlin, 24. Oktober 2019. Mit einem Pressestatement hat Bundesernährungsministerin Julia Klöckner auf die heute von foodwatch veröffentlichten Mineralölnachweise in Milchpulverprodukten für Säuglinge der Hersteller Nestlé und Novalac reagiert. Dazu erklärt Martin Rücker, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch:

„Zu Recht nimmt Frau Klöckner die Hersteller in die Pflicht, nur unbedenkliche Babyprodukte in den Handel zu bringen. Das Problem ist nur: Die Anteilnahme der Ministerin in Bezug auf den Gesundheitsschutz von Kindern und ihr politisches Handeln klaffen weit auseinander. Wer als verantwortliche Ministerin Kinder wie Erwachsene vor gefährlichen Mineralölrückständen schützen möchte, kann heute auf nationaler Ebene verbindlich festlegen, dass Lebensmittel nicht mit aromatischen Mineralölen belastet sein dürfen. Genau dies aber tut Frau Klöckner nicht. Sie bringt lediglich einen seit Jahren in den Ministeriumsschubladen verstaubenden Verordnungsentwurf ins Gespräch, der nicht die Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln, sondern lediglich die in Altpapierverpackungen beschränken würde – und verweist ansonsten auf eine nicht näher beschriebene europaweite Lösung, die aber noch komplett in den Sternen steht. Das ist viel zu wenig.“