Eine Studie untersucht, wie Menschen im Konflikt zwischen ihrem Eigeninteresse und dem Einsatz für ein Gruppenanliegen entscheiden

Ob beruflich oder privat: Immer wieder geraten Menschen in einen Konflikt zwischen Eigeninteresse und dem Interesse der sozialen Gruppe, der sie angehören. Noch komplizierter wird es, wenn zwei oder mehrere Gruppen um ein begehrtes Gut konkurrieren. Um das Interesse der eigenen Gruppe zu verteidigen, müssen Gruppenmitglieder aktiv werden und einen Dienst für die Allgemeinheit übernehmen. Jeder würde aber gerne trittbrettfahren und von dem Engagement anderer Gruppenmitglieder profitieren. Nur tickt aber die Uhr. Wenn nicht bald jemand reagiert, schlägt jemand aus einer konkurrierenden Gruppe zu und die eigene Gruppe geht leer aus. Wer wird wann warum das eigene Interesse nachstellen und den Dienst für die Allgemeinheit übernehmen? Und was kann getan werden, um den Prozess zu optimieren? Eine neue ökonomische Studie liefert Hinweise.













