Kunstforum Wien zeigt Warhol/Basuiat

WARHOL/BASQUIAT

16. Oktober 2013 – 2. Februar 2014
Andy Warhol and Jean-Michel Basquiat, 1985
Sammlung Bischofberger, Schweiz

Jean-Michel Baswuiat , Andy Warhol
Dogs, 1985, Sammlung Bischofberger, Schweiz

Curator: Florian Steininger

Nachdem sich Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat 1983
durch die Vermittlung des Schweizer Galeristen Bruno Bischofberger näher kennengelernt hatten, entstanden
– ebenfalls auf dessen Anregung – zahlreiche Gemeinschaftsarbeiten
(Collaborations), die Einblicke in einen facettenreichen künstlerischen
Dialog dieser beiden so unterschiedlichen Künstlercharaktere gewähren.
Warhols emblematische, konzentrierte Handschrift verbindet sich auf
der Leinwand mit Basquiats unmittelbarem, expressiven Strich. Die Collaborations
stehen im Zentrum der Ausstellung und werden Seite an Seite mit individuellen
Werken beider Künstler aus derselben Schaffensperiode gezeigt.
Bei Warhol sind dies vor allem die sogenannten Black and
White Paintings, die in ihrer zeichnerischen Qualität an seine frühe Pionierphase
der Pop-Art um 1960 denken lassen.
Durch die Integration von Konsumgütern und Motiven der
Alltagswelt mittels Siebdruck in seine Kunst avancierten
etwa Campbell’s Soup Can oder Marilyn Monroe, die Warhol
in seinem späten monumentalen Retrospective Painting
Revue passieren lässt, zu Ikonen der Kunstgeschichte.
Warhol nimmt auch auf die Alten Meister Bezug, wenn
er etwa Leonardos Mona Lisa oder Das letzte Abendmahl
paraphrasiert.

Blick in die Ausstellung

Von Basquiat werden Gemälde und Arbeiten auf Papier mit grafischem Fokus präsentiert, die zwischen 1981 und
1986 entstanden sind. Während in Basquiats Frühwerk noch eindeutig Referenzen an den Graffiti-Stil erkennbar
sind, wird seine Malweise zu Mitte der 1980er-Jahre in ihrer Struktur kleinteiliger, schriftlicher und detaillierter in der motivischen Setzung. Die Zeichnungen Basquiats sind
übersät mit Text-Fragmenten und intermedialen Verweisen, er speist sein Motivrepertoire aus den unterschiedlichsten
Quellen: Alltagskultur, Geschichte, Religion, Sport, Musik. Basquiats künstlerisches Vermächtnis gilt heute als einer der großen Meilensteine der Neuen Malerei-Bewegung
der 1980er-Jahre, mit dem der Künstler die vormals weiß

Blick in die Ausstellung

dominierte Bastion von Kunst und Kunstmarkt im Sturm eroberte.
Andy Warhol and Jean-Michel Basquiat had become closely acquainted in 1983 through the agency of the Swiss gallery
owner Bruno Bischofberger, and it was at all events due to his encouragement that they later produced numerous collaborative works (Collaborations), which afford insight into a multifaceted artistic dialogue between these two verydifferent artist personalities. Warhol’s emblematic, concentrated style combines on the canvas with Basquiat’s
direct, expressionist touch. The Collaborations are the focus of the
exhibition and shown side by side with individual works by
both artists from the same creative period.

Jean-Michel Baswuiat , Andy Warhol
Clearboy, 1985, Sammlung Bischofberger, Schweiz

The works by Warhol primarily include the so called Black
and White Paintings, reminiscent in their graphic quality
of his early pioneer phase of pop art around 1960. The
integration of consumer products and everyday motifs into
his art using silk screen printing eventually made works
such as Campbell’s Soup Can and Marilyn Monroe into icons of art history – Warhol revisited them in his late, monumental
Retrospective Painting. Warhol also alludes to the Old Masters, for instance by paraphrasing Leonardo’s Mona Lisa
and The Last Supper.
The Basquiat contingent encompasses paintings and works on paper with a graphic focus produced between 1981 and 1986. While Basquiat’s early work still demonstrates distinct references to the graffiti style, his painting in the
mid-1980s shows a structure that is smaller in scale and
with more writing, more detailed in motif placement.
Basquiat’s drawings teem with text fragments and intermedial
references; he draws from the most diverse sources
for his motif repertoire: everyday culture, religion, sport,
music. Basquiat’s artistic legacy is deemed today to be one
of the great milestones in the New Painting movement of
the 1980s, with which he took the bastion of the hitherto
white-dominated art and art market by storm.

Chronologie

1928: Andy Warhol wird am 6. August als Andrew Warhola in Pittsburgh,
Pennsylvania geboren

1945 – 49:

Warhol studiert Pictorial Design am Carnegie Institute of Technology in
Pittsburgh

1949:

Warhol geht nach New York, ändert seinen Namen in Andy Warhol,
arbeitet als Grafiker

1960:

Jean-Michel Basquiat wird am 22. Dezember in Brooklyn, New York geboren

1961:

Warhol malt seine ersten Gemälde mit Pop-Art-Motiven

1962:

Warhol arbeitet mit der Technik des Siebdrucks, erste Ausstellung in
der New Yorker Stable Gallery

1964/65: Basquiat fertigt erste Zeichnungen, zahlreiche Museumsbesuche
mit seiner Mutter

1964:

Warhols Factory wird zum Zentrum der New Yorker Kunstszene, erste
Ausstellung in Europa in der Ileana Sonnabend Galerie, Paris
1965:

Warhols erste Retrospektive am Institute of Contemporary Art in
Philadelphia

1966:

Warhol lernt den Schweizer Galeristen Bruno Bischofberger kennen

1968:

Basquiat zeichnet Cartoons, inspiriert von Henry Grays Anatomiebuch
Gray’s Anatomy, das ihm seine Mutter anlässlich eines längeren
Krankenhausaufenthalts infolge eines Unfalls schenkt

1968:

Schussattentat auf Warhol in der Factory, zweimonatiger
Krankenhausaufenthalt

1978:

Warhol malt Celebrity-Porträts, Auftragsporträts, Ausstellungen im
Kunsthaus Zürich und im Louis iana Museum Humlebaek in Dänemark

1976/77:

Basquiat lernt Al Diaz, einen Graffiti-Künstler, kennen, mit dem er das
SAMO©-Projekt (»Same Old Shit«) beginnt, gemeinsam sprühen sie
Wörter und Sätze an Häuserwände in Lower Manhattan und SoHo

1979:

Basquiats pielt in der Noise-Band Gray, Auftritte in New Yorker Clubs, Ende
der Zusammenarbeit mit Al Diaz, an den Häuserwänden ist zu lesen: »SAMO© is dead.«

1980:

Basquiats erste Gruppenausstellung
The Times Square Show in New York

1981:

Basquiat nimmt an der New York/New Wave-Ausstellung im
PS1 in Queens teil, lernt die Galeristen Bruno Bischofberger, Annina
Nosei und Emilio Mazzoli kennen, im selben Jahr erste Einzelausstellung in der Galleria d’Arte Emilio Mazzoli in Modena, Italien, im Dezember erscheint der
Artikel »The Radiant Child« von René Ricard in Artforum

1982:

Basquiat wird von Bruno Bischofberger als Galerist vertreten,
Bekanntschaft mit Andy Warhol, nimmt als jüngster Künstler überhaupt an der
documenta7 in Kassel teil

1983:

Basquiat besucht häufig Warhols Factory, er mietet von Warhol ein
Apartment mit Atelier in der Great Jones Street 57, im Dezember schlägt Bruno
Bischofberger Warhol, Basquiat und Francesco Clemente vor, künstlerisch
zusammenzuarbeiten

1984:

Warhol und Basquiat arbeiten ohne Clemente gemeinsam weiter, im
September werden 15 Gemeinschaftsarbeiten bei Bruno Bischofberger gezeigt
1984:
Basquiats erste Einzelausstellung in der Mary Boone Gallery in New York,
erste Museumsausstellung in Edinburgh, die auch in London und Rotterdam zu
sehen ist

1985:
die Collaborations
werden in der Tony Shafrazi Gallery in New York gezeigt

1985:
Basquiat am Cover des New York Times Magazine, Coverstory
»New Art, New Money«

1986:
Warhols letzte Selbstporträt mit weißer Perücke entsteht

1986:
Bruno Bischofberger zeigt die Ausstellung Collaborations:
Basquiat and Warhol

1987:
Warhol stirbt am 22. Februar mit 58 Jahren an den Folgen einer
Routineoperation in New York

1988:
Basquiat reist nach Maui, Hawaii zum Drogenentzug, stirbt am 12. August
mit 27 Jahren nach einer Überdosis in seinem New Yorker Apartment

Ausstellung „Warhol-Basquiat“

Dauer:    16. Oktober 2013 bis 2. Februar 2014
Ort:      Bank Austria Kunstforum Wien
Adresse:  1010 Wien, Freyung 8
Website:  http://www.bankaustria-kunstforum.at
Facebook: http://www.facebook.com/kunstforumwien
Lageplan: http://g.co/maps/k9ffd
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Nur noch 20 Tage: READING ANDY WARHOL

LETZTE GELEGENHEIT:  READING ANDY WARHOL

Nur noch 20 Tage, bis 12. Januar, können die Besucher Andy Warhol von einer bislang unbekannten Seite neu entdecken.

In einer beeindruckenden Vielfalt wird das kreative Verhältnis des Pop Art Künstlers zur Literatur vorgestellt.

Der berühmteste Pop Art Künstler hatte ein sehr inniges Verhältnis zu Büchern, und dies ist bis heute auch vielen Kennern nicht bekannt.
Die Ausstellung im Museum Brandhorst zeigt erstmals, dass Warhol seit seinen Studientagen in den vierziger Jahren bis zu seinem Tod 1987 durchgängig kreativ an Büchern arbeitete. Illustrationen berühmter Romane fertigte er bereits während seines Studiums an. Als erfolgreicher Grafiker schuf Warhol in den fünfziger Jahren verspielte Themenhefte, die er in der New Yorker Modewelt als Werbegeschenke verteilte. Schon bald erhielt Warhol Aufträge von großen Verlagen wie Doubleday oder New Directions, um Bucheinbände zu entwerfen sowie Koch- oder Kinderbücher zu illustrieren.

In den frühen Jahren der Factory überließ der mittlerweile berühmte Maler befreundeten Dichtern Siebdrucke und Fotos für ihre Gedichtbände. Schließlich stellte er mit Factory-Künstlern Bildbände aus dem dort entstandenen Film- und Fotomaterial zusammen. Aus Tonbandaufnahmen schuf er Texte, die herkömmliche Literaturgenres sprengten und zugleich ein Bild von Warhol selbst geprägt haben, das bis heute die Rezeption seines Werkes bestimmt. In dieser chronologisch angelegten Überblicksschau offenbaren die von Warhol gestalteten Bücher eine überraschend unbekannte Seite des berühmten Künstlers.

Letzte Gelegenheit also, die Ausstellung zu besuchen! Die eigens für diese Schau gestaltete Ausstellungsarchitektur lädt dazu ein, die Welt der von Warhol gestalteten Bücher zu erkunden.

An den Feiertagen ist das Museum Brandhorst am 26.12.2013 und am 01.01.2014 für Sie geöffnet.

Kuratorin: Dr. Nina Schleif

DIALOGFÜHRUNGEN
Schrift und Typografie
Mit Oliver Linke, Typographische Gesellschaft München, und Nina Schleif
DO 08.01.2014, 15.00 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl

Schein und Sein bei Warhol
Dialog zwischen Nina Schleif und Uta Piereth
DO 09.01.2014, 18.30 Uhr
Begrenzte Teilnehmerzahl

AUSSTELLUNGSFÜHRUNGEN
Jeden DI, 15.00 Uhr

FÜR ALLE FÜHRUNGEN GILT:
Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung 1 Stunde vorab an der Museumskasse.

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Konsum ist für viele Menschen zum Sinn des Lebens geworden

„Gefährlicher Chic. Woher kommen unsere Kleider?“ – 9. bis 14. Dezember in Fernsehen, Radio und Internet

Im April dieses Jahres geschah die Katastrophe: In Bangladesh brach eine Textilfabrik zusammen, mehr als 1.100 Menschen kamen ums Leben. Eine menschliche Tragödie, die eine ganze Branche in Verruf brachte. Wie miserabel die Arbeitsbedingungen sind, unter denen in Bangladesh die Ware für viele Bekleidungsunternehmen, auch deutsche, produziert wird – das war nicht mehr zu übersehen.

Näherinnen in einer Textilfabrik in Bangladesh fertigen Billigkleidung für den europäischen Markt© WDR/VISUM
Aber was hat sich seitdem geändert? Und wie verhält man sich am besten als Verbraucher, wenn man mit gutem Gewissen Kleidung kaufen möchte? Die WDR Programmaktion „Gefährlicher Chic. Woher kommen unsere Kleider?“ fragt nach und klärt auf. Hat bei den Textilunternehmen ein Umdenken stattgefunden? Hat es nachhaltige Veränderungen gegeben? Was sollte man als Konsument wissen und beachten, wenn man durch das eigene Kaufverhalten menschenwürdige und ökologisch vertretbare Produktionsbedingungen in der Textilbranche befördern möchte? Antworten auf diese und andere Fragen bietet die WDR Themenwoche vom 9. bis 14. Dezember. Im Fernsehen, im Radio und auf wdr.de.
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Nutzungsverhalten bei E-Mail und Internet kaum verändert

Studie der Internet World Messe

Das Nutzungsverhalten der Deutschen bei E-Mail und Internet kaum verändert

Trotz NSA-Affäre nutzen 83 Prozent der Deutschen E-Mail-Dienste unverändert
Nutzer zeigen keine Veränderung im Umgang mit Internet-Datendiensten

MIn Zeiten des NSA-Skandals ist in Deutschland viel in Bewegung: Datenschützer fordern mehr Kontrolle, Anwälte demonstrieren gegen Geheimdienstprogramme und in den Koalitionsverhandlungen werden Cyber-Sicherheitsstrategien diskutiert. Die Nutzer hingegen zeigen sich eher gelassen: Trotz der Datenspionage zeigt ein Großteil der Internetnutzer keinerlei Veränderungen im Umgang mit Internet-Diensten wie E-Mail, Datenspeicherung in der Cloud und Social Media. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg im Auftrag der Internet World Messe unter deutschen Internetnutzern durchgeführt hat.

Aber auch ein großer Teil der Rechtsanwälte und Steuerberater gibt sich sorglos. Sie verschicken weiterhin völlig unverschlüsselt sensible Informationen an ihre Mandanten. Meist scheuen sie den Aufwand. Andere geben als Begründung an, dass ja nichts wirklich sicher sei. Jetzt müssen Steuerberater die Steuererklärungen ihrer Mandanten über die DATEV oder andere Anbieter an das Finanzamt online versenden. Da die Finanzämter schon beim Porto sparen und mit Billiganbietern versenden, kann man nur hoffen, dass im Interesse des Datenschutzes in ihren Rechenzentren nicht auch den billigsten Anbieter genommen haben.

Insbesondere die E-Mail-Dienste werden laut Angaben der User fast unverändert genutzt (83 Prozent). Lediglich im Bereich Cloud-Dienste (31 Prozent) und Social Media (32 Prozent) legen die Befragten ein bewussteres Verhalten im Umgang mit Daten an den Tag. Eher unerfahrene Internet-Nutzer neigen zu größerer Vorsicht: Hier verzichten gar rund ein Viertel der Nutzer auf Dienste wie Cloud- bzw. Online-Speicher, Chats, Foren und Social Media. Nur E-Mail-Dienste bleiben weiterhin unersetzlich. Im Gegensatz dazu sehen erfahrene Nutzer weniger Gefahr: Nicht einmal jeder Zehnte ist bereit, auf die Nutzung von Internet-Diensten zu verzichten.

Die 36- bis 55-jährigen Internetnutzer zeigen ein stärkeres Bewusstsein im Umgang mit Internet-Datendiensten. Insbesondere bei Cloud bzw. Online-Speicher sowie sozialen Netzwerken ist in dieser Gruppe eine deutliche Veränderung feststellbar: Etwas mehr als ein Drittel geht mit diesen Internetdiensten seit der NSA-Affäre sensibler um.

Über die Studie
Die Internet World Messe führt in Zusammenarbeit mit dem Institut ibi research an der Universität Regensburg eine Online-Befragung zum Thema „Digitalisierung der Gesellschaft“ durch. Die Studie erhebt die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf den Handel sowie auf gesellschaftspolitische Themen wie Sicherheit im Internet. Die Ergebnisse über die NSA-Thematik ist ein vorläufiger Zwischenbericht, die Befragung läuft noch bis Anfang Januar. Die Ergebnisse der kompletten Studie werden im Rahmen der Internet World am 25. und 26. Februar 2014 in München vorgestellt.

Links
http://www.internetworld-messe.de
Hier geht es zur Online-Umfrage: http://www.ibi.de/digital2014

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Jung und Alt am Steuer

  Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden in Deutschland immer spürbarer.

Foto: DVR

Dies führt unter anderem zu einer beständig wachsenden Zahl älterer Menschen, die auch als Autofahrerinnen und Autofahrer unterwegs sein werden. Werden die mobilen älteren Menschen zur Problemgruppe? Ist ein altersbezogener generalpräventiver Ansatz die Lösung? Sind die kognitiven und motorischen Kom- petenzen von Älteren stark begrenzt für komplexe Fahrsituationen, oder kann ihre Fahrkompetenz durch ein professionelles Fahrtraining verbessert werden? Können technische Maßnahmen im Fahrzeug und bauliche Optimierungen in der Verkehrsumgebung dabei helfen, dass wir alle im Alter mobil bleiben können? Welche Rolle spielt dabei die intelligen

te Fahrzeugtechnik? Wie sieht die Mobilität im Jahr 2030 aus, wenn die Zahl der Menschen über 65 Jahren auf etwa 22 Millionen hochgeschnellt ist? Was machen diese vielen Menschen tagtäglich, von denen man annimmt, dass sie auch im Alter ihre Lebensgewohnheiten fortführen werden?

Neben den Älteren wollen wir auch die jungen Fahrer in den Blick nehmen. Trotz der seit Jahren positiven Entwicklung bei den Unfallzahlen der 18- bis 24-Jährigen in Deutschland sterben die jungen Fahrer überproportional häufig bei einem Verkehrsunfall oder werden verletzt. Mehr als ein Viertel der bei einem Unfall als Pkw-Fahrer oder -Mitfahrer Getöteten gehört dieser Altersgruppe an. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung hingegen liegt mit etwa acht Prozent deutlich darunter. Dabei ist die Gruppe der jungen Fahrer alles andere als homogen. Wie stark wirkt sich der Einfluss von Lebensstilen auf das Fahrverhalten und das Unfallrisiko junger Fahrerinnen und Fahrer aus? Kann ein standardisiertes Monitoring in der Fahranfängervorbereitung helfen, die Unfallzahlen weiter zu reduzieren? Können Erkenntnisse der europaweiten Studie SARTRE 4 die Ver- kehrssicherheitsarbeit in Deutschland beeinflussen?

Antworten darauf will der DVR am 7. und 8. November 13 geben.

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Wozu noch Datenschutz? Ich habe nichts zu verbergen …..

… lautet nicht selten auch in Talkshows das Credo junger Leute. Einer davon ist Dr. Jan Böhmermann, ZDFneo, am 29. Oktober 13 bei Markus Lanz.

Das Volk der Schnäppchenjäger nimmt es beim Datenschutz nicht so genau – Hauptsache es kostet nichts

Hierzulande ist es etwas ruhig um den Datenschutz geworden. Der Bundestagswahlkampf ließ kaum Spielraum für andere Themen. Nun, da die FDP ganz ausgeschieden ist, und die Grünenspitze den schnellen Rückzug angetreten hat, können wir uns vielleicht bis zu den beginnenden Koalitionsverhandlungen mal wieder dem Datenschutz – insbesondere dem Patientendatenschutz – zuwenden.

Am 1. September 2013 konnte man in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung unter der Überschrift „Generation Whatsapp“ lesen, dass rund 300 Millionen Menschen mit Whatsapp kommunizieren.

Längst ist bekannt, dass Whatsapp in Sachen Datenschutz kein leuchtendes Vorbild ist. Den Usern scheint dies aber völlig egal zu sein. Hauptsache kostenlos. Es ist nicht neu, dass scheinbar „kostenlos“ eine andere Form der Bezahlung zur Folge hat: Man bezahlt mit seinen Daten. In diesem Fall zahlen Freunde, Bekannte und andere, deren Daten in den Handys von Whatsapp-Usern gespeichert sind gleich mit. Gefragt werden sie allerdings nicht, ob sie das wollen.

Und damit die geneigten F.A.S Leser, die vielleicht noch Bedenken haben Whatsapp zu nutzen, diese schnell über Bord werfen können, kommen nicht nur junge Leute zu Wort, die sagen, dass Facebook längst nicht mehr cool sei, sondern auch gestandene Persönlichkeiten wie Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Montgomery verschickt 10 bis 20 Nachrichten pro Tag, teilt er mit. Und damit auch alle gleich wissen, um wen es sich bei Frank Ulrich Montgomery handelt, zeigt sein Status eine Spritze, einen Krankenwagen und 2 Tatzen. Und nach eigenen Angaben kommuniziert er in langweiligen Sitzungen auch mit Kollegen über Whatsapp. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass Montgomery Whatsapp auch beruflich nutzt. Um welche Art Kollegen es sich dabei handelt, erfährt man in diesem Artikel nicht. Das wissen nur diejenigen, die die Daten von Whatsapp auslesen.

An dieser Stelle darf der geneigte Leser sich gerne fragen, ob vielleicht der eine oder andere seiner Ärzte auch über Whatsapp kommuniziert, und wie es dann um den Patientendatenschutz bestellt ist.

Es gibt natürlich noch viel mehr Beispiele, die zum Nachdenken anregen.

Die Berliner Charité speichert Röntgenbilder so ab, dass Ärzte diese über ein Tablet abrufen können. So haben sie die Röntgenbilder auch bei der Visite am Krankenbett dabei. Die Übertragung erfolgt über WLAN. Ein verschlüsseltes System, das bis vor Kurzem noch als sehr sicher gelten konnte. Nun, da man weiß, dass NSA und andere Geheimdienste auch diese Verschlüsselungen knacken können, ist der Patientendatenschutz zumindest gefährdet.

Die Charité geht aber noch einen Schritt weiter. Bei neurochirurgischen Eingriffen wird mit einer App navigiert. Laut Pressemitteilung verspricht dies mehr Sicherheit für Patienten durch eine neue Navigationstechnologie. Mit Hilfe einer smartphone-basierten Technologie werden Chirurgen bei der Planung und Durchführung einer bestimmten neurochirurgischen Operation unterstützt. Das neuartige Verfahren hat die Charité gemeinsam mit einem Potsdamer Medizinproduktehersteller entwickelt. Noch befindet sich die Metastudie in der Durchführung, d. h. es werden noch nicht alle Eingriffe dieser Art mit Hilfe der App durchgeführt. Wie es hierbei um den Patientendatenschutz bestellt ist, konnte man der Pressemitteilung leider nicht entnehmen.

Seit den Enthüllungen von Edward Snowden wissen wir, dass Smartphones auch dann aktiv sind, wenn sie ausgeschaltet sind. Wenn jetzt diese Smartphones in den Operationssälen liegen bleiben, dann könnte dies doch bedeuten, dass weitaus mehr Daten nach „Irgendwo“ übertragen werden, als dem einzelnen Patienten u. Umständen lieb sein kann. Das gilt natürlich jetzt auch schon für Arztpraxen, wenn Patienten oder Ärzte Smartphones mit in das Behandlungszimmer nehmen.

Die Horrorvision wäre letztendlich, dass uns die Pharmaindustrie, Anbieter von Life Science, Krankenversicherungen etc. mit kostenlosen Info-Apps locken, die nur vorgeben für uns nützlich zu sein. In Wirklichkeit greifen sie unsere Daten beim Arztbesuch ab, um sie zu ihren Gunsten oder auch gegen uns zu verwenden.

Dabei können die neuen technischen Möglichkeiten viele sinnvolle Anwendungen bieten. Notrufsysteme, z. B. oder Datenabgleich bei der Vergabe verschiedener Medikamente, um so ungewollte Wechselwirkungen zu verhindern. Ältere Menschen an die Einnahme wichtiger Medikamenten erinnern. Demenzkranke mittels GPS finden, wenn diese sich verlaufen haben oder Katastropheneinsätze koodrdinieren.

Ob langfristig der Nutzen oder der Schaden für Patienten überwiegen wird, das werden wir, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren wissen. Dann wird ein Ausstieg aus dieser Technologie jedoch nicht mehr möglich sein.

Schöne neue Welt! Patientendatenschutz ade!

Aktualisiert am 31. Oktober 2013:
Und heute schreibt die Zeit, dass Ärzte und Apotheker unsere Daten an die Pharmaindustrie verkaufen . Die IMS Data wird darüber not amused sein, pfuscht doch da jemand in ihr lukratives Geschäftsmodell.

Aktualisiert am 19.12.2013

„Die dunkle Seite von Whats App“

http://www.androidpit.de/die-dunkle-seite-von-whatsapp-nutzungsbedingungen

 

 

 

 

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Angebliche Registrierung beim WikiLeaks-Forum

Hier nun die angekündigte eMail-Nachricht. Für den Inhalt der Nachricht ist deren Verfasser  verantwortlich. 

Hallo,
 
ich bin einer der Admins des WikiLeaks Forum. Wir sind eben auf euren Artikel gestoßen. Wir würden dazu gern ein paar Sachen sagen.
 
Zwar hatte WikiLeaks einmal von uns verlangt, ihnen sämtlich 15.000 Email Adressen der Mitglieder unseres Forums zu geben, doch haben wir aus Datenschutzgründen abgelehnt. Sofern sich nicht jemand wiederrechtlich und ohne unser Wissen Zugang dazu verschaffen konnte (was wir für ausgeschlossen halten, da das Forum über gute Sicherheitsvorkehrungen verfügt) wurden die Email-Adressen unserer Mitglieder niemals an Dritte weitergegeben. Wir gehen daher davon aus, dass die Seite wlfriends.org registrierte Email-Adressen an die Verfasser dieser Email weitergegeben hat.
 
Es handelt sich dabei jedenfalls um eine böswillige Attacke, wie wir sie schon lange immer wieder erdulden mussten; keinesfalls sprechen die Verfasser der Nachricht für die „Friends of WikiLeaks“ Gemeinschaft. Auf der FOWL Facebook Seite erschien eine Entschuldigung: https://www.facebook.com/WikiLeaks.FoWl/posts/597162466988766
 
Die Attacken, die wir bisher erdulden mussten, kamen zum einen von einer kleinen Gruppe Menschen, die einen persönlichen Hass gegen den Gründer des Forums und das Forum selbst hegen, daher nicht weiter beachtenswert sind. Zum anderen jedoch befanden sich unter den Angreifern zwei Accounts, die zur Entourage Assange’s zählen, wahrscheinlich sogar von ihm selbst kontrolliert werden, wie wir stark vermuten: @gerge42 und @marthagroup.

Bisher war das Assange’s modus operandi, er griff uns nicht direkt an sondern verbarg sich hinter Dritten, sodass nichts direkt auf ihn zurückzuführen war. Als er die Entschuldigung auf der FoWL Seite sah, verlor er allerdings seine Kontrolle und ließ sich hierzu verleiten:
https://twitter.com/wikileaks/status/387193725790588928
Noch bemerkenswerter ist der zweite Tweet von @wikileaks in dem Gesrpäch, in dem Julian behauptet „There is no ‚FoWL USA‘; it is a fraud on the public, as is @wikileaks_forum“
Damit versetzt er nicht nur seinen Unterstützern in den USA ein Ohrfeige (https://twitter.com/wikileaks_forum/status/387223019271094272) sondern macht sich u.U. auch strafbar, verstößt aber jedenfalls gegen die Twitter-Vorschriften, indem er uns „fraud“, also „Betrug“ vorwirft. Sollte der Tweet gelöscht werden verfügen wir natürlich über Screenshots.
 
Auch im Forum wurde die Frage nach diesen Emails aufgebracht, siehe hierzu: http://www.wikileaks-forum.com/wikileaks-supporters-forum-wikileaks-news/23/whats-the-problem-between-wikileaks-and-the-forum/23802/msg54249#msg54249
 
Abschließend befindet sich hier ein Post, das die Geschichte des Forums seit seiner Gründung mit Hilfe und offizieller Unterstützung von WikiLeaks dokumentiert: http://www.wikileaks-forum.com/our-mission-statement/2/facts-about-the-wikileaks-forum/23849/
 
Wir freuen uns jederzeit, weitere Fragen zu beantworten!
 
Viele Grüße,
 
Admin

 

Update.

Hatte gerade ein interessantes Gespräch zu diesem Thema. Warte jetzt auf die versprochenen Infos.

Hier noch ein Link zum Forum: http://www.wikileaks-forum.com/our-mission-statement/2/mission-statement/2365/

Diese eMail wurde heute versandt. Was dahinter steckt ist nicht wirklich ersichtlich. Die Nachricht wurde auch an Leute geschickt, die dort gar nicht registriert sind. Wer weiß mehr darüber? Die Einträge und Kommentare auf dieser Seite zeigen, dass bislang keine Klarheit herrscht. http://bit.ly/1hyO4LD

Dear user,

You are contacted because you are still registered with wikileaks-forum.com. This is to warn you that this website can not be trusted. People joined this forum in the belief that they were becoming members of WikiLeaks’ official forum, a place to express and nurture their support. Regrettably, this is not true anymore.

The forum site owner lost the trust of WikiLeaks as he pursues his own agenda. Over the past few months, he openly turned against WikiLeaks. Several forum administrators and moderators have been replaced by new staffers who can not be considered as supporters of WikiLeaks. One of the forum’s co-founders turned out to be a paid FBI informant.

Some months ago, the forum staff decided to remove the „Syria Files“ board from the forum claiming that the release of the Syria Files would „only support the destruction of an elected government resulting in the deaths of over 60,000 innocent Syrians.“ The forum staff blamed WikiLeaks for being „part of a propaganda war against a sovereign state“ and repeatingly insinuated a connection between the Syria Files release and the deaths of civilians.

The forum staff aggressively attacks WikiLeaks on Twitter, frequently claiming to speak on behalf of the 15,000 registered forum users. The latest incident: In response to WikiLeaks’ extensive criticism of the upcoming anti-WikiLeaks movie „The Fifth Estate“, the forum staff tweeted: „People aren’t stupid, they don’t need to be brainwashed by WikiLeaks.“

WikiLeaks has publicly distanced itself from the forum and stated:
„The ’WikiLeaks Forum’ is not run or endorsed by WikiLeaks and has no connection to WikiLeaks whatsoever.“

If you want to support WikiLeaks then stop supporting this forum.

It is strongly recommended not to trust the forum staff. Note that most staffers use several identities (e.g. Jerbar and Riney actually is one person). Be aware that ANY conversation with staffers is logged and kept for future use.

If you wish to keep informed on WikiLeaks related matters, there are several credible websites you can turn to, like This Day in WikiLeaks and WikiLeaks Press.

Regards,
Friends of WikiLeaks

This is a one-off mailing only. Please do not reply to this e-mail.
We will not be sending any further messages to your e-mail address.
The senders are not affiliated with WikiLeaks.

 

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Welt-Mädchentag: Ozeaneum Stralsund ganz in Pink

Kinderhilfswerk Plan setzt am 11. Oktober in Stralsund und bundesweit Zeichen

 Zum Welt-Mädchentag am 11. Oktober macht das Kinderhilfswerk Plan International Deutschland mit einer einzigartigen Aktion auf die Situation von Mädchen in Entwicklungsländern aufmerksam: In ganz Deutschland erstrahlen bekannte Gebäude und Wahrzeichen in Pink, so auch das Ozeaneum Stralsund. Auf Initiative von Plan und seiner Aktionsgruppen setzen weiterhin der Berliner Funkturm, der Hamburger Michel, die längste Burg der Welt im bayerischen Burghausen, das Schweriner Schloss sowie viele weitere prägnante Stätten pink leuchtend Zeichen für die Rechte von Mädchen.

In vielen Ländern werden Mädchen benachteiligt und diskriminiert, oft sind sie Gewalt schutzlos ausgeliefert. Im Rahmen seiner Kampagne Because I am a Girl setzt sich Plan weltweit für die Belange von Mädchen ein. Am Welt-Mädchentag, dem 11. Oktober, wird Plan dieses Jahr mit Veranstaltungen bundesweit auf die Situation von Mädchen in Afrika, Asien und Lateinamerika aufmerksam machen, damit sie die gleichen Chancen erhalten wie Jungen und mindestens neun Jahre zur Schule gehen können.

Unterstützung bekommen Plan und seine Kampagne Because I am a Girl auch aus Stralsund. Mit einem Stand informiert die Plan-Aktionsgruppe Vorpommern/Rügen am 11. Oktober im Foyer des Ozeaneums über die Arbeit von Plan für mehr Chancengleichheit von Mädchen weltweit. Am Abend wird das Ozeaneum pink angestrahlt.

Der internationale UN-Tag wurde auf Initiative von Plan ausgerufen. Am ersten Welt-Mädchentag im vergangenen Jahr leuchteten Wahrzeichen und Monumente auf der ganzen Welt, darunter das Empire State Building in New York, das Riesenrad London Eye, die kleine Meerjungfrau in Kopenhagen oder die Niagara Wasserfälle.

Der Auftakt zum diesjährigen Welt-Mädchentag findet am 10. Oktober 2013 in Berlin statt. Zum zweiten Mal führt die Kinderhilfsorganisation an diesem Tag die Verleihung des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte durch. Am 11. Oktober 2013 richtet der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg anlässlich des Welt-Mädchentages einen Empfang zu Ehren von Plan International Deutschland aus. In diesem Rahmen stellt Plan auch seinen neuen Because I am a Girl-Report vor, dieses Jahr zum Thema „Mädchen in Katastrophensituationen“.

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Close-up im EMP-Museum

Close-up im EMP-Museum: Was haben Barack Obama, George Clooney und Andre Agassi gemeinsam?

EMP von oben (Spaceneedle)
Foto: © Hans-J. Hinken

Das Experience Music Project (EMP) Museum in Seattle ist von November bis Februar um eine Attraktion reicher: Die Ausstellung „Martin Schoeller: Close Up“ zeigt hautnahe Porträtaufnahmen von etwa 50 Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Musik und Showbiz. Um die Gleichheit aller Menschen hervorzuheben, sieht man ebenfalls Fotografien von „nicht-berühmten“ Menschen aus dem Alltag.

Foto: © Hans-J. Hinken

Unter den spektakulären großflächigen Headshots befinden sich unter anderem Barack Obama, Angelina Jolie, Brad Pitt, George Clooney, Andre Agassi, Kanye West, Cate Blanchett, Jack Nicholson und Meryl Streep. Der Fotograf Martin Schoeller nennt diese Bilder selbst „Close-Ups“. Durch die einzigartigen Aufnahmen kommt der Betrachter dem Abgebildeten näher, als selbst eine persönliche Begegnung es ermöglichen würde. In einer stets gleichen Technik misst Schoeller die Augenhöhe seines Gegenübers und bringt dann die Kameralinse genau auf gleiche Höhe. Statt eines Kamerablitzes verwendet er weiches Neonlicht – so entstehen auch die charakteristischen „Katzenaugen“.

Der 1968 in München geborene Martin Schoeller ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Porträtfotografen. Nach dem Studium der Fotografie in Berlin und in Hamburg arbeitete er für vier Jahre als Assistent von Annie Leibovitz in New York, bevor er 1996 seine eigene Karriere begann. Schoeller arbeitet regelmäßig für renommierte Magazine wie „Rolling Stone“, „GQ“ und „Vogue“.

Die menschlichen Gesichter sind ab dem 16. November 2013 bis zum 16. Februar 2014 im Experience Music Project (EMP) Museum in Seattle zu bewundern.

Das Museum befindet sich am Seattle Center, direkt neben der berühmten Space Needle, und zeigt innovative und kreative Ausstellungen rund um die Themen Musik, Science Fiction und Popkultur. Es bietet somit einen unterhaltsamen Einblick in die kulturellen Aspekte der heutigen Zeit. Derzeit sind im EMP Museum außerdem noch folgende Ausstellungen zu sehen:

–       Women Who Rock: Vision, Passion, Power

–       Fantasy: Worlds of Myth and Magic

–       Hear My Train a Comin’: Hendrix Hits London

–       Icons of Science Fiction

–       Can’t Look Away: The Lure of Horror Film

–       Nirvana: Taking Punk to the Masses

Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 17 Uhr. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.EMPmuseum.org und www.facebook.com/EMPmuseum.

Das EMP ist immer einen Besuch wert – das sogar unabhängig von den Ausstellungen. Alleine das Gebäude ist eine Sehenswürdigkeit.

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ANDY WARHOL – ZEICHNUNGEN DER 1950er JAHRE

Ab 14. September 2013: Wiedereröffnung der Pinakothek der Moderne ANDY WARHOL – ZEICHNUNGEN DER 1950er JAHRE

 Eröffnung: Ausstellungsdauer:

 11.09.2013 | 18.30 14.09. – 17.11.2013

Staatliche Graphische Sammlung München in der Pinakothek der Moderne

Andy Warhol – Zeichnungen der 1950er Jahre
Andy Warhol (1928-1987), Ohne Titel (Two Men), um 1956
Tusche auf Papier, 58,3 x 73,3 cm, Courtesy: Daniel Blau Munich/London © The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.

Mit dieser Präsentation weitgehend unbekannter Arbeiten eines der am meisten diskutierten Künstler der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts feiert die Staatliche Graphische Sammlung die Wiedereröffnung der Pinakothek der Moderne nach ihrer Renovierung. Es werden ca. 180 Zeichnungen in den unterschiedlichsten Techniken gezeigt, die zum größten Teil Leihgaben von Daniel Blau aber auch anderer privater Sammler sind. Die Ausstellung wurde bereits zuvor mit großer Resonanz im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek und im Teylers Museum in Harlem gezeigt.

Im Nachlass von Andy Warhol wurde 2011 ein umfangreiches Konvolut von Zeichnungen des Künstlers aus den 1950er Jahren, Warhols früher Zeit in New York, gefunden. Bereits in diesen Blättern legt Warhol das Fundament seines gesamten späteren Schaffens. Wir begegnen Porträts, Blumen, Demonstranten, Pistolen, Autounfällen sowie berühmten Persönlichkeiten.

Die Zeichnungen offenbaren einen Künstler, der die ihn umgebende Welt nicht nur visuell aufnahm, sondern sie bereits als Bild reflektierte. Oft fand Warhol seine Bildwelt in der Straßenfotografie, doch verwandelte er deren Realismus in eine spezifische Emblematik. Früh begegnen wir seiner erstaunlichen Fähigkeit, die draußen vorgefundene Wirklichkeit ins Ikonenhafte zu transferieren. Die Blätter sind durchgängig von einem experimentellen, innovativen Geist geprägt. Warhol bediente sich schon hier permanent repetitiver, konzeptueller Mechanismen, bei denen dem Fragmentarischen und Additiven, der Nachzeichnung und dem Abklatschverfahren ein künstlerischer Stellenwert zukommt, und die seine 1960 einsetzende Beschäftigung mit jenen druckgraphischen Methoden des Siebdrucks – mit denen der Künstler zu Weltruhm gelangen sollte – bereits im Keim enthalten.

Ein bedeutendes Blatt aus dem hier vorgestellten Konvolut gelangte kürzlich durch Ankauf von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne in die Staatliche Graphische Sammlung München.

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