World Health Summit 2013 in Berlin

3. Themenschwerpunkt: Forschung und Innovation

Auswärtiges Amt Berlin, 20. – 22. Oktober

Christine Godt, WHS 2012

Medizinische Innovation erreicht nur einen Bruchteil der Menschen
weltweit. Inwieweit können neue Entwicklungen wie die Genom-Forschung
oder Big Data dabei helfen, Menschen überall auf der Welt besser zu
versorgen? Und wie kann eine allgemeine Gesundheitsversorgung trotz
der Folgen der Finanzkrise bezahlt werden?

Um Antworten auf solche drängenden Fragen geht es auf dem World
Health Summit 2013 im Auswärtigen Amt in Berlin. Internationale
Experten bieten und diskutieren Lösungsansätze im Themenschwerpunkt
„Research and Innovation“.

Sharon Vasuthevan, WHS 2012

Bestätigte Sprecher sind unter anderem:

– Jacques Attali (Präsident, Planet Finance)

– Hiroaki Kitano (Präsident, The Systems Biology Institute)

– Mikkel Oestergaard (Epidemiologe, Roche)

– Robert Sebbag (Vizepräsident “ Access to Medicines“, Sanofi)

– Robert Terry (Programme Manager, WHO)

– Pan-Chyr Yang (Dekan, National Taiwan University)

– Yongyuth Yuthavong (Senior Researcher, Science & Technology
Development Agency, Thailand)

Die weiteren Themenschwerpunkte sind:

– Global Health for Development

– Evidence to Policy

– Education and Leadership

Der World Health Summit steht unter der Schirmherrschaft von
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident François
Hollande und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Der WHS
bringt jedes Jahr über 1.000 Teilnehmer aus mehr als 80 Ländern nach Berlin, um an gemeinsamen Lösungen für die weltweite
Gesundheitsversorgung zu arbeiten und die internationale
Zusammenarbeit zu verbessern.

 

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Gebrauchte Smartphones umweltgerecht weiterverkaufen

Recycling von Elektroschrott

Gebrauchte Smartphones umweltgerecht weiterverkaufen

Wir haben keine Erfahrung mit dem Angebot, aber es klingt sehr interessant.

Pressemitteilung

Mainz, 18. Juni 2013. Ob gebraucht, kaputt oder einfach nicht mehr die aktuelle Technologie: Die Anzahl alter Handys und Smartphones in deutschen Haushalten steigt. So lagen laut einer Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM im Dezember 2012 bereits etwa 85,5 Millionen alte und ungenutzte Handys in den Schubladen der Verbraucher. Doch was geschieht mit der Altelektronik, wenn sie nicht mehr aktuellen technologischen Standards entspricht? Die SELLBOX GmbH & Co KG, Betreiber der Ankaufsplattform für gebrauchte Mobiltelefone und Tablet-PCs sellbox.de (http://www.sellbox.de), gibt Tipps. Weltweit entstehen pro Jahr laut einer Schätzung der UN fast 40 Millionen Tonnen Elektroschrott, Tendenz steigend. „Nutzer möchten die aktuellsten Gadgets und neuesten Smartphones, aber kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was mit dem Elektroschrott passiert“, sagt Alexander Both, Gründer und Geschäftsführer von SELLBOX. Häufig landen Altgeräte dann im Hausmüll, auch wenn das nicht erlaubt ist und der Umwelt in hohem Maße schadet. „In den Geräten enthaltene Chemikalien sickern ins Grundwasser und richten erhebliche Schäden an. Darüber sollten sich Verbraucher bewusst sein und an Alternativen denken“, so Both weiter. Verschiedene Optionen zur Altgeräte-Entsorgung So bieten beispielsweise Mobilfunkanbieter die Möglichkeit, Altgeräte zu entsorgen. Diese können im Laden abgegeben oder per Post eingesandt werden. Auch das Recycling bei städtischen Recyclinghöfen ist eine Option. Wer allerdings gerne noch etwas Geld mit seinen gebrauchten Geräten verdienen und gleichzeitig die umweltgerechte Entsorgung oder Weiterverarbeitung sicherstellen möchte, sollte über einen Verkauf seiner Geräte nachdenken. Hierfür eignen sich sogenannte reCommerce-Plattformen wie sellbox.de http://www.sellbox.de). So werden hier die Geräte nach Wareneingang geprüft und nach Gebrauchszustand unterschieden. Kann das Gerät nicht mehr repariert werden, wird es recycelt und die Batterien werden gesondert entsorgt. Ist eine Reparatur noch möglich, wird das Gerät an spezialisierte Händler weiterverkauft. „Nutzer haben die Chance, per Internet ohne großen Aufwand etwas für den Umweltschutz zu tun und dabei auch noch Geld zu verdienen. Dabei führen wir standardmäßig eine kostenfreie Datenlöschung durch, sodass bei einem Weiterverkauf keinerlei persönliche Daten in Umlauf geraten.“ Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.sellbox.de. Über SELLBOX: Die SELLBOX GmbH & Co KG wurde im Jahr 2010 durch Alexander Both in Köln gegründet und firmiert nun vom Unternehmenssitz in Mainz aus. Das reCommerce-Unternehmen betreibt mit der Plattform www.sellbox.de ein Ankaufsportal für gebrauchte Mobiltelefone, wobei der Fokus hierbei auf hochwertigen Elektronik-Geräten wie Smartphones und Tablets liegt. Nutzer, die ihr mobiles Endgerät – ob gebrauchsfähig oder nicht – verkaufen möchten, können dies bei SELLBOX in nur drei Schritten erledigen. Den errechneten Preis erhalten sie anschließend ohne spätere Nachverhandlungen per PayPal- oder Banküberweisung innerhalb von 24 Stunden. Statt einer Überweisung können Anwender den Betrag auch in Form eines Gutscheins von einem SELLBOX-Partner ausbezahlt bekommen oder einem guten Zweck spenden. Die gebrauchsfähigen Smartphones, die bei SELLBOX eingehen, werden weiterverkauft. Sind sie nicht mehr funktionstüchtig, werden die alten Geräte umweltgerecht recycelt.

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Das neue Buch von Hans-Ulrich Grimm: „Wie uns die Zucker-Mafia krank macht“

„Garantiert gesundheitsgefährdend“

Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

  Hans-Ulrich Grimm hat in seinem neuen Buch gründlich recherchiert. Was dabei über die Zuckerindustrie, die Politik und die Wissenschaft zu Tage gefördert wurde, ist keine leichte Kost. Oder hätten Sie geglaubt, dass die WHO  (Weltgesundheitsorganisation) und die FAO (Welternährungsorganisation) sich vor den Karren der Zuckerlobbyisten spannen lassen? So jedoch geschehen bei der Veranstaltung mit dem Titel „Carbohydrates in Human Nutrition“. Die teilnehmenden Wissenschaftler kamen überein, dass 55% bis 75 % das Limit bei der Gesamtaufnahme von Kohlehydraten  der täglichen Kalorienmenge sein soll. Doch in der veröffentlichten Fassung fehlte diese Angabe. Mehr noch. Sie wurde ins Gegenteil verkehrt. So lautete die Überschrift der offiziellen Pressemitteilung der Welternährungsorganisation: „Eine Expertenberatung über Kohlehydrate in der menschlichen Ernährung hat zusammengefasst, dass es keinen Zusammenhang gebe zwischen dem Konsum von raffiniertem und anderem Zucker und Lifstyle-Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten und Übergewicht. Die Experten fanden auch, dass es keinen Beweis dafür gebe, dass Zucker bei Kindern Hyperaktivität verursacht.“

Teilnehmer der Konferenz wie die Professoren Mann und Cummings waren fassungslos und erbost über die Verfälschung, schreibt Grimm.

Dem Zucker wird ein gehöriges Suchtpotential bescheinigt. Wo man geht und steht: Die süße Verführung lauert überall. Hirnforscher haben inzwischen herausgefunden, wo der Zucker wirkt. Er stimuliert Regionen tief im Innern des Gehirns. Dort befinden sich die Rezeptoren für Dopamin. Dies Hormon ist für unsere Glücksgefühle zuständig.

Besonders viel Zucker nehmen wir – teils auch unbemerkt – durch Getränke und industriell gefertigte Lebensmittel auf. Gerade Kinder und Jugendliche sind durch süße Getränke besonders gefährdet. Im Durchschnitt nehmen US-Teenager täglich 15 bis 20 Teelöffel Zucker aus Softdrinks auf. Das bekannteste unter den Softdrinks ist Coca Cola, das 106 Gramm Zucker pro Liter enthält.

Der unbemerkte Zuckerkonsum beginnt allerdings schon viel früher. Bereits im Mutterleib werden Babys auf Zucker-Abhängigkeit programmiert. Fortsetzung folgt: Zucker in Baby-Tees und Babynahrung.

Die Folge des enormen Zuckerkonsums sind Krankheiten, deren Kosten die Gesundheitssysteme weltweit sprengen werden. Den Nutzen hat neben der Zucker- auch die Pharmaindustrie, denn für letztere ist es auch ein Milliardengeschäft. Und dabei geht es nicht nur um Adipositas und Diabetes, die inzwischen auch vermehrt bei Kindern und Jugendlichen auftreten, sondern um alle anderen Lifestyle-Krankeiten auch.

Doch der Zucker hat noch andere Schattenseiten: Sklaverei und Kinderarbeit. Der britische Historiker Noel Deerr schreibt: „Wenn wir sagen, dass 20 Millionen Afrikaner dem Sklavenhandel zum Opfer gefallen sind, liegt darin keinerlei Übertreibung. Allein zwei Drittel dieser Opfer sind dem Zucker zuzuschreiben.“ Blutiger Zucker für süße Versuchungen!

Die Zuckerbarone hingegen leben auf der Sonnenseite. Sie treffen sich jedes Jahr bei strahlend blauem Himmel im exklusiven Hotel „The Breakers“  in Palm Beach. Ihre Organisationen residieren an den vornehmsten Plätzen der Welt. Das können sie sich auch leisten, denn nicht nur die Verkäufe, sondern auch die Subventionen durch die Politik sind gigantisch. Alleine in den USA kassieren die Zuckerbarone Subventionen in Höhe von 560 Millionen Dollar jährlich. Auch in Europa fließt reichlich Geld für die Zuckerindustrie. Damit aber nicht genug. Sogar wer Zucker unters Volk bringt, verdient reichlich Geld. Red Bull bekam z. B. in einem Jahr knapp 10 Mio Euro. Auch Coca Cola kassiert fleißig mit. Selbst Ritter Sport, Marmeladenhersteller Schwartau und die Bonbonfabrik Storck sind Nutznießer. Natürlich auch Haribo und Ferrero. Damit aber nicht genug. Selbst Philip Morris erhielt in einem Jahr in Deutschland 540.000 Euro für den Export von zuckerhaltigen Zigaretten.

Zum Dank treten die Zuckerbarone gerne als Wohltäter und Sponsoren auf. Sowohl in den USA als auch hierzulande fließt reichlich „süßes“ Geld in die Parteikassen.Wie heißt es im Volksmund so schön: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“

Ohne die Wissenschaft geht es natürlich nicht. Während ein Teil der Wissenschaftler, wie Prof. Robert H. Lustig (http://youtu.be/dBnniua6-oM), sich dem Kampf gegen den Zucker verschrieben hat, lassen sich andere gerne von der Zuckerindustrie über Sponsoring und Forschungsgelder unterstützen. Die Professoren Reinhold Kluthe aus Freiburg und Heinrich Kasper aus Würzburg haben scheinbar keine Berührungsängste mit der Zuckerindustrie. Der Bonner Professor Peter Stehle gründete zusammen mit dem Direktor des Lebensmittelchemischen Institutes des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie das „Bonner Forum Ernährungswissenschaft“.

Doch auch wenn wir uns selbst strenge Disziplin in Sachen Zuckerkonsum auferlegen, werden wir uns nur mühsam vom Zucker fernhalten können. Wer auf Kantinenessen oder Fertiggerichte angewiesen ist, hat schlechte Karten, den eigenen Zuckerkonsum dauerhaft zu reduzieren.

Hans-Ulrich Grimm

In seinem Buch klärt Grimm fundiert über die gesundheitlichen Risiken des Zuckers auf, zeigt Verflechtungen der Zuckerindustrie mit der Politik, erzählt Historisches über den Zucker und seinen Einzug in unser aller Leben. Am Ende beschäftigt sich der Autor auch mit der süßen Alternative Stevia, die bereits das Interesse der Lebensmittelindustrie geweckt hat.

Wer auch nur das geringste Interesse an gesunder Ernährung hat, wer wissen will, wie unserer Gesundheit auf Staatskosten geschadet wird, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Hans-Ulrich Grimm schreibt sehr gut verständlich und spannend zugleich.  Ria Hinken

„Garantiert gesundheitsgefährdend“  Wie uns die Zucker-Mafia krank macht

Hans-Ulrich Grimm, erschienen bei Droemer, 304 Seiten, 18,00 €

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Im Durchschnitt isst jeder Deutsche in seinem Leben 1094 Tiere

„Fleischatlas“ stellt globale Auswirkungen des steigenden Fleischkonsums dar. Heinrich-Böll-Stiftung und BUND fordern Kehrtwende in der Agrarpolitik

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche in seinem Leben 1094 Tiere, verteilt auf vier Rinder, vier Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner. Mit einem

jährlichen Fleischverzehr von rund 60 Kilogramm essen die Deutschen doppelt so viel Fleisch wie die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. In den ärmsten Ländern der Welt liegt der Fleischkonsum unter 10 Kilogramm pro Jahr.

Zugleich produzieren deutsche Fleischfabriken etwa 17 Prozent mehr Fleisch als verzehrt wird. Fast zwei Drittel der hiesigen Agrarflächen dienen inzwischen der Erzeugung von Futtermitteln. Diese und viele weitere Zahlen und Fakten enthält ein „Fleischatlas“, der in Texten und Grafiken die globalen Zusammenhänge der Fleischerzeugung aufzeigt und von der Heinrich-Böll-Stiftung, Le Monde Diplomatique und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) herausgegeben wurde.

Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung: „Die intensive Fleischproduktion ist nicht nur qualvoll für die Tiere und belastet die Umwelt, sondern verschlingt gleichzeitig riesige Mengen an Rohstoffen, die wir als Futtermittel aus Ländern des globalen Südens importieren. Nach China ist Europa der größte Importeur von Soja. Argentinien und Brasilien erweitern in großem Stil ihre Anbauflächen für die Sojaproduktion. Das liegt fast ausschließlich am Sojahunger unserer Schlachttiere. Der steigende Fleischkonsum macht Land mehr denn je zu einem wertvollen Gut“, so Unmüßig weiter. Dies habe verheerende Folgen: „Mittlerweile nutzen wir nahezu ein Drittel der weltweiten Landflächen für die Futtermittelproduktion, während die Kleinbauern zunehmend ihr Land und damit ihre Nahrungs-und Existenzgrundlage verlieren. Das Schnitzel auf unserem Teller geht also nicht selten auf Kosten der Ernährungssicherheit zahlreicher Menschen im Süden dieser Welt“, kritisierte Unmüßig.

„Wir brauchen eine Kehrtwende in der Agrarpolitik. Das heißt: Subventionen für die intensive Fleischproduktion streichen, Landnahme im Süden verhindern, die kleinbäuerliche Landwirtschaft fördern und das Menschenrecht auf Nahrung endlich ernst nehmen“, forderte Unmüßig.

Der Fleischatlas zeigt auch, wie hoch der Einsatz von Antibiotika zur Gesunderhaltung der Tiere in der globalen Massenproduktion von Fleisch ist. Im weltweiten Ranking liegt Deutschland mit geschätzt etwa 170 Milligramm eingesetzten Antibiotika pro Kilo erzeugtem Fleisch auf einem der vorderen Plätze. Ergebnis davon ist die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen. Europaweit sterben im Jahr rund 25000 Menschen auf Grund von Antibiotika-Resistenzen.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger kritisierte in diesem Zusammenhang Agrarministerin Ilse Aigner: „Deutschland scheint Exportweltmeister bei Hühnern und Schweinen werden zu wollen. Es werden weiter neue Megaställe gebaut, deren Förderung Fleisch beim Discounter scheinbar billig macht. Tatsächlich zahlen die Verbraucher einmal beim Kauf des Fleisches, dann mit Steuergeld für neue Ställe und Schlachthöfe und drittens für die Umwelt- und Gesundheitsschäden. Bundesagrarministerin Aigner hat es nicht geschafft, hier Veränderungen einzuleiten“, sagte der BUND-Vorsitzende.

Der BUND setze sich dafür ein, bei der laufenden EU-Agrarreform die Vergabe der 60 Milliarden Euro Subventionen an strenge Umwelt- und Tierschutzauflagen zu binden. „2013 muss die Bundesregierung zeigen, dass sie Lokomotive der EU-Agrarreform ist und nicht deren Bremserin“, sagte der BUND-Vorsitzende. Deshalb rufe sein Verband zu der Demonstration WIR HABEN AGRARINDUSTRIE SATT! auf am 19. Januar in Berlin anlässlich der Messe „Grünen Woche“ und des internationalen Agrarministergipfels.

Gemeinsame Pressemitteilung der Heinrich-Böll-Stiftung und desBund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

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Gefahr im Virtuellen Datenraum – die Cloud wird schnell zum Problem

Amerikanische Behörden müssen auf Wunsch jederzeit Zugriff auf sämtliche in den USA gespeicherten Daten haben

Softwareverband: Datenschutz bei M&A-Transaktionen gewährleisten

• Software-Initiative Deutschland e.V. (SID) warnt deutsche Wirtschaft vor allzu sorglosem Umgang mit vertraulichen Unterlagen

• Gerade bei geschäftskritischen Transaktionen wie Mergers & Acquisitions (M&A) ist die Gefahr besonders groß

• Virtuelle Datenräume bieten durch ein streng kontrolliertes Umfeld Sicherheit und Vertraulichkeit für die Unterlagen

Köln/Bonn, 19. Dezember 2012 – Die Software-Initiative Deutschland e.V. (SID, www.softwareinitiative.de) warnt die deutsche Wirtschaft vor allzu sorglosem Umgang mit vertraulichen Unterlagen. Dazu zählt der Softwareverband in erster Linie Finanzdaten, Vorstandsverträge, technische Dokumentationen, Umweltgutachten und Preislisten mit Großkunden. Gerade bei geschäftskritischen Transaktionen wie Mergers & Acquisitions (M&A) ist die Gefahr nach Angaben von Jan Hoffmeister, SID-Arbeitskreisleiter „Virtueller Datenraum“, besonders groß: „In M&A Transaktionen geben Unternehmen freiwilligen Zugang zu kritischen Dokumenten an Dritte, wie bspw. Konkurrenten. Diese haben natürlich ganz andere Interessenslagen“, betont der M&A-Experte. Abhilfe verspricht laut Softwareverband der Einsatz virtueller Datenräume, die durch ein streng kontrolliertes Umfeld – wie etwa ein ausgefeiltes Berechtigungskonzept – Sicherheit und Vertraulichkeit für die Online-Betrachtung geschäftskritischer Daten bieten.

Wie bereitwillig viele Firmen ihre Daten an Dienstleister mit Sitz und Servern in den USA geben, zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT)*. Ein Grund für den laxen Umgang mit geschäftskritischem Material ist, dass datenschutzrechtliche Richtlinien oft unbekannt sind. Entsprechend verweist das Fraunhofer-Institut darauf, dass bisher noch keine weltweit einheitlichen Datenschutzregelungen festgelegt wurden. „Das wird bei amerikanischen Anbietern von Speicherdiensten in der Cloud zum Problem, denn sämtliche US-Infrastructure-Dienste unterliegen dem dortigen Heimatschutzrecht. Der Patriot Act besagt, dass amerikanischen Behörden auf Wunsch jederzeit Zugriff auf sämtliche dort gespeicherte Daten gewährleistet werden muss“, erläutert Hoffmeister, der neben seiner Verbandstätigkeit bei der SID auch Geschäftsführer beim SaaS-Spezialisten Data Room Services (www.drooms.com

) ist. „Der mögliche Zugriff durch Dritte auf geschäftskritische Daten ist damit quasi im US-Gesetz geregelt.“

Der Immobilienwirtschaftsrechtler Jan Wunschel (Anwaltskanzlei Sibeth) warnt vor möglicherweise schwerwiegenden rechtlichen Konsequenzen, die durch den Zugriff Dritter auf geschäftskritische Daten entstehen können. „Die Palette möglicher Folgen erstreckt sich von Schadensersatzansprüchen bis hin zu der Unwirksamkeit des Kaufvertrages. Ich kann Unternehmen nur empfehlen, Anbieter für virtuelle Datenräume mit Servern in Deutschland oder zumindest innerhalb der EU zu beauftragen, um geplante Transaktionen nicht zu gefährden.“

M&A-Experte Hoffmeister beschreibt den virtuellen Datenraum als eine internetbasierte Plattform, die den unterschiedlichen Parteien auf Käufer- und Verkäuferseite parallel zueinander einen sicheren Onlinezugriff auf vertrauliche Dokumente ermöglicht. Im Rahmen der Due Diligence (Sorgfältigkeitsprüfung) analysieren potentielle Käufer im virtuellen Datenraum vertrauliche, transaktionsrelevante Unterlagen wie Verträge, Abrechnungen und Vollmachten, die die wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Verhältnisse des Verkaufsobjekts widerspiegeln. Sicherheit und Vertraulichkeit garantiert ein ausgefeiltes Berechtigungskonzept. Dieses regelt, welche Nutzer zu welcher Zeit welche Dokumente sehen, drucken oder speichern dürfen.

* Die komplette Studie des Fraunhofer Instituts steht zum Download bereit unter: http://www.sit.fraunhofer.de/de/cloudstudy.html

Die Software-Initiative Deutschland e.V. (SID) wurde als IT- und Softwareverband gegründet, um auf die wachsende Bedeutung von Software in immer mehr beruflichen, unternehmerischen und privaten Lebensbereichen aufmerksam zu machen. Auf etwa 2 Billionen Euro werden die Investitionen der Verbraucher, der Wirtschaft und der öffentlichen Hand in Computersoftware geschätzt. Die SID versteht sich als Diskussionsforum der Fachleute und hat zugleich die Aufklärung der Verbraucher zum Ziel. Darüber hinaus entwickelt die Software-Initiative Arbeitskreise, Foren und Plattformen zur Adressierung des deutschen Marktes, beispielsweise für Softwareentwicklung, SaaS virtuelle Datenräume und die Weiterentwicklung des Internets. Die SID versteht sich als integrierender Verband, der gerne mit anderen Verbänden, Organisationen und Unternehmen zusammenarbeitet.

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Senioren sind am liebsten mit dem Auto unterwegs

forsa-Umfrage zur Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer

Die Generation 65 plus will möglichst ein Leben lang mobil sein, denn das ermöglicht ihnen soziale Teilhabe und Lebensqualität. Fast allen älteren Autonutzern[1] (93 Prozent) ist es sehr wichtig oder wichtig, dass sie sich selbstständig mit dem Auto fortbewegen können. Das hat eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ergeben. Befragt wurden 1.002 Autonutzer ab 65 Jahren. 85 Prozent von ihnen sind vor allem mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs, nur zehn Prozent werden zumeist von anderen mitgenommen (Grafik 1).

Wichtig: Fahrtüchtigkeit regelmäßig überprüfen
Insgesamt besitzen mehr als zwei Drittel der über 65-Jährigen einen Führerschein, ein Drittel fährt fast täglich Auto. „Selbstbestimmte Mobilität wird in einer alternden Gesellschaft immer wichtiger für das soziale Leben“, sagt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. „Viele Gesundheitsbeeinträchtigungen stellen sich jedoch schleichend ein und werden von Autofahrern deshalb erst spät wahrgenommen.“

Laut forsa-Studie wären vier Fünftel (82 Prozent) der befragten Senioren bereit, auf ihren Führerschein zu verzichten, wenn sie nicht mehr sicher fahren könnten (Grafik 2). In der Praxis spricht jedoch nur jeder zehnte ältere Autofahrer seinen Arzt auf das Thema „Gesundheit am Steuer“ an (Grafik 3). „Einen einheitlichen Gesundheitscheck für Autofahrer gibt es in Deutschland nicht. Daher sollten ältere Autofahrer ihren Hausarzt darauf ansprechen, dass sie ihren Gesundheitszustand mit Blick auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüfen lassen wollen“, rät DVR-Präsident Dr. Eichendorf.

Der DVR, unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), hat jüngst die „Aktion Schulterblick. Bewusst und sicher mobil“ gestartet, die auf die Notwendigkeit von freiwilligen Gesundheitschecks für ältere Autofahrer im Straßenverkehr aufmerksam macht (www.dvr.de/schulterblick). Die Kampagne nennt die wichtigsten Ansprechpartner, bietet einen Online-Selbsttest und weitere Informationen rund um das Thema sichere Mobilität. Ziel ist es, Autofahrer zu unterstützen – damit sie möglichst lange und unfallfrei mit dem Auto unterwegs sein können.

[1] Befragt wurden Menschen ab 65 Jahre, die im Haushalt ein Auto haben, das sie auch selber nutzen.

Grafik 1: Häufigste Fortbewegungsarten von Autonutzern ab 65 Jahren

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Von der Motivationspsychologie lernen

Jens Förster, Prof. für Psychologie, Kabarettist und Chansonnier

 Sein neues Buch:

Jens Förster

Unser Autopilot 

Wie wir Wünsche verwirklichen und Ziele erreichen können. Von der Motivationspsychologie lernen

Wie wir unsere Ziele mühelos erreichen –

Vom praktischen Erkenntnisgewinn der menschlichen Selbstregulation

Jens Förster, der auch das Buch „Schubladendenken“ geschrieben hat, nimmt den Leser mit auf eine wunderbare Reise in die Welt der Psyche und des gemeinen Alltags. Er erzählt von Käsebroten, fliegenden Leberwurstbrötchen und gelben Schuhen Sein Schreibstil ist unterhaltsam und spannend. Ich mag vor allem seine Seitenhiebe auf seine ostwestfälische Herkunft. Wenn ich jemanden aus Ostwestfalen treffe, dann muss ich – seit ich sein Buch Schubladendenken gelesen habe – zwangsläufig an einen blauen Anorak denken.

Im Autopiloten geht es um Entscheidungen, die wir tagtäglich zu treffen haben. Unter Zeitnot treffen wir Entscheidungen meist intuitiv, da wir keine Zeit zum Nachdenken und Abwägen haben. Wir sind eher geneigt, nach der ansprechendsten Verpackung zu greifen, denn etwas schön zu finden, braucht keine Zeit – wohl aber, um den Text auf der Verpackung durchzulesen, sagt Förster.

Impulsives Verhalten ist nicht etwa rein zufällig, es basiert auf erprobten Verhaltensmustern. Dennoch kommen wir auch hier meist zu akzeptablen Lösungen.

Natürlich wissen Marketingfachleute längst, dass wir unter Zeitdruck auf bestimmte Muster ansprechen. So ist es auch kein Zufall, dass z. B. in Deutschland hergestellte Produkte wie Nudeln, Eis oder Espresso sich sehr viel besser verkaufen, wenn man sie mit den italienischen Nationalfarben versieht, da Italien für eine hohe Qualität bei diesen Produkten steht. Ähnlich verhält es sich mit Bezeichnungen wie Bio oder Gesund …

Wenn uns Gesundheit sehr wichtig ist, dann nehmen wir uns immer wieder die Zeit, um Produkte genauer zu analysieren. Die Ergebnisse helfen uns bei knapper Zeit, eine schnellere Entscheidung herbeizuführen. Es kann aber dennoch passieren, dass wir auf einen plumpen Werbetrick hereinfallen.

Einbildungen und Vorurteile prägen unsere Stimmung, die ihrerseits auch unser Verhalten beeinflusst.

So glauben manche Menschen, dass sie sich in einem teuren Auto besser fühlen. Kaum sitzen sie in einem solchen Auto, fühlen sie sich wirklich besser, zumindest für kurze Zeit. Derartige Glücksgefühle sind allerdings meist nicht von langer Dauer.

Der Monat November ist für viele Menschen ein Monat, den sie ganz und gar nicht mögen. Grau und düster. Die Stimmung ist im Keller.

Ich liebe den November, schließlich habe ich da Geburtstag. Ist das Wetter schlecht, dann mache ich es mir bei einer Tasse Cappuccino oder Chai gemütlich in meinem Lieblingssessel lese oder höre Musik. Weit und breit also kein Grund, um depressiv zu werden, obwohl um mich herum fast alle mehr oder weniger intensiv klagen, dass es draußen so schrecklich sei.

So wie sich unsere Körpertemperatur wie von selbst einstellt, bewältigt auch unsere Psyche viel Probleme des Alltags ganz automatisch und unbewusst – wie eine Autopilot: Wir setzen uns Ziele und erreichen sie oft ohne viel nachzudenken. Dabei greifen wir auf Entscheidungshilfen zurück, von denen wir nicht unmittelbar wissen, woher sie kommen, und können in der Regel mit Hindernissen, Selbstzweifeln und Rückschlägen gut umgehen.

Warum das so ist, welche Mechanismen und Faktoren hierbei eine Rolle spielen und warum dies bei manchen Menschen besser funktioniert als bei anderen, ergründet ein noch junges Forschungsfeld innerhalb der Psychologie, das der menschlichen Selbstregulation: Es untersucht unter anderem, auf welche Weise wir Absichten verwirklichen oder uns für bestimmte Ziele motivieren und wie wir uns in unseren Steuerungsmechanismen unterscheiden.

Der Sozialpsychologe Jens Förster veranschaulicht jenes faszinierende Wechselspiel von unbewusstem und willentlichen Handeln. Dabei zeigt er auf, wie man die wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber hinaus praktisch für sich nutzen kann.

Unser Autopilot

Wie wir Wünsche verwirklichen und Ziele erreichen können. Von der Motivationspsychologie lernen

Jens Förster, Prof. für Psychologie, Kabarettist und Chansonnier

DVA, 336 Seiten, Gebunden, € 19,99

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Nackte Männer – Museums Quartier Wien

nackte männer von 1800 bis heute

Wenn es um Nacktheit ging, dann fast immer nur um Nacktheit von Frauen. Nackte Frauen sind ja mehr oder weniger allgegenwärtig. Da überrascht dieses Plakat, das in Wien für die Ausstellung im Museum Leopold wirbt.

Vive la France

Vive la France

Das Aussstellungsplakat zeigt eines der spektakulärsten Exponate.

Das französische Künstlerpaar Pierre & Gilles ist seit den späten 1970er-Jahren bekannt für ihre prächtig, schwülstig kitschigen Fotoarbeiten geworden. Das Werk „Vive la France“ (Es lebe Frankreich) von 2006 thematisiert die

multikulturelle Gesellschaft Frankreichs, indem es die drei wichtigsten

Bevölkerungsgruppen „Blacks, Blanc, Beurs“ (Schwarze, Weiße, Araber), die der

Öffentlichkeit vor allem durch das Zusammenspiel und die Erfolge der französischen Fußballnationalmannschaft seit 1998 ein Begriff sind, als nackte Helden gegenüberstellt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Januar 2013 zu sehen.

Leopold Museum

Nackte Männer nicht mehr nackt

im MuseumsQuartier Wien
Täglich außer Dienstag: 10-18 Uhr
Donnerstag: 10-21 Uhr
Dienstag geschlossen.

Am 16.11.2012 gab es einen Beitrag im ZDF zur Ausstellung. Das Plakat im öffentlichen Raum sieht jetzt so aus.

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Förderung regenerativer Energieversorgung rechnet sich für Umwelt und Gesellschaft

Nutzen Erneuerbarer Energien überwiegt die Kosten bei weitem

Der Nutzen Erneuerbarer Energien durch vermiedene Umweltschäden und positive wirtschaftliche Effekte stellt die einhergehenden Kosten in den Schatten. Der gesellschaftliche Nutzen Erneuerbarer Energien beläuft sich nach aktuellen Berechnungen allein im Strombereich auf mindestens 21 Milliarden Euro pro Jahr. Dem standen im Jahr 2011 nominelle Aufwendungen von knapp
14 Milliarden Euro für die Förderung umweltfreundlicher Elektrizität gegenüber. „Erneuerbare Energien sind ein Gewinn für Wirtschaft und Gesellschaft, ihre Förderung ist eine Investition in eine bessere Zukunft mit langfristig günstigeren Strompreisen“, folgert der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer.

Laut einer vom Bundesumweltministerium geförderten Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI), dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und dem Institut für Zukunfts-EnergieSysteme (IZES) bildete die Fördersumme nach Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit rund 13,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr den größten Posten auf der Kostenseite. Diese Differenzkosten erfassen die im Vergleich zum billigeren aber schmutzigeren Strom aus konventionellen Kraftwerken derzeit noch höheren Aufwendungen für Strom aus regenerativen Quellen. Auf der Habenseite verbuchen die Erneuerbaren Energien jedoch nach Berechnungen der AEE allein im Strombereich Nutzeneffekte von mindestens 21 Milliarden Euro, darunter Faktoren wie vermiedene Umwelt- und Klimaschäden (8 Mrd. Euro), kommunale Wertschöpfung (7,5 Mrd. Euro) oder vermiedene Energieimporte (2,9 Mrd. Euro).

Für den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien reduzieren sich die För-derkosten deutlich. Sichtbarstes Zeichen dafür sind die stark abgesenkten Vergütungen im EEG für Strom aus Photovoltaik. So sinken etwa die Ein-speisesätze für neu ans Netz gehende Solarstromanlagen ab Oktober je nach Anlagengröße auf einen Korridor von knapp 13 Cent/kWh bis gut 18 Cent/kWh und liegen damit bis zu 50 Prozent unter den Haushaltsstrompreisen. „Bei den Förderkosten für Strom aus Erneuerbaren Energien ist der Scheitelpunkt in Sicht; sie werden laut Prognosen ab Mitte des Jahrzehnts schnell und stetig günstiger“, erklärt Vohrer.

Dies liegt daran, dass neue Erneuerbare-Energien-Anlagen immer billiger werden, während sich Strom aus fossilen Quellen weiter verteuert, wie aus den Langfristszenarien im Auftrag des Bundesumweltministeriums hervor¬geht. Hinzu kommen die positiven Umwelteffekte, die vor allem auf die Vermeidung von Treibhausgasen zurückzuführen sind.

Noch nicht berücksichtigt sind in den Berechnungen andere Schäden konventioneller Energienutzung wie das Zerstören von Landschaften durch den Braunkohle-Tagebau. Welche Kosten dies verursacht, wird exemplarisch in der Lausitz deutlich: Für die Sanierung der zur Wende eingestellten DDR-Tagebaue sind von 2013 bis 2017 in den betroffenen Bundesländern Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im Rahmen eines in diesem Sommer geschlossenen Bund-Länder-Abkommens weitere Ausgaben von rund 1,3 Milliarden Euro vorgesehen, nach rund einer Milliarde Euro im Zeitraum 2008 bis 2012.

„Die Kosten für die Sanierung von Altlasten der konventionellen Energie-wirtschaft steigen. Diese Lasten werden dem Steuerzahler oder künftigen Generationen aufgebürdet und tauchen in keiner Stromrechnung auf“, betont Vohrer. Während die Nutzung fossiler Energiequellen oft mit der unwiederbringlichen Zerstörung von Lebensraum einhergehe, sorge der Ausbau alternativen Quellen für nachhaltige wirtschaftliche Perspektiven in den Regionen. „Dazu gehören Arbeitsplätze bei mittelständisch geprägten Anlagenherstellern und in Handwerksbetrieben vor Ort ebenso wie Steuer-einnahmen für die Kommunen“, erläutert Vohrer.

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Kunst oder Dreck?

Nicht nur in Paris darf man sich fragen, ob Dreck auch Kunst sein kann.

Was hier Kunst und was hier Dreck oder Abfall ist, das dürfen Sie selbst herausfinden. Viel Spaß dabei.

Kann man aus Dreck Kunst machen?

 

 

 

 

 

 

Eignet sich jeder Dreck zur Kunst?

 

Sperrmüll-Skulptur oder doch nur Abfall?

 

 

 

 

 

 

 

Hat Paris an jeder Ecke ein Kunstobjekt?

 

 

 

 

 

 

 

 

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