Trostloses Schweineleben

Die Anbieter konventioneller Steaks zeigen keinen großen Einsatz für Tierwohl und gute Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen.

Titelbild von Stiftung Warentest Heft 06/20

Jedes zweite Nackensteak im Test ist gut – preiswerte Nackenstücke von Discountern und Supermärkten sowie fast dreimal so teure mit Bio-Siegel. Insgesamt schneiden zwei Bio-Nackensteaks am besten ab. Bei ihnen überzeugten die Fleischqualität und die Haltungsbedingungen der Schweine, von denen die Steaks stammen.

Geprüft hat die Stiftung Warentest nicht nur die Qualität von 15 Schweinenackensteaks und -koteletts – darunter 4 Bioprodukte – sondern auch die Produktionsbedingungen des Schweinefleisches. Bei der Qualität schneiden zwei Bio-Steaks und Fleisch von sechs Handelsmarken am besten ab. Zwei der Nackensteaks im Test sind allerdings nur ausreichend.

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Objekte, Fotos, Geschichten

Sammlungsaufruf des Museums für Kommuniktion Berlin zur Kommunikation in Zeiten von Corona

Corona-Shake-Hands aus Papier
Armverlängerung „Corona Shake Hands“
Museum für Kommunikation, Berlin

Wir alle sind durch die Covid-19-Pandemie mit großen Veränderungen und neuen Herausforderungen konfrontiert. Dabei wandelt sich auch unsere Kommunikation: Der Prozess der Digitalisierung wird beschleunigt, die Kommunikation per Videokonferenz oder in sozialen Netzwerken erlebt einen Aufschwung und auch der Postversand boomt wie sonst nur in der Vorweihnachtszeit.

Doch prägt das auch nachhaltig die Art, wie wir miteinander kommunizieren? Das Museum für Kommunikation Berlin stellt sich die Frage, wie wir später auf diese Zeit zurückblicken werden und auch der Generation von übermorgen ein lebendiges Bild der aktuellen Zeit vermitteln können. Zu diesem Zweck startet es einen Sammlungsaufruf und bittet um Objekte, Fotos und Geschichten aus der Corona-Zeit!


Welche Kommunikationsformen sind Ihnen besonders wichtig? Haben Sie Briefe oder Pakete von Verwandten oder Freunden bekommen, die Ihnen in der Krise eine Freude machen wollten oder Sie mit Nützlichem versorgt haben? Haben Sie vielleicht ein Smartphone, Tablet oder Laptop angeschafft, um mit der Familie per Video in Kontakt zu sein? Oder hatten Sie ein besonderes Erlebnis, in dem Kommunikation – digital oder analog – eine wichtige Rolle gespielt hat?


Unter sammlungsaufruf.museumsstiftung.de können ab sofort Objektvorschläge gemacht und Bilder dazu hochgeladen werden. Als kleines Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden Eintrittsgutscheine fürs Museum.

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Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten

Die Abgeordneten der FDP liegen bei den meldepflichtigen Nebeneinkünften an der Spitze

28,5 Prozent der Bundestagsabgeordneten gehen laut einer vergangenen August von Abgeordnetenwatch veröffentlichten Erhebung zufolge einer Nebentätigkeit nach. Am höchsten ist der Anteil von Parlamentariern mit meldepflichtigen Nebeneinkünften bei der FDP (53 Prozent), am niedrigsten bei den Grünen (15 Prozent). Bei der Partei Philipp Amthors, der CDU, sind es 32 Prozent. Darunter auch der junge Abgeordnete, der aktuell in der Kritik steht, weil er sich für das US-Unternehmen Augustus Intelligence eingesetzt hatte.

Infografik: Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Von Null auf Eins

Museum für Kommunikation Berlin lädt ein zum kostenlosen Online-Programmierkurs für Anfänger*innen

Wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt – oder eine Idee, was im Online-Kurs für ein Spiel programmiert werden soll – könnt Ihr mir auch gerne eine E-Mail schreiben
Wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt – oder
eine Idee, was im Online-Kurs für ein Spiel
programmiert werden soll –
könnt Ihr mir auch gerne eine
E-Mail schreiben an s.jahrling*mspt.de

Eine Welt ohne Computerprogramme ist heute nicht mehr denkbar: Wir nutzen Smartphones und Apps, verschicken Mails und spielen Online-Games. All das wurde von kreativen Menschen für uns programmiert. Aber warum sollen Spiele, Maschinen und Roboter nur das machen, was andere programmiert haben? Warum nicht selbst programmieren, damit diese genau das tun, was wir wollen?

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Litfaßsäulen-Kunst

Plakat-Aktion im Freiburger Stadtraum

Plakat von Ludmilla Bartscht. Im Hintergrund ein Wohnblock. Vorne Sonnenschirm und liege, Robben tummeln sich.
©Plakat von Ludmilla Bartscht 

In der Stadt bietet sich zur Zeit ein ungewohntes Bild. Da im Moment keine Veranstaltungen stattfinden, hängen auch keine Plakate. Die Litfaßsäulen sind weiß und bieten so jungen Kunstschaffenden viel Raum für Fantasie. Sechs Autorinnen und Autoren der Jugend-Schreibwerkstatt des Literaturhauses Freiburg und zwölf Illustratorinnen und Illustratoren des ILLU Freiburg e.V. füllen ab dem 5. Juni die Leerstellen im Stadtraum. An 15 Standorten ist Plakat-Poesie rund um die Themen Nachhaltigkeit und Solidarität zu entdecken.
„Die Corona-Zeit ist auch eine Zeit, um über gesellschaftliche Fragen und unsere Gemeinschaft nachzudenken“, sagt Winzer Andreas Dilger von Agrikultur e.V., einer der Ideengeber der Aktion, die vom Stadtjubiläum unterstützt wird. Entstanden sind großformatige Plakate, die Haikus mit Grafikkunst verbinden, im Zusammenspiel von jungen Freiburger Autorinnen und hiesigen Illustratoren.
„Es ist begeisternd zu sehen, mit welchem Eifer die Jugendlichen unserer Einladung gefolgt sind. Wir freuen uns, dass ihre Perspektiven diesen besonderen Raum bekommen“, so Anna Lee Engel, die die Jugend-Schreibwerkstatt „Schreibcouch“ des Literaturhauses betreut. „Für die Gestalterinnen und Gestalter stellt das eine tolle und sportliche Herausforderung dar, denn die Frist von der

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Wie gut wissen die Deutschen über Wetterrisiken Bescheid?

Repräsentative Umfrage zur Wetter- und Klimakompetenz in Deutschland

Das Foto zeigt ein Unwetter 
Foto von Ralph W. lambrecht von Pexels
Foto von Ralph W. lambrecht von Pexels

Viele Deutsche haben Schwierigkeiten, Wetterrisiken – zum Beispiel durch Bodenfrost, Hitze oder UV-Strahlung – richtig einzuschätzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die in der Fachzeitschrift Weather, Climate, and Society veröffentlicht wurde. Das Forschungsteam spricht sich deshalb für neue Risikovorhersagen aus, die nicht nur angeben, wie das Wetter wird, sondern auch, was es anrichten kann.

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Ob Apfel oder Ananas

Transport und Verpackung entscheiden oft über die Klimabilanz unserer Lebensmittel

Das Foto zeigt verschiedene Obstsorten.
© Foto: R. Hinken

Das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg hat in einer neuen Studie den ökologischen Fußabdruck von 200 alltäglichen Lebensmitteln und Gerichten ermittelt. Es zeigt sich: Ob ein Apfel besser für Umwelt und Klima ist als eine Ananas, hängt weniger von der Frucht ab als von den Produktionsbedingungen. Doch der Blick auf den Klimaeffekt von Lebensmitteln sagt oft nicht die ganze Wahrheit.

Apfel, Erdbeeren und Pfirsiche – frisch geerntet zählen diese drei Früchte zu den klimafreundlichsten Lebensmitteln, die man in deutschen Supermärkten kaufen kann. Als Neuseeland-Apfel, Winter-Erdbeere oder Dosen-Pfirsich schneiden sie dagegen schlecht ab.

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Stadt Freiburg und Sport Club begrüßen Korrektur des Beschlusses vom Oktober

Anhörungsrüge zur Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) zum neuen SC-Stadion erfolgreich

20. Mai 2020 – Am heutigen Vormittag gab der Verwaltungsgerichtshof bekannt, dass der Anhörungsrüge des Landes Baden-Württemberg zur Zulassung von Spielen im neuen SC-Stadion in vollem Umfang stattgegeben wurde. Damit ist die Entscheidung vom vergangenen Oktober aufgehoben, nach der der VGH auf Antrag von Anwohnern Abendspiele ab 20 Uhr und Spiele am Sonntag zwischen 13 und 15 Uhr vorläufig untersagt hatte. Der VGH räumte in dem heutigen Beschluss ein, die falsche Lärmschutzverordnung zugrunde gelegt zu haben. Der VGH wird daher in der Sache neu entscheiden.
Somit hat das Gericht die Rechtsauffassung des Regierungspräsidiums bestätigt, das als Genehmigungsbehörde für die Baugenehmigung die Anhörungsrüge gegen den Beschluss vom Oktober angestrengt hatte.
Oberbürgermeister Martin Horn wertete den heutigen Beschluss als gute Zwischennachricht: „Wir können nun die nächsten Schritte in dem Verfahren gehen. Der VGH hat mit der heutigen Korrektur des Beschlusses vom Oktober ein Zeichen im Sinne eines funktionierenden Rechtssystems gesetzt. Das weitere Verfahren bleibt nun abzuwarten.“ Und Baubürgermeister Martin Haag: „Wir sind sehr erleichtert, dass der Beschlusses vom Oktober nun aufgehoben wurde. Von Anfang an war ich mir sicher, dass wir unseren Bauantrag sehr gewissenhaft und in höchstem Maß rechtssicher gestellt hatten. Ich blicke nun sehr zuversichtlich auf die weiteren Entscheidungen.“ Schließlich sagt Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg dazu: „Wir freuen uns, dass die Anhörungsrüge erfolgreich war und hoffen nun auf eine zügige Fortsetzung des Verfahrens, auf das ich sehr optimistisch blicke.“

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Gute Frage: Partner oder Polizei?

Livestream-Lesung über die Zukunft des Zusammenlebens mit Hubots mit Autorin Emma Braslavsky und KI-Experte Rainer Mühlhoff – Mit Diskussion im Second Screen via Facebook und Twitter

In ihrem Science-Fiction-Roman „Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ (2019) beschreibt Emma Braslavsky ein dystopisches Berlin der Zukunft: Menschen lassen sich Partner*innen-Hubots maßanfertigen, während sie von anderen anthropomorphen Recheneinheiten polizeilich überwacht werden. 
Neben der Lesung aus dem Buch diskutiert Emma Braslavsky am Donnerstag, 28. Mai 2020 ab 18.30 Uhr im Livestream mit KI-Experte Rainer Mühlhoff (TU Berlin) über Nachbarschaft und Zusammenleben mit intelligenten Maschinen. Die Veranstaltung läuft im Facebook- und Twitter-Livestream des Museums für Kommunikation BerlinBei Facebook (@mfk.berlin) können Zuschauer*innen Emma Braslavsky und Rainer Mühlhoff über die Kommentarfunktion ihre Fragen stellen; Twitter-Nutzer*innen (@mfk_berlin) verwenden bitten den Hashtag #partneroderpolizei, um sich an der Livestream-Diskussion zu beteiligen.

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Bayerischer Verwaltungsgerichtshof: Verbraucher dürfen Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen erhalten

Münchner Traditionsmetzgerei vor Oberverwaltungsgericht gescheitert

Berlin, 19. Mai 2020. Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Lebensmittelbetriebe bei amtlichen Hygiene-Kontrollen abgeschnitten haben. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) entschieden. Anfragen über die Online-Plattform „Topf Secret“ sind laut dem Gerichtsbeschluss rechtmäßig und müssen von den zuständigen Behörden beantwortet werden. Mit seiner Entscheidung folgte das Gericht der Linie anderer Oberverwaltungsgerichte, die den Informationsanspruch bereits bejaht hatten. 

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