Neuronale Grundlagen der menschlichen Bewegungskontrolle
Café Scientifique am 19.09.2018 zum Zusammenspiel von Nervenzellen im Gehirn, Rückenmark und Muskeln
Nach einem Glas Wasser greifen: Was kann daran so kompliziert sein? Und doch gibt die Kontrolle von Bewegungen Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftlern große Rätsel auf. Sie wollen verstehen, wie Nervenzellen im Gehirn Bewegungen kontrollieren. Um eine solche einfache Handlung auszuführen, arbeiten eine Vielzahl von Bereichen des Gehirns zusammen und steuern die genaue Abfolge von Aktivität und Entspannung der vielen Hand- und Armmuskeln.
Christian Leukel, Juniorprofessor für Neurowissenschaft im Sport, erklärt in seinem Vortrag, wie er erforscht, was uns bewegt. Für seine Arbeit spielt die transkranielle Magnetstimulation eine wichtige Rolle. Bei dieser Methode werden durch starke und zeitlich schnell wechselnde Magnetfelder Nervenzellen im Gehirn stimuliert und lösen auf diese Weise Bewegungen aus. Wie das genau aussieht, demonstriert er im Café Scientifique.














