Özdemirs Kinderschutz-Gesetz muss „Junkfluencer“ stärker beschränken
Berlin, 14. Dezember 2023. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat Influencer-Werbung für Zuckerbomben und fettige Snacks kritisiert. Unternehmen wie McDonald’s, Pizza Hut oder Coca-Cola nutzten für ihr Marketing gezielt Social-Media-Stars, die bei Kindern und Jugendlichen ein besonders hohes Vertrauen genießen. In Kooperation mit den Influencer:innen kreierten die Konzerne beispielsweise Sonder-Editionen ihrer Produkte, organisierten teure Veranstaltungen und Reisen und lancierten Marken-Werbung unauffällig auf deren Kanälen. foodwatch warnte davor, dass dieses Junkfluencer-Marketing Fehlernährung und Übergewicht bei Heranwachsenden fördere.

„Influencer:innen sind für Millionen junger Menschen Idole und beste Freunde zugleich. Die Social-Media-Stars sind für die Junkfood-Konzerne die perfekten Werbebotschafter, um immer mehr Zuckerbomben und fettige Snacks zu verkaufen – an der elterlichen Kontrolle vorbei direkt über die Smartphones von Kindern und Jugendlichen”, sagte Luise Molling von foodwatch.












