Verbraucherinnen und Verbraucher können seit heute online abstimmen
Ab sofort können Verbraucherinnen und Verbraucher die »Mogelpackung des Jahres 2021« wählen. Bei den fünf Kandidaten handelt es sich um Fertiglebensmittel, die durch besonders raffinierte Füllmengenänderungen im letzten Jahr deutlich teurer wurden. Zugleich verschwenden die Unternehmen mit dieser Masche Ressourcen, weil häufig mehr unnötiger Verpackungsmüll produziert wird.
Spiele spiegeln die Kultur wider, in der man lebt. Spielen ist für die Entwicklung komplexer sozialer, emotionaler, körperlicher und kognitiver Fähigkeiten wichtig. Jungen Individuen bietet das Spielen ein sicheres Umfeld, um neue Verhaltensweisen risikofrei auszuprobieren. Während die meisten Tiere spielen, basieren Spiele nur beim Menschen auf Regeln. Welche Arten von Spielen Menschen bevorzugen, ob gegeneinander oder kooperativ, unterscheidet sich möglicherweise zwischen Kulturen. In einer neuen Studie haben Forschende aus Leipzig, Jena, Gera und Australien historische Daten ausgewertet, um die Frage zu beantworten, ob die Spiele, die verschiedene Kulturen spielen, Rückschlüsse darauf zulassen, wie kooperativ diese Kulturen sind.
Fabrikant Clemens Tönnies gab ein Versprechen ab: Er kündigte an, die Fleischbranche zu ändern. Das war nach dem Corona-Ausbruch in seinem Werk in Rheda-Wiedenbrück im Sommer 2020.
Die WDR-Dokumentation „Die Schlachtfabrik – Wie Tönnies um seinen Ruf kämpft“ für die ARD-Reihe „Die Story im Ersten“ geht am 22. November um 22.50 Uhr im Ersten der Frage nach, was sich seitdem tatsächlich getan hat. Der Film von Tatjana Mischke und Tom Ockers nimmt neben der Situation der Schweinebäuerinnen und -bauern insbesondere die Lage der Arbeitskräfte in Tönnies’ Fabriken in den Blick.
Die weltweite Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ findet auch in Freiburg statt – in diesem Jahr bereits zum 30. Mal. Das Freiburger Netzwerk, ein breites Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, rückt das Thema alljährlich zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und dem 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, in den Fokus.
Noch immer werden Frauen in Deutschland nicht effektiv vor Gewalt geschützt. Die Veranstaltungen im Aktionszeitraum wollen aufrütteln und zeigen, in welch erschreckender Weise und wie allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist, gerade im Nahbereich und ganz unabhängig von Kultur, Nationalität und Schicht.
Rückwärtsgewandte Rollenbilder und die Festigung patriarchaler Strukturen, gerade auch im Zusammenhang mit Kriegen, Krisen und Flucht, wirken sich für viele Frauen und Mädchen lebensgefährlich aus. Gewalt gegen sie ist weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung.
Verbraucherzentrale rät Betroffenen, sich gegen Telefonkosten zu wehren
Bei der Verbraucherzentrale Hamburg melden sich zurzeit vermehrt Opfer von Smishing-Angriffen. Manche erhielten Rechnungen von bis zu 700 Euro für automatisch versendete SMS. Gegen solche Forderungen von Mobilfunkunternehmen sollte man sich wehren, raten die Verbraucherschützer. Denn die SMS wurden nicht von den Betroffenen selbst, sondern von einer Schadsoftware verschickt.
Ganz egal, ob es um das Kennedy Attentat, die Mondlandung, die Bilderberger oder aktuell um Corona oder den 5G Standard geht, Verschwörungserzählungen haben immer Hochkonjunktur.
Verschwörungstheorien sind deshalb so erfolgreich, weil sie einem einfachen Muster folgen. Sie sind meist in sich schlüssig und vermischen nur allzu gerne Fakten mit Fiktion. Manche lassen sich leicht entlarven, andere hingegen bedürfen einer gründlichen Recherche.
Da wird schon mal gelogen, „dass sich die Balken biegen“. Tatsachen werden so lange verdreht, bis sie ins Bild der Verschwörung passen. Nicht selten geht es den Verschwörern darum, Zweifel zu sähen. Angst und Schrecken zu verbreiten. Das haben sie mit Religionen gemeinsam.
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind in Notsituationen ab sofort auch per App erreichbar
nora ist die offizielle Notruf-App der Bundesländer. Mit der App erreichen Sie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Notfall schnell und einfach. Überall in Deutschland.
Das neue Notruf-App-System „Nora“ hat den Betrieb aufgenommen. „Nora“ ist die neue bundesweite digitale und mobile Notruf-Lösung insbesondere für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen. Sie wird in allen Integrierten Leitstellen und allen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg entgegengenommen, auch in Freiburg. Damit setzen Stadt und Land ein digitales Leuchtturmprojekt um. Freiburgs Behindertenbeauftragte Sarah Baumgart betont: „Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, allen Menschen eine barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.“
Für den Erfolg von Nora geht es nun darum, die App bekannt zu machen und Informationen zur richtigen Anwendung zu verbreiten. Eine Geschäfts- und Koordinierungsstelle hat hierfür Broschüren, Flyer und Erklär-Videos vorbereitet, die für die allgemeine Nutzung auf der Homepage des Innenministeriums (im.baden- wuerttemberg.de/de/sicherheit/nora-notruf-app) zur Verfügung stehen. Alles Wichtige steht auch auf www.nora-notruf.de.