Neuer TV-Zyklus mit Olli Dittrich
Ich war Angela Merkel: Das Zahlemann Protokoll | 29.12.2021, 23.45 – 00.15 Uhr | Das Erste

Ich war Angela Merkel: Das Zahlemann Protokoll | 29.12.2021, 23.45 – 00.15 Uhr | Das Erste

Fabrikant Clemens Tönnies gab ein Versprechen ab: Er kündigte an, die Fleischbranche zu ändern. Das war nach dem Corona-Ausbruch in seinem Werk in Rheda-Wiedenbrück im Sommer 2020.
Die WDR-Dokumentation „Die Schlachtfabrik – Wie Tönnies um seinen Ruf kämpft“ für die ARD-Reihe „Die Story im Ersten“ geht am 22. November um 22.50 Uhr im Ersten der Frage nach, was sich seitdem tatsächlich getan hat. Der Film von Tatjana Mischke und Tom Ockers nimmt neben der Situation der Schweinebäuerinnen und -bauern insbesondere die Lage der Arbeitskräfte in Tönnies’ Fabriken in den Blick.
Die weltweite Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ findet auch in Freiburg statt – in diesem Jahr bereits zum 30. Mal. Das Freiburger Netzwerk, ein breites Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen, rückt das Thema alljährlich zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und dem 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, in den Fokus.
Noch immer werden Frauen in Deutschland nicht effektiv vor Gewalt geschützt. Die Veranstaltungen im Aktionszeitraum wollen aufrütteln und zeigen, in welch erschreckender Weise und wie allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist, gerade im Nahbereich und ganz unabhängig von Kultur, Nationalität und Schicht.
Rückwärtsgewandte Rollenbilder und die Festigung patriarchaler Strukturen, gerade auch im Zusammenhang mit Kriegen, Krisen und Flucht, wirken sich für viele Frauen und Mädchen lebensgefährlich aus. Gewalt gegen sie ist weltweit die häufigste Menschenrechtsverletzung.
Bei der Verbraucherzentrale Hamburg melden sich zurzeit vermehrt Opfer von Smishing-Angriffen. Manche erhielten Rechnungen von bis zu 700 Euro für automatisch versendete SMS. Gegen solche Forderungen von Mobilfunkunternehmen sollte man sich wehren, raten die Verbraucherschützer. Denn die SMS wurden nicht von den Betroffenen selbst, sondern von einer Schadsoftware verschickt.

Das neue Notruf-App-System „Nora“ hat den Betrieb aufgenommen. „Nora“ ist die neue bundesweite digitale und mobile Notruf-Lösung insbesondere für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen. Sie wird in allen Integrierten Leitstellen und allen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg entgegengenommen, auch in Freiburg. Damit setzen Stadt und Land ein digitales Leuchtturmprojekt um. Freiburgs Behindertenbeauftragte Sarah Baumgart betont: „Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, allen Menschen eine barrierefreie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.“
Für den Erfolg von Nora geht es nun darum, die App bekannt zu machen und Informationen zur richtigen Anwendung zu verbreiten. Eine Geschäfts- und Koordinierungsstelle hat hierfür Broschüren, Flyer und Erklär-Videos vorbereitet, die für die allgemeine Nutzung auf der Homepage des Innenministeriums (im.baden- wuerttemberg.de/de/sicherheit/nora-notruf-app) zur Verfügung stehen. Alles Wichtige steht auch auf www.nora-notruf.de.

Die Diskussion zur Relevanz von Museen ist in Deutschland allgegenwärtig. Das ZKM setzt die Debatte nun in den Kontext globaler Krisen und ist Gastgeber für internationale Expert:innen aus Kunst, Gesellschaft und Wissenschaft, die gemeinsam ausloten, ob nicht gerade die Kunst und Kultur eine Schlüsselrolle in der Lösung der globalen Krisen spielen könnten.
Als Live-Broadcast inkl. Live-Q&As auf zkm.de/livestream am 28. und 29. Oktober 2021: Art Institutions in the Age of Existential Risks. What to Do? Unter anderem mit Ille Gebeshuber, Parag Khanna, Sonia Lawson, Max Hollein, Irini Papadimitriou, Laura Raicovich, Peter Weibel, Siegfried Zielinski.
| Mit dem Alkohol ist das so eine Sache: Was der eine für normal hält, erscheint dem anderen als zu viel und gefährlich. Partner:innen, Freund:innen und Arbeitgeber:innen bringen da oft ganz unterschiedliche Vorstellungen zum Ausdruck. Wer hat recht? Wie findet man heraus, ob und wie viel Alkohol gut ist? Dieses Buch hilft, mehr über das Trinkverhalten herauszufinden – das eigene oder das eines anderen. Dazu gibt es Kriterien und Erklärungen an die Hand, im Mittelpunkt stehen aber Fragen zu individuellen Aspekten: Welche Gedanken, Erklärungen und Bewertungen verbinde ich mit dem Trinken? Welches Leben wurde bisher gelebt, und ist es das, das man leben wollte? Was sollte so bleiben, was könnte sich ändern? Welche Optionen gibt es, und welche Risiken und Chancen sind damit verbunden? |
| Neben einer Anleitung zur Selbstdiagnose bietet das Buch auch konkrete Handlungsstrategien an. Fallbeispiele, Fragenkataloge und Erläuterungen helfen, das Trinkverhalten zu beeinflussen und bekömmlichere Umgangsweisen zu finden – mit oder ohne Alkohol. |