Anke hat ein letztes Mal Zeit

Letzte WDR-Kultshow „Anke hat Zeit“ Mit Herbert Grönemeyer, Polina Semionova, Jan Böhmermann, Britta Thie und Volker Bertelmann alias Hauschka

Anke Engelke© WDR/Melanie Grande

Am 14. November empfängt Anke Engelke zum letzten Mal Künstler, Querdenker und Talente in ihrer WDR-Sendung „Anke hat Zeit“. Die Gastgeberin nimmt sich dann nochmal 90 Minuten lang Zeit, um ihren Gästen genau das zu entlocken, was sie sonst nicht im TV erzählen – absolut subjektiv und mit ansteckender Leidenschaft im Wohnzimmer-Ambiente des Kölner Stadtgartens.

Sendetermin

In der aktuellen Sendung rockt Herbert Grönemeyer das Studio und verrät, dass er fürchtet depressiv zu werden, wenn er nicht singen kann und dass, wie bei seinen Liedtexten auch, nicht jeder seiner Küsse gleich gut ist.

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So können wir die Integration schaffen

Brücken bauen

Aufmerksame Zuhörer und Zuhörerinnen

Aufmerksame Zuhörer und Zuhörerinnen

Das war eine beeindruckende Veranstaltung  am Samstagabend in einer Grunschule in Freiburg-Weingarten. Da hätten auch hochrangige Politiker noch etwas lernen können, wenn sie denn gekommen wären.

Frau Nabulsi vom Bürgerverein Weingarten hielt eine flammende Rede für Integration. Die Jugendlichen, die das Treffen mit den Flüchtlingen unter dem Motto „Brücken bauen“ organisiert haben, haben alle Ansprachen in 3 Sprachen übersetzt. Vorgetragen wurde Deutsch und Arabisch. Der englische Text war auf den PowerPoint Charts zu lesen. Das Grundgesetz lag ebenfalls in 3 Sprachen aus. Es wurde auch auf Pegida eingegangen, um zu zeigen, dass es nicht nur eine Willkommenskultur in Deutschland gibt.

Das Organisationsteam

Die Jugend AG stellt sich vor. Mohammed Alkadraa (rechts im Bild): „Und ich wünsche mir, dass ich in Zukunft einmal sagen kann, Deutschland ist meine Heimat.“

Die Vorstellungsrunde des jungen Organisationsteams war eine besonders schöne Idee. Sie nannten ihre Namen und die Herkunft ihrer Eltern, dann folgte die Feststellung: „Ich bin Deutsche“.  Mit einer Ausnahme. Mohammed Alkadraa ist Flüchtling aus Syrien. Die anderen Teammitglieder haben fast alle Eltern mit Migrationshintergrund.

Wer in Deutschland bleiben will, muss sich integrationsbereit zeigen, war die Botschaft an die Flüchtlinge.  Dazu muss auch das Grundgesetz akzeptiert werden, das die Gleichberechtigung von Mann und Frau festschreibt.

Frau Nabulsi

Frau Nabulsi erzählt die Geschichte ihrer Ankunft in Detuschland in den 90er Jahren. Der Vortrag wurde auf Deutsch und Arabisch gehalten

Frau Nabulsi, die selbst einen Migrationshintergrund hat, ist unermüdlich in ihrem Engagement. Sie ist aber auch eine Frau der klaren Worte. Wer hier leben möchte, muss sich daran gewöhnen, dass die Deutschen auch Witze über Religionen machen. Dass auch die männlichen Flüchtlinge sich um ihre Kinder kümmern müssen, wenn die Mütter zum Deutschkurs gehen. Und immer wieder motiviert sie die Flüchtlinge, unsere Sprache zu lernen. Sie selbst spricht mit den Flüchtlingen grundsätzlich Deutsch.

Rechts im Bild Frau Nabulsi

Rechts im Bild Frau Nabulsi

Das Organisationsteam

Das Organisationsteam

Man kann zusammenfassend sagen, dass Frau Nabulsi eine Frau mit Herz und Verstand ist, die die Integration von Flüchtlingen zu ihrer persönlichen Sache gemacht hat. Wir könnten mehr Nabulsis in unserem Land gebrauchen, um vor allem dem sich ausweitenden Rechtspopulismus die “rote Karte” zu zeigen.

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Medizinische Versorgung von Flüchtlingen

Universitätsklinikum Freiburg übernimmt die medizinische Versorgung von Flüchtlingen

Das Regierungspräsidium Freiburg hat sich mit dem Universitätsklinikum darauf verständigt, dass das Universitätsklinikum in die medizinische Versorgung der Flüchtlinge aktiv einsteigt.
Das Universitätsklinikum hatte schon vor einigen Wochen ein Konzept für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge vor Ort in der Unterbringung vorgelegt. „Ich danke dem Regierungspräsidium für die nun zügige und gute Kooperation, die zu dem erteilten Auftrag geführt hat“, sagt der Leitende Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Freiburg Prof. Dr. J. Rüdiger Siewert. „Für uns als Universitätsklinik ist es völlig klar gewesen, dass wir uns hier engagieren. Wer, wenn nicht wir, als Super-Maximalversorger sollte denn sonst eine solche Versorgung gewährleisten können?“ Weiterlesen

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#SHNUPS startet Plattform für Hashtags

Anmeldung als Betatester möglich

  • Auf SHNUPS sammeln Nutzer alle relevanten Inhalte zu einem Hashtag über mehrere Plattformen hinweg
  • Die Plattform öffnet sich für Nutzer, die von Anfang an Teil der Community werden wollen
  • Die drei Karlsruher Gründer ziehen nach Berlin und nehmen am Programm “Project Flying Elephant” von WestTech Ventures teil, um das Produkt zum Launch zu bringen

Berlin, 29.10.2015 – Hashtags haben das enorme Potenzial, Inhalte zu einem Thema über Plattformen hinweg zu gruppieren und dadurch Kontext zu schaffen. So nehmen die unscheinbaren Rauten in einer Zeit überfluteter News Feeds einen immer wichtiger werdenden Stellenwert ein und sind heutzutage kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. News-Ereignisse, Diskussionen und Werbekampagnen werden von Hashtags plattformübergreifend begleitet. Das Problem: Noch liegen die wertvollen Inhalte zu einem Thema im Social Web verteilt, man verliert den Überblick.

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LIFT Basel – der Zukunft auf der Spur

Am 29. und 30.10. 2015 fand in der Markthalle Basel der 2. Kongress für Entrepreneure, Startups, Erfinder und Wissenschaftler der biotech- und life-science Szene statt.

Microbiome Analysis

Microbiome Analysis

Über LIFT:
Seit 2006 werden auf den LIFT Events die Auswirkungen technologischer Innovationen auf Business und soziales Engagement erforscht. Dazu werden weltweit internationale Events und „open-innovation“- Programme durchgeführt. In den letzten 9 Jahren kamen ca. 15’000 Teilnehmer aus 40 Ländern in mehr als 30 Veranstaltungen zusammen.
In Basel waren es ca. 450 Teilnehmer, die sich zum Thema Connecting innovators in Life Sciences and Information Technologies eingefunden haben. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf der aktuellen Herausforderung und kreativen Lösung, die technische Innovationen auf unseren Alltag von heute und morgen haben werden. Weiterlesen

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Krimis zum Sprachenlernen

Sprachen zum Gruseln

PONS_krimi_murder_in_the_fogSo manchen überkommt eine gewisse Abwehrhaltung oder gar Abneigung, wenn er oder sie an den Sprachunterricht in der Schule denkt. Und VHS-Kurse sind auch nicht immer von besonders motivierender Qualität. Manchmal ist es auch nur die knappe Zeit, die es gut einzuteilen gilt und so den Besuch eines Sprachkurses verhindert. Da kommen die neuen PONS Krimis zum Sprachenlernen gerade richtig. Als Hörbuch auf dem Smartphone kann man sie jederzeit hören. Wie wäre es beim Fitnesstraining? Da Bewegung bekanntlich gut für das Lernen ist, lassen sich so zwei Dinge sinnvoll kombinieren. Und langweilige Zugfahrten können zu spannenden Erlebnisreisen werden.

Man kann sich auch zu Hause warm einpacken und die Dinge tun, zu denen man im Sommer so selten Zeit findet: Entspannen, lesen, etwas Neues lernen. Gerade jetzt, wenn die Bäume langsam kahl, das Wetter nebelig und nass-kalt werden.Passend zur Herbstkulisse bringt PONS neue gruselige Kurzkrimis zum Sprachenlernen.

Verfügbar sind die Geschichten als Buch oder Hörbuch für Englisch, Italienisch und Spanisch. Schwierige Wörter werden extra erklärt und online kann der Wortschatz aus jeder Geschichte trainiert werden. Das sorgt dafür, dass Einsteiger, Auffrischer und Fortgeschrittene gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Außerdem: In den Extra-Rubriken finden sich Informationen rund um den Tatort. So erfahren die Leser und Leserinnen auch Details zum jeweiligen Land.

Die Geschichten sind schaurig-spannend und vermitteln nebenbei auch noch Sprachkenntnisse für Englisch, Italienisch oder Spanisch.

Die Lektüren „Murder in the Fog“, „Murder in the Moonlight“, „Il Mistero del Tevere“ und „De repente, un grito en la noche“ sind ab sofort bei PONS oder im Buchhandel zu je 9,99 Euro in der Hörbuchfassung bzw. 7,99 Euro als Taschenbuch erhältlich.

PONS Herbst 2015: Krimis zum Sprachenlernen

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Mit Kopfhörer unterwegs?

Die jüngeren Leute sind oft nicht im hier und jetzt unterwegs, sondern träumen sich mittels lauter Musik über Kopfhörer in ein andere Welt. Wenn sie dies im öffentlichen Straßenverkehr tun, kann das sehr schnell gefährlich werden. Kommt es zu einem Unfall, kann es neben einem körperlichen Schaden auch zu hohen Schadensersatzansprüchen  kommen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) weist darauf hin, dass eine Beeinträchtigung des Gehörs, wie sie durch laute Musik oder Telefongespräche über Kopfhörer entstehen kann, durch die Straßenverkehrsordnung (StVO) ausdrücklich verboten ist.

Jeder fünfte Fußgänger (22 Prozent) und fast jeder fünfte Radfahrer (19 Prozent) ist regelmäßig oder hin und wieder mit Kopfhörern im Straßenverkehr unterwegs. Dies ergab eine repräsentative Befragung, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) im Mai 2015 vom Marktforschungsinstitut Ipsos bei 2.000 Personen über 14 Jahren durchgeführt wurde.

Betrachtet man nur die jüngere Altersgruppe bis 34 Jahre, liegen die Anteile noch weit höher: Jeder zweite junge Fußgänger (54 Prozent) und Radfahrer (46 Prozent) trägt im Straßenverkehr regelmäßig oder hin und wieder Kopfhörer. Fast ein Drittel der Befragten (30 Prozent) sind nach eigenen Angaben schon einmal in eine gefährliche Situation geraten, weil andere Personen zu Fuß oder auf dem Fahrrad Kopfhörer getragen haben.

Appelle nützen leider meist nichts. Es ist Einsicht notwendig, um eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Die aber kommt weder über Appelle noch über Drohungen. Ähnlich der Crashkurse mit dem Auto, könnte man Erlebniskurse für Kopfhörernutzer in den Schulen veranstalten.

Viele Fußgänger und Radfahrer sind regelmäßig oder hin und wieder mit Kopfhörern im Straßenverkehr unterwegs. Dies ergab eine repräsentative Befragung, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) durchgeführt wurde.
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Englischkurse für Migranten

Zwei Freiburger Anglistinnen bieten zusammen mit Lehramtsstudierenden Sprachunterricht für Ausländer an

Zwei Kurse für Anfängerinnen und Anfänger und zwei für Fortgeschrittene: Mit diesem Angebot vermitteln die Freiburger Anglistinnen Prof. Dr. Brigitte Halford und ihre Doktorandin Seval Kömürcü Migrantinnen und Migranten Englischkenntnisse. Die beiden Sprachwissenschaftlerinnen starteten das Projekt vor einem Jahr. Es ist an Halfords Vorlesung „English in the Classroom – Linguistics“ gebunden, die für alle Lehramtskandidatinnen und -kandidaten verpflichtend ist. Die Studierenden haben die Option, statt einer Abschlussklausur in einem kleinen Team acht Doppelstunden Englischunterricht zu geben. In den vergangenen zwei Semestern haben etwa 25 Studierende 80 Lernende aus der Türkei, Russland, dem Kosovo oder Polen betreut. Im aktuellen Wintersemester 2015/16 laufen die Kurse wieder an und richten sich auch an Menschen, die als Flüchtlinge nach Freiburg gekommen sind. Weiterlesen

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Global Hack

Global Hack von Marc Goodman

978-3-446-44463-8_21542621315-87Wer bereits Bücher wie „Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!: Die wahre Macht der Datensammler“ (von Markus Morgenroth) oder
„Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen“ von Glenn Greenwald und Maria Zybak gelesen hat, dem wird
vieles in „Global Hack“ bekannt vorkommen. Marc Goodman beleuchtet die Risiken der digitalisierten Welt von allen Seiten: Geheimdienste, Kriminelle und Massendatensammler wie Facebook, Google & Co.
Keine leichte Kost, wenn man den Datenschutz ernst nimmt.
Vor wem wir in Zukunft mehr Angst haben müssen, ist noch offen. Fakt ist jedoch heute schon, dass man kaum noch jemandem im Internet vertrauen kann. Und das gilt gleichermaßen für Regierungen wie für Unternehmen jeglicher Art. Alle sammeln hemmungslos unsere Daten, um damit entweder Geschäfte zu machen oder sie gegebenenfalls auch gegen uns zu verwenden. Und bei letzterem muss man nicht einmal selbst kriminell sein.
Interessanterweise lassen sich sogar Menschen, die länger in einer Diktatur gelebt haben, von fremden Staaten und Firmen überwachen. So nutzen sie hemmungslos WhatsApp, Facebook, Google, Angry Bird etc. Spricht man sie darauf an, winken sie ab. Als ob es etwas nützen würde, wenn man vor der Gefahr die Augen verschließt. Weiterlesen

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Baisisdeutsch für Flüchtlinge

Studierende der Universität Freiburg lehren in Kleingruppen Basisdeutsch

Es ist schön zu beobachten, dass sich immer neue Initiativen auftun, um die große Zahl an Flüchtlingen in Deutschland zu unterstützen, damit sie sich hier leichter integrieren können. Aber selbst, wenn die Flüchtlinge eines Tages tatsächlich in ihre Heimatländer zurückkehren können, ist dieses Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen sinnvoll, weil es zum einen zur Völkerverständigung und zum anderen zu einer humaneren Welt beiträgt. Positive persönliche Erfahrungen wiegen weit aus schwerer als jede Ideologisierung.

Die Germanistikprofessorin Helga Kotthoff (Vierte von links) trifft sich mit Studierenden, die Flüchtlingen Deutschunterricht geben, zum Erfahrungsaustausch. Foto Sandra Meyndt

Etwa 50 Studierende geben derzeit in Räumen der Universität Freiburg Flüchtlingen Deutschunterricht. Über hundert lernwillige Flüchtlinge wurden bei einem großen Treffen, organisiert unter Mithilfe der Freiburger Caritas, gruppenweise auf die Studierenden verteilt und finden sich nun zweimal in der Woche zum informellen Deutschunterricht zusammen. Die Inhaberin der Professur für Deutsch als Fremdsprache, Prof. Dr. Helga Kotthoff, leitete mit einem Aufruf auf den Internetseiten des Deutschen Seminars vor drei Wochen die Initiative ein und begleitet den improvisierten Lehrkörper wissenschaftlich bei dessen ehrenamtlicher pädagogischer Tätigkeit. Neben Gesprächsrunden wird Kotthoff im Wintersemester 2015/16 das Hauptseminar „Deutsch als Fremdsprache für Flüchtlinge“ leiten, das interessierte Studierende aller Fakultäten besuchen können. Weiterlesen

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