Künstliche Intelligenz soll schon bald dabei helfen, Lügen und Täuschungsversuche zu identifizieren
Ein Forschungsteam der Universitäten Marburg und Würzburg warnt jedoch vor einem verfrühten Einsatz.
Ach, wenn es doch so einfach wäre wie bei Pinocchio. Dem hölzernen Hampelmann war leicht anzusehen, wenn er mal wieder eine Lüge formulierte: Schließlich wurde dabei seine Nase jedes Mal ein Stückchen länger. In der Realität ist es sehr viel schwieriger, Lügen zu erkennen; die Wissenschaft beißt sich an entsprechenden Techniken schon lange die Zähne aus.
Jetzt soll Künstliche Intelligenz (KI) zum Durchbruch bei der Entwicklung eines verlässlichen Lügendetektors verhelfen. Die entsprechende Technik ist in ersten Ansätzen schon im Einsatz – beispielsweise in der Auswertung von automatisierten Befragungen Einreisewilliger an den EU-Grenzen Ungarns, Griechenlands und Litauens, mit der Reisende mit kriminellen Absichten identifiziert werden sollen.










