Eine offene
weisse Bühne, oval, steril, fast aseptisch. Darin ein Tisch, 6 Stühle.
Die
Schauspieler*innen machen sich warm. Die Zuschauer nehmen gleichzeitig ihre
Plätze ein, um einem Verhör beizuwohnen.
Kameras,
Mikrofone, Bildschirme werden gerichtet, eine Stimme aus dem Off – die den
gesamten Text allen Akteuren vorgibt – die Befragung Oppenheimers beginnt.
Geburtsjahrgang 2002: Wer keine Datenübermittlung an die Bundeswehr wünscht, kann jetzt bei der städtischen Meldebehörde Widerspruch einlegen Einmal jährlich übermitteln die deutschen Städte und Gemeinden der Bundeswehr Daten jeder Person mit deutscher Staatsangehörigkeit, die demnächst volljährig wird. Das ist vom Soldatengesetz so geregelt und geschieht jeweils im März. Für die Stadt Freiburg leistet die Meldebehörde (Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement) diese Aufgabe. Dabei teilt sie dem Personalmanagement der Bundeswehr Vornamen, Familiennamen und gegenwärtige Anschrift des jungen Menschen mit. Die Bundeswehr sendet dann den Betroffenen Info-Material zu. Im März 2019 werden die Daten jener deutschen Staatsangehörigen übermittelt, die im Jahr 2020 volljährig werden – also dem Geburtsjahrgang 2002. Dies geschieht nicht, wenn der oder die Betroffene gemäß Bundesmeldegesetz Widerspruch einlegt. Wer dem Jahrgang 2002 angehört und keine Übermittlung seiner Daten wünscht, sollte dies dem Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg) bis zum 24. Februar 2019 entweder schriftlich mitteilen, oder das auf www.freiburg.de/formulare unter „Meldewesen“ zu findende Online-Formular ausfüllen.
Mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro unterstützt Pfizer auch in diesem Jahr den Freiburger Sozialfond. Heute übergaben Dr. Axel Glatz, Leiter der Produktionsstätte in Freiburg, Uwe Lürig, Personalleiter am Standort Freiburg, und Peter Neske, Senior Project Manager, den Spendenscheck an Oberbürgermeister Martin Horn. „Freiburg ist eines unserer größten Werke weltweit, daher fühlen wir uns mit dem Standort sehr verbunden. Mit unserer Spende können wir der Stadt und ihren Bürgern etwas zurückgeben“, so Dr. Axel Glatz über das Engagement des Arzneimittelherstellers, der in Freiburg jährlich bis zu 5 Milliarden Tabletten und Kapseln produziert und verpackt. Oberbürgermeister Martin Horn nahm den Spendencheck dankend entgegen: „Wir schätzen Pfizers Engagement für die Stadt Freiburg sehr. Der Fond ermöglicht es uns, Bürgern in Notsituationen schnell und unbürokratisch zu helfen.“ Pfizer unterstützt den Sozialfond, der beispielsweise gezielt Hilfe für sozial schwache Familien bereitstellt, bereits seit mehr als einem Jahrzehnt.
Mehr als 15.000 Hygiene-Berichte bundesweit angefragt
Berlin, 30. Januar 2019. Wie sauber ist das Lieblingsrestaurant oder der Bäcker um die Ecke? Rund Zwei Wochen nach Start der Online-Plattform „Topf Secret“ haben Verbraucherinnen und Verbraucher bei den zuständigen Behörden mehr als 15.000 Hygiene-Berichte beantragt. Am neugierigsten waren die Menschen in Nürnberg. Dort gab es insgesamt 235 Anträge und damit 46,1 Anträge pro 100.000 Einwohner. Dahinter kommen Berlin mit 43,6 und Karlsruhe mit 42,2 Anträgen pro 100.000 Einwohner.
Ein Interview mit Bernd Singer, Vorstand der Raiffeisenbank Denzlingen-Sexau. Das Interview führten Ria Hinken und Tobias Bobka am 28. Januar 2019
Er und seine Vorstandskollegin Susanne Fremmer haben wahrlich Pioniergeist bewiesen. Sie haben nicht nur mit Tabus in der Bankenwelt gebrochen, sondern gerade im ländlichen Umfeld ihrer Genossenschaftsbank viel Mut bewiesen. Er gewährt uns exklusive Einblicke in einen äußerst spannenden Kulturwandel. Über genau diesen Entwicklungspfad, die vielschichtigen Erfahrungen und persönlichen Lernkurven wollen wir heute mit ihm sprechen, so Tobias Bobka.
Staatsanwälte unter Verdacht – Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt – WDR-Recherchen erhärten Vorwürfe – SPD spricht von „Rechtsbeugung“
Vier
Staatsanwälte der Bochumer Schwerpunktstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung
von Wirtschaftskriminalität und Korruption stehen unter dem Verdacht
der Strafvereitelung im Amt. Nach Informationen des WDR prüft die
Generalstaatsanwaltschaft Hamm derzeit eine entsprechende Strafanzeige.
Hintergrund ist der Skandal um die illegale Entsorgung giftiger Abfälle
aus der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen. Rund 30.000 Tonnen dieser
sogenannten Ölpellets waren illegal in einer Tongrube in Schermbeck
abgelagert worden, noch größere Mengen werden bis heute in einem
Kohlekraftwerk verbrannt.
Kaum eine Region in unserem Land befindet sich so sehr im
Wandel wie der ländliche Raum Ostdeutschlands.
Nach der Wiedervereinigung begann eine Welle der Landflucht.
Vor allem junge Menschen zog es in die Städte. Zurückgeblieben sind meist die
Älteren und Gebrechlichen. Das hatte viele negative Folgen für die Entwicklung
des ländlichen Raums. Kitas, Schulen, Theater, Kneipen und andere Einrichtungen
mussten schließen.. Der öffentliche Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen. Das
alles hat Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.
Die Robert-Bosch-Stiftung hat dies zum Anlass genommen,
engagierte Menschen aus diesen Regionen in das Programm „Neulandgewinner“
aufzunehmen und zu fördern, um damit eine Zukunftsperspektive im ländlichen
Raum Ostdeutschlands zu schaffen.
Die Neulandgewinner 2019 mit Uta-Micaela Dürig von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Staatssekretär des BMEL
Seit 2012 wurden insgesamt 80 Raumpioniere gefördert, die in
ihren Orten Oasen des Wachstums und Aufbruchs geschaffen haben, sagt die
stellvertretende Vorsitzende der Robert-Bosch-Stiftung Uta-Micaela Dürig.
Am Samstag, 23. Februar, findet vormittags die sechste stadtweite Müllsammelaktion unter dem Motto „Freiburg putzt sich raus“ statt. Die Aktion findet in verschiedenen Stadt- und Ortsteilen statt und wird von den Bürgervereinen und Gruppierungen vor Ort organisiert. Einzelne Ausweichtermine unter der Woche sind möglich. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) sowie die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) unterstützen die Teilnehmenden logistisch mit Material und Beratung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt in ihrem Stadtteil (Bürgervereine, Ortsverwaltungen oder Quartierbüros) oder bei „Freiburg packt an“, Garten- und Tiefbauamt unter der Telefonnummer: 201-4712 oder per E-Mail unter fpa@stadt.freiburg.de anmelden.
Via
Twitter sind wir auf Ungereimtheiten bei drei Dokumentationen der
Sendereihe „Menschen hautnah“ aufmerksam gemacht worden. Diese Einwände
haben wir sehr ernst genommen und daraufhin die Filme intensiv geprüft.
Diese Prüfung dauert derzeit noch an. Darüber hinaus haben wir mit der
Autorin und der Protagonistin gesprochen. Die Protagonistin hat der
Redaktion bestätigt, dass der Charakter der Beziehung korrekt
wiedergegeben worden ist.
In der laufenden Prüfung hat sich jedoch herausgestellt, dass zwei
andere Protagonisten für diese drei Dokumentationen über eine
Komparsen-Website gewonnen wurden. Wir haben keine Anhaltspunkte, dass
ihre Geschichten nicht stimmen.
Ellen Ehni, WDR-Chefredakteurin Fernsehen: „Diese Vorgehensweise ist für
ein dokumentarisches Format wie ‚Menschen hautnah‘ nicht akzeptabel.
Die Redaktion war darüber nicht informiert. Wir werden unsere
Qualitätssicherung an dieser Stelle verstärken. Weitere Ungenauigkeiten,
die wir in den Filmen festgestellt haben, entsprechen nicht den
journalistischen und redaktionellen Standards im WDR. Dies bedauern wir
sehr. Wir werden die Filme an den entsprechenden Stellen korrigieren und
dies transparent machen. Unsere Prüfung dauert an, eine abschließende
Bewertung können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vornehmen.“
In einem ersten Prüfungsschritt hatten wir bereits Ungenauigkeiten und
Unstimmigkeiten festgestellt. Konkret geht es um Fehler bei Jahreszahlen
und Altersangaben. Diese wurden nicht sorgfältig genug geprüft. Zudem
wurde im aktuellen Film nicht eingeordnet, dass die Protagonisten
bereits in zwei Dokumentationen der Sendereihe zu einem weiteren
Beziehungsthema portraitiert wurden. Auch wurde versäumt, kenntlich zu
machen, dass die beiden Protagonisten, bis auf eine Ausnahme, nicht
unter ihren richtigen Namen in der Sendung erscheinen wollten.
Wenn ein Hackerangriff bereits auf hunderte Politiker gelingt, wie einfach ist dann ein Angriff im Kinderzimmer, fragen sich jetzt besorgte Eltern. Kann das mir selbst oder auch meinen Kindern passieren?