Nette Ausbeuter setzen sich durch

Gegen Menschen, die Kooperation und Egoismus raffiniert einsetzen, ist kein Kraut gewachsen

Zusammen mit anderen geht vieles besser. Gleichzeitig ist Wettbewerb ein prägendes Element unserer Gesellschaft. Im Kampf um Aufträge und Positionen muss man erfolgreicher sein als seine Mitbewerber oder Kollegen. Wann kommt man mit Kooperation, wann mit Egoismus weiter? Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön haben ein Experiment entwickelt, mit dem sie den Erfolg von kooperativen und egoistischen Verhaltensstrategien untersuchen können. Den Forschern zufolge ist eine als „Ausbeutung“ bezeichnete Strategie besonders erfolgreich, bei der Kooperation und Egoismus sich so abwechseln, dass der Mitspieler sich nicht dagegen wehren kann. Die Ausbeutungsstrategie funktioniert unter hohem Konkurrenzdruck am besten – also dann, wenn nur einer gewinnen kann.

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Gastro-Lobby muss Falschaussagen zu Online-Plattform „Topf Secret“ zurücknehmen

foodwatch und FragDenStaat: DEHOGA täuscht Öffentlichkeit und Behörden – Stadt Köln fällt darauf herein

foodwatch und FragDenStaat: Gastro-Lobby muss Falschaussagen zu Online-Plattform „Topf Secret“ zurücknehmen – DEHOGA täuscht Öffentlichkeit und Behörden – Stadt Köln fällt darauf herein

Berlin, 8. Februar 2019. Die Verbraucherorganisation foodwatch und die Transparenzinitiative FragDenStaat haben den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) aufgefordert, Falschaussagen über die Online-Plattform „Topf Secret“ zurückzuziehen. Der Lobbyverband hatte behauptet, die Veröffentlichung von Hygiene-Kontrollberichten auf dem Verbraucherportal sei „rechtswidrig“. foodwatch und FragDenStaat riefen angeblich zum „Rechtsbruch“ auf, denn „ausschließlich die zuständigen Behörden“ dürften über Hygienemängel informieren. Diese Auffassung wird selbst vom eigenen Dachverband, dem Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft (BLL) ausdrücklich „nicht geteilt“. Das zeigt ein internes Schreiben an die Mitglieder des BLL – darunter auch der DEHOGA. Antragsstellerinnen und Antragssteller dürfen demnach sehr wohl die erlangten Infos auf „Topf Secret“ veröffentlichen. 

So funktioniert es

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Wie kann es mehr bezahlbaren Wohnraum in guter Qualität geben?

Wie kann es mehr bezahlbaren Wohnraum in guter Qualität geben? Fachkonferenz Wohnen am Montag, 18. März, Konzerthaus Freiburg

Akteurinnen und Akteure aus Planung, Verwaltung, Politik, Bau- und Wohnungswirtschaft sind zu ersten Fachkonferenz Wohnen am 18. März von 9 bis 18 Uhr ins Konzerthaus Freiburg eingeladen. An diesem Tag sollen Strategien zur Sicherung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum besprochen und mögliche Gestaltungs- und Umsetzungsspielräume im Dialog beleuchtet werden. Oberbürgermeister Martin Horn sowie Bürgermeister Prof. Martin Haag werden begrüßen. Als Vortragende sind eingeladen Prof. Stefan Siedentop, Leiter des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Claudia Nutz, ehemalige Vorständin Aspern Development AG Wien, Hilmar von Lojewski, Beigeordneter des Deutschen Städtetags sowie die Leiterin des städtischen Referats für bezahlbares Wohnen, Sabine Recker. Am Nachmittag referieren weitere renommierte Fachexpertinnen und -experten aus dem In- und Ausland Beiträge zu folgenden Themen:

  • Bodenpolitik – Strategien der Baulandschaffung für bezahlbaren Wohnraum
  • Leistbar – Ökonomische Voraussetzungen für die Schaffung und Sicherung bezahlbaren Wohnraums
  • Dichte und Qualität – Ein gutes Maß an sozialer und baulicher Dichte
  • Hohe Qualität – tragbare Kosten – Best-Practice Wohnprojekte.
    Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro, für Studierende 20 Euro, Anmeldung ab sofort unter
    https://www.freiburg.de/fachkonferenz-wohnen
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Christopher Rüping: „In der Sache J. Robert Oppenheimer“ nach H. Kipphardt

Premiere am 19.01.19 im Deutschen Theater Berlin    

Eine offene weisse Bühne, oval, steril, fast aseptisch. Darin ein Tisch, 6 Stühle.

Die Schauspieler*innen machen sich warm. Die Zuschauer nehmen gleichzeitig ihre Plätze ein, um einem Verhör beizuwohnen.

Kameras, Mikrofone, Bildschirme werden gerichtet, eine Stimme aus dem Off – die den gesamten Text allen Akteuren vorgibt – die Befragung Oppenheimers beginnt.

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Datenübermittlung an die Bundeswehr

Geburtsjahrgang 2002:
Wer keine Datenübermittlung an die Bundeswehr wünscht, kann jetzt bei der städtischen Meldebehörde Widerspruch einlegen
Einmal jährlich übermitteln die deutschen Städte und Gemeinden der Bundeswehr Daten jeder Person mit deutscher Staatsangehörigkeit, die demnächst volljährig wird. Das ist vom Soldatengesetz so geregelt und geschieht jeweils im März.
Für die Stadt Freiburg leistet die Meldebehörde (Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement) diese Aufgabe. Dabei teilt sie dem Personalmanagement der Bundeswehr Vornamen, Familiennamen und gegenwärtige Anschrift des jungen Menschen mit. Die Bundeswehr sendet dann den Betroffenen Info-Material zu.
Im März 2019 werden die Daten jener deutschen Staatsangehörigen übermittelt, die im Jahr 2020 volljährig werden – also dem Geburtsjahrgang 2002. Dies geschieht nicht, wenn der oder die Betroffene gemäß Bundesmeldegesetz Widerspruch einlegt.
Wer dem Jahrgang 2002 angehört und keine Übermittlung seiner Daten wünscht, sollte dies dem Amt für Bürgerservice und Informationsmanagement (Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg) bis zum 24. Februar 2019 entweder schriftlich mitteilen, oder das auf www.freiburg.de/formulare unter „Meldewesen“ zu findende Online-Formular ausfüllen.

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Spende für städtische soziale Projekte

© Foto: Hans Hinken
Axel Glatz (Leiter des Freiburger Pfizer-Werkes ) mit OB Martin Horn

Mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro unterstützt Pfizer auch in diesem Jahr den Freiburger Sozialfond. Heute übergaben Dr. Axel Glatz, Leiter der Produktionsstätte in Freiburg, Uwe Lürig, Personalleiter am Standort Freiburg, und Peter Neske, Senior Project Manager, den Spendenscheck an Oberbürgermeister Martin Horn. „Freiburg ist eines unserer größten Werke weltweit, daher fühlen wir uns mit dem Standort sehr verbunden. Mit unserer Spende können wir der Stadt und ihren Bürgern etwas zurückgeben“, so Dr. Axel Glatz über das Engagement des Arzneimittelherstellers, der in Freiburg jährlich bis zu 5 Milliarden Tabletten und Kapseln produziert und verpackt. Oberbürgermeister Martin Horn nahm den Spendencheck dankend entgegen: „Wir schätzen Pfizers Engagement für die Stadt Freiburg sehr. Der Fond ermöglicht es uns, Bürgern in Notsituationen schnell und unbürokratisch zu helfen.“ Pfizer unterstützt den Sozialfond, der beispielsweise gezielt Hilfe für sozial schwache Familien bereitstellt, bereits seit mehr als einem Jahrzehnt.

Das Pharmaunternehmen Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH ist einer der größten gewerblichen Arbeitgeber in Freiburg. Pfizer spendet seit mehr als einem Jahrzehnt jährlich für soziale städtische Projekte.
© Foto: Hans Hinken

15.000 € für soziale Zwecke erhielt die Stadt Freiburg von
Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH
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„Topf Secret“: Das sind die elf Großstädte mit den meisten Anträgen

Mehr als 15.000 Hygiene-Berichte bundesweit angefragt 

Berlin, 30. Januar 2019. Wie sauber ist das Lieblingsrestaurant oder der Bäcker um die Ecke? Rund Zwei Wochen nach Start der Online-Plattform „Topf Secret“ haben Verbraucherinnen und Verbraucher bei den zuständigen Behörden mehr als 15.000 Hygiene-Berichte beantragt. Am neugierigsten waren die Menschen in Nürnberg. Dort gab es insgesamt 235 Anträge und damit 46,1 Anträge pro 100.000 Einwohner. Dahinter kommen Berlin mit 43,6 und Karlsruhe mit 42,2 Anträgen pro 100.000 Einwohner.

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#16 Heldenreise in der Bankenwelt – wie der Kulturwandel gerade mit Tabubrüchen gelingt

Ein Interview mit Bernd Singer, Vorstand der Raiffeisenbank Denzlingen-Sexau. Das Interview führten Ria Hinken und Tobias Bobka am 28. Januar 2019

Er und seine Vorstandskollegin Susanne Fremmer haben wahrlich Pioniergeist bewiesen. Sie haben nicht nur mit Tabus in der Bankenwelt gebrochen, sondern gerade im ländlichen Umfeld ihrer Genossenschaftsbank viel Mut bewiesen. Er gewährt uns exklusive Einblicke in einen äußerst spannenden Kulturwandel.
Über genau diesen Entwicklungspfad, die vielschichtigen Erfahrungen und persönlichen Lernkurven wollen wir heute mit ihm sprechen, so Tobias Bobka.

Von links: Tobias Bobka, Ria Hinken, Bernd Singer

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WDR-Recherchen erhärten Vorwürfe illegaler Entsorgung von Ölpellets

Staatsanwälte unter Verdacht – Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt – WDR-Recherchen erhärten Vorwürfe – SPD spricht von „Rechtsbeugung“

Vier Staatsanwälte der Bochumer Schwerpunktstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und Korruption stehen unter dem Verdacht der Strafvereitelung im Amt. Nach Informationen des WDR prüft die Generalstaatsanwaltschaft Hamm derzeit eine entsprechende Strafanzeige. Hintergrund ist der Skandal um die illegale Entsorgung giftiger Abfälle aus der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen. Rund 30.000 Tonnen dieser sogenannten Ölpellets waren illegal in einer Tongrube in Schermbeck abgelagert worden, noch größere Mengen werden bis heute in einem Kohlekraftwerk verbrannt.

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Die Zukunft gehört dem ländlichen Raum

Die Neulandgewinner 2019

Kaum eine Region in unserem Land befindet sich so sehr im Wandel wie der ländliche Raum Ostdeutschlands.

Nach der Wiedervereinigung begann eine Welle der Landflucht. Vor allem junge Menschen zog es in die Städte. Zurückgeblieben sind meist die Älteren und Gebrechlichen. Das hatte viele negative Folgen für die Entwicklung des ländlichen Raums. Kitas, Schulen, Theater, Kneipen und andere Einrichtungen mussten schließen.. Der öffentliche Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen. Das alles hat Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.

Die Robert-Bosch-Stiftung hat dies zum Anlass genommen, engagierte Menschen aus diesen Regionen in das Programm „Neulandgewinner“ aufzunehmen und zu fördern, um damit eine Zukunftsperspektive im ländlichen Raum Ostdeutschlands zu schaffen.

Die Neulandgewinner 2019 mit Uta-Micaela Dürig von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Staatssekretär des BMEL

Seit 2012 wurden insgesamt 80 Raumpioniere gefördert, die in ihren Orten Oasen des Wachstums und Aufbruchs geschaffen haben, sagt die stellvertretende Vorsitzende der Robert-Bosch-Stiftung Uta-Micaela Dürig.

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