Gegen Menschen, die Kooperation und Egoismus raffiniert einsetzen, ist kein Kraut gewachsen
Zusammen mit anderen geht vieles besser. Gleichzeitig ist Wettbewerb ein prägendes Element unserer Gesellschaft. Im Kampf um Aufträge und Positionen muss man erfolgreicher sein als seine Mitbewerber oder Kollegen. Wann kommt man mit Kooperation, wann mit Egoismus weiter? Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön haben ein Experiment entwickelt, mit dem sie den Erfolg von kooperativen und egoistischen Verhaltensstrategien untersuchen können. Den Forschern zufolge ist eine als „Ausbeutung“ bezeichnete Strategie besonders erfolgreich, bei der Kooperation und Egoismus sich so abwechseln, dass der Mitspieler sich nicht dagegen wehren kann. Die Ausbeutungsstrategie funktioniert unter hohem Konkurrenzdruck am besten – also dann, wenn nur einer gewinnen kann.
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