Das „Recht auf Vergessenwerden“

URL-Entfernung

Das „Recht auf Vergessenwerden“ in der Praxis

Für rund 2,4 Millionen URLs haben EU-Bürger bei Google die Löschung aus den Suchergebnissen beantragt, davon wurden etwas mehr als 900.000 tatsächlich entfernt. Grundlage für diese Praxis ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Mai 2014. Demnach dürfen Einzelpersonen bei Suchmaschinenbetreibern wie Google beantragen, dass Suchergebnisse zu ihrem Namen entfernt werden. Diese Regelung wird in den Medien auch als „Recht auf Vergessenwerden“ bezeichnet. Bis Januar 2018 waren ein Prozent der Antragsteller für ein Fünftel aller URLs verantwortlich, die aus den Suchergebnissen entfernt werden sollten. Bei diesen handelt es sich oft um spezielle Kanzleien und Firmen, die sich um die Reputation ihrer Klienten kümmern. 88,7 Prozent der Antragssteller sind Privatpersonen. Die Gesamtzahl der URLs, um deren Löschung Einzelpersonen aus Deutschland gebeten haben, beläuft sich auf 414.578, davon wurden fast 170.000 aus dem Suchindex entfernt. Lediglich die Franzosen machen häufiger vom „Recht auf Vergessenwerden“ gebrauch, wie die Infografik von Statista zeigt.

  Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Verleihung der Hayek-Preise in Freiburg

Die Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung lud zum Festakt ins Historische Kaufhaus in Freiburg

OB Dieter Salomon und seine Frau Helga Mayer-Salomon im Gespräch undespräsident a. D. Horst Köhler überreicht Heike Göbel den Publizistik-Preis ©Foto: Hans-J.Hinken

OB Dieter Salomon und seine Frau Helga Mayer-Salomon im Gespräch undespräsident a. D. Horst Köhler überreicht Heike Göbel den Publizistik-Preis ©Foto: Hans-J.Hinken

Die diesjährigen Preise gingen an Heike Göbel, Ressortleiterin Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Bundespräsident a. D. Joachim Gauck.

Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D. hielt die Laudatio für Heike Göbel ©Foto: Hans-J.Hinken

Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a. D. hielt die Laudatio für Heike Göbel ©Foto: Hans-J.Hinken

Die Preise wurden von Bundespräsident a. D. Horst Köhler überreicht, der auch die Laudatio für Joachim Gauck hielt.

Es war eine Veranstaltung mit sehr viel Prominenz. Und so erklärte Oberbürgermeister Dieter Salomon in seinem Grußwort, dass diese Veranstaltung das Highlight der Stadt Freiburg sei. Weiterlesen

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Gefälschte Eier – Wie uns die Industrie austrickst

Gefälschte Eier – Wie uns die Industrie austrickst

Wie Verbraucher getäuscht werden / Mittwoch, 21. März 2018, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen

Wie uns die Industrie austrickst“
© SWR, „Bild: SWR“

Bio boomt. Besonders bei Eiern setzen viele Verbraucher darauf, dass diese aus biologischer oder zumindest aus Freilandhaltung kommen. Und sie sind bereit, dafür einen deutlich höheren Preis zu zahlen. Aber nicht überall, wo „bio“ aufgedruckt ist, ist auch „bio“ drin. Das zeigt die Reportage „Gefälschte Eier – Wie uns die Industrie austrickst“ am Mittwoch, 21. März, ab 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Wie bei kaum einem anderen Produkt sollte es bei frischen Eiern leicht zu erkennen sein, woher sie kommen: ob aus Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung. Denn jedes Ei ist mit einem Code bedruckt, der genau darüber informiert, aus welcher Haltung das Ei kommt, sogar von welchem Bauernhof. Doch hat der Kunde damit wirklich die Sicherheit, dass das angebliche Bio- oder Freilandhuhn tiergerechter gehalten wird und ein besseres, ein artgerechteres Leben hat? Weiterlesen

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Europäische Bankenaufsicht soll von EZB lernen

Die Europäische Kommission will die Europäischen Bankenaufsicht (EBA) stärken.

Das cep begrüßt das Ziel, empfiehlt aber, einen EBA-Rat einzurichten.

Nach Vorschlag der Kommission wird ein weisungsunabhängiges Direktorium künftig wichtige Entscheidungen in der EBA treffen, die bisher den nationalen Aufsichtsbehörden vorenthalten sind. Das cep begrüßt diesen Schritt. Er führt dazu, dass Konflikte zwischen Aufsichtsbehörden besser geschlichtet und Rechtsverstöße der Aufsichtsbehörden stärker geahndet werden. Allerdings empfiehlt das cep die Einrichtung eines EBA-Rates. Mit diesem sollte das Direktorium, gemeinsam mit den nationalen Aufsichtsbehörden und der EZB, über den strategischen Aufsichtsplan sowie über Stresstests entscheiden. Auch über die – im Zuge des Brexit – anstehende Kontrolle bei der Auslagerung von Banktätigkeiten sollte der EBA-Rat entscheiden. Eine ähnliche Konstruktion gibt es auch bei der EZB. Dort entscheiden nationale und europäische Vertreter gemeinsam im EZB-Rat. Weiterlesen

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Wie viel Frauen in Europa weniger verdienen

Auch 2018 verdienen Frauen weniger als Männer

Frauen verdienen weniger als Männer. Europaweit liegt der so genannte Gender Pay Gap, also der Anteil des durchschnittlichen Bruttolohns der Männer, den Frauen für ihre Arbeit weniger erhalten, bei 16,2 Prozent. Deutschland liegt weit darüber, wie die Grafik von Statista zeigt.

Spitzenreiter in dem aktuellen Vergleich von Eurostat, dem die Daten von 2016 zugrunde liegen, ist mit 25,3 Prozent allerdings Estland, gefolgt von Tschechien mit 21,8 Prozent. In Italien und Rumänien liegt der Verdienstunterschied bei lediglich 5,3 und 5,2 Prozent Prozent.

Der unbereinigte Gender Pay Gap berücksichtigt allerdings keine strukturellen Unterschiede wie Teilzeitarbeit, die Position im Unternehmen oder unterschiedliche Branchen. Er zeigt aber, dass Männer und Frauen nicht im selben Maße an der Wirtschaft partizipieren und ihnen generell weniger Geld zur Verfügung steht. Das liegt zum einen daran, dass Frauen häufiger unbezahlte Sorge- und Hausarbeit leisten und Jobs mit hohem Frauenanteil häufig generell schlechter bezahlt werden.

Doch auch wenn all diese Aspekte heraus gerechnet werden, verdienten Frauen 2014 laut bereinigtem Gender Pay Gap des Statistischen Bundesamtes sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen in gleicher Position.

Insgesamt leben in Deutschland rund 41 Millionen Frauen, also rund zwei Millionen mehr als Männer.

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Jetzt hat die Werbung auch den Weltfrauentag entdeckt

Am 8. März ist Weltfrauentag!

Der #LasstdieFraurein ist sozusagen der neueste Schlager der Werbebranche. Das steht so ähnlich auch in der neuesten Ausgabe von W&V .

ROSSFRAU_ButtonDie Drogeriemarktkette Rossmann ändert den Firmennamen in seiner größten Filiale in Hannover für 2 Wochen von Rossmann in Rossfrau. Das erinnert mich doch sehr stark an die #Regenfrautel. Die hatte in den 80er Jahren einmal Konjunktur. Doch bald hieß es auch damals bald wieder Regenmantel. Die „Frautel“ konnte sich langfristig doch nicht durchsetzen.

Neben der Rossfrau kommt auch noch Jane Walker (bisher gab es nur Johnnie Walker) auf den Markt. Für der Begründung hierfür haben sich die Werbemanager etwas ganz besonders blödes ausgedacht. Sie sind der Meinung, dass Frauen von Scotch häufig eingeschüchtert sind. Unter dem #WalkWithJane wird die Aktion akteull vermarktet. (https://www.johnniewalker.com/en-us/our-whisky/limited-editions/jane-walker/)

Wenn jetzt noch Deichmann auf die Idee kommt und die „Deichfrau“ erfindet, dann gehe ich ab morgen nur noch barfuß.

Ich bekomme geradezu Bauchschmerzen, wenn ich sehe, dass der so wichtige Weltfrauentag für einen derartigen Unsinn missbraucht wird. Ich will keinen Hashtag LasstdieFraurein! Ich fordere, nicht nur zum Weltfrauentag, gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Die Gleichberechtigung von Frau und Mann in allen Gesellschaften und Religionen! Weiterlesen

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Schädliche Mineralöle in Wachsmalstiften

Schädliche Mineralöle in Wachsmalstiften

ÖKO-TEST hat für die aktuelle App Eltern 14 Wachsmalstifte untersucht. Das Resümee: eine Katastrophe!

Nur ein einziges Produkt ist empfehlenswert. Von den restlichen Marken sollten die Kinder besser die Finger lassen. Sie enthalten unter anderem schädliche Erdölverbindungen. Ärgerlich: Stifte auf Bienenwachsbasis schneiden nicht besser ab, zudem trickst ein Hersteller mit den Angaben zu dem Naturstoff.

Ab einem Alter von etwa zwei Jahren können Kinder mit Wachsmalstiften die Welt der Farben und Formen erkunden. Allerdings stecken in den meisten Produkten zu viele Problemstoffe. Sechs der 14 getesteten Produkte in unserem Test sind „ungenügend“, vier sind „mangelhaft“ und drei „ausreichend“. Nur ein Produkt ist frei von Schadstoffen. Weiterlesen

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Ganz Hannover wird zur CEBIT-City

CEBIT-City: Vielfältige Aktionen für und in der Stadt

Blockchain und KI

Wenn am 11. Juni 2018 auf dem Messegelände in Hannover die neue CeBIT startet, wird die ganze Stadt zur CeBIT-City. „Zusammen mit vielen Partnern wollen die Veranstalter die Stimmung, die Atmosphäre und die Themen der CeBIT mitten in die Stadt tragen. Denn CeBIT und Hannover gehören untrennbar zusammen. Hannover soll zur CeBIT richtig brummt“, sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG am Montag in Hannover. „Wir freuen sehr über den neuen CeBIT-Termin und über die frischen Impulse einer intensiven Partnerschaft von Stadt und CeBIT. Im Sommer kann sich Hannover als Gastgeberin, Messestandort und attraktives Ziel für Gäste aus der ganzen Welt von seiner schönsten Seite präsentieren“, unterstrich Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Weiterlesen

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Kostenfalle: Vorsicht bei Spiele Apps

Ob auf Handy, Konsole oder Laptop – kaum ein Spiel kommt heutzutage ohne Internet aus.

Eltern RatgeberUnd sei es nur, um im angegliederten Shop zusätzliche Leben, spielinterne Währung oder hilfreiche Gegenstände zu kaufen. Bei manchen Spielen kommt man nicht mehr darum herum, echtes Geld nachzuschießen, wenn man nicht ewig auf einer Stufe bleiben will. Für die Spieler ist das nicht nur frustrierend, sondern eine Kostenfalle. SpardaSurfSafe zeigt, warum der Umgang mit den Kosten beim Online-Gaming geregelt werden sollte.

Tausende Spiele sind im Netz oder als App kostenlos verfügbar. Doch irgendwann stoßen die Spieler an eine Grenze, an der sie nicht mehr richtig vorankommen. Dann brauchen Gamer entweder viel Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz oder müssen reales Geld investieren. Über In-App-Käufe oder die spieleeigenen Shops lassen sich zusätzliche Gegenstände, sogenannte Items, kaufen, die das Spiel deutlich vereinfachen. Und was sind schon einmalige 4,99 Euro, wenn man sich dadurch viel Zeit und Nerven spart?

Die Anbieter von – auf den ersten Blick – kostenlosen Apps und Browserspielen verdienen mit zwei Dingen Geld: durch eingeblendete Werbung und über In-Game-Shops. Wer Items kauft und einsetzt, kommt schneller voran. „Dadurch werden die Belohnungsmechanismen im Gehirn angeregt und man will mehr“, warnt Götz Schartner vom Verein Sicherheit im Internet e. V., einem Mitveranstalter von SpardaSurfSafe-BW. Während dieses Geschäftsmodell bei kostenlosen Spielen seit Jahren bekannt ist, wird das Konzept inzwischen auch immer häufiger in Vollversionen verwendet. Das gilt sowohl für PC-Spiele wie World of Warcraft als auch für Konsolenspiele wie FIFA 18 Ultimate Team. So können die Spieleentwickler nicht nur einmalig am oft hohen Kaufpreis, sondern auch regelmäßig an den aktiven Spielern verdienen. Weiterlesen

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KKO Tanaka: Gesichter.Plakate

Pinakothek der Moderne in München zeigt: KKO Tanaka: Gesichter.Plakate

Logo Design MuseumDIE NEUE SAMMLUNG – THE DESIGN MUSEUM

AUSSTELLUNG | 03. MÄRZ-17. JUNI 2018

Inspiriert von Bauhaus, amerikanischem Jazz und der ästhetischen Tradition Japans, ist Ikko Tanaka (1930-2002) bis heute einer der einflussreichsten japanischen Grafikdesigner. Die Präsentation im Vorraum des Audi

Ikko Tanaka, The 200th Anniversary of Sharaku, 1995
Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo)
© Ikko Tanaka 1995 / licensed by DNPartcom

toriums widmet sich dem Motiv des Gesichts im Plakatschaffen dieses Vermittlers zwischen japanischer Kultur und dem Westen.

Wie in einer Schönheitengalerie passieren die Gesichter auf rund 40 Plakaten Revue: in radikaler geometrischer Abstraktion, kalligrafischer Expressivität oder gebannt durch Fotografie, zeichenhaft, verfremdet, als undurchdringliche Maske, surreal, verspielt … Mit sublimer Verführung oder theatralischer Anmache wollen diese Gesichter die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnen, sei es für ein No- und Kabuki-Theater, sei es für Ausstellungen, Kommunikationsunternehmen oder eine Kollektion des Modedesigners Issey Miyake. In kühner Abstraktion und Balance des Gegensätzlichen, ausdrucksstark, elegant und kraftvoll – so könnte man den Stil von Ikko Tanaka skizzieren. Ivan Chermayeff, sein amerikanischer Kollege, nannte ihn „distiller of visual truth“. Weiterlesen

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