Jens Förster, nimmt uns in seinem
Buch mit auf eine spannende Reise durch die Welt der Psychologie, die mit
vielen Erkenntnissen und Aha-Erlebnissen verbunden ist.
Verhaltensmuster und wissenschaftliche Tests werden so beschrieben, dass sie für
Nicht-Psychologen gut verständlich und nachvollziehbar sind. Es ist Psychologie aus dem Alltag heraus. Oft mit Witz erklärt. Dabei nimmt
sich Förster auch selbstkritisch unter die Lupe.
Anhand der aktuellen Debatte zum
Klimawandel wird deutlich, dass der Wunsch auf Veränderung viel zu selten mit
einer erforderlichen Verhaltensänderung einhergeht. Wir wollen zwar eine
Klimakatastrophe verhindern, sind im Alltag allerdings viel zu selten bereit, Verzicht
zu üben. Da wird das T-Shirt für 4,99 € gekauft, obwohl man weiß, dass es
sowohl schlecht für das Klima als auch für die Menschen ist, die es herstellen.
Dabei sind wir dann um Ausreden nicht verlegen.
Jens Förster gibt uns Erklärungen,
weshalb das so ist. Und er gibt
Antworten auf die folgenden Fragen, die uns mal mehr mal weniger beschäftigen.
Welche Alternativen es zu den Steueroasen Andorra, Liechtenstein, Vatikan, Schweiz, San Marino, und Monaco gibt –
PM Dr.Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm München im Juli 2019
Bis zu mehr als € 360 Mrd. haben Deutsche in Steueroasen bis heute angelegt, wie Professor Gabriel Zucman jüngst ermittelte. Der allseits gepriesene Weg des Ankaufs von Steuer-CDs mit angeblich massenhaften Selbstanzeigen stellt indes auch nur eine Spitze des Eisbergs dar. Der von Finanzministern gepriesene Weg „automatischer Meldungen aus dem Ausland“ betrifft bisher mindestens Zinserträge und bestenfalls alle Kapitalerträge – nur der natürlichen Personen. Neben den sogenannten Tarnkonstrukten, hinter denen sich natürliche Personen verbergen können, gibt es weitere seit Jahrzehnten erprobte und bewährte Ausweichstrategien.
Anlässlich des Tags für Betroffene von Hasskriminalität am 22. Juli ruft die No Hate Speech Bewegung zu mehr Unterstützung für Betroffene von Hassrede auf.
„Nicht wegschauen, sondern aktiv und solidarisch sein“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die das Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politikam Montag (22. Juli) veröffentlicht. Die Bewegung, dieunter anderem durch den DeutschenJournalisten-Verband (DJV), die Amadeu Antonio Stiftungund die Autorin Anne Wizorek unterstützt wird, kritisiert den bisherigen Fokus der Bemühungen gegen Hassrede: „Wenn es um Hass im Netz geht, stehen allzuoft die Täter*innen im Vordergrund.“ Das Bündnis fordert, Betroffenen mit „digitaler Zivilcourage“ Solidarität zu zeigen – zum Beispiel, indem User*innenin Kommentarspalten sozialer Medien widersprechen. Die Initiative, die der Verein Neue deutsche Medienmacher*innen koordiniert, fordert zudem „Beratungs-und Informationsangebote, Gesetze und deren Durchsetzung“. Die Bewegungverweist in diesem Zusammenhang auf ein Online-Angebotder Neuen deutschen Medienmacher*innen: Der Helpdesk auf der Vereinsseite soll schnelle Hilfe bei Hassrede im Netz bieten. Am Abend des 22. Juli lädt das No Hate Speech Movement in Berlin zudem zu einer Podiumsdiskussion mit von Hass betroffenen Medienschaffenden ein: Unter dem Titel „#hetzefrei“diskutieren die Neuen deutschen Medienmacher*innenunter anderem mit Nicole Diekmann, ZDF-Korrespondentin, darüber, wie sie mit Hassrede umgehen. Ort: Refugio; Lenaustraße2-4, 12047 Berlin; Uhrzeit: 18:30 Uhr.
taz Ost und begleitet die Phase vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen mit einem umfassenden Themenschwerpunkt
Es gibt mehreren Veranstaltungen und eine große Sonderausgabe am Wochenende vor den Wahlen.
Die Redaktion richtet hierzu eine Regionalredaktion in Dresden ein, die aus Sachsen und Südbrandenburg berichten wird. Die Berichterstattung startet am kommenden Montag mit täglichen Porträts, Reportagen, Berichten und Analysen. Über 30 Redakteur*innen aus verschiedenen Ressorts der taz sind abwechselnd vor Ort und wohnen in dieser Zeit zusammen in Dresden.
Jede Woche geht der neue Podcast „Ost-Cast“ auf Sendung, in Kooperation mit dem Freien Radiosender Coloradio.
Zum „Sachsen-Dinner“ lädt die taz Ost-Redaktion jede Woche Politiker*innen oder Künstler*innen zum gemeinsamen Kochen und Diskutieren in die Redaktions-WG.
In einer Sommertournee reist die taz Ost durch Brandenburg und Sachsen. Auf Veranstaltungen in Grimma, Wurzen, Frankfurt/Oder und Bernau diskutieren Redakteur*innen mit lokalen Gästen.
Freiburgs OB Martin Horn: Kommunen benötigen mehr Unterstützung vom Bund
Gemeinsam mit drei Städtenetzwerken für Nachhaltigkeit und Klimaschutz hat der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn die Bundesregierung aufgefordert, die Anstrengungen gegen den Klimawandel zu verstärken. Eine engere Zusammenarbeit auf nationaler und europäischer Ebene sei notwendig, „um die Auswirkungen unserer Maßnahmen zu vervielfachen“, heißt es in dem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Neben einer stärkeren finanziellen Unterstützung sei der Abbau rechtlicher und administrativer Hürden wichtig, um noch effektivere Maßnahmen auf kommunaler Ebene für mehr Klimaschutz treffen zu können. In dem Schreiben geht es auch um die Positionierung der Bundesrepublik in Europäischen Entscheidungsprozessen, insbesondere hinsichtlich der nächsten Förderperiode.
Aufgenommen in Bad Reichenhall
Horn ist Europa-Vorsitzender des weltweit tätigen lokalen Netzwerkes für Nachhaltigkeit ICLEI – Local Governments for Sustainability. Zu den Unterzeichnern gehören auch Ashok Sridharan, Präsident von ICLEI und Oberbürgermeister von Bonn, Andreas Wolter als Vorsitzender des Klimabündnisses und Bürgermeister von Köln, sowie der Vorsitzende von Energy Cities, der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner. Im Rahmen der drei Netzwerke engagieren sich 4.000 Städte, davon mehr als 500 in Deutschland für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Der Appell enthält konkrete Forderungen an die Bundesregierung, darunter beispielsweise eine CO2-Abgabe und eine erneute Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Klimaschutz solle als Querschnittsaufgabe fester Bestandteil aller Entscheidungen werden. „Als Städte haben wir eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den Klimawandel, um unsere Bürger vor den bereits heute spürbaren Auswirkungen zu schützen. Dabei dürfen sozial Benachteiligte nicht die Leidtragenden sein“, sagte Martin Horn in Freiburg. „Die dringend notwendigen Anstrengungen gegen den Klimawandel können wir als Städte jedoch nicht alleine meistern. Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, die Zusammenarbeit im Klimaschutz mit uns zu intensivieren und unsere Bemühungen stärker zu unterstuüzen“, erklärte Horn weiter.
Neu entwickelte Methode ermöglicht ein tieferes Verständnis von Entscheidungsprozessen
Wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen, wird davon beeinflusst, welche Entscheidungen wir gerade treffen. Das spiegelt sich wiederum in messbaren Aktivitätsmustern im Gehirn wider. Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und von der Princeton University haben nun herausgefunden, dass während des Ausruhens der menschliche Hippocampus dieselben Aktivitätsmuster wieder abspielt, und dies möglicherweise sogar in einem stark erhöhten Tempo. Eine neu entwickelten Methode, die Magnetresonanztomografie mit maschinellem Lernen kombiniert, ermöglicht es, diesen Prozess im Gehirn bei Menschen jetzt genau nachzuverfolgen.
Modellprojekt des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg will Schülerinnen in der Region Karlsruhe für IT-Berufe begeistern
Vergangenen Herbst gab das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Startschuss für die Girls‘ Digital Camps, die als sechs Modellprojekte in Baden-Württemberg – unter anderem in der Region Mittlerer Oberrhein/Karlsruhe – pilothaft gefördert werden. Wie diese schulischen Lernorte in Karlsruhe nun konzipiert wurden und welche Aktivitäten für Schülerinnen geplant sind, wurde gestern im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im ZKM vorgestellt. Organisiert wurde das Event vom CyberForum als Projektträger der Girls‘ Digital Camps in Karlsruhe.
Eine Woche voller Musik vom 29. Juni bis 7. Juli 25 Schulklassen mit dabei – Auftakt in der Musikschule – Finale beim Kindermusikfest im Theater Freiburg
In diesem Jahr feiert das Kindermusikfestival klong Jubiläum, denn bereits zum 10. Mal tauschen Freiburger Schülerinnen und Schüler vom 29. Juni bis 7. Juli eine Woche lang Schulbücher gegen Instrumente. Wie bereits in den Jahren zuvor, kommen auch zumFreiburger Kindermusikfestival professionelle Musikerinnen und Musiker in die Klassen, um mit den Schülerinnen und Schülern auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen und deren musikalischen Erlebnis- und Erfahrungshorizont zu erweitern: Von Beatboxing über Flarf-Performance und Baumarktmusik bis hin zur Entwicklung neuer Wortwelten reicht das Spektrum der Musikerinnen und Musiker, die die Schüler im Rahmen der klonglabore begleiten. Ein Klangflashmob, den Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern des Freiburger Barockorchesters und ensemble recherche entwickeln, überrascht zwei Freiburger Grundschulen sowie das Publikum beim Kindermusikfest im Theater. Zum Jubiläum hat sich der Verein mehrklang – Gesellschaft für Neue Musik Freiburg e.V. etwas ganz Besonderes ausgedacht: „Playground Music“ erklingt auf Spielplätzen, Skateparks und Bolzplätzen in der Stadt, wenn sich Klettergerüste, Skaterampen und Fußballtore kurzzeitig in klirrende Mega-Instrumente verwandeln. Die Jazz & Rock Schulen komponieren zusammen mit einer Schulklasse den klongsong 2019.
SCHLOSSLICHTSPIELE KARLSRUHE 2019 unter Motto: »Ein Sommer der Liebe und des Lebens. Hate comes late – Love comes first.«
Vom 08.08.2019 – 15.09.2019 im ZKM Karlsruhe – Ganz im Zeichen der Liebe und des Lebens wird das gigantische Multimediaspektakel SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe in seiner fünften Spielzeit stehen. Vom 8. August bis 15. September 2019 erstrahlt die Barockfassade des Karlsruher Schlosses wieder durch atemberaubende Projection Mappings und wird zum größten digitalen Kunstwerk Europas – mit neuen Werken, die 2019 unter dem Motto „Ein Sommer der Liebe und des Lebens. Hate comes late – Love comes first“ stehen.
Thementage an der Universität Freiburg mit fünf öffentlichen Veranstaltungen vom 21.-25.06.2019
Intelligente Systeme, die autonom handeln und selbstständig
lernen, gelten als Schlüsseltechnologie für die nächste Welle
industrieller Innovationen. Doch was kann die intelligente Maschine und
was lernen Computer eigentlich – und was bedeutet dies für die
Gesellschaft? Diese Fragen adressieren zwei aktuelle Projekte der
Universität Freiburg vom 21.-25. Juni 2019 bei den Thementagen
„Verantwortliche Künstliche Intelligenz“: Das Projekt
„Standwandforschung“ des Exzellenzclusters BrainLinks-BrainTools der
Universität Freiburg verbindet Wissenschaft und Kunst im öffentlichen
Raum und zeigt, was passiert, wenn sich Streetart von Forschung an
Künstlicher Intelligenz inspirieren lässt. Der Forschungsschwerpunkt
„Verantwortliche Künstliche Intelligenz“ des Freiburg Institute for
Advanced Studies (FRIAS) befasst sich mit normativen und philosophischen
Grundlagen sowie ethischen, rechtlichen und sozialen Herausforderungen
der Interaktion von Menschen mit intelligenten Systemen.