Studie: Ab dem Alter von acht Jahren lassen sich Kinder bei der Wahl zwischen Eigennutz und Großzügigkeit durch soziale Normen beeinflussen
Ergebnisse einer internationalen Untersuchung unter Beteiligung der Freien Universität in Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ veröffentlicht. Nr. 277/2019 vom 24.09.2019
Foto Pexels
Kinder werden einer Studie zufolge bei der Wahl zwischen Eigennutz und Großzügigkeit im Alter von acht Jahren von sozialen Normen beeinflusst. In einer großangelegten Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlerinnen der Freien Universität Berlin wurde in acht verschiedenen Gemeinschaften weltweit untersucht, wie Kinder und Erwachsene Entscheidungen treffen, wenn sie Belohnungen teilen können. Für die Studie kooperierten Forscherteams aus den USA, Kanada, Spanien, Großbritannien und Deutschland. An der Freien Universität beteiligt waren Dr. Patricia Kanngießer und Süheyla Yilmaz vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie. Patricia Kanngießer leitet seit 2016 als Freigeist Fellow der Volkswagenstiftung eine Forschungsgruppe zur Kulturvergleichenden Entwicklungspsychologie.
Die Teilchenphysikshow der Universität Bonn ist am 01./02.10.2019 zu Gast in Freiburg
Quelle: Universität Bonn
Mithilfe eines magischen Regenschirms begeben sich die beiden
Hauptcharaktere Laura und Till auf eine Reise durch Zeit und Raum,
erleben die wichtigsten Stationen der Teilchenphysik mit – und
präsentieren dabei 25 Live-Experimente in 90 Minuten: Diesem Konzept
folgt die Show „What’s (the) matter?“, die der Physiker Prof. Dr. Herbert Dreiner von der Universität Bonn gemeinsam mit seinen Studierenden auf Deutsch
in den Hörsaal bringt. Anlässlich der Verlängerung des
Graduiertenkollegs „Masse und Symmetrien nach der Entdeckung des Higgs-Teilchens am LHC“,
in dem Doktorandinnen und Doktoranden unter anderem das Higgs-Teilchen
und die Dunkle Materie erforschen, ist die Teilchenphysikshow zu Gast
an der Universität Freiburg.
Was: Teilchenphysiksho
Wann: 01.10. und 02.10.2019, jeweils ab 18:00 Uhr
Wo: Physikalisches Institut Großer Hörsaal Hermann-Herder Straße 3 79104 Freiburg
Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin zu Freundschaft digital & analog
Fotobox ein Erinnerungsfoto schießen.
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freund*innen? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter in Kontakt zu bleiben. Aber: Die virtuelle Vernetzung führt unter Umständen auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit.
Die interdisziplinäre Ausstellung Like you! Freundschaft digital & analog lädt vom 27. September 2019 bis 5. Juli 2020 zum großen Freundschaftstest ein. In drei Ausstellungsbereichen begegnen die Besucher*innen unterschiedlichen Facetten von Freundschaft: vom ersten Kennenlernen über die Frage, was Freundschaften stärkt oder belastet bis hin zu dem Punkt, wenn Freundschaften auseinandergehen. Am Entdeckertisch, auf dem Marktplatz der Freundschaft, mit Zettelpost, E-Buddy, Tamagotchi und dem Roboter AIBO erkunden sie Freundschaft in all ihren Spielarten – und können gemeinsam mit ihren Freund*innen in der Fotobox ein Erinnerungsfoto schießen. Museum für Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin
Eine neue Technik ermöglicht es, Komponenten einer Software mit geringem Rechenaufwand voneinander zu isolieren
Passwörter, Kreditkartennummern oder kryptografische Schlüssel in Computerprogrammen zu sichern, benötigt künftig weniger Rechenleistung als bislang. Forscher des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme in Kaiserslautern und Saarbrücken haben eine neue Technik namens ERIM entwickelt, um die Komponenten einer Software voneinander zu isolieren. Auf diese Weise lassen sich sensible Daten vor Hackern schützen, wenn sie etwa von Onlinediensten verarbeitet werden. Die neue Methode erfordert drei bis fünfmal weniger Rechenaufwand als die zweitbeste Isolationstechnik. Damit wird es für Onlinedienste wie Google oder Facebook praktikabler, die Technik anzuwenden. Das war für Usenix, einer US-amerikanischen Fachgesellschaft für Informatik, und Facebook Anlass genug, die Forscher mit dem Internet Defense Prize auszuzeichnen.
Das erfolgreiche Kunstvermittlungsformat ART LAB geht in die achte Runde, Anmeldungen sind noch bis zum 31. August bei der Fondation Beyeler möglich. Die Idee des ART LAB ist einfach: Jugendliche bringen anderen Jugendlichen die Welt der Kunst näher. Sie entwickeln ein eigenes Kunstvermittlungsprojekt, das der Öffentlichkeit vorgestellt und in das Programm der Fondation Beyeler aufgenommen wird. Die Jugendlichen haben so die Chance, hinter die Kulissen des meistbesuchten Kunstmuseums der Schweiz zu blicken und sich mit Professionals auszutauschen.
Jens Förster, nimmt uns in seinem
Buch mit auf eine spannende Reise durch die Welt der Psychologie, die mit
vielen Erkenntnissen und Aha-Erlebnissen verbunden ist.
Verhaltensmuster und wissenschaftliche Tests werden so beschrieben, dass sie für
Nicht-Psychologen gut verständlich und nachvollziehbar sind. Es ist Psychologie aus dem Alltag heraus. Oft mit Witz erklärt. Dabei nimmt
sich Förster auch selbstkritisch unter die Lupe.
Anhand der aktuellen Debatte zum
Klimawandel wird deutlich, dass der Wunsch auf Veränderung viel zu selten mit
einer erforderlichen Verhaltensänderung einhergeht. Wir wollen zwar eine
Klimakatastrophe verhindern, sind im Alltag allerdings viel zu selten bereit, Verzicht
zu üben. Da wird das T-Shirt für 4,99 € gekauft, obwohl man weiß, dass es
sowohl schlecht für das Klima als auch für die Menschen ist, die es herstellen.
Dabei sind wir dann um Ausreden nicht verlegen.
Jens Förster gibt uns Erklärungen,
weshalb das so ist. Und er gibt
Antworten auf die folgenden Fragen, die uns mal mehr mal weniger beschäftigen.
Welche Alternativen es zu den Steueroasen Andorra, Liechtenstein, Vatikan, Schweiz, San Marino, und Monaco gibt –
PM Dr.Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm München im Juli 2019
Bis zu mehr als € 360 Mrd. haben Deutsche in Steueroasen bis heute angelegt, wie Professor Gabriel Zucman jüngst ermittelte. Der allseits gepriesene Weg des Ankaufs von Steuer-CDs mit angeblich massenhaften Selbstanzeigen stellt indes auch nur eine Spitze des Eisbergs dar. Der von Finanzministern gepriesene Weg „automatischer Meldungen aus dem Ausland“ betrifft bisher mindestens Zinserträge und bestenfalls alle Kapitalerträge – nur der natürlichen Personen. Neben den sogenannten Tarnkonstrukten, hinter denen sich natürliche Personen verbergen können, gibt es weitere seit Jahrzehnten erprobte und bewährte Ausweichstrategien.
Anlässlich des Tags für Betroffene von Hasskriminalität am 22. Juli ruft die No Hate Speech Bewegung zu mehr Unterstützung für Betroffene von Hassrede auf.
„Nicht wegschauen, sondern aktiv und solidarisch sein“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die das Bündnis aus Zivilgesellschaft und Politikam Montag (22. Juli) veröffentlicht. Die Bewegung, dieunter anderem durch den DeutschenJournalisten-Verband (DJV), die Amadeu Antonio Stiftungund die Autorin Anne Wizorek unterstützt wird, kritisiert den bisherigen Fokus der Bemühungen gegen Hassrede: „Wenn es um Hass im Netz geht, stehen allzuoft die Täter*innen im Vordergrund.“ Das Bündnis fordert, Betroffenen mit „digitaler Zivilcourage“ Solidarität zu zeigen – zum Beispiel, indem User*innenin Kommentarspalten sozialer Medien widersprechen. Die Initiative, die der Verein Neue deutsche Medienmacher*innen koordiniert, fordert zudem „Beratungs-und Informationsangebote, Gesetze und deren Durchsetzung“. Die Bewegungverweist in diesem Zusammenhang auf ein Online-Angebotder Neuen deutschen Medienmacher*innen: Der Helpdesk auf der Vereinsseite soll schnelle Hilfe bei Hassrede im Netz bieten. Am Abend des 22. Juli lädt das No Hate Speech Movement in Berlin zudem zu einer Podiumsdiskussion mit von Hass betroffenen Medienschaffenden ein: Unter dem Titel „#hetzefrei“diskutieren die Neuen deutschen Medienmacher*innenunter anderem mit Nicole Diekmann, ZDF-Korrespondentin, darüber, wie sie mit Hassrede umgehen. Ort: Refugio; Lenaustraße2-4, 12047 Berlin; Uhrzeit: 18:30 Uhr.
taz Ost und begleitet die Phase vor den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen mit einem umfassenden Themenschwerpunkt
Es gibt mehreren Veranstaltungen und eine große Sonderausgabe am Wochenende vor den Wahlen.
Die Redaktion richtet hierzu eine Regionalredaktion in Dresden ein, die aus Sachsen und Südbrandenburg berichten wird. Die Berichterstattung startet am kommenden Montag mit täglichen Porträts, Reportagen, Berichten und Analysen. Über 30 Redakteur*innen aus verschiedenen Ressorts der taz sind abwechselnd vor Ort und wohnen in dieser Zeit zusammen in Dresden.
Jede Woche geht der neue Podcast „Ost-Cast“ auf Sendung, in Kooperation mit dem Freien Radiosender Coloradio.
Zum „Sachsen-Dinner“ lädt die taz Ost-Redaktion jede Woche Politiker*innen oder Künstler*innen zum gemeinsamen Kochen und Diskutieren in die Redaktions-WG.
In einer Sommertournee reist die taz Ost durch Brandenburg und Sachsen. Auf Veranstaltungen in Grimma, Wurzen, Frankfurt/Oder und Bernau diskutieren Redakteur*innen mit lokalen Gästen.
Freiburgs OB Martin Horn: Kommunen benötigen mehr Unterstützung vom Bund
Gemeinsam mit drei Städtenetzwerken für Nachhaltigkeit und Klimaschutz hat der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn die Bundesregierung aufgefordert, die Anstrengungen gegen den Klimawandel zu verstärken. Eine engere Zusammenarbeit auf nationaler und europäischer Ebene sei notwendig, „um die Auswirkungen unserer Maßnahmen zu vervielfachen“, heißt es in dem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Neben einer stärkeren finanziellen Unterstützung sei der Abbau rechtlicher und administrativer Hürden wichtig, um noch effektivere Maßnahmen auf kommunaler Ebene für mehr Klimaschutz treffen zu können. In dem Schreiben geht es auch um die Positionierung der Bundesrepublik in Europäischen Entscheidungsprozessen, insbesondere hinsichtlich der nächsten Förderperiode.
Aufgenommen in Bad Reichenhall
Horn ist Europa-Vorsitzender des weltweit tätigen lokalen Netzwerkes für Nachhaltigkeit ICLEI – Local Governments for Sustainability. Zu den Unterzeichnern gehören auch Ashok Sridharan, Präsident von ICLEI und Oberbürgermeister von Bonn, Andreas Wolter als Vorsitzender des Klimabündnisses und Bürgermeister von Köln, sowie der Vorsitzende von Energy Cities, der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner. Im Rahmen der drei Netzwerke engagieren sich 4.000 Städte, davon mehr als 500 in Deutschland für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Der Appell enthält konkrete Forderungen an die Bundesregierung, darunter beispielsweise eine CO2-Abgabe und eine erneute Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Klimaschutz solle als Querschnittsaufgabe fester Bestandteil aller Entscheidungen werden. „Als Städte haben wir eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den Klimawandel, um unsere Bürger vor den bereits heute spürbaren Auswirkungen zu schützen. Dabei dürfen sozial Benachteiligte nicht die Leidtragenden sein“, sagte Martin Horn in Freiburg. „Die dringend notwendigen Anstrengungen gegen den Klimawandel können wir als Städte jedoch nicht alleine meistern. Deshalb fordern wir die Bundesregierung dazu auf, die Zusammenarbeit im Klimaschutz mit uns zu intensivieren und unsere Bemühungen stärker zu unterstuüzen“, erklärte Horn weiter.