Neue Gesetze: Mutterschutz, Mindestlohn & Co.

Was 2018 bringt, kann ROLAND-Partneranwalt Kai Solmecke voraussagen – zumindest, was die gesetzlichen Änderungen betrifft. – Mutterschutz, Mindestlohn & Co.

Mehr Schutz für angehende Mütter

Schon in diesem Jahr ist das neue Mutterschutzgesetz zum Teil in Kraft getreten, jedoch kommen ab Januar 2018 noch Änderungen hinzu, die für angehende Mütter wichtig werden. In Zukunft haben schwangere Schülerinnen und Studentinnen das gleiche Recht wie Arbeitnehmerinnen: „Die Schutzfrist von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes soll zukünftig auch für Schülerinnen und Studentinnen gelten. Damit sind sie in dieser Zeit unter bestimmten Voraussetzungen von Pflichtveranstaltungen befreit“, weiß ROLAND-Partneranwalt Kai Solmecke. Des Weiteren nimmt der Gesetzgeber Arbeitgeber zukünftig mehr in die Pflicht: „Der Arbeitgeber soll für jeden seiner Arbeitsplätze eine Gefährdungsbeurteilung durchführen und überprüfen, ob dort besondere Schutzbedürfnisse für schwangere oder stillende Frauen bestehen“, so der Rechtsexperte. Eine weitere Änderung: Werdende Mütter, die Arbeiten in einem vorgegebenen Tempo erledigen sollen, profitieren von einem allgemeinen Beschäftigungsverbot. Kai Solmecke erklärt dazu: „Bisher haben die gesetzlichen Regelungen nur die Beschäftigungen von Schwangeren für Fließband- und Akkordarbeit ausgeschlossen.“ Und übrigens: Wenn eine Frau ein Kind mit Behinderung zur Welt bringt, verlängert sich die Mutterschutzfrist künftig auf zwölf statt bisher acht Wochen nach der Geburt. Weiterlesen

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80. Geburtstag von Georg Baselitz

Heute am 23. Januar 2018 wird Georg Baselitz 80 Jahre alt

Fondation Beyeler und Kunstmuseum Basel zeigen vom 21. Januar – 29. April 2018 Georg Baselitz

Georg Baselitz
Foto: Peter Knaup

Georg Baselitz (1938) zählt zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Anlässlich des 80. Geburtstags widmet die Fondation Beyeler dem deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer eine umfangreiche Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipiert ist. In einer fokussierten Retrospektive werden viele der wichtigsten Gemälde und Skulpturen, die Baselitz in den letzten sechs Jahrzehnten geschaffen hat, vereint. Dazu werden neue Werke zu sehen sein, die noch nie öffentlich gezeigt wurden. Mit kraftvollen und spannungsgeladenen Werken aus allen Schaffensperioden wird die überragende Spannweite dieses grossen Künstlers offenbar.

Baselitz ist einer der wenigen zeitgenössischen Künstler, die tief in der Geschichte der europäischen und amerikanischen Malerei verwurzelt sind. Er gilt als Erfinder einer figurativen Bildsprache, die aus einem reichen Repertoire an ikonografischen und stilistischen Elementen schöpft. In seinen Bildfindungen erlangen diese jedoch widersprüchliche und ambivalente Bedeutung. So funktioniert Baselitz’ Bilderkosmos wie ein Spiegelkabinett, in dem eigene, erinnerte und imaginierte Bilder mit kunsthistorischen Vor-Bildern zu neuen Bildkompositionen verschmelzen.

 Georg Baselitz, Orangenesser IX, 1981 Öl und Tempera auf Leinwand 146 x 114 cm München, Pinakothek der Moderne © Georg Baselitz, 2018 Foto: © Bayer&Mitko - ARTOTHEK

Georg Baselitz, Orangenesser IX, 1981
Öl und Tempera auf Leinwand
146 x 114 cm
München, Pinakothek der Moderne
© Georg Baselitz, 2018
Foto: © Bayer&Mitko – ARTOTHEK

In den spannungsvollen, aus allen Schaffensperioden stammenden Werken in der Ausstellung offenbart sich der ganze inhaltliche und stilistische Reichtum von Baselitz’ Œuvre. Exemplarische Schlüsselwerke der 1960er-Jahre wie die Helden- und die Fraktur-Bilder werden in der Fondation Beyeler ebenso vertreten sein wie die auf dem Kopf gemalten Motive, mit denen Baselitz in den 1970er- und 1980er-Jahren berühmt wurde. Unter den grossformatigen Holzskulpturen wird auch die erste von Baselitz aus Holz gehauene und bemalte Arbeit vertreten sein, die 1980 auf der Biennale von Venedig einen kulturpolitischen Skandal auslöste. Gemälde aus der Remix-Serie sowie in jüngster Zeit entstandene Arbeiten vervollständigen den Blick auf einen der eigensinnigsten Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts.

Die Retrospektive, in der rund 80 Gemälde und zehn Skulpturen aus den Jahren 1959 bis 2017 zu sehen sein werden, führt Leihgaben aus renommierten europäischen und amerikanischen Institutionen und Privatsammlungen zusammen.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington D. C., wo sie anschliessend in veränderter Form gezeigt wird. Parallel zur Ausstellung in der Fondation Beyeler präsentiert das Kunstmuseum Basel Werke auf Papier von Georg Baselitz.

#BaselitzBasel

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„Unser Gedächtnis ist manipulierbar“

CEBIT 2018 (Montag, 11. Juni, bis Freitag, 15. Juni 2018):

Memory-Hackerin Julia Shaw auf der CEBIT 2018: „Unser Gedächtnis ist manipulierbar“

Bildunterschrift: Photo Credit: Boris Breuer.

Hannover. Ich traue nur mir selbst – besser nicht! Denn Dr. Julia Shaw weiß, wie man das menschliche Gedächtnis manipuliert. Im Juni 2018 zeigt die Erinnerungsforscherin und Rechtspsychologin aus London CEBIT-Besuchern, wie das funktioniert und welche Erkenntnisse sie daraus gewonnen hat. Shaw spricht am Mittwoch, 13. Juni auf dem CEBIT Artificial Intelligence Summit auf der Grand Central Stage in Halle 27.

Im Jahr 2015 veröffentlichte Shaw eine Studie, die sie über Nacht zum Shooting Star machte. Anhand von kreativer Suggestion redete sie Menschen ein, sie hätten emotionale Dinge – sogar Straftaten – erlebt, die tatsächlich nie passiert waren. Seitdem nennt man Julia Shaw „Memory Hackerin“. Ihr Buch „The Memory Illusion – Das trügerische Gedächtnis“ wurde international zum Bestseller. Weiterlesen

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Brexit geht in Phase 2

Wird ein Soft-Brexit gelingen?

Ein Übergangsabkommen mit London soll Zeit gewinnen und einen „soften Brexit“ ermöglichen. Nach einer Einigung über Freizügigkeit und finanzielle Beiträge wird die Ratifizierung in allen 28 Staaten das größte Risiko sein.

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben heute beschlossen, die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen zu eröffnen. Die EU geht nun auf einen Vorschlag Theresa May’s ein, und will mit London ein Übergangsabkommen verhandeln. Weiterlesen

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Wohnungsbau rückläufig: Ein Minus von 7,3 %

Genehmigte Wohnungen von Januar bis Oktober 2017:

Ein Minus von 7,3 % gegenüber Vorjahreszeitraum

Statistik: Baugenehmigungen von Wohnungen nach GebäudeartenWiesbaden (ots) – Von Januar bis Oktober 2017 wurden in Deutschland 7,3 % oder 22 400 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen insgesamt erteilt als in den ersten zehn Monaten 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurde von Januar bis Oktober 2017 der Bau von insgesamt 286 300 Wohnungen genehmigt. Darunter fallen alle Genehmigungen für Baumaßnahmen zur Erstellung neuer sowie an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden. Im Dreimonatsvergleich nahm die Zahl der genehmigten Wohnungen von August bis Oktober 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,6 % ab. Weiterlesen

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Satirische Jahresrückblicke im ZDF

ZDF präsentiert satirische Jahresrückblicke

Wer bekommt die „Goldenen Vollpfosten 2017“?

Oliver Welke
Copyright: ZDF/Willi Weber

Mit seinen satirischen Formaten blickt das ZDF am Freitag, 15. Dezember, auf das Jahr 2017 zurück. Zunächst um 22.45 Uhr mit „heute-show – Der Jahresrückblick“ und im Anschluss, um 23.30 Uhr, mit „Der satirische Jahresrückblick 2017“ der „Frontal 21“-Autoren Werner Doyé und Andreas Wiemers.

Wahlen, Populismus, Jamaikaträume – ein Jahr voller welt-, europa- und bundespolitischer Ereignisse liegt hinter uns. Die „heute-show“ lässt alles noch einmal Revue passieren. Zur letzten Ausgabe im Jahr mit der Verleihung der „Goldenen Vollpfosten“ erwartet Oliver Welke Tina Hausten, Birte Schneider, Gernot Hassknecht, Ulrich von Heesen, Albrecht Humboldt und Sebastian Pufpaff.

In ihrem „satirischen Jahresrückblick“ präsentieren im Anschluss Werner Doyé und Andreas Wiemers, bekannt aus ihrer wöchentlichen „Frontal 21“-Rubrik „Toll“, Jahresbestleistungen aus Politik, Gesellschaft und Sport. Zu sehen ist, wie Martin Schulz im TV-Duell den Videobeweis fordert, Helene Fischer den deutschen Fußball rettet und Christian Lindner aus Versehen mit sich selbst koaliert. Wie funktioniert die Abschalteinrichtung von Angela Merkel? Wer digitalisiert Alexander Gaulands Hundekrawatte? Doyé und Wiemers stellen die wichtigsten Fragen zum Jahr 2017.

Am darauffolgenden Mittwoch, 20. Dezember, sorgt Urban Priol um 22.15 Uhr mit seinem Jahresrückblick „Tilt! – Tschüssikowski 2017“ für ein weiteres Highlight. Der unterfränkische Spitzenkabarettist nimmt alle bedeutsamen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse der vergangenen zwölf Monate aufs Korn.

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Fondation Beyeler: Open Studio für Kreative

Der Veranstaltungstipp im Dezember: Das Open Studio für Kreative beschäftigt sich mit Paul Klee und seinen Farben, Techniken und Materialien

Open Studio, Foto: Fondation Beyeler

Foto: Fondation Beyeler

Das Open Studio wurde während der Sommerausstellung „Wolfgang Tillmans“ lanciert. Jung und Alt setzen sich kreativ mit den Themen der aktuellen Ausstellung auseinander. Auch zu „Paul Klee“ öffnet die Fondation Beyeler ihre Ateliers allen, die Lust an Kunst und Gestaltung haben und malerisch tätig werden möchten. In der Adventszeit stehen sie jeweils von Freitag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr allen offen – auch dieses Wochenende, bereits ab heute Freitag, 8. bis Sonntag 10. Dezember 2017. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weiterlesen

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Digitale Souveränität im ZKM

Konferenz im Rahmen der Ausstellung „Open Codes“

In George Orwells 1984 war es eine Dystopie, dass jeder Raum kameraüberwacht war. Heute können wir nicht mehr sicher sein, wohin private Geheimnisse übertragen werden.

NSA gibt offen Wirtschaftsspionage zu

Die NSA soll ca. 30.000 Mathematiker beschäftigen. Wikipedia gibt ca. 40.000 Mitarbeiter insgesamt an

In früheren Zeiten haben Industriespione mit getarnten Kleinstkameras Blaupausen fotografiert. Heute wissen wir nicht mehr, wer die Inhalte von vernetzten Unternehmensrechnern kennt.Früher mussten Truppen ein Land erobern. Heute genügt die Kontrolle über unsere digitale Infrastruktur.

Kann ich ausschließen, dass jemand mitliest, jetzt in diesem Augenblick, da ich diesen Text tippe – nicht online, sondern an meinem Computer zu Hause? Ist die digitale Infrastruktur in irgendeiner Weise vertrauenswürdig? Die meisten Menschen verneinen diese Fragen. Aber unternehmen sie etwas dagegen? Oder ist es allen einfach nur egal? Wir sollten uns ernsthaft fragen, ob es keine andere Lösung gibt. Eine, die uns eine vertrauenswürdige Infrastruktur zur Verfügung stellt. Und was bedeutet das dann für Hersteller, Betreiber und Endnutzer? Wann und wo sollte die Politik regulierend eingreifen, wo nicht? Welche gesellschaftlichen Gefahren sind absehbar, wenn wir nichts tun?

Auf der Veranstaltung „Digitale Souveränität“ sprachen am 2. Nov. 2017 im ZKM in Karlsruhe Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zum ThemaDigitale Souveränität im ZKM

Die Vorträge begannen mit einem Beitrag von Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas. Da es zum Zeitpunkt seines Vortrages nur eine geschäftsführende Bundesregierung gab, musste sich Lukas nicht an den offiziellen Kurs des Ministeriums halten und konnte so auch seine eigene Meinung in den Vortrag einfließen lassen. Den Unterschied zwischen Meinung und offiziellem Kurs konnten die Teilnehmer allerdings nicht heraushören. Weiterlesen

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Auszeichnungen für Unternehmen, Schulen und Verlage

Staatssekretärin Gleicke zeichnet Unternehmen,
Schulen und Verlage mit dem SCHULEWIRTSCHAFT-
Preis aus

Das bundesweite Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT prämierte Unternehmen, Schulen und Verlage im Wettbewerb „Das hat Potenzial!“ für ihr herausragendes Engagement an der
Schnittstelle Schule und Beruf sowie innovative Lehr-und Lernmedien zur ökonomischen Bildung. In diesem Jahr nahmen rund 100 Unternehmen, Verlage und Schulen am Wettbewerb teil. Weiterlesen

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Jugendämter leiten immer häufiger Heimerziehung ein

Statistisches Bundesamt

WIESBADEN – Für 53 300 Kinder oder Jugendliche in Deutschland haben die Jugendämter im Jahr 2016 eine Erziehung in einem Heim oder in einer anderen betreuten Wohnform eingeleitet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag der Kinderrechte mitteilt, waren das 20 % mehr neue Heimerziehungen als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2014 betrug der Zuwachs sogar 50 %. Weiterlesen

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