Pinakothek der Moderne in München zeigt: KKO Tanaka: Gesichter.Plakate
DIE NEUE SAMMLUNG – THE DESIGN MUSEUM
AUSSTELLUNG | 03. MÄRZ-17. JUNI 2018
Inspiriert von Bauhaus, amerikanischem Jazz und der ästhetischen Tradition Japans, ist Ikko Tanaka (1930-2002) bis heute einer der einflussreichsten japanischen Grafikdesigner. Die Präsentation im Vorraum des Audi
Ikko Tanaka, The 200th Anniversary of Sharaku, 1995Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo)
© Ikko Tanaka 1995 / licensed by DNPartcom
toriums widmet sich dem Motiv des Gesichts im Plakatschaffen dieses Vermittlers zwischen japanischer Kultur und dem Westen.
Wie in einer Schönheitengalerie passieren die Gesichter auf rund 40 Plakaten Revue: in radikaler geometrischer Abstraktion, kalligrafischer Expressivität oder gebannt durch Fotografie, zeichenhaft, verfremdet, als undurchdringliche Maske, surreal, verspielt … Mit sublimer Verführung oder theatralischer Anmache wollen diese Gesichter die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnen, sei es für ein No- und Kabuki-Theater, sei es für Ausstellungen, Kommunikationsunternehmen oder eine Kollektion des Modedesigners Issey Miyake. In kühner Abstraktion und Balance des Gegensätzlichen, ausdrucksstark, elegant und kraftvoll – so könnte man den Stil von Ikko Tanaka skizzieren. Ivan Chermayeff, sein amerikanischer Kollege, nannte ihn „distiller of visual truth“. Weiterlesen










